P O L I T I K

10. April 2021

Datum: 10.04.2021                                                      www.netvent.de                                                                     Beitrag: 148

Quelle:

https://t.me/mmnews_offiziell/2300

 

 

Sonderrechte

Zwei Politiker unterhalten sich.
Fragt der eine:
“Herr Kollege, was sagten Sie doch neulich in Ihrer großartigen Rede inhaltlich über die Auswirkungen der Corona - Schutzmaßnahmen?”
“Nichts.”
“Das ist mir schon klar. Ich wollte wissen, wie Sie es formuliert hatten…

Kommentar netvent.de:

Kommentar erübrigt sich. Frage: Wo ordne ich den darunter stehenden Beitrag ein? Witz oder Realität?

 

10. April 2021

Datum: 10.04.2021                                                         www.netvent.de                                                                             Beitrag: 147

Quelle:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/511028/Texas-hat-vor-einem-Monat-alle-Corona-Massnahmen-aufgehoben-seitdem-sinken-die-Zahlen

 

 

Texas hat vor einem Monat alle Corona-Maßnahmen aufgehoben – seitdem sinken die Zahlen

 

07.04.2021 14:03

 

Der US-Bundesstaat Texas hat vor einem Monat alle Corona-Maßnahmen – auch das Tragen von Masken – aufgehoben.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten

 

5. April 2021: Zehntausende Zuschauer beobachten das Baseballspiel der Texas Rangers gegen die Toronto Blue Jays. (Foto: dpa)

 

Der US-Bundesstaat Texas hat vor rund einem Monat alle Corona-Maßnahmen – auch das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit und die Schließung von Geschäften – aufgehoben. Seitdem sind alle relevanten Zahlen zum Infektionsgeschehen weiter gesunken, berichtet das Portal Zerohedge.

Die Öffnungspolitik hatte der texanische Gouverneur Greg Abbott vor 34 Tagen angekündigt. In Kraft trat sie vor 26 Tagen. Seitdem seien alle relevanten Zahlen zum Infektionsgeschehen wie Neuinfektionen, Sterbefälle, Einweisungen in Krankenhäuser und die Positiv-Rate (Anteil positiver Tests an der Gesamtzahl aller Tests) gesunken.

Kommentar netvent.de:

Nur was die USA betrifft: Nach South Dakota, Tennessee und Florida hat nun auch Texas alle Coronamaßnamen aufgehoben, inklusive Maskenpflicht. Ein Gebiet größer als Mitteleuropa. Mit Stand vom 09.04.2021 betrifft das nun über 20 Bundesstaaten. Ganz zu schweigen von Schweden und Weissrussland und einigen andere osteuropäische und asiatische Staaten. Warum liest man über diese wichtigen Maßnahmen nichts in unseren Mainstreammedien, oder hört es in „tagesschau“ oder „heute“ ? Vor der „angeblichen“ Beratung im Bundestag am kommenden Dienstag, 13.04.21, und der dann garantiert superschnellen Absegnung durch Bundesrat und Bundespräsident ( ähnlich der Verabschiedung des Infektionsschutzgesetzes im vergangenen Jahr ) eines neuen „Notstandsgesetzes                                 ( Ausnahmezustand ) und damit die mögliche, komplette Aussetzung des Grundgesetzes in Freiheitsfragen, sollten alle – ich betone: alle Bewohner der BRD gründlich nachdenken!

 

04. April 2021

Datum: 04.04.2021 www.netvent.de

Quelle:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70917

 

 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70789

 

 

7. Leserbrief


 

Sehr geehrter Herr Berger,

die Impf-Mauer, die niemand errichten will, ist doch schon längst da, und zwar sowohl in den Köpfen der einzelnen Menschen als auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Hören Sie sich doch einfach nur an, wie sehr der Glaube an Impfung gegen Covid 19 mittlerweile zu einer Religion geworden ist, wie unkritisch selbst gebildete Menschen sich dafür aussprechen, und mit welch an Exorzismus grenzenden Methoden Kritiker zum Schweigen gebracht werden. Herr Arvay ist da nur ein erschreckendes Beispiel. (Hat sich eigentlich inzwischen mal irgendwer bei ihm entschuldigt? Bereits vor Monaten warnte er vor möglichen autoimmunen Reaktionen durch die neuartigen Impfstoffe und wurde aufs Übelste beschimpft. Und jetzt wurde AstraZeneka genau deswegen gestoppt.)

