S A T I R E

25. Juli 2021

Datum: 25.07.2021                                                      www.netvent.de                                                                                 Satire

Quelle:

https://www.rubikon.news/artikel/in-bedenklicher-verfassung

 

In bedenklicher Verfassung

 

In der Plandemie kann man bei der Verteidigung von Grundrechten auf das oberste deutsche Gericht nicht zählen.

 

von Markus Gelau

 

Von 880 Verfahren, die 2020 beim Bundesverfassungsgericht eingingen und die sich gegen die mutmaßlich grundgesetzwidrigen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung richteten, gaben die Karlsruher Verfassungsrichter genau 3 — in Worten:drei! — Anträgen statt. Das höchste deutsche Gericht legte vor wenigen Tagen seine Jahresstatistik für 2020vor. Und die sollte Demokraten, aber auch Menschen,die auf ihre verfassungsmäßigen Grundrechte noch Wert legen, gleichermaßen beunruhigen. Beim

Versuch, das Phänomen eines offenbar an den Bürgerrechten uninteressierten Bundesverfassungsgerichts zu erklären, stößt man immer wieder auf einen Namen: Stephan Harbarth. Der ist ein im wahrsten Sinne des Wortes parteiischer Richter.Den Posten bekam er nicht zufällig. Selbst der deutsche Mainstream bezeichnete Harbarth frei raus als „Merkels Mann für Karlsruhe“.Angela Merkel machte sich persönlich dafür stark, das völligun abhängige und objektive „Pöstchen“ in Karlsruhe an einen Vasallen zu vergeben. Merkels Mann war nämlich nicht irgendwer,sondern stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag. So viel zum Thema Gewaltentrennung, Kids!Stephan Harbarth saß zuvor noch als CDUler im Bundestag, kommt aus Schriesheim, also Heidelberg, ist Honorarprofessor an der Uni Heidelberg und: Stephan Harbarth demonstriert uns allen ganz wunderbar, was in diesem Land faulig riecht. Harbarth verdiente — während er den CDU-Volksvertreter im Bundestag gab — neben seinen horrenden Diäten Nebeneinkünfte in der Stufe 10. Wozu auch immer ein Bundestagsabgeordneter mit. Schon mal von Stephan Harbarth gehört? Harbarth war Bundestagsabgeordneter der CDU. Als solcher also ein im wahrsten Sinne des Wortes „parteiischer“ Bürger. Seit Frühjahr 2020 istHarbarth Chef des Bundesverfassungsgerichts und damit oberster Richter der Bundesrepublik Deutschland. Also seit dem Inkrafttreten der — zumindest verfassungsrechtlich fragwürdigen —Corona - Maßnahmen der deutschen Regierung.

Bezügen in Höhe von 10.000 Euro monatlich plus Spesen Nebeneinkünfte benötigt — oder vielmehr wann auch immer erdiese erwirtschaftet. Denn in meiner bescheidenen Gedankenwelt ist Bundestagsabgeordneter ja eigentlich ein Fulltimejob. Und deswegen wird dieser auch bestens bezahlt: um in der Gänze seiner Arbeitszeit als Volksvertreter genau das zu tun, nämlich das Volk zu vertreten.Wer also 8, 9, 10 Stunden am Tag gut bezahlter Parlamentarier ist —der macht noch mal was genau, um Millionen nebenher zu verdienen? Nachtschichten? Es soll ja Leute geben, die genau deswegen diese „Nebeneinkünfte“ eher als Schmiergeld und Korruption betiteln würden. Ich lasse das im Interesse der ohnehin gefährdeten fortlaufenden Existenz meiner Facebookpage mal offen.Nun werden besagte Nebeneinkünfte von „Volksvertretern“ in Stufen eingeteilt. Ihr ratet richtig: Die erwähnte „Stufe 10“ ist die höchste Nebenverdienststufe von Abgeordneten, die alle Nebeneinkünfte über eine Viertelmillion Euro beinhaltet. Die Welt schätzte schon im Jahr 2015 die Nebeneinkünfte von Harbarth auf über 650.000 Euro jährlich, zuzüglich 120.000 Euro Diäten selbstverständlich. Die Aussage von „Nebeneinkünfte Stufe 10“ ist quasi alles, was astronomisch und nicht mehr zählbar ist.Stephan Harbarth hat also während seiner Zeit als gewählter Bundestagsabgeordneter durchaus Millionen nebenher erwirtschaftet. Womit? Nun, ein Beispiel: Seit 2000 ist Harbarth als wirtschaftsrechtlich beratender Anwalt in Mannheim tätig. Von2006 bis 2008 war er Partner der internationalen Anwaltssozietät Shearman & Sterling. Ab Mai 2008 wurde er Vorstandsmitglied der Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, kurz SZA. Harbarth war in seiner Funktion als Mitglied des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz an der offenen Aufarbeitung des VW-Dieselabgasskandals beteiligt.Gleichzeitig beauftragte niemand Geringeres als die Volkswagen AG

seine Firma, also die genannte SZA, den VW-Konzern im Abgasskandal zu unterstützen.Das kam aber erst später raus: Da hatte Harbarth im Bundestag schon für die Absetzung des Tagesordnungspunkts „VW“ gestimmt.Übrigens ohne den Ausschuss darüber zu informieren, dass seine eigene Firma von VW bezahlt wird. Das hatte er sicher schlicht vergessen.Als CDU-Bundestagsabgeordneter und Multimillionär beschloss Harbarth die unsozialen Hartz-IV-Gesetze mit und war einer ihrer glühendsten Verfechter.Noch im Sommer 2018 stimmte er im Bundestag für härteste Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger, die Ärmsten der Armen. Ein Millionär machte sich dafür stark, Menschen, die mit wenigen hundert Euro auskommen müssen, noch härter zu drangsalieren.Im November 2018 wurde Harbarth dann — ohne jegliche Erfahrung als Richter — zum allerhöchsten deutschen Gericht berufen: Der CDUler Stephan Harbarth wurde von der deutschen CDU-Spitze zum Richter des Bundesverfassungsgerichts gemacht. Und nicht nur das: Der gute Mann wurde umgehend auch Vizepräsident des höchsten deutschen Gerichts. Das hat nicht nur „Geschmäckle“, das stinkt zum Himmel.In dieser neuen Position entschied Stephan Harbarth wenig später darüber, ob die von ihm mit verabschiedeten (!) Hartz-IV-Sanktionen mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sind. Oh ...Und, liebe Bildungsbürger, die ihr die Parteizugehörigkeit von Verfassungsrichtern nicht für Befangenheit haltet und nach diesem Artikel naturgemäß auf den „Übertreib doch nicht, alter Verschwörungstheoretiker“-Zug springt — es geht auch wissenschaftlich für euch:

