P O L I T I K

27. November 2021

Datum: 27.11.2021                                                www.netvent.de                                                                               Politik: 189

 

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Impfdurchbrüche? – Totales Impfversagen! | Von Peter Haisenko - apolut.net


 

Impfdurchbrüche? – Totales Impfversagen! Von Peter Haisenko

Veröffentlicht am: 22. November 2021

Ein Standpunkt von Peter Haisenko.


Ich werde heute etwas Ungehöriges wagen. Ich unterziehe die Wirksamkeit der Covid-Spritzen und der anderen Maßnahmen einer logischen Analyse. Beginnen wir mit einem einfachen Modell: Ein Land wird von einer tödlichen Epidemie heimgesucht. Im ersten Jahr, während der ersten Welle, gibt es eine festgestellte Anzahl an daran Erkrankten und Gestorbenen. Es gibt noch keinen Impfstoff oder ein wirksames Medikament. Mit dem Beginn des nächsten Jahres steht ein Impfstoff zur Verfügung, der vor dieser Krankheit schützt, immun gegen diese Krankheit macht, was der Sinn von Impfungen ist. Der Impfprozess schreitet voran und im Sommer, vor Beginn der nächsten winterlichen Krankheitswelle, ist die Bevölkerung zur Hälfte geimpft, also immun gegen die Krankheit.

Der Winter naht und das allgemeine Infektionsgeschehen strebt wieder dem winterlichen Maximum zu. Wie jedes Jahr bei der Grippe. Der Unterschied zum letzten Jahr ist aber jetzt, dass die Hälfte der Menschen gegen die gefährliche Krankheit geschützt, also immun ist. Vergleicht man nun die Infektionskurven des letzten Jahres mit der aktuellen, ist zunächst zu erwarten, dass die Zahlen nur noch halb so hoch sind wie im Jahr zuvor, als alle ungeimpft waren. Schließlich hat sich ja durch die Impfungen, die Immunisierungen, die Anzahl derjenigen halbiert, die überhaupt noch von dieser Krankheit befallen werden können. Das ist logisch und der Sinn von Impfungen. Der mathematischen Logik weiter folgend, müssten die Infektionszahlen sogar noch niedriger ausfallen, denn auch die Anzahl derjenigen ist halbiert, die die Krankheit wegen ihrer Immunisierung überhaupt noch weitergeben können, an die Hälfte der Ungeschützten. Sie müssten also auf ein Viertel gesunken sein.

Deutliche Übersterblichkeit in den letzten beiden Monaten                                                Betrachten wir dazu aber das Infektionsgeschehen in Deutschland mit Bezug auf Corona, müssen wir mit Erschrecken feststellen, dass das Gegenteil eingetroffen ist. Über das gesamte laufende Jahr, nachdem mit den Impfungen begonnen worden ist, liegen alle Zahlen über denjenigen des letzten Jahres und erleben gerade neue absolute Höchststände. Logisch wäre aber, dass die Anzahl der Toten durch Covid und die “Inzidenzen” im selben Faktor reduziert sein müssten wie die Durchimpfung fortschreitet. Die einzig zulässige logische Folgerung kann nur sein: Die Impfung ist wirkungslos. Wir müssen totales Impfversagen konstatieren. Aber es kommt noch schlimmer.

Während des gesamten letzten Jahres konnte keine Übersterblichkeit festgestellt werden. Alles lag im Durchschnitt, im Median der vorhergehenden Jahre. Das hat sich während der letzten beiden Monate geändert. September und Oktober zeigen eine deutliche Übersterblichkeit von zehn (+7.247 Fälle) respektive neun Prozent (+6.615 Fälle) über dem Median der Jahre 2017 bis 2020, wie Destatis meldet. Diesen amtlichen Zahlen kann man weiterhin entnehmen, dass es rund 350 bis 400 “Covid-Tote” pro Woche gegeben hat. Es kommen also im September rund 5.700 “plötzlich und unerwartet” Verstorbene auf 1.400 bis 1.500 Corona-Tote und im Oktober rund 5.000 auf etwa 1.600. Obwohl es nicht gesichert festgestellt werden kann, steht die Frage im Raum, ob es nicht tatsächlich eine dreifach höhere Anzahl an (vermuteten) Impftoten gibt, gegenüber den Corona-Toten. Man kann es drehen und wenden wie man will, so oder so sind mehr Menschen in Deutschland verstorben, deren Todesursache nicht Corona war. (Zwei Links mit Pressemeldungen von Destatis dazu am Ende)

Die Frage muss nun gestellt werden, ob das trotz oder wegen der Massenimpfungen so ist. Gibt es einen anderen Faktor, der noch einzubeziehen ist? Den kann ich nicht erkennen, denn mittlerweile ist bestätigt, dass die Mutationen von “Alpha bis Omega” möglicherweise eine schnellere Verbreitung haben könnten, aber weniger tödlich sind. Es ist Allgemeinwissen für Virologen, dass Mutationen in der Regel ihre Tödlichkeit mit jeder Mutationsstufe reduzieren. Was bleibt also übrig?

Corona-Spritzen schützen nicht vor einem schweren Verlauf                                                    Das PEI, das Paul Ehrlich Institut, gibt offen bekannt, dass es massenweise schwere Impfnebenwirkungen gibt und mittlerweile etwa 2.000 Menschen daran verstorben sind. Das sind nur die offiziellen Zahlen des PEI und die sind definitiv zu niedrig angesetzt, weil nur unzureichend an dieses Institut berichtet wird. Man vergleiche die Daten von Destatis, die dem nicht widersprechen, dass sich die Meldungen häufen, über “plötzlich und unerwartet” Verstorbene, vor allem bei Männern unter 60 Jahren, die doppelt geimpft waren. Dazu sollte eingerechnet werden, dass die ganz Schwachen, die massiv Vorerkrankten, die Anfälligen, schon während der ersten Welle letzten Jahres verstorben sind. Oder auch nicht, denn es gab ja keine Übersterblichkeit. So bleibt mir nur der Schluss, dass es die Covid-Spritzen sind, die die Übersterblichkeit dieses Herbstes ausgelöst haben. So müssen wir nicht nur von totalem Impfversagen sprechen, sondern die Covid-Spritzen sogar als kontraproduktiv erkennen. Die “Impfungen” müssen sofort eingestellt werden.