Dieser religiöse Eifer und Irrglauben ist nicht nur gefährlich, sondern absolut kontraproduktiv, wenn es um dieses Virus geht. Und er spielt lediglich der Pharmaindustrie in die Hände, denn er verhindert genau das, was viel wichtiger als Impfstoffe ist: die Entwicklung von wirksamen Medikamenten zur Behandlung der Erkrankungen, die dieses Virus auslösen *kann*.

Und das letzte Wort im vorherigen Satz ist das wichtigste: Corona *kann* krank machen, es macht nicht automatisch krank! Und genau hier liegt das Problem aus Sicht der Pharmaindustrie: nur ein ganz kleiner Promille-Satz der Menschen würde Medikamente benötigen, nachdem sie Kontakt mit dem Virus hatten. Aber wenn es gelänge, den Menschen einzureden, sie müssen sich zwei mal jedes Jahr impfen lassen, weil der Schutz nur wenige Monate anhält, dann wäre das das goldene Füllhorn, eine nie austrocknende Geldquelle.

Für welche Option wird sich also die pharmazeutische Industrie entscheiden? Hmmm, schwierig. Aber wer’s nicht weiß, darf den Telefon-Joker ziehen!

Aus diesem Grund wird es m.M.n. nie wirksame Medikamente geben, die schwer Erkrankten helfen werden, wieder zu genesen. Zumindest nicht solange, wie die Pharmalobbyisten nach Belieben im Bundestag aus und ein gehen und so lange die Entwicklung von Medikamenten nicht in staatlicher Hand liegt.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Klein

Kommentar netvent.de:

Der Brief ist eine Antwort auf eine, unter obiger Adresse, bezogene Veröffentlichung der „nachdenkseiten“ ( 70917 ).

Der entsprechende podcast ist anzuklicken und zu hören unter Adresse ( 70789 )

Das ist es doch – oder sollte es sein. Die Entwicklung von wirksamen Medikamenten, um unseren besonders gefährdeten Mitmenschenbereich wirksam zu schützen – eben unsere älteren Mitbürger, oder ist das zu weit oder zu revolutionär gedacht?

 

31. März 2021

Datum: 31.03.2021 www.netvent.de

Quelle:

www.netvent.de

 

 

Beitrag 145

Der Wissenschaftswahn

 

Tja, schon hatten wir jubiliert, endlich den jahrtausendelangen und sehr erfolgreich durchgeführten Predigten und Dogmen der verschiedenen Kirchen, Moscheen und Synagogen entkommen zu sein, durch die langsam durchsickernde Erkenntnis der Aufklärung, schon wurden sie abgelöst von neuen, meinungsbildenden und den Geist beeinflussenden, neuen Propaganda - und Beherrschungsmethoden. Zunächst meine ich selbstverständlich die aktuell noch angewandte und gültigen Instrumente der Kapitalbesitzer und des Geldes an sich, als vorläufige Ersatzreligion. Das auch dieses Beherrschungsinstrument nun auch langsam aber stetig seine Glaubwürdigkeit verloren hat und ganz kurz vor dem Kollaps steht, haben wir doch nun alle, oder wenigstens sehr viele, erkannt und durchschaut. Da der Mensch aber anscheinend ritualisierte Handlungsstrukturen braucht, schaffen diejenigen, die den Kreislauf der Macht erfunden, gepflegt und weiterhin besitzen wollen, schon Vorsorge vor dem endgültigen Ableben der z. Zt. gültigen Struktur. So, und nun kommt natürlich der Beginn des neuen Machtapparates, die politisierte Wissenschaft ( siehe hier: „Der Wissenschaftswahn“, Rupert Sheldrake, O.W. Barth Verlag ( Knaur ) München, 2012 ) ( man beachte hier das Erscheinungsjahr ) sofort mit ihrer wirksamsten Waffe, der Medizin, mit ihrem gewaltigen Angstpotential auf die Bühne.