Ein Forscherteam der Universität Mannheim, bestehend aus Politikwissenschaftlern, untersuchte bereits, bevor Harbarth auf seinen Richterstuhl gesetzt wurde, die Befangenheit der Bundesverfassungsrichter. Sie nahmen alle Entscheidungen unter die Lupe und prüften, ob die beteiligten Richter im Sinne der Parteien entschieden, von denen sie nominiert worden waren. Die Forscher analysierten die Entscheidungen aus über 10 Jahren Bundesverfassungsgericht (bis 2018). Das Ergebnis ist ernüchternd,aber logisch: Parteinähe spielt bei den Entscheidungen der Richter— die formal unabhängig agieren sollten — eine essenzielle Rolle.Reicht noch nicht? Aufgepasst:Schilling, Zutt & Anschütz— Harbarths letzte Berufsstation — hatte im Jahr 2000 mit Shearman & Sterling fusioniert und für die US-Kanzlei der großen Bosse sozusagen die deutsche Filiale gebildet.Im Mai 2008 machten sich die ehemaligen SZA-Partner wieder unter ihrem alten Kanzleinamen SZA selbstständig — Stephan Harbarth war mittlerweile Partner. Ein Partner ist die höchste erreichbare Stufe einer Anwaltskanzlei, gleichbedeutend mit Geschäftsführer. Spannend ist daran vor allem, dass bei Sherman &Sterling von 1999 bis 2004 auch Hanno Berger arbeitete. Berger gilt als der Erfinder der Cum-Ex-Geschäfte, mit denen der Staat — also wir — um Milliarden betrogen wurde. Gegen Berger wird strafrechtlich ermittelt.Mit „Cum-Ex“ ergaunerten Superreiche aus ganz Europa Milliarden Euro Steuergeld. Sie betrogen damit uns alle: das Bildungssystem,das Gesundheitssystem, den Umweltschutz, die Forschung, das Sozialsystem und somit hungernde Kinder, Pfandflaschen sammelnde Rentner, alleinerziehende Mütter. Die verbrecherischen Cum-Ex-Geschäfte wurden in Stefan Harbarths Kanzlei möglich gemacht und zur juristischen Reife gebracht.Seit Beginn der Coronakrise ist der ehemalige CDU-

Abgeordnete Stefan Harbarth oberster Richter unseres Landes und entscheidet seitdem in letzter Instanz über die Verfassungsmäßigkeit der von der CDU-Regierung verkündeten Corona-Maßnahmen. Und für all jene, die aufgrund des Totalausfalls der obersten verfassungsschützenden Institution unter Habarth immer mal wieder gedanklich mit dem berühmt-berüchtigten Artikel 20 Absatz4 spielen, der da heißt„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“,hat der oberste deutsche Richter selbstredend die adäquate Antwort parat. Das Grundgesetz räume ein Recht auf Widerstand dann ein,wenn versucht werde, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beseitigen und andere Abhilfe nicht möglich wäre, sagte Harbarth im Februar 2021. „Dass dies heute der Fall sein soll, lässt sich nicht ernstlich vertreten.“Keine weiteren Fragen, Euer Ehren!Markus Gelau ist Privatgelehrter und Autor mit Fokus auf Politik und Geschichte — aber auch Künstler, Musiker,Labelmacher, Veranstalter und Grafiker. Hauptberuflich arbeitet er als Kommunikationsprofi in eigener Marketing- und Kommunikationsagentur. Als solcher hat er in fast 20 Jahren nicht nur unzählige Unternehmen,Medien und Figuren des öffentlichen Lebens beraten,etliche Marken geschaffen und deren

Außenwahrnehmung geprägt, sondern war auch außerparlamentarischer Mitarbeiter des Bundestages.Als Ghost Writer und Berater ist er für Persönlichkeiten und unterstützenswerte Charaktere in Politik, Kultur und Gesellschaft tätig. Die Summe seiner Tätigkeiten und seine Expertise garantieren, dass der Mann ziemlich genau weiß, wie und wo der massenpsychologische Propaganda-Hase läuft.Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International(https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de)) lizenziert.Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen

Kommentar netvent.de:

Nein, obiger Beitrag ist im Grunde genommen keine Satire, denn er ist Realität. Damit ich ihn aber unter „Satire“ einordnen kann, ergänze ich ihn durch nachfolgendes Karikatur!

 

04. Juli 2021

Datum: 04.07.2021                                                         www.netvent.de                                                                Beitrag: Satire

Quelle:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=73695

 

 

  1. Juni 2021 um 10:54. Ein Artikel von: Jens Berger

 

Regenbogen verblasst

Die Frage, ob das Münchner Stadion zum Fußballspiel Deutschland gegen Ungarn zur „Solidarität“ mit Schwulen, Lesben und Menschen mit unkonventioneller sexueller Identität in den Regenbogenfarben angeleuchtet wird, war zumindest in den sozialen Netzwerken das Thema der Woche. Tobias Riegel und Albrecht Müller haben die Debatte auf den NachDenkSeiten bereits kritisch beleuchtet. Dieser Vorgang ist jedoch nur ein abstruses Beispiel von vielen. Auch Banken, Rüstungskonzerne und sogar die skrupellosen EU-Grenzschützer der Frontex nutzen die Regenbogenfarben, um sich als „fortschrittlich“ darzustellen. Die NachDenkSeiten haben einige besonders skurrile Beispiele gefunden, die die gesamte Heuchelei aufzeigen und nur mit sehr viel Zynismus zu ertragen sind. Von Jens Berger.

Als Deutschlands Fußballer am Mittwoch in der dank UEFA-Einspruch nicht in Regenbogenfarben illuminierten Münchner Allianz-Arena kickten, war dies eine Steilvorlage für Politiker jeglicher Couleur, sich über die Sozialen Medien als aufrechte Anhänger von „Freiheit und Toleranz“ zu verkaufen. So zeigte sich beispielsweise CSU-Generalsekretär Markus Blume stolz mit einer Schutzmaske in Regenbogenfarben vor seinem ebenfalls ungewöhnlich bunt maskierten Parteichef Markus Söder. Die Botschaft war klar – „Schaut her, die CSU ist ganz toll für Schwule und Lesben und protestiert so richtig rebellisch gegen die böse UEFA“.

Das ist doch mal erstaunlich, hat eben jener Markus Blume die Ehe für Alle, die für Schwule und Lesben ein zentrales Thema ist, doch noch kurz zuvor mit bajuwarisch-katholischer Frömmelei abgelehnt – wenn Schwule und Lesben heiraten dürften, „entfernte sich [das] vom christlichen Eheverständnis“, so Blume. Da fragt man sich doch, warum er und sein Parteichef dann nicht lieber ein Kreuz auf ihrem Mundschutz tragen?

Aber die CSU ist da in „bester“ Gesellschaft. Bei der Abstimmung über die Ehe für Alle hatte vor gerade mal vier Jahren auch ein übergroßer Teil der CDU-Abgeordneten – darunter übrigens auch die Kanzlerin – mit „Nein“ abgestimmt. Diejenigen, die sich jetzt für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben „stark machen“, verweigern ihnen also gleichzeitig das Recht auf eine Eheschließung? Ja, die Bigotterie unter dem großen „C“ ist schon erstaunlich.

Erstaunlich ist auch die demonstrative „Unterstützung“ der Rechte von Menschen mit einer homosexuellen Orientierung durch die deutsche Wirtschaft. Es wäre müßig, an dieser Stelle alle deutschen Konzerne aufzuzählen, die am Mittwoch ihr Logo in den sozialen Netzwerken aus Solidarität in Regenbogenfarben aufgehübscht haben. Doch diese „Solidaritäts-PR“ beschränkt sich natürlich auf Länder, in denen es gut für das Image ist, wenn man so tut, als trete man für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben ein.

Auf den Social-Media-Kanälen für den arabischen Markt oder eben im „bösen“ Ungarn verzichtete man lieber auf derartige PR.

Solidarität, die nichts kostet, ist wohlfeil. Und deutsche Konzerne sind mit dieser offen zur Schau gestellten Heuchelei keineswegs allein. Der Juni ist ja – aus welchem Grund auch immer – der im Westen zelebrierte „Pride Month“. Früher gedachten unterdrückte Homosexuelle in diesem Monat ihres Kampfes um Toleranz und Gleichberechtigung. Heute klingeln vor allem die Kassen von Werbeagenturen und Grafikern, die fix die Logos westlicher Konzerne durch den Regenbogen-Filter von Photoshop laufen lassen. Aber auch hier gilt natürlich, dass diese Image-Kampagnen sich nur auf die westlichen Märkte beziehen und Länder aussparen, in denen es tatsächlich etwas für die Rechte Homosexueller zu tun gäbe.