Betrachten wir dazu die allgegenwärtige Behauptung, die Spritzen würden vor einem schweren Verlauf schützen. Wir wissen, dass das schon eine reduzierte Lobpreisung der Spritzen ist, denn noch im Februar wurde behauptet, die Spritze würde vollständig schützen und wer geimpft ist, könnte das Virus nicht mehr übertragen. So, wie es eigentlich für jede Impfung sein müsste und ist, wenn man bewährte Impfstoffe als Maßstab nimmt. Aber wie ist es haltbar, von milden Verläufen für Geimpfte zu sprechen, wenn diese mehr und mehr auf Intensivstationen beatmet werden und sogar versterben, an und mit Corona. Genauso wie zugegeben werden muss, dass Geimpfte das Virus in sich tragen und verbreiten. Die Gespritzten können sich also bedanken für einen milden Verlauf vor ihrem dann doch eingetretenen Tod. Soviel zu der unbeweisbaren Mär von milden Verläufen.

Werfen wir dazu noch einen Blick auf andere “Covid-Maßnahmen”. Was haben die gebracht? Wir wissen es nicht und die Regierung auch nicht. Mit dem von Anfang an praktizierten Maßnahmencocktail war und ist es gar nicht möglich, über die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen zu befinden. Nehmen wir nur die Maskenpflicht als Beispiel. War es nicht so, dass noch im März 2020 unisono gesagt wurde, diese Masken bringen gar nichts? Dass sie eher kontraproduktiv sind? Das hat sich erst umgekehrt, als Masken zur Verfügung standen und mancher sich daran bereichert hatte.

Das totale Impfversagen wird gnadenlos verharmlost                                                                Seither haben wir eine ununterbrochene Maskenpflicht, mal medizinische und mal FFP2 im mehr oder weniger beliebigen Wechsel. Aber haben wir hier nicht einen ähnlichen Zustand, wie mit den Covid-Spritzen? Nach dem befohlenen Maskenzwang hat es niemals einen darauf zurückzuführenden Rückgang der “Inzidenzen” und Erkrankten gegeben. Genauso wenig wie nach einem “Lockdown” oder anderen Maßnahmen. Natürlich wird von den Coronatoten behauptet, dass es viel schlimmer gekommen wäre, hätte man diese Maßnahmen nicht befohlen. Das aber kann nicht nachgewiesen werden. Man kann es glauben oder nicht. Schweden aber belegt, dass diese Behauptung eigentlich nicht haltbar ist. Die haben in diesem Jahr dieselben, kaum merkbaren Verläufe wie im letzten Jahr und damit bin ich zurück bei den Covid-Spritzen.

Es wird behauptet, Schweden stünde so gut da, weil sie eine 90-prozentige Impfquote haben. Das ist aber nicht logisch, denn würden diese Spritzen halten, was man dem Volk verspricht, müssten die Zahlen in Schweden auf einen Rest von nur noch zehn Prozent geschrumpft sein. Jedenfalls wenn man die Frechheit hat, logisch zu denken. Sind sie aber nicht. So gilt auch für Schweden ein hundertprozentiges Impfversagen, denn eine positive Wirkung ist nicht erkennbar. Das gilt für alle Länder, denn es gibt keines, das positive Effekte analog zur Impfquote vermelden kann.

Es war Einstein, der zu dem Schluss gekommen ist, dass man den Geisteszustand eines jeden anzweifeln muss, der dieselbe Methode immer wieder und immer mehr anwendet, die noch nie zum Erfolg geführt hat und dann immer noch glaubt, dieses Mal müsste es funktionieren.

Genau das ist es, was unsere Politiker praktizieren. Mit den Corona-Spritzen ist es allerdings noch schlimmer. Die unzähligen Nebenwirkungen bis zum Tod sind bekannt und anstatt diesen Wahnsinn zu beenden, wird jetzt für die dritte Spritze getrommelt und die Impfnötigung auf die Spitze getrieben. Österreich hat jetzt sogar eine Impfpflicht angekündigt. Können oder wollen diese Wiederholungstäter nicht erkennen, dass “Impfdurchbrüche” eine gnadenlose Verharmlosung ist für den Fakt, dass es ein totales Impfversagen ist? Dass die Covid-Spritzen überhaupt keinen messbar positiven Effekt haben? So dumm kann man eigentlich nicht sein und so muss ich Vorsatz annehmen und der muss bestraft werden. Hoffentlich bald und die Covid-Spritzungen müssen sofort eingestellt werden.

Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind im September 2021 in Deutschland 77 612 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 10 % über dem mittleren Wert (Median) der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat (+7 247 Fälle).

Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind im Oktober 2021 in Deutschland 82 733 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 9 % über dem mittleren Wert (Median) der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat (+6 615 Fälle).

Und noch etwas zum Schmunzeln und Nachdenken. Quelle: Interne

 

+++ Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

Kommentar netvent.de:

Gleich zu Beginn: Nein, ich bin kein Impfgegner und auch die Realität eines SARS – Cov 2 Virus leugne ich nicht. Auch rede ich meinem 36 – jährigem Sohn nicht in seine Entscheidung rein, sich kommende Woche impfen zu lassen. Obwohl er mir gegenüber eingesteht, dass er sich bisher aus Überzeugung nicht hat impfen lassen und er diese Entscheidung nur gefällt hat, weil sein zukünftiger Arbeitgeber diese Impfung als Voraussetzung zu einer Anstellung gemacht hat.

Das zur Klärung meines Standpunktes.

Ich gehe nur davon aus, in einer rückblickenden Betrachtung der Geschichte, dass ein heilsamer Effekt, nach weltweiten und menschengemachten Katastrophen und Weltkriegen, niemals von Dauer war. Es hat sich immer und immer wieder erwiesen, dass die Gier nach Reichtum und Macht niemals abgenommen, nein, sogar – im Zuge der Globalisierung - exponentiell gewachsen ist.

Was kam denn nach dem Wirtschafts – und Finanzzusammenbruch 1929 ( Black Friday – nur eben ganz anders als heute unter diesem Namen vermarktet )? Richtig, es bahnte sich der 2. und lange vorprogrammierte Weltkrieg an. Es war bestimmt nicht die Evolution oder ein unvorhersehbares Schicksal oder gar ein Virus mit zahlreichen Mutationen – nein, es war doch ganz gewiss eine bestimmte Gruppe äußerst einflussreicher Menschen, die diese Entscheidung gefällt hat, losgelöst von politischer Gesinnung oder Nationalität.