Und so werde auch ich am heutigen Tage die Verkündungsstrategien von Häuptling/Medizinmann über Bischof / König über Diktator / Industrie über Politik / Kapital bis hin zu Kapital / Medien / Politik / Wissenschaft benutzen um mich zu Wort zu melden. Ich meine damit also Predigt – Gesetze – DAXmeldungen bis hin zu aktuellen, täglichen DAX – Infektionsdaten.

Als nachdenkenswert zeigen sich hier die Worte des Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche:

 

„Ihr redet so laut, als ob ihr Unrecht hättet!“

 

Im Zuge der täglichen Coronapredigten möchte ich ergänzen:

 

„Ihr redet so viel, was wollt ihr verschweigen?“

 

Zu welcher Predigt greife ich nun? Ach was - ich lasse den Pfarrer ganz einfach selber sprechen um Sie dann urteilen zu lassen, ob es nicht auch, wissenschaftlich betrachtet, „gesunde“ Predigten gibt!

 

Beste Grüße

HWD

 

Tirol: Kritik am Impfexperiment vom Erzbischof untersagt

 

26.03.2021

 

Die meisten Menschen mussten sich bisher noch nicht entscheiden, ob sie sich die neu entwickelten Coronaimpfstoffe verabreichen lassen. Wie würde es Ihnen jedoch ergehen, wenn Sie sich plötzlich sofort entscheiden müssten? In dieser Lage befinden sich nämlich gerade die Menschen im Tiroler Bezirk Schwaz. Bundeskanzler Sebastian Kurz und der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter erklärten aufgrund eines hohen Auftretens der Südafrikanischen Corona-Mutante den gesamten Bezirk zur europäischen Forschungsregion, in der sich alle Einwohner ab 18 Jahren impfen lassen sollten. Hierzu wurden von der EU 100.000 Dosen des Biontech-Impfstoffs exklusiv für 64.000 Impfberechtigte des Bezirks Schwaz zur Verfügung gestellt. Diese bekamen alle eine Einladung zu einem Impftermin und mussten sich somit sofort entscheiden. Pfarrer Ignaz Steinwender aus Zell am Ziller nahm sich die Not der ihm anvertrauten Menschen zu Herzen. In vielen Gesprächen stellte er fest, wie sehr sie mit ihrem Gewissen kämpften. Wird die Impfung doch vielfach als moralische Pflicht im Namen der Nächstenliebe mit Nachdruck von ihnen gefordert. Pfarrer Steinwender sah es somit als seine Pflicht, „den Zweifelnden zu raten“ und veröffentlichte auf der Homepage seiner Pfarrei Gedanken für eine freie Entscheidung. Dafür bekam er zu über 95 % sehr positive Rückmeldungen; auch von Ärzten, deren Meinung und Erkenntnisse im öffentlichen Diskurs nicht gehört werden. Trotzdem war der Beitrag nach wenigen Tagen nicht mehr auf seiner Homepage zu finden. Steinwender erklärte hierzu: „Ich habe den Beitrag nun im Auftrag des Herrn Generalvikars heruntergenommen.“ Diese Anweisung dürfte im Einvernehmen mit dem Salzburger Erzbischof und Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Franz Lackner, ergangen sein, der zugleich ein positives Bekenntnis zur Corona-Politik der Regierung und zur Impfung abgab. Offenbar wollte er keine abweichende Meinung seines Pfarrers dulden. Somit wird wieder einmal mehr, ein öffentlicher Diskurs, der zur freien Meinungsbildung unerlässlich ist, verhindert. Da auch die öffentlich-rechtlichen Medien nur noch einseitig berichten und ihrem Auftrag einer umfassenden und neutralen Berichterstattung nicht nachkommen, veröffentlichen wir nachfolgend für Sie Auszüge aus Pfarrer Steinwenders Botschaft. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild zu den Überlegungen des Priesters für eine freie Impf-Entscheidung.


 

Liebe Gläubige! Liebe Leser der Pfarrhomepage! Liebe freiheitsliebende Bürger!