Selbst die Arbeitgeber-Lobbyorganisation INSM ließ es sich nicht nehmen, ihr Logo in schönsten Regenbogen-Farben erstrahlen zu lassen, pünktlich zum öffentlichkeitswirksamen Fußballspiel einen von Kinderhand gemalten Regenbogen aufgehen zu lassen und an die Vielfalt zu appellieren. Da werden sich der schwule Leiharbeiter und die lesbische Niedriglöhnerin aber freuen. Was die neoliberale Verarmungspolitik, die die INSM fordert, nun mit Vielfalt und den Rechten Homosexueller zu tun haben sollen, bleibt aber wohl das Geheimnis der Werbestrategen.

Und was die großen Konzerne und Lobbyorganisationen können, das können staatliche Organisationen natürlich schon lange. Auch die deutsche Polizei kann sich dem systemkonformen „Protest“ anschließen und lackierte einige ihrer Dienstfahrzeuge extra für die Fotografen mit einem Regenbogen. Toll! Da wartet man nur noch darauf, dass gleich die Village People aussteigen und ihr „YMCA“ zum Besten geben.

Auch die EU-Grenzschutztruppe von Frontex zeigt sich in diesem Monat so richtig schön „weltoffen“ und „rebellisch“ und stellt sich voll hinter die Rechte der „LGBT-Community“ und beruft sich dabei auf die „Grundwerte der EU“ von Gleichheit und Nicht-Diskriminierung.

Das ist doch prima! Heißt das etwa, dass im „Pride Month“ ausnahmsweise keine wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgten schwulen Flüchtlinge abgeschoben werden? Oder dürfen nun ausnahmsweise lesbische Flüchtlinge in ihren überfüllten Booten im Mittelmeer in die geheiligte Festung Europa reisen? Oder belässt man es bei der Symbolik und schmückt die Panzer, mit denen man in Ceuta die Flüchtlinge zurück ins Meer jagt, vielleicht mit Regenbogenfahnen?

Sie finden das zynisch? Dann warten Sie mal ab. Was deutsche und europäische Konzerne und Organisationen unter dem Banner des Regenbogens verbocken, ist noch gar nichts gegen das Mutterland der Bigotterie. In den USA gibt es wohl keinen Konzern, der es sich heute überhaupt noch traut, nicht dem „Pride Month“ Tribut zu zollen und sich öffentlichkeitswirksam unter dem Banner des Regenbogens zu positionieren. Dazu zählen natürlich auch die weltgrößten Rüstungskonzerne. Egal, ob es sich um Raytheon, Boeing, Lockheed Martin, General Dynamics, Northrop Grumman oder den Rüstungsgiganten BAE handelt.

Die Konzerne, deren Produkte weltweit Menschen – gleich welcher sexuellen Orientierung – töten und die sich über ihre Lobbyverbände und Think Tanks für eine Militarisierung der Außenpolitik stark machen, nutzen immer wieder gerne die Gelegenheit, sich über die LGBTQ-Bewegung als Menschenfreunde darzustellen. Da kann man wohl nur noch das bekannte Max-Liebermann-Zitat entgegnen: „Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.“

Der Regenbogen ist heute nur mehr eine Farce. Vielleicht überlegen sich die zahlreichen Nutzer, die – sicher mit gutem Willen – nun ebenfalls ihre Social-Media-Profilbilder mit einem Regenbogen versehen, ob sie sich mit der INSM, Frontex oder gar der US-Rüstungsindustrie gemeinmachen wollen. Denn als Symbol des Widerstands und der Forderung nach Gleichheit und Toleranz hat der Regenbogen leider ausgedient.

Selbstverständlich sind Gleichheit, Toleranz und alle nur erdenkbaren Rechte für Schwule und Lesben wichtige Forderungen – sowohl hierzulande als auch in Ländern, in denen andere sexuelle Orientierungen verfolgt und mit Gewalt unterdrückt werden. Der inflationäre und inhaltsleere Gebrauch des ursprünglich kritischen Symbols hat jedoch zur Beliebigkeit geführt, sodass der Regenbogen heute systemkonform und belanglos geworden ist.                               Der Regenbogen ist verblasst.

Kommentar netvent.de:

Wenn es um Symbolik geht, macht den Deutschen so schnell niemand etwas vor, es sei denn, man akzeptiert und unterwirft sich hier klar den US – amerikanischen Symbolprofis. Und Unterwerfung ist schließlich unser Hobby, da kommt ein Kniefall ganz praktisch daher.

Ich habe den heutigen Beitrag von Jens Berger von den „nachdenkseiten“ vom 25.06.21 für die Rubrik „Satire“ ausgewählt, weil er gar nicht besser untergebracht werden kann. Und ich glaube, Jens Berger hat den Text auch tatsächlich satirisch gemeint, denn wie sonst sollte diese Verhunzung von Gebärden und Symbolen durch die Politik und verschiedene Organisationen und Firmen wohl auszuhalten sein? An diesem Wochenende habe ich einen weiteren Beitrag unter der Rubrik „Berichte“ mit dem Titel: „Fussballspieler sollen spielen, nicht knieen“ aus der NZZ vom 29. Juni ins Netz gestellt. Dieser Beitrag hätte spielend auch unter dieser Adresse gezeigt werden können, denn Beweggründe und äußere Erscheinungs – und Darstellungsformen sind fast identisch. Wenn unseren Marionettenpolitiker*innen ( und außen ) nichts sachlich bezogenes mehr einfällt, so greift man gerne, bei Entzugserscheinungen, in einer profilierungssüchtigen Epoche zu diesen Mitteln der Selbstdarstellung. In der Hoffnung hier und aktuell einen Werbeknaller zu setzen, der ihre Kompetenz vor der anstehenden Wahl zu Tage fördert. Das bei derartigen, unkompliziert erscheinenden und aufwandsarmen, intellektuellen Leistungen auch jede Menge Fettnäpfchen bereit stehen, ist zunächst egal – die kann man später, wenn´s denn so sein muss, immer noch aus dem Weg räumen. Egal, jetzt gilt es zunächst auf den schon fahrenden Zug vergewaltigter Symbole aufzuspringen, bevor jemand anders die Gunst der Stunde ergreift.

Wie stark Symbole unsere gesamte Geschichte der Menschwerdung beeinflusst haben, ja, sie sogar wesentlich verändert oder gar in völlig andere Bahnen manövriert haben sehen wir an unendlich vielen Beispielen.

Nehmen wir da stellvertretend das wohl bekannteste und bisher weltweit am häufigsten benutzte Symbol – das Kreuz. Was unter ihm sich an Gutem aber auch an Grausamen in der Geschichte vollzog, ist bekannt, erwiesen und beispiellos. Sehe ich das Kreuz, so assoziiere ich automatisch damit die Kreuzigung des Religionsstifters Jesus, Christenverfolgungen, die Bibel, somit das Alte – und das Neue Testament, Orden, Mönche, Nonnen, das Rote Kreuz, Altenpflege, Kindergärten, Religionskriege, die Inquisition, den Papst, Rom mit dem Vatikan – bis hin zu Pädophilie durch Priester.

Wir sehen, das Betätigungsfeld und der Bereich der Identifikation hat ein reichhaltiges Spektrum. Ich sollte also schon sehr genau hinschauen, bevor ich mein Anliegen mit diesem Symbol schmücken möchte.