Auch glaube ich nicht an einen erholsamen Effekt und ein moralisches Umdenken dieser Gruppe oder der gesamten Gesellschaft, auch nicht nach sechzig Millionen Toten durch die beiden Weltkriege.

Nein, nein, es hat sich um keinen Deut verbessert. Denken wir zurück und zwar gar nicht mal in geschichtlichen Maßstäben, sondern an Zeiten, deren Zeugen wir noch waren und sind.

Vietnamkrieg – Grund: Die Lüge vom angeblich angegriffenen amerikanischen Kreuzer im Golf von Tonkin in vietnamesischen und thailändischen Gewässern. Der Kennedymord. Der Natokrieg in Jugoslawien. Der Einsatz amerikanischer Truppen im Irak – Kuwait Konflikt aufgrund der inzwischen aufgedeckten Brutkastenlüge. Der Irakkrieg aufgrund der falschen Beschuldigung vorhandener Massenvernichtungswaffen, für den sich später General und Außenminister Colin Powell öffentlich vor der Weltbevölkerung entschuldigt hat. Der Libyienkrieg mit der Ermordung von Gaddafi und der Syrienkrieg der NATO, und speziell der Amerikaner, aufgebaut auf Lügen. Die Ermordung Bubacks, Alfred Herrhausens, Uwe Barschels, Jürgen Möllemanns FDP, Jörg Haiders um nur einige zu nennen. Und in diesem, aktuellen Zusammenhang bitte nicht die Lügen und maßlosen Übertreibungen, zwecks Installation von Gewaltmaßnahmen, bei der Schweinegrippe, Vogelgrippe, Hühnergrippe und Rinderpest vergessen.

Und bei sehr vielen Ereignissen oben erwähnter Art ( dazu zählen auch die Ereignisse von 9/11 und die NSU – Morde sowie die zwischendurch als Fälschung entlarvten Aufnahmen italienischer Armeefahrzeuge vor dem Krematorium in Bergamo ), der anschließend verhängte Aktenverschluss und ein Informationsaustauschverbot – weit über ein Menschenleben hinaus?

Stecken dann doch wohl ganz andere Beweggründe hinter der augenscheinlich hyperventilierenden Corona – Berichterstattung, verbunden mit unglaublichem Freiheitsentzug??

Oder ist die große Besorgnis der Mainstreammedien der Politik und einer ausgewählten und machtvollen Medizinergruppe dieses mal tatsächlich echt?

Nachdenken hilft hier ganz bestimmt.

 

HWD

 

21. November 2021

Datum: 21.11.2021                                                  www.netvent.de                                                                            Politik: 188

 

Quelle:

Intensivstationen – schon wieder eine Katastrophe mit Ansage (nachdenkseiten.de)


 

Intensivstationen – schon wieder eine Katastrophe mit Ansage.


 

Zu Beginn der Pandemie gab es in Deutschland rund 28.000 Intensivbetten. Mit großem Tamtam nahm sich die Politik der Sache an und spendierte den Krankenhäusern fast 700 Millionen Euro für 13.700 weitere Betten. Eigentlich sollten also jetzt zu Beginn des Winters 41.700 Intensivbetten zur Verfügung stehen – es sind jedoch nur 22.230 Betten und davon sind laut Intensivregister nur 2.439 frei. Und wo ist der Rest? Die Betten wurden vom Steuerzahler bezahlt und sind physisch vorhanden – meist in den Kellern noch original verpackt. Es fehlt jedoch das Personal, sie zu bedienen. Der Bund hat den Krankenhausbetreibern zwar im letzten Jahr ganze 15,3 Milliarden Euro Corona-Zuschüsse überwiesen. Aber die müssen ja Rendite erwirtschaften und an das Personal denkt man weder bei den Betreibern noch in den Ministerien. Und so kommt es, wie es kommen musste.

Von Jens Berger.


 

Wie es zu Engpässen auf den Intensivstationen kommen kann, zeigt das Beispiel des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. In den Jahren 2016 und 2017 verfügte das UKE über durchgehend 146 Intensivbetten. Bis zum Mai 2020 wurde die Zahl geringfügig auf 140 gesenkt. Im Juni 2020 wurde eine Intensivstation mit 12 Betten in die Reserve verschoben. Nun waren es nur noch 128 Betten. Die wurden mit kleineren Schwankungen auch durchgängig im Jahr 2021 gemeldet, bis im September dieses Jahres die Zahl plötzlich auf 108 gesenkt wurde. Weitere 20 Betten wurden also in die Reserve verschoben und nicht mehr dem Intensivregister gemeldet. Und obgleich das UKE im Intensivregister selbst mit dieser Bettenzahl mit einem grünen Licht ausreichend freie Kapazitäten signalisiert, warnt dessen intensivmedizinischer Direktor kontrafaktisch in den Medien vor einer drohenden „Triage“ in seinem Haus – dies wohlgemerkt bei einer Auslastung, die im Vergleich zu den Vorjahren auf einem historischen Tiefststand ist; so tief, dass man dutzende Intensivbetten in die Reserve verschoben hat.

Dabei sind volle Intensivstationen kein Fehler im System, sondern der Normalfall. Ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde kommentiert die Zahlen daher auch lakonisch: „Intensivbetten sind nicht dafür da, dass sie ungenutzt rumstehen. […] Dass man eine verhältnismäßig hohe Auslastung im intensivmedizinischen Bereich hat, das ist richtiggehend normal“. Ein Blick auf die Auslastung des UKE der letzten sieben Jahre, die eine kontinuierliche Auslastung zwischen 79% und 91% auflistet, bestätigt diese Einschätzung.

Nun ist das UKE als Maximalversorger aber nicht repräsentativ. Bei den kleineren Krankenhäusern in der Provinz gibt es vor allem im Winter immer wieder regional größere Schwankungen und wenn es mal wieder eine größere Grippewelle gibt, müssen auch regelmäßig Operationen verschoben und Intensivpatienten in andere Häuser verlegt werden.