 

In der letzten Zeit habe ich sehr viele Gespräche geführt […]. Und immer wieder kam das Thema Corona, und insbesondere das Thema Impfen, und natürlich die Frage nach der „allgemeinen Impfung“ bzw. dem „Forschungsprojekt Impfung“ im Bezirk Schwaz. Manche meinen: Das Impfen an sich ist eine rein gesundheitliche Frage, das geplante Forschungsprojekt eine politische Entscheidung.[…] Ist es nur eine politische Frage? Ist nicht mehr dahinter? Gibt es in diesem Zusammenhang moralische Fragen, die zu bewerten sind? Wird unzulässig moralisiert und der Begriff Nächstenliebe instrumentalisiert? Ich habe festgestellt, dass in diesem Zusammenhang viele Menschen starke Gewissenszweifel haben, es gibt große Nöte diesbezüglich. Die Menschen werden zu einer (unerwartet schnellen) Entscheidung genötigt, sie wollen eine gute Entscheidung treffen, sie wollen eine richtige Entscheidung treffen, die hilft, eine gute Zukunft zu haben, aber es fällt ihnen sehr schwer. Auf ihnen lastet eine Ungewissheit, viele fühlen sich unter Druck gesetzt oder gar wie jemand, der erpresst wird, da bereits jetzt im Raum steht, dass es manche Selbstverständlichkeiten in Zukunft möglicherweise nur noch mit Impfung gibt. Ich habe weiter beobachtet, dass es eine sehr große Spaltung gibt, die bis in die Familien hineinreicht und wirklich tief geht. Kann ich also als Priester, als Hirte einer Pfarrei oder als Dekan im „Impfbezirk Schwaz“ zu diesem Thema schweigen? […] Ich schreibe diese Zeilen, obwohl ich weiß, dass mir dies Unannehmlichkeiten und Nachteile einbringen könnte. […] Ich schreibe diese Zeilen, weil es mir mein Gewissen gebietet. Ich fühle mich vor Gott dafür verantwortlich, was ich Euch sage oder auch was ich Euch nicht sage! Warum werden ausgerechnet wir im Bezirk Schwaz angehalten, uns kollektiv, also möglichst viele oder wenn es ginge, alle, impfen zu lassen? Haben die Schwazer oder Vertreter des Bezirkes darum gebeten? Ich habe jedenfalls nichts davon wahrgenommen. Warum gab es über ein Projekt von solcher Tragweite keine politische Willensbildung z. B. bei den Gemeinderäten etc. Plötzlich und wie über Nacht wurde vom Bundeskanzler und dem Landeshauptmann mitgeteilt, dass der Bezirk Schwaz geimpft werden soll. Manche haben das so dargestellt, als ob dies geradezu eine besondere Erwählung der Schwazer durch die EU wäre. Der Gipfel bildete die euphorische Aussage, die Impfung sei ein vorverlegtes Ostergeschenk. Eine weitere Frage, die mich beschäftigt, ist die, warum muss das alles so schnell gehen. Es wird angekündigt, in wenigen Tagen landet in fast allen Haushalten die Einladung mit einer sehr kurzen Anmeldefrist. Wenn es sich um eine wichtige Entscheidung handelt, warum bereitet man diese nicht in Ruhe und daher gewissenhaft vor. Zuerst eine Willensbildung, dann eine ausführliche und gründliche Information, die sorgfältige Abwägung aller Bedenken und Gegenargumente, eine Nachdenkphase etc. […] Viele Länder warten darauf, wie das in Schwaz ausgehen wird. Dann werden sie erst entscheiden. Wenn es gut ausgeht, sind wir „Vorreiter“ gewesen, wenn es schlecht ausgeht, haben wir eben Pech gehabt. Mir stellt sich die Frage: Wie gründlich ist die Information? Zu diesem Thema gibt es viele wissenschaftliche und medizinische Fragen, die man bei einer Entscheidung berücksichtigen sollte. Nur bei einer gewissenhaften Aufklärung über Wirkungsweise und mögliche Nebenwirkungen ist eine Kosten-Nutzen-Abwägung überhaupt möglich. […] So befürchten Fachleute ungünstige Kreuzwirkungen, sehen die erhöhte Gefahr einer anderen viralen Infektion, das mögliche Auftreten unerwünschter Immunreaktionen, welche Entzündungen und Autoimmunreaktionen inkludieren könnten. Erhöhtes Krebsrisiko ist nicht ausgeschlossen. Ein hohes Risiko besteht darin, dass Schäden oder Veränderungen in unserem Zellkern verursacht werden könnten, die später zu Krankheitszuständen führen. Bisher unumstrittene, altbekannte Grundregeln der Impfforschung, wie zum Beispiel die Wichtigkeit von Langzeitbeobachtungen für die Impfstoffsicherheit und den Nachweis der Wirksamkeit, gelten plötzlich nicht mehr. Jüngst sagte mir jemand: In den öffentlichen Medien ist man dafür, in sozialen Medien sind alle dagegen? In den öffentlichen Medien kommen nur jene zu Wort, die dafür sind. Es gibt eine regelrechte und lautstarke Propaganda. Hier könnte man an den Philosophen Nietzsche denken, der einmal sagte: „Ihr redet so laut, als ob ihr Unrecht hättet!