Beißt sich die Katze nicht in den Schwanz, wenn ich meine ursprünglich solide genossene und angewandte christliche Erziehung z.B. mit der unbefleckten Empfängnis Marias als wesentliche Stütze meines Gottesglaubens nicht in Frage stelle, gleichzeitig aber der lustbetonten, sexuellen Tätigkeit Gleichgeschlechtlicher meinen Segen erteile? War es nicht gerade die „unlustige“ Zeugung des Gottessohnes Jesus die zukünftig den Symbolcharakter der Sünde im christlichen Umfeld erzeugte? So wesentlich, dass man dieser Voraussetzung sogar einen Feiertag widmete – Maria Empfängnis? War das nicht die Symbolfortsetzung aus dem Alten Testament mit der Vertreibung aus dem Paradies – also dem ersten Sündenfall? Und der geschah immerhin noch zwischen zwei verschiedenen Geschlechtern. Wer möchte, kann auch durchaus behaupten, erst durch diesen ersten Akt wurde die Menschheit ermöglicht. Also: Was denn jetzt, liebe CSU – ler? Haben Söder und Blume und auch unsere Kanzlerin nicht ausgiebig genug in diesen Fettnäpfchen gebadet? Oder geschah die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Ehen und die trotzdem demonstrierte Solidarität mit der Regenbogenfahne aus Unkenntnis? Sollte dem so sein, dann wird es aber Zeit die Konsequenzen zu ziehen. Vorher aber ganz, ganz schnell den folgsamen Fußballern die Absurdität der Symbolik des Tragens einer Regenbogenbinde und des Kniefalls erklären und damit automatisch wieder abschaffen. Nach dem Motto: „Denn sie wissen nicht was sie tun.“ Hätte man sie vorher aufgeklärt und sie hätten getan was sie konnten – nämlich Fußballspielen, dann – aber das ist ein anderes Thema!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch kurz auf irdische Symbolik, welche allerdings auch religiösen Ursprungs ist, eingehen, nämlich dem Kniefall. Aber ganau genommen – muss ich nicht. Hat Jens Berger weiter oben ausgiebig dargestellt und erklärt.

Zum Abschluss will ich noch gerne auf eine durchaus angebrachte und weiterführende Logik mit Blick auf die natürliche und intelligente Anwendung von Symbolik eingehen. Ich mache das fest an einem persönlichen Beispiel. Der aufgeweckte Leser, die aufgeweckte Leserin wird sofort den positiven Charakter und die vernunftbetonte Anwendbarkeit von Symboltechniken erkennen.

Vom 19. Juni bis zum 21. Juni dieses Jahres besuchte ich mit zwei Freunden, Karl und HaJo, unseren Skatfreund Lothar in Weimar. Am Sonntagvormittag machten wir eine unvermeidliche und dennoch sehr schöne und erkenntnisreiche Stadtbesichtigung.

An einem Pferdegespann, welches in der Innenstadt auf Touristen wartete, fand ich ein 20 – Cent Stück. Ich konnte mein Glück, oder eben auch das Zeichen einer Vorsehung, kaum fassen. Hatten wir doch am Nachmittag ein ausgiebiges Skatspiel in Lothars Haus geplant. Und ist Geld nicht ein unzweifelhaftes Symbol für Glück? ( ! ? ! ? ) Zumindest deutet unsere westliche Gesellschaft das Auffinden eines Geldstückes als glücksbringendes Symbol. Ich hatte das 20 Cent Stück in meiner rechten Hosentasche und berührte es während unseres Spiels immer wieder recht zärtlich. Ich verlor an diesem Abend ungefähr 25 Euro. Hätte ich nicht diesen Glücksbringer gefunden – ich weiß ganz bestimmt, der Verlust wäre bei mindestens 50 Euro gewesen. Das ist erfolgreich und überzeugt angewandte Symbolik.

Hätte Manuel Neuer beim Spiel gegen England nicht diese Regenbogenbinde getragen – na, Sie wissen schon!

Zur WM im kommenden Jahr empfehle ich Manuel Neuer eine Armbinde mit Schornsteinfeger links und ein komplettes Hinlegen vor dem Anpfiff als Zeichen der Solidarität mit Millionen von Menschen die unter Schlaflosigkeit, aus Soge vor unserer Politik, leiden.

Ein schönes Wochenende, und das meine ich nicht nur symbolisch, wünscht

HWD

 

27. Juni 2021

Datum: 27.06.2021                                                    www.netvent.de                                                                                    Satire

Quelle:

Neue Zürcher Zeitung ( NZZ ) vom 23.06.2021

 

Thema des Tages: Die verlogenen Retter des Regenbogens – oder warum die Politisierung des Sports keine Probleme löst

 

Wüsste man es nicht besser, könnte man die Regenbogenfarben für die neuen deutschen Nationalfarben halten. Von nahezu allen deutschen Titelseiten leuchten sie einem an diesem Mittwoch entgegen. «Liebe Ungarn, heute erlebt ihr euer buntes Wunder», so bringt die Berliner Boulevardzeitung «BZ» die Mehrheitsmeinung auf den Punkt; auf der letzten Seite prangt eine «Deutschland-Regenbogen-Fahne», bei der die drei Nationalfarben im Regenbogen aufgehen.

So oder so ähnlich wird es an diesem Abend, wenn die deutsche Fussballnationalmannschaft in München gegen Ungarn spielt, vielerorts aussehen: an den Fassaden der Stadien von Bundesligaklubs, vor Rathäusern, im Internet sowieso. Weil der europäische Fussballverband dem Münchner Stadtrat für eine politisch begründete Illumination in Regenbogenfarben eine Absage erteilt hat, sollen diese nun stattdessen überall in der Republik strahlen.

Ein homophobes Gesetz, keine Frage

Auf den ersten Blick steckt dahinter ein ehrenwertes Anliegen. Das ungarische Parlament hat bekanntlich gerade ein neues Gesetz gegen Pädophilie erlassen, das es unter anderem verbietet, gleichgeschlechtliche Beziehungen öffentlich darzustellen. Kinder müssten vor der «Propaganda» sexueller Minderheiten geschützt werden, lautet die Begründung. Der Begriff der Homophobie könnte gar nicht besser passen.

Ist Kritik da nicht angebracht? Müssen andere Länder in Europa nicht protestieren, wenn sich Ungarn, das eigentlich auf eine Tradition der Gelassenheit im Umgang mit sexuellen Minderheiten stolz sein kann, in einen neuen Hort repressiver Sexualmoral verwandelt? Man kann beide Fragen mit einem deutlichen Ja beantworten und vom moralischen Eifer der neuen Regenbogennation Deutschland dennoch peinlich berührt sein.

Wenn weite Teile der deutschen Öffentlichkeit an diesem Abend, wie es gerne heisst, «den Finger in die Wunde legen», ein «Zeichen setzen» oder «klare Kante zeigen», dann sind nicht die Abgeordneten von Ungarns Regierungspartei Fidesz oder Ministerpräsident Viktor Orban die Adressaten des Homophobie-Vorwurfs; Letzterer wird dem Vernehmen nach gar nicht im Stadion sein. Es sind die Spieler der ungarischen Mannschaft und ihr italienischer Trainer Marco Rossi.

Indem die deutsche Öffentlichkeit den sportlichen Wettbewerb für diese politische Botschaft nutzt, setzt sie nicht die verantwortlichen ungarischen Politiker, sondern Ungarn auf die Anklagebank. Orban wird das nicht betrüben, im Gegenteil. Kaum etwas macht es autoritären Politikern leichter, die Reihen zu schliessen, als Druck von aussen, der sich als Agitation gegen das ganze Land darstellen lässt.

Wie besorgt ist BMW wirklich?

Zur politischen Kurzsichtigkeit kommt die fragwürdige Motivation vieler deutscher Regenbogenkrieger. Wäre es wirklich die Sorge um gleichgeschlechtliche Paare und Transsexuelle in Ungarn, die beispielsweise ein Unternehmen wie BMW antreibt, dann könnte der Konzern mehr tun, als sein Firmenlogo auf Twitter vorübergehend in den Farben des Regenbogens abzubilden (wohlgemerkt nicht mit den Accounts von Tochtergesellschaften in Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist). BMW könnte die Fassade seiner im Bau befindlichen Fabrik im ostungarischen Debrecen rot, orange, gelb, grün, blau und violett anmalen lassen. Das wäre ein Statement.