Dies sollte eigentlich „bei Corona“ anders werden. Darum hat das Bundesgesundheitsministerium auch zwischen März und September 2020 die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Intensivkapazitäten massiv zu erhöhen, um einen möglichen Peak in den kommenden Wintern abzufedern. Jedes neue Bett wurde mit 50.000 Euro bezuschusst. 13.700 zusätzliche Betten sollten so geschaffen werden. Zusätzlich geschaffen wurde von den Kliniken in Summe jedoch kein einziges Bett. Im Gegenteil. Wurden im Sommer 2020 dem Intensivregister noch durchgängig im Schnitt rund 30.000 Betten gemeldet, sind es aktuell nur noch 22.230. Wo sind die neuen Betten? Und wo sind die Betten, die im Sommer letzten Jahres noch gemeldet wurden?

Zumindest die erste Frage lässt sich leicht beantworten. „Die Geräte stehen in den Notfalllagern“, so ein Sprecher des Klinikums Stuttgart, das zusätzlich zu seinen 90 Intensivbetten ganze 209 neue Betten samt Ausrüstung vom Steuerzahler finanziert bekommen hat. Andere Häuser äußern sich ähnlich. Hier scheine wohl ein Missverständnis vorzuliegen. Es sei nie die Rede davon gewesen, dass diese Betten auch betrieben werden. Man könne sie sich vielmehr als „Puffer“ vorstellen. Der Bundesrechnungshof vermutet hier „Mitnahmeeffekte“, der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes ist gar empört und fordert strafrechtliche Konsequenzen. Doch das wird ins Leere laufen. Denn die Krankenhäuser haben ja nicht unrecht. Die Geschenke von Minister Spahn wurden ohne die Auflage verteilt, dass man diese Betten auch betreiben müsse – ein weiterer Punkt in der sehr, sehr langen Liste des vollkommenen Versagens in der Corona-Politik.

Zurzeit werden 2.439 freie Betten gemeldet. Das ist nicht wirklich dramatisch, obgleich es natürlich regional in der Tat zu Kapazitätsproblemen kommt. Stünden zusätzlich – wie von der Bundesregierung ja eigentlich so geplant – 13.700 weitere Betten zur Verfügung, müsste man das Thema eigentlich gar nicht weiter behandeln. Dann könnten die deutschen Häuser wohl die Covid-Patienten der gesamten EU aufnehmen.

So haben wir 13.700 „zusätzliche“ Intensivbetten, für die der Steuerzahler stolze 686 Millionen Euro bezahlt hat, von denen laut Divi 9.387 in den Kellern der Krankenhäuser lagern und die als „Notfallreserve“ geführt werden. Nun vergeht ja kein Tag, an dem nicht irgendein Funktionär von überlaufenden Intensivstationen und einer angeblich drohenden Triage spricht. Ist das kein Notfall? Diese Frage ist unerheblich, da hier ein weiteres, viel größeres, Politikversagen zum Tragen kommt – man hat offenbar ganz „vergessen“, dass Intensivbetten auch vom Personal betrieben werden müssen, und Personal fehlt im gesamten Krankenhausbetrieb bekanntlich an allen Ecken und Enden.

Das ist alles andere als neu. In meinem im Sommer erschienenen „Schwarzbuch Corona“ habe ich das Problem bereits ausführlich analysiert. Ohne die Versäumnisse im deutschen Gesundheitssystem wäre uns zumindest ein großer Teil der im letzten Winter an oder mit Corona verstorbenen Patienten erspart geblieben. Dass man im letzten Jahr keine ausreichenden Vorbereitungen getroffen hat, war ein Skandal. Dass man nun – ein weiteres Jahr später und um viele Erfahrungen reicher – nicht reagiert hat, ist ein Verbrechen.

2011 – also vor zehn Jahren – hatte ich hier auf den NachDenkSeiten das erste Mal den Pflegenotstand thematisiert. Vor einem Jahr warnte ich bezüglich des kommenden Winters vor einer „Katastrophe mit Ansage“. Dieser Text könnte – mit Einschränkungen – auch heute noch genau so erscheinen. Denn passiert ist nichts. Der Staat hat den Krankenhäusern im Zuge der Pandemie – Stand Sommer 2021 – ganze 15,3 Milliarden Euro an Zuschüssen zukommen lassen. Wo ist dieses Geld geblieben? Zur Aufstockung des Personals wurde es jedenfalls nicht eingesetzt. Und das kann man nicht nur den Krankenhausbetreibern vorwerfen. Hätte die Politik diese Zuschüsse an Personalmaßnahmen gekoppelt, sähe es heute nämlich anders aus.

So stehen wir im Herbst 2021 wieder einmal vor einem Problem. Und das hat nichts mit den Ungeimpften zu tun, auf die man das ganze Versagen der Politik und der renditeorientierten Krankenhausbetreiber zurzeit abwälzt. Der Ausnahmezustand ist auf den Stationen die Regel und weder Politik noch Krankenhausbetreiber sind gewillt, daran etwas zu ändern. Da ist es kein Wunder, dass zahlreichen Pflegekräften mittlerweile die Hutschnur hochgeht.

Corona ist nicht der Grund für den Dauernotstand in den Kliniken. Im besten Falle könnte Corona jedoch ein Brennglas sein, das diesen Dauernotstand, von dem niemand etwas wissen will und gegen den niemand etwas tun will, offenlegt. Doch auch diese Chance wurde vertan. Nicht das kaputte System, sondern die Ungeimpften sind ja schließlich daran schuld, dass auf den Stationen ein weiterer harter Winter droht. Und zumindest auf eins können wir uns verlassen: Egal wie hart der Winter wird, egal wie viele Tote es gibt – ändern wird sich an dem Notstand nichts. Warum? Weil die Politik nicht helfen will und der Wähler dieser Frage keine große Bedeutung zumisst. Oder war die Pflegesituation bei ihrem letzten Kreuzchen ein entscheidender Faktor?

P.S.: Meine Frau, die selbst mit Corona-Patienten, aber auch mit „normalen“ internistischen Patienten arbeitet, kann es nicht mehr hören, wenn ihr irgendwer – meist ja durchaus nett gemeint – seine Hochachtung ausspricht, da sie ja „wegen Corona“ so viel zu tun habe. „Die Ungeimpften“ sollten sich schämen, so wird dann oft hinterhergeschoben. Nun, sie arbeitet in einem Haus mit 310 Betten, von denen momentan drei – sie haben richtig gelesen – mit Corona-Intensivpatienten belegt sind, von denen rein statistisch zwei ungeimpft sind. Meinen diese Leute denn, ohne diese zwei Patienten wäre das Leben als Krankenschwester ein Zuckerschlecken? All die Überstunden, der Stress, die physische sowie psychische Belastung nur wegen dieser zwei Patienten? Dann heißt es gerne in den Medien, die Pfleger auf der Intensivstation müssten ja die Patienten in Bauchlage bringen. Ein harter Job. Das ist so. Aber auch auf anderen Stationen müssen die Krankenschwestern – meist alleine – 150kg schwere Patienten wenden; mehrfach am Tag. Vielleicht sollten all die „Beifallklatscher“ mal ein freiwilliges Praktikum im Krankenhaus absolvieren. Dann würden sie sehr schnell mitbekommen, dass Corona nicht das einzige und beileibe nicht das schlimmste Problem auf den Stationen ist.