“ […] In der Einladung einer Gemeinde zum Impfen heißt es: „Bei der Anmeldung als möglichen Impfort „Öffentliche Impfstation“ wählen und „Bezirk Schwaz – Wissenschaftliche Studie“ angeben. Das heißt eigentlich, dass der Zweck der Impfung eine Studie ist. Man studiert an uns, wie sich ein Impfstoff auswirkt etc. Es wird ein Versuch gemacht. Wenn man ausreichend Bescheid wüsste, dann bräuchte man ja keinen Versuch machen. Wir sind also Versuchsobjekte!!! Eine weitere Frage, die sich mir stellt, ist der mangelnde Dialog und der Umgang mit Gegnern: Gegenwärtig kann man in der Bevölkerung feststellen, dass es zwei Lager gibt, Befürworter und Gegner der Impfung. Die einen haben den anderen nichts mehr zu sagen. Man will die Argumente des Anderen nicht mehr hören. Das erschwert eine vernünftige Entscheidung. Wenn Menschen, die eine Gegenmeinung haben, niedergemacht werden, in eine Ecke gestellt werden oder in Einzelfällen ihren Job verlieren, dann ist größte Vorsicht angebracht. Wenn jemand mit solchen Methoden arbeitet, dann darf man mit Recht an der Redlichkeit der Absichten zweifeln. „Wenn du nicht tust, was ich will, dann …“ Viele Leute hoffen, dass wir endlich zur „Normalität“ zurückkehren können, ehrlich gesagt, ich auch. Nun sagen viele: Wenn wir alle brav sind und uns impfen lassen, dann wird alles wieder gut. Manche glauben zwar nicht wirklich daran, aber sie sind von Einschränkungen bzw. Schikanen so zermürbt, dass der Wunsch zum Vater des Gedankens wird. Dazu könnte man einwenden: Ich bin der Meinung, dass viele Zwangsmaßnahmen, die jetzt praktiziert werden, ein schweres Unrecht sind und unverzüglich, auch ohne generelle Impfungen, aufgehoben werden könnten und dringend aufgehoben werden müssten, weil sie unverhältnismäßig sind. Der Lockdown ist so ein Unrecht, die strengen Besuchsregeln in den Heimen der Alten sind menschenunwürdig und die übertriebenen Beeinträchtigungen in den Schulen, sowie die strengen Kontaktbeschränkungen verletzen in sehr vielen Fällen das Kindeswohl. Deswegen sind diese Äußerungen ganz einfach Erpressungsversuche. Wenn man Erpressern nachgibt, erntet man nicht Freiheit, sondern man darf eher erwarten, dass die Schrauben nachher enger gezogen werden. Muss ich mich nicht aus Nächstenliebe impfen lassen, es geht doch um die Volksgesundheit? Diese Frage könnte man dann bejahen, wenn sicher belegt wäre, dass durch die Impfung man selbst vor Ansteckung und die anderen vor Weitergabe der Krankheit durch geimpfte Personen geschützt wären, jedoch mit dem Vorbehalt, dass niemand verlangen kann, dass man selbst einen gesundheitlichen Nachteil in Kauf nehmen muss, um andere zu schützen. Dazu muss man zunächst einschränkend sagen: Die Impfung schützt nicht 100-prozentig, sondern zwischen 50 und 95 Prozent. Wenn man geimpft ist, kann man trotzdem angesteckt werden und das Virus übertragen […] und es ändert sich voraussichtlich auch nichts an der Maskenpflicht. Nun gibt es aber auch schon viele Erfahrungen, dass Leute in unmittelbarem Zusammenhang mit der Impfung krank wurden bis hin zu Todesfällen. Noch viel drastischer sind jedoch Befürchtungen über andere Schäden langfristiger Art […] Wer haftet für allfällige Schäden? Wenn sich jemand impfen lassen will, dann muss er sich die Frage stellen, wer haftet für evtl. gesundheitliche Schäden? Bei der gegenwärtigen gesetzlichen Lage ist es sehr fraglich, ob ein Geschädigter nicht leer ausgeht. Wem soll ich glauben? […] Wenn ein Arzt für seinen Standpunkt Nachteile einstecken muss, wenn er z.B. diffamiert wird, von der Ärztekammer oder Behörden gemaßregelt und trotz offensichtlicher Nachteile seinen Standpunkt vertritt, dann ist das sicher ein Grund, ihm eher zu vertrauen. Wenn jemand mit Corona, Tests oder Impfungen ein großes Geschäft macht, dann muss man ihm nicht automatisch misstrauen, aber blindes Vertrauen ist dann weniger angebracht. Bei Politikern soll man ähnlich denken und sich eher auf jene stützen, die von den Mainstreammedien schlecht behandelt werden.