Der «TAZ»-Autor Jan Feddersen hält die gegenwärtige «Verregenbogisierung» noch aus einem weiteren Grund für wohlfeil, und das ist der Männerfussball an sich, nicht nur, aber auch in Deutschland. In den Profiligen des Landes gebe es bis heute keinen einzigen offen schwulen Spieler, schreibt er zutreffend. Warum? Ein Profi, der sich selbst outen würde, hätte seinen Marktwert auf Anhieb um 90 Prozent gemindert. «Wendet die Zeigefinger von Uefa und Orban ab», fordert Feddersen, «und zeigt gefälligst auf euch selbst.»

Schön wär’s. Wenn die Deutschen (natürlich nicht alle) eines aus der Beschäftigung mit ihrer eigenen totalitären Vergangenheit mitgenommen haben, dann das Gefühl, es besser zu wissen. Sie schauen heute vor allem mit einem besorgten Blick auf andere. Egal, ob Amerika unter Trump, Grossbritannien vor und nach dem Brexit, Israel (bei jeder sich bietenden Gelegenheit) oder Ungarn: Wenn die Deutschen mit dem Finger auf andere zeigen können, sind sie ganz bei sich.

Egal, wer das Spiel in München an diesem Abend gewinnt: Der moralische Europameister steht aus deutscher Sicht schon fest.

Kommentar netvent.de:

Mit einem großen Teil des Beitrages in der NZZ stimme ich nicht generell überein. Aber der Tenor zeigt schon in die richtige Richtung. Und da die Berichte, Interviews und Reportagen in den deutschen Mainstreammedien mal wieder Purzelbäume schlagen, habe ich mich entschieden, dieses Thema der NZZ aufzugreifen und es hier unter der Rubrik „Satire“ etwas näher zu beleuchten. Selbstverständlich unter dem Schirm der „Satire“, da ich ansonsten nicht ernsthaft schreiben könnte.

Langsam halte ich es für unerträglich, die Hetze gegen Ungarn ( Orban ) und gegen Russland   ( Putin ) seitens der Bundesregierung und speziell seitens der EU ( von der Leyen ) immer weiter zu betreiben und eskalieren zu lassen. Ich möchte hier lediglich auf den letzten Akt der Attacken gegen den ungarischen Präsidenten Viktor Orban eingehen, gegen ein verabschiedetes Gesetz des ungarischen Parlamentes zum Schutze der Kinder gegen Pornographie und sexuellen Mißbrauch. Wie dieses Gesetz in den deutschen Medien dargestellt wird ist schlicht und einfach unwahr und entspricht nicht den Tatsachen. Oder hat irgend jemand schon einmal in diesen Medien den tatsächlichen Wortlaut oder Inhalt gelesen. Es wird also Propaganda gegen einen ausländischen Staat gemacht, besser gegen dessen gewählten Präsidenten, mit einem nicht vorhandenen Text, mit einer nicht vorhandenen Aufklärung. Um das zu beenden, zeige ich die wesentlichen Punkte dieses Gesetzes im Folgenden: Ich zitiere aus:

 

https://www.freiewelt.net/nachricht/klarstellung-ungarns-gesetze-dienen-dem-schutz-der-kinder-10085407/

 

- - - Alle Änderungen beziehen sich im Kern auf die Ungarische Verfassung, in der es heißt: »Ungarn schützt das Recht der Kinder auf eine ihrem Geburtsgeschlecht entsprechende Identität«. Im einzelnen wurden folgende Ergänzungen vom Parlament gebilligt:

1. Material, das zur Sexualerziehung in Schulen verwendet wird, darf nichts enthalten, was auf eine Änderung des Geschlechts abzielt oder Homosexualität fördert.

2. Neben den Lehrern der Schule dürfen nur Personen oder Organisationen, die in einem offiziellen, ständig aktualisierten Register eingetragen sind, Sexualkundeunterricht erteilen.

3. Das Recht eines Kindes, sich mit seinem Geburtsgeschlecht zu identifizieren, wird durch das Gesetz unter der Ägide des Kinderschutzsystems gestellt.

4. Es ist verboten, Werbung oder sonstige Inhalte zu verbreiten, die (a) sich an Jugendliche unter 18 Jahren richten und pornografische Inhalte haben, (b) sich selbst in sexueller Weise darstellen oder (c) etwas tun, das Homosexualität oder eine vom Geburtsgeschlecht abweichende Geschlechtsidentität fördert.

5. Fernsehsender sind verpflichtet sein, Filme und Programme, deren Inhalt von den gesetzlichen Beschränkungen zum Kinderschutz abweicht, mit einem 18+-Zertifikat zu versehen. Die Einhaltung wird von der ungarischen Medienbehörde überwacht.

Diese Gesetzesänderungen wurden vom Ungarischen Parlament fast einstimmig gebilligt. Und sie haben alle eines gemeinsam: Keine der vier Änderungen ist in irgendeiner Form gegenüber Personen, die sich zu LGBT-Aktivisten zählen, diskriminierend. Sie können weiterhin machen, was sie wollen. Niemand wird sie in Ungarn daran hindern, ihre Praktiken zu praktizieren.

Was die Änderungen tatsächlich verbieten – und das ist der springende Punkt –, das ist Propaganda durch diverse Initiativen – ein in Deutschland mittlerweile lukratives Geschäftsmodell basierend auf staatlichen Geldern. - - -

 

So, das zum realen Bestandteil einer, mal wieder, künstlich aufgebauten Hobbyerregungskultur in Deutschland. Eine reale Betrachtung eingebettet in einem satirischen Rahmen. Der mündige Bürger sollte nun selbst entscheiden, ob diese Gesetzesänderungen bzw. - erweiterungen Anlass genug geben, um gegen einen „befreundeten“ Staat Sanktionen zu vollziehen und, liegt hier wirklich eine Diskriminierung "Andersorientierter" vor – oder steckt da vielleicht etwas ganz anderes im Hintergrund?

 

Es ist immer am Leichtesten, die Durchsetzung eigener Vorstellungen den Anderen zu übertragen, in diesem Falle der UEFA und dem Sport in seiner Gesamtheit.

Um jedoch dem deutschen Staat und den mit ihm zusammen arbeitenden Presseorganen eine glaubwürdige und umsetzbare Möglichkeit des Protestes zu geben, hier einige Vorschläge:

 

  • Alle öffentlichen Verkehrsmittel ( Züge, S – Bahnen, U – Bahnen, Busse und Trams in Regenbogenfarben umlackieren.

  • Alle Regierungsgebäude und kommunalen Bauwerke sofort in Regenbogenfarben umstreichen.

  • Da die Kritik ja staatstragenden Charakter aufweist, sollte unsere Nationalflagge entsprechen angepasst werden.

  • Aus Solidarität sollten alle Kirchen entsprechend ihr äußeres Erscheinungsbild anpassen.

  • Die Dienstuniformen der staatlich Angestellten müssen sofort umgefärbt, und zukünftige direkt mit bunten Farben ausgestattet werden.

  • Sportvereine, und zwar aller Art, sollten angehalten werden ihre Trikots entsprechend zu gestalten. Spielerinnen und Spieler die sich dagegen aussprechen, sollten zunächst für 14 Tage in eine Gesinnungsquarantäne verbracht werden.

 

Nun, das sind zunächst einige Vorschläge, die umsetzbar wären, ohne die Empörungskonsequenzen auf Andere auszulagern.

 

Ich gebe ja zu, dass diese Maßnahmen rein satirischen Ursprungs sind, aber ich möchte auch andere Bevölkerungsgruppen zur Sprache bringen, die, genau wie Schwule, Lesben und Andersorientierte, ein Recht auf Nichtdiskrimisierung zugesprochen werden muss.

