S A T I R E

11. Juni 2022

05. Juni 2022

An dieser Stelle bringe ich noch einmal das bereits im Dezember 2020 von mir veröffentlichte, satirisch aber dennoch ernst gemeinte Bild. Es passt ausgezeichnet zu meinen heutigen Beiträgen zu Berichte und Politik.

Ich mag damals bei der Namensgebung des Virus für 2023 geirrt haben, als Pate muss aber auf jeden Fall ein Affenname herhalten. Zumindest bis zum Herbst. Danach übernimmt eine weitere Unterart von Corona die Regie!

Vorschlag: Kingkong 23.

15. Mai 2022

Datum: 15.05.2022                                                   www.netvent.de                                                                                    Satire

 

Quelle:

Der Postillon: Um Sprit zu sparen: Formel 1 führt Tempolimit ein (der-postillon.com)


 

Um Sprit zu sparen: Formel 1 führt Tempolimit ein

 

 

 

Paris (dpo) - Auch am Rennsport gehen der Krieg in der Ukraine und die Spritpreiskrise nicht spurlos vorbei. Der Automobil-Dachverband FIA hat heute angekündigt, dass ab sofort bei allen noch anstehenden Rennen der aktuellen Formel-1-Saison ein Tempolimit in Höhe von 130 Kilometern pro Stunde gelten soll. Damit soll der Benzinverbrauch sowie die Abhängigkeit von russischem Öl drastisch reduziert werden.

"Die Zeiten sind hart. Der Ölpreis steigt. Außerdem haben wir auch eine gesellschaftliche und umweltpolitische Verantwortung", rechtfertigt Formel-1-Boss Stefano Domenicali den Schritt. "Deshalb gilt bereits ab sofort und bis auf Weiteres auf all unseren Strecken Tempo 130."

Entsprechende Verkehrsschilder wurden bereits an der Rennstrecke des Großen Preis der Emilia-Romagna, der am Sonntag stattfindet, aufgestellt. Um das Tempolimit durchzusetzen, sollen insbesondere auf längeren Geraden Blitzgeräte angebracht werden, die etwaige Geschwindigkeitsüberschreitungen sofort an die Rennleitung durchgeben.

Wer bis 20 km/h zu schnell fährt, bekommt 60 Sekunden Abzug; bei 21 bis 40 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung sind 200 Sekunden sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Wer wiederholt gegen das Tempolimit verstößt oder mit 41 km/h zu viel geblitzt wird, riskiert die komplette Disqualifikation und 3 Monate Fahrverbot.

Von den Formel-1-Piloten wurde die Entscheidung unterschiedlich aufgenommen. Während etwa Sebastian Vettel, der schon lange für ein Tempolimit plädiert, den Schritt begrüßt, fühlen sich andere in ihrer persönlichen Freiheit beschränkt.

"Mir doch egal, wenn es dann angeblich weniger Unfälle und Staus gibt", ärgert sich hingegen der amtierende Weltmeister Max Verstappen. "Gerade nachts oder wenn wenig Verkehr herrscht, muss es erlaubt sein, das Gaspedal auch mal voll durchzudrücken. Ich fordere: Freie Fahrt für freie Formel-1-Piloten!"

Experten schätzen, dass die Formel 1 durch das Tempolimit ihren Benzinverbrauch um bis zu 60 Prozent reduzieren kann. Noch effizienter wäre nur der Einsatz von Elektrofahrzeugen oder wenn man den ganzen Blödsinn einfach komplett lassen würde.

 

Kommentar netvent.de:

Es müsste doch langsam bekannt sein, dass der Rennstall Weltmeister wird, der am schnellsten die Reifen wechselt!

 

01. Mai 2022

24. April 2022

Datum: 24.04.2022                                                          www.netvent.de                                                                             Satire

 

Quelle:

Annalena Baerbock: „Was kümmern mich denn die Ukrainer?“ (nachdenkseiten.de)

 

Schweigeminute wegen russischen Kriegsverbrechen – danach sechs Schweigestunden wegen US-Kriegsverbrechen


Das EU-Parlament hatte sich am Mittwoch auf einen wahren Marathon des Gedenkens vorbereitet. Neben einer Schweigeminute wegen Putins Verbrechen in der Ukraine sollte auch der Kriegsverbrechen der USA gedacht werden. „Wegen des Umfangs der außenpolitischen US-Verbrechen und weil ihrer nur selten angemessen gedacht wurde, haben wir eine Schweigeperiode von sechs Stunden veranschlagt“, so ein EU-Sprecher. Nachdem sich viele Abgeordnete bereits mit Lunchpaketen vorbereitet hatten, wurde dieser Plan jedoch wieder abgeblasen: „Es ist logistisch nicht zu schaffen, der außenpolitischen Vergehen der USA der letzten Jahre angemessen zu gedenken – es sind einfach zu viele. Darum haben wir nun beschlossen, diese Verbrechen als ungeschehen zu betrachten und ihrer gar nicht zu gedenken. Das macht die Sache einfacher. Außerdem wollen wir ja nicht Putins Propaganda von einer angeblichen ‚Vorgeschichte‘ des Ukrainekriegs in die Hände arbeiten“, so der EU-Sprecher zur Erklärung.