Kommentar netvent.de:

Was hatten wir denn bis zum aktuellen Zeitpunkt als belast – und beweisbare Daten und Fakten um Maßnahmen durchzusetzen die sowohl medizinisch als auch juristisch als extrem fragwürdig anzusehen sind und waren?

Ct – Wert, R – Wert, Belegungswerte, Inzidenzwerte ( obwohl es keine Inzidenzen sondern positive Messdaten waren ) die sich auf Handlungen auswirkten welche, je nach Bundesland, den Wert von 30, 50, 100 oder 200 erreichten.

Dazu kamen gesetzeswidrig erlassene Maßnahmen wie Lockdown, 3 G -, 2 G -, 1 G -, 2 G plus, Maskenzwang etc. und das auch wieder von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Wie kommt man nun aus dieser verfahrenen Kiste und demokratiefeindlichen Situation, seitens der Poitik und Medien, wieder heraus?

 

Vorschlag: Medien und Politik vermitteln, über ein gemeinsames Sprachrohr, der Bevölkerung folgende Botschaft: „Wir haben uns zu Beginn der Erkrankungswelle geirrt, haben die Maßnahmen gesetzeswidrig immer weiter eskalieren lassen, müssen aufgrund der verworrenen Lage zugeben, um gewaltsame Unruhen wie in allen anderen Ländern zu vermeiden, dass wir ganz andere Beweggründe für die erlassenen Rechtsbrüche hatten – nämlich Totalkontrolle der Gesellschaft ( Great Reset ) und möchten uns, gegenüber der Gesellschaft, entschuldigen und von weiteren Strafverfolgungen abzusehen, da wir, mit sofortiger Wirkung, alle verfügten Maßnahmen aufheben.

Mein Gott, was für ein unverbesserlicher Optimist bin ich eigentlich immer noch!

 

HWD

 

12. November 2021

 

Datum: 12.11.2021                                                  www.netvent.de                                                                           Politik: 187

 

Quelle:

Syrien aushungern! Und andere Gründe für den Anstieg der Flüchtlingszahl (nachdenkseiten.de)

 

10. November 2021 um 14:26Ein Artikel von: Albrecht Müller

 

Die meisten Menschen merken wahrscheinlich gar nicht, wie zynisch sie mit den Berichten über Flüchtlinge und „Machthaber“ Lukaschenko manipuliert werden. Gestern waren die Fernsehprogramme mal wieder voll von Berichten über die Not der Flüchtlinge an der Grenze zwischen Weißrussland und Polen, und heute sind die Zeitungen voll davon. Wie in den letzten Tagen schon mehrmals. Es werden Tränen vergossen, ohne dass man sich auch nur ein bisschen darum bemüht, darüber zu berichten, woher das Flüchtlingselend überhaupt kommt. Es kommt nicht vom Präsidenten Weißrusslands, Lukaschenko, den man übrigens gar nicht anders tituliert als mit „Machthaber“ oder „Diktator“. Das kann man machen, aber man sollte wenigstens endlich einmal die Fakten darstellen. Die Flüchtlinge kommen nicht wegen Lukaschenko, sondern wegen der großen Not in ihren Heimatländern. Albrecht Müller

 

 

Vorweg noch: Was hier geschieht, ist ein Musterbeispiel für die Anwendung der Manipulationsmethoden, die in „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“ beschrieben werden.

Hier wird vor allem die Nr. 3 angewandt: „Geschichten verkürzt erzählen.“ – Das ist eine ungemein oft eingesetzte Methode der Manipulation.
Im konkreten Fall lässt man weg, davon zu berichten, warum die vielen Flüchtlinge nach Weißrussland und an die Grenze nach Polen, Europa und Deutschland drängen. Sie machen das ja nicht aus Lust und Dollerei. Sie machen das, weil sie zu Hause nicht mehr leben können.

Zum Beispiel: Weil der Westen 20 Jahre Krieg in Afghanistan geführt und Millionen Menschen ins Unglück gestürzt hat und ihnen die Lebensgrundlage genommen hat. Auch wir Deutschen haben daran mitgewirkt.

Zum Beispiel: Sie können im Irak nicht mehr leben, weil der Westen 2003, gegründet auf einer Lüge über die Politik Saddam Husseins, dieses Land überfallen hat.

Zum Beispiel: Syrien – ein Leben ohne Strom, Licht und Heizung. Das ist die Folge der westlichen Sanktionen. Und es ist vom Westen auch offen erklärt worden, dass dies gewollt ist, dass man dieses Land aushungern will. Und dann jammern jene, die diesen zynischen Umgang mit dem syrischen Volk eingeleitet haben und pflegen, über das schreckliche Los der Flüchtlinge an der weißrussisch-polnischen Grenze. Natürlich darf in den Berichten unserer Medien nicht fehlen, dass hinter den Machenschaften des Machthabers Lukaschenko Putin bzw. Moskau stecke. Gelegentlich variiert man die manipulierenden Schuldzuweisungen. Und man kommt dabei in der Regel ohne Belege aus.