 

  • Christen, Muslime, Juden, Buddhisten werden teilweise angefeindet.

  • Frauen werden immer noch benachteiligt.

  • Kinder müssen besser als es bisher geschieht, vor häuslicher Gewalt geschützt werden.

  • CDU -, CSU -, SPD –, FDP - und AfD – Anhänger müssen besonders geschützt werden.

  • Fahrradfahrer müssen mehr Rechte bekommen.

  • Mieter gegen Vermietungskonzerne ( wahlweise hedgefonds ) sind besonders in ihren Rechten zu schützen und zu unterstützen.

  • Journalisten und Journalistinnen ( Journalist*innen und außen ) müssen ihre Rede – und Überzeugungsfreiheit zurück bekommen.

  • Der Bildungsdurchschnittsbürger muss vor psychologischen Schäden durch Genderzwang kassenärztlich unterstützt werden.

  • Wähler*innen müssen vor Fremdschämen bewahrt werden.

 

Um all diesen, gleichberechtigten Gruppen, die ihnen gebotene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, empfiehlt es sich, eine monatlich variierende Umlackierung aller oben erwähnten Möglichkeiten. ( Gegebenenfalls ist ein wöchentlicher Turnus angebracht und unumgänglich ).

Wenn dieses Umlackieren und Umstreichen von Symbolen aller Art mit CO2 – neutralen Farben und Lacken vorgenommen wird ist das ok!

 

So einfach ginge das, wenn man nur wollte!

 

 

18. Juni 2021

Hallo zusammen.
 

Ich wollte mich schon einmal für
Oktober dieses Jahres anmelden.
Dann werde ich:


SARS Cov Omega 3
heißen.


Aber nicht böse sein,
 wenn ihr dann wieder
zu Hause bleiben müsst!

13. Juni 2021

Datum: 13.06.2021                                                         www.netvent.de                                                                              Satire

Quelle:

www.netvent.de

 

 

Annalena gibt es gar nicht!

 

 

Eine detaillierte Untersuchung des Lebenslaufes von Annalena Baerbock durch zahlreiche unabhängige und unterschiedlichste Medien in den vergangenen Wochen, brachte schier Unglaubliches an den Tag.

 

Ihre Eigenbezeichnung Völkerrechtlerin zu sein ist nicht nachweisbar, da weder an deutschen – noch an englischen Universitäten oder Hochschulen ein Bachelorstudium abgeschlossen wurde. Ein abgeschlossenes Masterstudium bzw. ein abgeschlossenes Diplom, als Juristin oder als Völkerrechtlerin, liegt nicht vor. Zudem ist der Begriff „Völkerrechtlerin“ in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung und schon lange kein akademischer Titel. ( 1 ) ( 2 ) ( 3 )

 

Baerbock Bluff: Neue Lügen im Lebenslauf

  • 05. Juni 2021 Immer mehr Fehler bzw. Merkwürdigkeiten im Lebenslauf der grünen Kanzlerkandidatin. Manche sind hochgradig peinlich. Andere einfach nur dumm.

Anders als im Lebenslauf angegeben ist Annalena Baerbock

  • NICHT im Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung – dort ist sie nicht auf der Homepage zu finden.

  • NICHT Mitglied des UNHCR. Der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ ist eine Behörde der Vereinten Nationen, bei der man NICHT Mitglied werden kann.

  • NICHT Mitglied beim „German Marshall Fund“.

Nach ungenauen Angaben in Annalena Baerbocks Vita über ihr Studium stehen nun auch ihre angebliche Mitgliedschaft beim UNHCR und dem „German Marshall Fund“ (GMF) auf dem Prüfstand. Der Name Baerbock fehlt auch an der Stelle, an der auf der Internetseite der grünen Heinrich-Böll-Stiftung die Mitglieder des „Transatlantik/Europa-Beirates“ derselben aufgezählt werden. Genau eine solche „Mitgliedschaft“ gibt Baerbock aber in ihrem Lebenslauf an.

Recherchiert hat das ein FAZ-Journalist. Als der Schmu rauskam, wurde die Internetseite rasch bereinigt. ( 4 ) ( 5 )

Nun wurde eine weitere, bereinigte Darstellung ihres Lebenslaufes im Internet veröffentlicht. Wir sehen, hier unten stehend, was übrig blieb. ( 6 )

Lebenslauf

Annalena Baerbock

( geb. 01. April 2008 in Bielefeld )

2 Töchter (m/w/d)

Sprachen

Grundkenntnisse ( deutsch )


 

Nach einer aktuellen Recherche des „Corona – Kommitees – Münchhausen“ von Anfang Juni dieses Jahres, wurde Annalena Baerbock angeblich am 01. April 2008 in Bielefeld ( NRW ) geboren.

Nun steht es wohl fest:

Annalena Baerbock gibt es gar nicht!


 

Quellenangaben

 

1. https://kenfm.de/denke-ich-an-ein-gruenes-deutschland-in-der-nacht-von-rainer-rupp/

 

2. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/rechtsexperte-wirft-gruenen-kanzlerkandidatin-baerbock-etikettenschwindel-vor-a3518669.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fzen.yandex.com

 

3. https://exxpress.at/baerbocks-master-of-laws-ist-ein-etikettenschwindel/

 

4. https://www.mmnews.de/politik/165731-baerbock-bluff-neue-luegen-im-lebenslauf

 

5. https://www.freiewelt.net/nachricht/annalena-baerbock-stimmen-etwa-auch-ihre-beruflichen-referenzen-nicht-10085172/

 

6. https://t.me/mmnews_offiziell/2778 ( teilweise )

 

Kommentar netvent.de:

Annalena Baerbock – wer soll das sein?

 

04. Juni 2021

Am 02.Juni 2021 trafen sich die Mutanten des Skatclubs SC Jahn Bogenhausen zu ihrem 1. Spieltag nach über einem halben Jahr Coronazwangspause. Es war schon recht erstaunlich, welche Änderungen, sowohl in der physischen als auch in der psychischen Wahrnehmung einige Spielerinnen und Spieler aufwiesen.

Am deutlichsten trat diese Änderung bei dem 1. Vorsitzenden, Hans – Werner D. auf, siehe unten stehendes Photo. Alle Mitglieder und Mitgliederinnen rätselten, ob diese auffällige Änderung nach einer mRNA – Impfung gegen Covid 19, quasi als Mutation, erfolgte oder die lange Einsamkeit ihren Tribut gefordert hatte.

Nun, wie dem auch sei, der 1. Spieltag verlief in völliger Harmonie, bis auf vereinzelte, normale Schlägereien beim Nichtbedienen. Es zeigte sich einmal mehr die in Jahrzehnten gewachsene Empathiefähigkeit unserer Lieben. Reagierten die Geimpften vor der Hochphase der Pandemie gegenüber den Ungeimpften doch erstaunlich gelassen und mitleidvoll, so war es am 02. Juni beim 1. Spieltag genau umgekehrt. Die Ungeimpften zeigten sich sehr besorgt und teilnahmsvoll gegenüber den Geimpften und übersahen, Emotionen unterdrückend, die deutlich sichtbaren Mutationsschäden ihrer Gattung.

Wir werden dankbar und gottergeben unsere verbleibende Restlebenszeit nutzen, um nachvollziehbarer und schneller, im Gegensatz zu früher, unsere Turnierabende zu gestalten.

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfuhren, müssen wir uns, nach den Bundestagswahlen am 26. September 2021, auf regelmäßig wiederkehrende Lockdowns einstellen. Um die Begründungsübergänge nicht allzu durchsichtig erscheinen zu lassen, werden zunächst weitere Mutationen ins Blickfeld gerückt. Siehe hierzu unten stehende Auswechselbank.