Kommentar netvent.de:

Zwar Satire – aber dennoch sehr nachdenkenswert.

 

03. April 2022

Datum: 03.04.2022                                                      www.netvent.de                                                                                 Satire

 

Quelle:

Die NachDenkSeiten verbannen den Buchstaben „Z“ aus den Texten


 

NachDenkSeiten verbannen den Buchstaben „Z“ aus den Texten

01. April 2022 um 8:40Ein Artikel von: Tobias Riegel

Als Zeichen gegen den Vernichtungskrieg des Psychopathen Putin gegen das Volk der Ukraine werden die NachDenkSeiten für die Dauer dieser in der Geschichte einmaligen Aggression auf die Nutzung des Buchstabens „Z“ verzichten – also „ver_ichten“: Das „Z“ dient schließlich als Erkennungs_eichen von Sympathisanten des russischen Kriegs, alle anderen Funktionen dieses Buchstabens werden dadurch bedeutungslos. Diese überfällige NDS-Sanktion gegen ein Alphabet, das sich nicht freiwillig vom russischen Einmarsch distan_iert, beschädigt natürlich den Lesefluss. Aber diese Unannehmlichkeit werden unsere Leser gerne in Kauf nehmen, denn beim erschwerten Lesen erhalten sie im Gegen_ug das Gefühl, dadurch „gegen Putin auf_ustehen“ – ohne sich tatsächlich vom Stuhl erheben _u müssen.

Von Tobias Riegel.



Die Redaktion ist stol_, nun auch einen eigenen Beitrag leisten _u können – wo_u genau, ist ja erst mal nebensächlich. Wichtig ist uns folgende Botschaft: Auch wir sind bereit, unsere Leser auf dem Weg der Lese-Beschwernis ab jet_t einen hohen Preis be_ahlen _u lassen – schließlich geht es um die Freiheit. Wir werden _war sprachlich ärmer werden, aber ich glaube, dass wir bereit sind, diesen Preis _u _ahlen.

Wir behalten uns vor, die Sanktionen auf die Buchstaben „R“, „U“ und „S“ aus_uweiten – am Ende könnte gar ein Embargo gegen das gesamte Alphabet stehen. Das könnte _war langfristig den Betrieb unseres Mediums gefährden, aber übertriebenes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Existen_grundlage unserer Mitarbeiter ist in _eiten des Krieges nun mal Luxus. Sollten wir _ukünftig ein „_“ in Texten übersehen haben, bitten wir um Hinweise. Bitte melden Sie uns _usät_lich Bürger in Ihrer Umgebung, die den Buchstaben „_“ weiterhin gedankenlos im Alltag nut_en und dadurch Putins Krieg ebenso am Laufen halten wie durch ihr aso_iales Verhalten beim Hei_en.


Angesichts des aus dem Nichts vom _aun gebrochenen ersten Angriffskriegs der Geschichte begrüßen wir ausdrücklich die Vorreiter unter den Firmen sowie die Vorstöße mancher Bundesländer, nun juristisch gegen die Verbreiter des Buchstaben „_“ vor_ugehen.

Es soll hier auch ein Hinweis an poten_ielle Autoren der NachDenkSeiten ausgesprochen werden: Die _eit der Toleran_ und des Appeasement ist nun vorbei, die Umgehung der „_“-Sanktion oder inhaltlicher Vorgaben _iehen eine öffentliche Abmahnung nach sich – wir machen das nicht gerne, aber Putin und sein Informationskrieg gegen Demokratie und Meinungsfreiheit _wingen uns da_u, Meinungen ein_uschränken. Es ist erschütternd _u sehen, dass manche Autoren noch immer versuchen, anhand einer angeblichen „Vorgeschichte“ des Ukrainekriegs Relativierung und Whataboutism _u betreiben.

Unsere Leser sollten trot_ des erschwerten Lesens nun ergriffen und sich ihrer Macht bewusst sein: Schließlich wissen sie, dass ihr Opfer beim Lesen sogar den gleichen Einfluss auf das Leid der Ukrainer hat wie die milliardenschweren Wirtschaftssanktionen: nämlich gar keinen. Sei’s drum!

Kommentar netvent.de:

Zwar ein Aprilscherz der NachDenkSeiten, aber mit einem ganz und gar nicht scherzhaften Hintergrund. Er zeigt schlicht und einfach, dass die „Qualitätsmedien“ aber auch gar keine, auch noch so absurde, Möglichkeit der Volksbeeinflussung und Verdummung auslassen.

HWD

 

21. November 2021

                                         A R C H I V   S A T I R E

Aus Kapazitätsgründen habe ich meine umfangreiche Satiresammlung von meiner Internetseite entfernt. Wer dennoch Interesse hat, kann die Beiträge bei mir anfordern unter:

 

www.netvent.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hans-Werner Dünnebacke