Bernd Duschner, der in Pfaffenhofen an der Ilm mit anderen zusammen eine Organisation auf die Beine gestellt hat, die in Syrien konkret mit der Unterstützung eines Krankenhauses hilft, hat die Zustände in diesem Land für die NachDenkSeiten aufgeschrieben. Er bittet zugleich um Unterstützung für dieses Hilfsprojekt:

 

Syrien: Ein Leben ohne Strom, Licht und Heizung
Mit unserer Solidarität die Sanktionen zu Fall bringen

Von Bernd Duschner

Die Zahl der Flüchtlinge steigt wieder. 100.278 Erstanträge auf Asyl vermeldet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für den Berichtszeitraum Januar-September 2021, eine Zunahme von 35,2% gegenüber dem Vorjahr. Auf Platz 1 stehen Flüchtlinge aus Syrien mit 40.472 Erstanträgen und einem Anstieg um 57,1%.[1] Das sollte nicht verwundern, hat sich doch die Not der syrischen Bevölkerung in diesem Jahr nochmals verschärft. Laut dem Welternährungsprogramm der UNO leiden inzwischen fast 60% der Bevölkerung in Syrien, 12,4 Millionen Menschen, Hunger [2]. Es gibt keinen Strom, keinen Treibstoff, kein Heizöl und die Lebensmittelpreise explodieren. Carol Tahhan, Leiterin des „Italienischen Krankenhauses“ in Damaskus, das wir als lokale Friedensgruppe seit 5 Jahren finanziell unterstützen, ist in Sorge um seine weitere Existenz. Ohne ausreichenden Diesel für die Notstromaggregate müsse das Krankenhaus schließen. Sie möchte zudem wieder mit unserer Hilfe Stoffe einkaufen, damit wie in den letzten Jahren Schneider vor Ort beauftragt werden können, Winterkleidung zur Verteilung an Bedürftige herzustellen.

Wir hatten dafür bereits die Ausbildung von 40 Schneiderinnen und ihre Ausstattung mit jeweils einer Nähmaschine finanziert.
Rechtzeitig vor dem Winter bitten wir deshalb um Spenden auf das Konto unseres Vereins „Freundschaft mit Valjevo“ bei der Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort „Krankenhaus Damaskus“.

Wie einem Volk die Lebensgrundlagen zynisch entzogen werden

Für unsere Medien ist der weißrussische Präsident Lukaschenko der Schuldige für die wachsende Zahl Flüchtlinge aus dem Nahen Osten.[3] Kein Wort verlieren sie über die Sanktionen, mit denen USA und EU seit über einem Jahrzehnt (!) die Wirtschaft Syriens zum Erliegen gebracht haben und bis heute jeden Wiederaufbau verhindern [4]. Seit dem Herbst 2019 halten US-Truppen zusätzlich die wichtigsten Ölfelder im Nordosten Syriens besetzt, wohl wissend, dass die syrischen Kraftwerke für die Stromversorgung ihres Landes auf dieses Öl angewiesen sind [5]. Die Folgen für die syrische Bevölkerung und Wirtschaft sind verheerend: Auf 2 Stunden Strom, so Carol Tahhan, folgen derzeit jeweils 6 Stunden Stromausfall. Zwar verfügt das Italienische Krankenhaus im Gegensatz zu der breiten Mehrheit der privaten Haushalte über eigene Stromgeneratoren. Der erforderliche Diesel ist jedoch genauso wie Heizöl für den kommenden Winter nur schwer zu bekommen und kaum zu bezahlen. Der Mangel an Treibstoff, Heizöl und Strom hat innerhalb der letzten 12 Monate zu einer Verdoppelung der Lebensmittelpreise geführt [6].

Die Regierung lässt eine streng rationierte Menge an Grundnahrungsmitteln wie Zucker, Reis und Fladenbrot in staatlichen Geschäften zu subventionierten Preisen an ihre Bürger ausgeben. Die Menge sei jedoch bei weitem nicht ausreichend, um den Hunger zu stillen. Geld für den Kauf von Gemüse, Obst oder gar Fleisch haben die meisten Menschen schon lange nicht mehr, berichtet Tahhan.

Zahlreiche Betriebe hätten in den vergangenen Monaten schließen müssen. Die Arbeitslosigkeit sei spürbar angestiegen und auf den Straßen könne man viele Bettler und Obdachlose sehen. Für die Bevölkerung sei das tägliche Leben unerträglich geworden: In den wenigen Stunden, in denen es Strom gäbe, müssen elektrische Geräte, Handys, Laptops usw. aufgeladen und die Arbeit in kürzester Zeit erledigt werden. Die Heimfahrt nach der Arbeit sei gefährlich, weil Ampeln und Straßenlaternen ausgeschaltet und die Straßen nicht beleuchtet sind.

Zu Hause haben die meisten syrischen Familien am Abend kein Licht. Wie sollen Schüler und Studenten unter diesen Bedingungen lernen? Sich nach Feierabend beim Lesen, Fernsehschauen oder Radiohören zu erholen, ist für die Familien nicht möglich.

Ein solcher Alltag ohne Strom, Licht und Heizung zermürbt. Auch ihr Krankenhaus, so Tahhan, haben kürzlich drei Ärzte verlassen, um im Ausland für sich und ihre Familien eine Zukunft zu finden. (Ergänzende Anmerkung Albrecht Müller: „Recht so, prima“, werden unsere Politiker und die meisten Medien sagen, „wir brauchen ja Fachkräfte. Warum nicht auch von Syrien!“)

Die Sanktionen werden ihr politisches Ziel nicht erreichen


Im Herbst 2012 war sich Heiko Wimmen von der „Stiftung Wissenschaft und Politik“, die die Bundesregierung in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik berät, sicher, man könne Syrien mit Sanktionen in die Knie zwingen, weil „das Land ökonomisch schwach“, seine Wirtschaft „wenig diversifiziert und damit leicht angreifbar“ sei. Dabei machte er deutlich, dass Eile notwendig sei, und warnte, „dass in Zukunft eine zunehmend multipolare Ausrichtung der Welt und ein neues ökonomisches Machtgefüge die Durchsetzungskraft von Sanktionen aushöhlen könnten: Kriselt die Wirtschaft in der EU und den USA weiter, während einige Schwellenländer ihre ökonomische Blüte entfalten, könnte es für den Westen zunehmend schwierig werden, durch Sanktionen nicht nur an Werte wie Demokratie und Menschenrechte zu appellieren, sondern ihre Ziele auch tatsächlich durchzusetzen.“ [7]. (Beachten Sie diesen Zynismus.)

Es ist offensichtlich: Die Zeit, in der die USA mit ihren Verbündeten Länder der Dritten Welt aushungern und ihnen ihren Willen aufzwingen konnten, läuft ab. Das zeigt der Aufstieg Chinas, das Erstarken der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, zu deren Mitgliedern jetzt der Iran gehört, die Niederlage und der Rückzug der USA aus Afghanistan. Auch die politische und wirtschaftliche Isolierung Syriens bröckelt: Immer mehr arabische und europäische Staaten, darunter Länder wie Serbien und Ungarn, normalisieren ihre Beziehungen mit Damaskus. Der für den Handel wichtige syrische Grenzübergang Jasib-Jaber nach Jordanien ist vor kurzem wieder geöffnet worden.