Das Fernziel, so geht es aus den Geheimprotokollen von Annalene und Jensilein hervor, ist die vollständige Abschaffung und ein totales Verbot des Skatspiels.

Verschwörungstheoretiker, Querdenker, Nazis, Linke, Rechte, Gegenderte, Impfgegner und Klimaleugner gehen sogar so weit, dass nicht das Verbot des Skatspiels im Vordergrund stünde, sondern eine Totalüberwachung, die Abschaffung des Bargeldes und die komplette Übernahme der Staatsgeschäfte durch Finanz – und Digitalkonzerne. Wie kann man nur so verblendet denken?

29. Mai 2021

29. Mai 2021

Datum: 29.05.2021                                                     www.netvent.de                                                                    Beitrag: Satire

Quelle:

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/new-normal-deutschland-25-05-2021/

 

 

Grüße aus „New Normal“ Deutschland!


 

Von C.J. Hopkins, 25.05.2021


 


 

Am 1. April 1933, kurz nach der Ernennung von Hitler zum Kanzler, inszenierten die Nazis einen Boykott jüdischer Geschäfte in Deutschland. Mitglieder der Sturmtruppen (die „Sturmabteilung“, kurz SA) standen mit Plakaten in Frakturschrift vor Geschäften jüdischer Besitzer: „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ Der Boykott selbst war ein Desaster – die meisten Deutschen ignorierten es und machten mit ihrem Leben weiter – aber das war der Beginn der offiziellen Judenverfolgung und des Totalitarismus in Nazi-Deutschland.


Letzte Woche hat die Regierung im Deutschland der „Neuen Normalität“ (es versteht sich von selbst, dass es keine Ähnlichkeiten zum Nazi-Regime oder einem anderen totalitären Regime gibt) ein soziales Trennungssystem eingeführt, welches jeden von der Teilnahme an der deutschen Gesellschaft ausschließt, der sich weigert, öffentlich mit der offiziellen Ideologie der „Neuen Normalität“ Konform zu gehen. Ab jetzt dürfen nur noch jene mit einem offiziellen „Impfpass“ oder mit Nachweis eines negativen PCR-Tests im Außenbereich eines Restaurants sitzen, in einem nicht lebensnotwendigen Geschäft einkaufen oder eine Bar besuchen, ein Kino oder was auch immer.


Natürlich gibt es absolut keinen gültigen Vergleich zwischen diesen beiden Ereignissen, oder zwischen Nazi-Deutschland und dem Deutschland der „Neuen Normalität“, und ich würde nie unterstellen, dass dem so wäre. Das wäre im Deutschland der „Neuen Normalität“ illegal, denn es würde als „Relativierung des Holocaust“ angesehen, ganz zu schweigen von „anti-demokratisch und/oder eine Delegitimierung des Staates, die die Sicherheit gefährdet“, oder was auch immer. Darüber hinaus gibt es auch keine SA-Schurken, die vor Geschäften und Restaurants stehen, mit Plakaten, auf denen es heißt: „Deutsche! Wehrt Euch! Verkauft nicht an Ungeimpfte und Ungetestete!“ Es ist nur so, dass das jetzt illegal ist, d.h., irgendwas an jene zu verkaufen, die von den Medien und der Regierung systematisch als „Covid-Leugner“ stigmatisiert wurden, weil wir nicht zur neuen offiziellen Ideologie konvertiert sind und uns nicht dem „Impfen“ und „Testen“ unterwerfen.

 

Gegen diese neue offizielle Ideologie zu demonstrieren ist im Deutschland der „Neuen Normalität“ ebenfalls illegal. Gut, ich denke, ich sollte das anders formulieren. Ich will hier niemandem falsch informieren. Gegen die „Neue Normalität“ zu protestieren, ist nicht per se verboten. Man kann absolut eine Genehmigung für eine Demo gegen die „Covid-Beschränkungen“ beantragen, unter der Auflage, dass jeder Teilnehmer an deinem Protest eine medizinisch aussehende N95-Maske trägt und 1,5 Meter Abstand zu allen anderen Demonstranten mit medizinischer Maske einhält... was in etwa der Erlaubnis für eine Demo gegen Rassismus entspricht, solange alle Demonstranten Ku-Klux-Klan Roben tragen und eine Karaoke-Version von Lynyrd Skynyrds Sweet Home Alabama aufführen.


Wer sagt, die Deutschen hätten keinen Sinn für Humor?


Ich will mir nicht die Deutschen herausgreifen. Es gibt nichts an den Deutschen als Volk, das von Natur aus totalitär oder faschistisch oder roboterhaft autoritär und hyper-konformistisch ist. Die Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen in dem Moment, in dem die "Neue Normalität" im letzten Jahr eingeführt wurde, die Hacken zusammenschlug und anfing, geistlos Befehle zu befolgen, wie sie es in Nazi-Deutschland taten, bedeutet nicht, dass alle Deutschen von Natur aus Faschisten sind. Die meisten Amerikaner taten dasselbe. Das taten auch die Briten, die Australier, die Spanier, die Franzosen, die Kanadier und eine lange Liste von anderen. Es ist nur so, dass ich zufällig hier lebe, also habe ich aus nächster Nähe miterlebt, wie Deutschland in ein "New Normal Germany" verwandelt wurde, und das hat definitiv Eindruck bei mir hinterlassen.

Die Leichtigkeit, mit der die deutschen Behörden die neue offizielle Ideologie implementiert haben, und wie fanatisch sie von der Mehrheit der Deutschen angenommen wurde, war ein ziemlicher Schock. Ich hatte naiverweise geglaubt, dass die Deutschen angesichts ihrer Geschichte zu den ersten gehören würden, die eine aufkommende totalitäre Bewegung erkennen, die auf den Großen Lügen Goebbels (d.h. manipulierten Covid-"Fällenl"- und "Todes"-Statistiken) beruht, und dass sie sich massenhaft dagegen wehren oder sich zumindest einen Moment Zeit nehmen würden, um die Lügen zu hinterfragen, die ihre Führer ihnen hysterisch entgegenbellen.

Ich hätte mich nicht stärker irren können.


Hier sind wir nun, über ein Jahr später, und Kellner und Verkäufer "überprüfen Papiere", um die Einhaltung der neuen offiziellen Ideologie zu erzwingen. (Und ja, die "Neue Normalität" ist eine offizielle Ideologie. Wenn man die Illusion einer apokalyptischen Seuche abstreift, gibt es keine andere Beschreibung dafür). Vollkommen gesunde, medizinisch maskierte Menschen stehen auf den Straßen Schlange, um experimentell "geimpft" zu werden. Abgesperrte Geschäfte und Restaurants wurden in begehbare "PCR-Teststationen" umgewandelt. Die Regierung debattiert über die obligatorische "Impfung" von Kindern im Kindergarten.

https://www.mdr.de/wissen/corona-impfen-kinder-debatte100.html


Und so weiter. An diesem Punkt sitze ich nur hier und warte auf die Nachricht, dass massenhaft "Desinfektionslager" eingerichtet werden, um die "Ungeimpftenfrage" zu lösen.
https://consentfactory.org/2021/03/29/the-unvaccinated-question/


Hoppla... jetzt fang ich schon wieder damit an, „den Holocaust zu relativieren“. Damit muss ich echt aufhören. Die Deutschen nehmen dieses Zeug echt ernst, vor allem wo Israel unter permanenten Angriffen jener verzweifelt verarmten Menschen steht, die man in ein riesiges, eingemauertes Ghetto eingesperrt hat und zur Selbstverteidigung ethnisch säubert.


Aber im Ernst, es gibt keinerlei Ähnlichkeit zwischen Nazi-Deutschland und dem "New Normal" Deutschland. Sicher, beide Systeme haben die Verfassung außer Kraft gesetzt, haben den nationalen "Ausnahmezustand" ausgerufen, der es der Regierung ermöglicht, per Dekret zu regieren, überschwemmen die Massen mit irrsinniger Propaganda und manipulieren "wissenschaftlichen Fakten", verbieten Proteste, kriminalisieren abweichende Meinungen, implementieren eine Vielzahl von öffentlichen Ritualen und Symbolen und ein System der sozialen Segregation, um die Befolgung ihrer offiziellen Ideologien zu erzwingen, und dämonisieren jeden, der sich weigert, sich zu fügen ... aber ansonsten gibt es keine Ähnlichkeit, und jeder, der das behauptet, ist ein gefährlicher, sozial abartiger Extremist, der wahrscheinlich irgendwo unter Quarantäne gestellt werden muss, oder vielleicht eine andere "Sonderbehandlung“ bekommen muss.

Außerdem sind die beiden Ideologien völlig unterschiedlich. Die eine war eine fanatische und totalitäre Ideologie, die auf einer imaginären rassischen Überlegenheit basierte, und die andere ist eine fanatische und totalitäre Ideologie, die auf einer imaginären "apokalyptischen Seuche" basiert ... also wovon zum Teufel rede ich überhaupt? Noch dazu ohne Hakenkreuze, richtig? Keine Hakenkreuze, kein Totalitarismus! Und niemand begeht einen Massenmord an den Juden, von dem ich weiß, und das ist schließlich das Entscheidende!

Also vergesst es. Ignoriert einfach all das verrückte Zeug, das ich euch gerade über das "New Normal" Deutschland erzählt habe. Macht euch auch keine Sorgen über "New Normal" Amerika. Oder "New Normal"-Großbritannien. Oder "New Normal" wo auch immer. Lasst euch experimentell "impfen". Lasst eure Kinder experimentell "impfen". Beweist eure Loyalität zum Reich ... sorry, ich meinte zum globalen Kapitalismus. Ignoriert die Berichte über Menschen, die sterben und schreckliche Nebenwirkungen erleiden. Tragt eure Maske. Tragt sie für immer. Gott weiß, was es da draußen noch für Viren gibt, die nur darauf warten, eure Körperflüssigkeiten zu verunreinigen und euch eine grippeähnliche Krankheit zu bescheren oder euch in der Blütezeit eurer siebziger oder achtziger Jahre niederzustrecken ... und, Jesus, fast hätte ich "Long Covid" vergessen. Das allein ist sicherlich genug, um eine radikale Umstrukturierung der Gesellschaft zu rechtfertigen, so dass sie einem gehobenen Krankenhaus-Themenpark ähnelt, der von paranoiden, lächelnden Faschisten in phantasievollen Designer-Gefahrgutanzügen besetzt ist.

Ach ja, und haltet eure "Impfpässe" in Ordnung. Man weiß nie, wann man ihn einem Beamten am Flughafen oder in einem Geschäft oder Restaurant zeigen muss oder seinem Chef oder seinem Vermieter oder der Polizei oder seiner Bank oder seinem Internetanbieter oder seinem Tinder-Date ... oder einer anderen "New Normal"-Autoritätsfigur. Ich meine, Ihr wollt doch nicht für einen "Covid-Leugner" oder einen "Impfgegner" oder einen "Verschwörungstheoretiker" oder eine andere Art von ideologischer Abweichung gehalten werden und aus der Gesellschaft verbannt werden, oder?


*

Haftungsausschluss:


Dieser Aufsatz ist vollständig das Werk unseres Haus-Satirikers und selbsternannten Politologen CJ Hopkins und spiegelt nicht die Ansichten und Meinungen der Consent Factory, Inc., ihrer Mitarbeiter oder ihrer Vertreter, Tochtergesellschaften oder Beauftragten wider.


Wenn Sie, aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer, die Arbeit von Herrn Hopkins schätzen und sie unterstützen möchten, gehen Sie bitte auf seine Substack-Seite oder Patreon-Seite (wo Sie schon ab 1 Dollar pro Monat spenden können):

https://cjhopkins.substack.com/

https://www.patreon.com/cjhopkins

 

Oder senden Sie Ihren Beitrag an sein PayPal-Konto, damit er vielleicht nicht mehr in unseren Büros auftaucht und versucht, unsere Mitarbeiter um Geld zu bitten:

https://www.paypal.me/CJHopkins


Alternativ können Sie auch seinen satirischen dystopischen Roman Zone 23 oder Band Eins oder Band Zwei seiner Consent Factory Essays oder eines seiner subversiven Bühnenstücke kaufen, die in Großbritannien und Australien einige Preise gewonnen haben.

https://www.amazon.com/CJ-Hopkins/e/B00CH7L382


Wenn Sie die Arbeit von Herrn Hopkins nicht schätzen und ihm eine beleidigende E-Mail schreiben möchten, können Sie sich gerne direkt an ihn wenden.

 

 

22. Mai 2021

15. Mai 2021

Datum: 15.05.2021                                                   www.netvent.de                                                                      Beitrag: Satire

Quelle:

https://www.bibelwissenschaft.de/bibelstelle/Sir+38,1-15/

 

 

DAS BUCH JESUS SIRACH (Sir 38,1-15)

Lob des Arztes

38,1Ehre den Arzt mit gebührender Verehrung, damit du ihn hast, wenn du ihn brauchst;

2denn der Herr hat ihn geschaffen, und die Heilung kommt von dem Höchsten, und Könige ehren ihn mit Geschenken.

3Die Kunst des Arztes erhöht ihn und macht ihn groß bei Fürsten und Herren.

4Der Herr lässt die Arznei aus der Erde wachsen, und ein Vernünftiger verachtet sie nicht.

5Wurde nicht das bittere Wasser süß durch Holz, damit man seine Kraft erkennen sollte?

6Und er hat solche Kunst den Menschen gegeben, um sich herrlich zu erweisen durch seine wunderbaren Mittel.

7Damit heilt er und vertreibt die Schmerzen, und der Apotheker macht Arznei daraus,

8damit Gottes Werke kein Ende nehmen und es Heilung durch ihn auf Erden gibt.

9Mein Kind, wenn du krank bist, so missachte dies nicht; sondern bitte den Herrn, dann wird er dich gesund machen.

10Lass ab von der Sünde und handle rechtschaffen und reinige dein Herz von aller Missetat.

11Opfre lieblichen Geruch und feinstes Mehl zum Gedenkopfer, und gib ein fettes Opfer, als müsstest du sterben.

12Danach lass den Arzt zu dir, denn der Herr hat ihn geschaffen; und weise ihn nicht von dir, denn du brauchst auch ihn.

13Es kann die Stunde kommen, in der dem Kranken allein durch die Hand der Ärzte geholfen wird;

14denn auch sie werden den Herrn bitten, dass er's ihnen gelingen lässt, damit es sich mit ihm bessert und er gesund wird und wieder für sich sorgen kann.

15Wer vor seinem Schöpfer sündigt, der soll dem Arzt in die Hände fallen!

 

Wiederholung von Vers 15:

 

15 Wer vor seinem Schöpfer sündigt, der soll dem Arzt in die Hände fallen!

 

Kommentar netvent.de:

Anscheinend wusste man schon im AT ( Alten Testament ) dass uns dereinst Corona heimsuchen würde. Inklusive einer Heimsuchung von mutierten Ärzten hin zu Virologen, Epidemiologen und Fachmutationen die auch - logen.

 

                                         A R C H I V   S A T I R E

Aus Kapazitätsgründen habe ich meine umfangreiche Satiresammlung von meiner Internetseite entfernt. Wer dennoch Interesse hat, kann die Beiträge bei mir anfordern unter:

 

www.netvent.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hans-Werner Dünnebacke