Humanitäre Hilfe verstärken, Beendigung der Sanktionen durchsetzen

Für die Friedensbewegung und jeden Humanisten gilt es in dieser kritischen Phase, die materielle Solidarität und die humanitäre Hilfe für das syrische Volk zu verstärken. Es gilt zu zeigen, dass auch bei uns in Deutschland mehr und mehr Menschen die Politik des Aushungerns und der politischen Erpressung ablehnen und sich von ihr distanzieren. Überall müssen wir die Forderung nach umgehender Aufhebung der menschenverachtenden und völkerrechtswidrigen Sanktionen erheben und mithelfen, sie nach 10 Jahren (!!!) endlich durchzusetzen.

[«1bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/AsylinZahlen/aktuelle-zahlen-september-2021.pdf?__blob=publicationFile&v=2

[«2de.wfp.org/krisen/syrien
reliefweb.int/report/syrian-arab-republic/wfp-syria-country-brief-august-2021

[«3focus.de/politik/ausland/lukaschenkos-krieg-mit-fluechtlingen-und-seinem-besten-freund-will-lukaschenko-die-eu-zum-einsturz-bringen_id_24351709.html

[«4consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2021/05/27/syria-council-extends-sanctions-against-the-regime-for-another-year/#

[«5abcnews.go.com/Politics/keeping-oil-syria-trump-considered-war-crime/story?id=66589757

[«6api.godocs.wfp.org/api/documents/32d06a6a825341b08e344f35913ddfea/download/

[«7wiwo.de/politik/ausland/embargo-bevoelkerung-von-sanktionen-betroffen/7049150-2.htm

Kommentar netvent.de:

Schauen wir uns doch einfach, um nach Ursachen glaubwürdig zu suchen, die Karte unseres Planeten Erde an. Wo liegen die Staaten und welche sind es, die im Verlaufe der Geschichte nach dem 2. Weltkrieg durch Kriege betroffen und z.T. zerstört wurden? Es sind: Korea, Vietnam, Libyen, Irak, Syrien, Afghanistan und einige andere Staaten des mittleren und fernen Ostens. Wenn man weiß, dass die USA in über 100 Ländern der Welt militärische Stützpunkte betreibt, Russland, soweit ich weiß, nur noch in Syrien, und China in gar keinem anderen Land, so kommen Zweifel auf und Vermutungen sind zwingend angebracht. Wobei: Vermutungen ist der absolut falsche Begriff, denn es handelt sich in allen oben aufgeführten Ländern um völkerrechtswidrige Angriffe der USA und der NATO.

Und wenn wir nun ganz aktuell betrachten, dass eine größere Anzahl von amerikanischen Kriegsschiffen im Schwarzen Meer ein ausgedehntes Manöver abhalten, so muss gefragt werden: „Was hat die USA dort zu suchen?“

Diese Information finden Sie selbstverständlich nicht in den Mainstreammedien, da müssen Sie schon in den alternativen – in den Internetmedien nachschauen.

Schauen wir also woher, falls sich in auch in dieser Region ein gewaltsamer Konflikt ergibt, die nächsten Flüchtlingsströme nach Europa kommen.

Eines weiß jedoch der einigermaßen interessierte Leser, selbst wenn es nur die öffentlich rechtlichen ( Staatsmedien ) sind: Alle modernen Flüchtlingsströme kommen genau aus diesen überfallenen Ländern.

Sind unter diesen Tatsachen die Reaktionen der Staaten Polen und Belarus nicht verständlich, wenn sie die Flüchtlinge, die ihr Land auf dem Weg gen Westen erreichen, nicht an die Urheber der Kriege weiter schicken wollen? Sie waren jedenfalls an all diesen Kriegen nicht beteiligt!

HWD

 

 

24. September 2021

Dienstag, 31. August 2021

                                           A R C H I V  P O L I T I K

Aus Kapazitätsgründen musste ich alle, weiter unten stehenden Beiträge, eben auf dieser Liste zusammenfassen. Sollte Sie einer von diesen Berichten interessieren, so schreiben Sie mir einfach eine mail, und ich schicke Ihnen dann diesen Beitrag zu:

info@netvent.de

Archiv für politische Beiträge

 

 

1. Lügen zur historischen Wahrnehmung.pdf

2. Klimahysterie.pdf

3. BRD und US - Besatzungsrecht.pdf

4. freiewelt über Strache.pdf

5. Legitim über Strache.pdf

6. Causa Bayer.pdf

7. Paul Craig Roberts über US - amerikanische Politik.pdf

8. Souveränität der BRD.pdf

9. Vorbereitung - Krieg mit Iran.pdf

10. Europawahl und die Grünen.pdf

11. Lafontaine in Ramstein.pdf

12. Gewalt - Doktrien.pdf

13. Dollar als Gängelband.pdf

14. Die Falschmünzer von ARD.pdf

15. Demonstrationen in Moskau.pdf

16. WLAN - Gefahr. Bericht von Klagemauer TV.pdf

17. Politisierung der Klimatologie.pdf

18. Ende der US - Hegemonie.pdf

19. Afrika und Politik -Teil 1.pdf

20. Afrika und Politik - Teil 2.pdf

21. Hongkongs Demokratie gegen Chinas Diktatur.pdf

22. Leserbrief zum Klimawandel.pdf

23. Mut zur Verfassung.pdf

24. Angriff auf saudische Ölanlagen.pdf

25. Kirchliche Offensive gegen Atomwaffen.pdf

26. Das Bündnis der Schande.pdf

27. Putin und NATO.pdf

28. Putin verabschiedet US $.pdf

29. Trump und Ukraineverschwörung.pdf

30. Fridays for Future.pdf

31. Der Kennedymord - aktueller als je zuvor.pdf

32. Schutz der Ölfelder.pdf

33. Macron - Interview.pdf

34. Nord Stream 2 und Kreml.pdf

35. Klimawandel und Populismus.pdf

36. Mord an iranischem General.pdf

37. Trumps Mordbefehl.pdf

38. Die Lüge vom Kampf gegen den Terrorismus.pdf

39. Aufwachen mit Daniele Ganser.pdf

40. Deutschlands Souveränität.pdf

41. Terrorzelle NATO.pdf

42. Kur gegen Coronavirus.pdf

43. Im Würgegriff.pdf

44. Besatzungszone BRD.pdf

45. Pandemie - Angst.pdf

46. Virologe Drosten über Coronavirus.pdf

47. Coronapanik.pdf

48. gartner - coronavirus.pdf

49. Ausgangssperre ja oder nein.pdf

50. Gewollte Hysterie - rubikon.pdf

51. Profiteure der Angst.pdf

52. Jens Spahn.pdf

53. Coronastrategien.pdf

54. DWN zu Corona.pdf

55. Wiesendanger zu Journalisten.pdf

56. Prof. N. Bolz bei Phoenix.pdf

57. Die HIntergründe der Coronakrise.pdf

58. Bill Gates Stiftung.pdf

59. Gates, Pharma und WHO.pdf

60. Schweden und Corona.pdf

61. BILD zu Coronawahnsinn.pdf

62. Popp zu NWO und Corona.pdf

63. Wissensmanufaktur zu BILD - Kehrtwende.odt

64. Corona Kartenhaus zerstört.odt

65. Coronaangst in Wien.pdf

66. Regisseur Castorf.pdf

67.  Rubikon vom 08.04.2020.odt

68. Professoren zu Corona und Medien.odt

69. Richter über GG-Mißachtung.png

70.  SPR und Corona.pdf

71.   BMI - Mitarbeiter.pdf

72.  Politik-Angst-Corona.pdf

73.  Mündige Bürger.pdf

74.  Puppenspieler Blackrock.pdf

75.  Plandemie - Ausschnitt.pdf

76.  PLANdemie.pdf

77.  SPR für Mai 2020.pdf ( SPR ist ein Schweizer Forschungs - und Informationsprojekt.

        Es berichtet in diesem Fall über die Coronaentwicklung und läßt u.a. Nobelpreisträger

        zu Wort kommen.)

78.  Masterplan.pdf

79.  Falsche Zahlen.pdf

80.  Maskenpflicht im Landtag.pdf

81.   Kreiß über Corona.pdf

82.   Stuttgart und Migranten.pdf

83.   Kant zu Corona.pdf

84.   Hydroxychloroquin.pdf

85.   Commerzbank und Olaf Scholz.pdf

86.   Königreich Gates.pdf

87.    Südostasien und Corona.pdf

88.   Historischer Fehlalarm.pdf

89.   Merkel und Corona.pdf

90.   Juncker über EU.pdf

91.    Samuel Eckert.pdf

92.   Masken für Kinder.pdf

93.   Nord Stream 2.pdf

94.   Journalistin zu Corona.pdf

95.   Nachdenklich stimmend.pdf

96.   Zwischendenken.pdf

97.   Dr. Kron zu Corona.pdf

98.   Regierungssturz.pdf

99.   Schulden der EZB.pdf

100. Spahn in Wuppertal.pdf

101.  Der point of no retourn.pdf

102. Frontalangriff auf GG.pdf

103. Amerikanische Verhältnisse.pdf

104. Corona - Grippe Test.pdf

105. Pressemitteilung einer besorgten Bürgerin.pdf

106. Antrag FDP Bundestagsdebatte: „Extremismus bekämpfen.“

107. „Schusswaffengebrauch“ ( Beitrag in der ARD – SWR )

108. Die Mär vom „Sturm auf den Reichstag“ stinkt zum Himmel

109. Es bröckelt ( Eine Interpretation.pdf

110. Club der klaren Worte.pdf

111. Russlands Schuld.pdf

112. Übersterblichkeit.pdf

113. Mär vom Reichstagssturm.pdf

114. Schnapp - Atmung bei Lauterbach.pdf

115. Das Corona - Zauberkunststück.pdf

116. Polizeiterror - oder doch nicht.pdf

117. Falsche Testergebnisse.pdf

118. Historisches Wissenschaftsversagen.pdf

119. Kommt der Finanz - Sozialismus? Die Zukunftsvision der Eliten des "Great Reset".pdf

        Ohne Nummer, da schon unter "Satire" archiviert. Thema: Tri tra trullala.pdf

120. Ist unter Satire abgelegt

121. Bernd Schuhmacher bei Schrang.pdf

122. Maske auf zum Gebet.pdf

123. Die Absurdität der Coronamaßnahmen.pdf

124. Was steckt hinter der Corona - Politik?.pdf

125. Die deutsche Krankheit.pdf

126. Schweden contra BRD.pdf

127. So GEZ nicht weiter.pdf

128. Ausgangssperre.pdf

129. Walter von Rossum.pdf

130. Wasserstoff und Russland.pdf

131. Grippeabschaffung.pdf

132. Bürgerkrieg.pdf

133. Restaurantöffnungen.pdf

134. Keine Übersterblichkeit trotz Coronavirus.pdf

135. ARD - Programmdirektorin.pdf

136. Provokationen unter dem Deckmantel einer Pandemie.pdf

137. Medikamente statt impfen.pdf

138. Merkel und Demokratie.pdf

139. Sturm auf den Reichstag.pdf

140. Untergang der Demokratie.pdf

141. Impfaussetzung - Diskussion.pdf

142. Wahlanalyse für Erwachsene.pdf

142 a. Bestes Video aller Zeiten.pdf

143. Falsch positiv.pdf

144. Inzidenzwert.pdf

145. Der Wissenschaftswahn.pdf

 

147. Texas öffnet.pdf

148. Sonderrechte.pdf

ohne Nr. Leserbrief "nachdenkseiten" vom 04.April 2021

149. Amtsgericht Weimar.pdf

150. Kriegstreiber Russland?pdf

151. Offener Brief an das Deutsche Volk.pdf

152. Harbarth und Grundrechte.pdf

153. Gericht gegen Merkel.pdf

154. PEI - und Todesfälle.pdf

155. Indien stirbt aus.pdf

156. Distanzierungswahn.pdf

157. Lügen der jüngeren Weltgeschichte.pdf

158. Meinungsfreiheit.pdf

159. Kriminelle Clans in der BRD.pdf

160. Biden vs. Putin.pdf

161. Corona - Impfung an Kindern.pdf

162. Unerträgliche Freiheit.pdf

163. Ungarns Kinderschutz.pdf

164. Willkommen in der neuen Weltordnung.pdf

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166. CSD und Corona.pdf

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