 

Euer Seelsorger

Ignaz Steinwender

   Kommentar netvent.de:

Anstatt eines Kommentars heute nur die Infoquelle zu seiner Rede und die gegoogelten Daten zur Person des Pfarrers.

https://www.kla.tv/18402?autoplay=true

Biografie:

Ignaz Steinwender arbeitete insgesamt 15 Jahre als Verkäufer, Militärmusiker und Gendarmeriebeamter. Danach studierte er Philosophie und Theologie in Salzburg, 1995 empfing er die Priesterweihe in Salzburg, Im gleichen Jahr erlangte er den Magistergrad der Theologie und zwei Jahre später das Bakkalaureat in Philosophie. Im Jahre 2002 promovierte er in Kirchengeschichte in Salzburg. Er ist Pfarrer in Zell am Ziller, Dekan, Polizeiseelsorger der Erzdiözese Salzburg und Lehrbeauftragter von 2004-2007 für Kirchengeschichte an der philosophisch-theologischen Hochschule in St. Pölten.

 

 

26. März 2021

Datum: 26.03.2021 www.netvent.de

Quelle:

https://reitschuster.de/post/der-inzidenzwert-in-hohem-masse-steuerbar-durch-politik-und-behoerden/
 

Beitrag 144

Der Inzidenzwert: „In hohem Maße steuerbar“ – durch Politik und Behörden Massive Abhängigkeit von Zahl der durchgeführten Tests

Veröffentlicht am 16. März 2021

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Rießinger und Michael Horn

„Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört“, lässt Goethe seinen Mephistopheles in der Hexenküche sagen, „es müsste sich dabei doch auch was denken lassen.“ Da wird man ihm gerne zustimmen, sich jedoch gleichzeitig an die eine oder andere Äußerung der Kanzlerin erinnern, deren pointierte und präzise Formulierungskunst den Zuhörer nicht nur zu der Frage veranlasst, was er sich nun im Sinne Mephistopheles’ dabei denken sollte, sondern auch zu dem weiterführenden Problem, ob sie sich selbst wohl irgendetwas dabei gedacht hat.

Aber nicht nur ganze Sätze – sofern man im Zusammenhang mit den erwähnten Äußerungen von so etwas sprechen kann –, sondern auch einzelne Worte, Schlagworte verschiedenster Art können sich zum Anwendungsfall für die zitierte Bemerkung entwickeln. In unserer Zeit, die uns allem Anschein nach mit der schlimmsten Pandemie aller Zeiten, gepaart mit einer an Fürsorglichkeit und Kompetenz kaum noch zu überbietenden Regierung heimgesucht hat, lautet das zentrale Wort „Inzidenz“, manchmal auch „Inzidenzwert“, und so mancher wird sich gefragt haben, ob „sich dabei doch auch was denken“ lässt und welche Gedankenwege möglich sind. Werfen wir also einen Blick auf das geheimnisvolle Wort.

Zunächst ist die Inzidenz nur eine Zahl wie andere auch, die auf eine bestimmte Weise berechnet wird – davon wird noch die Rede sein. Es sticht aber ins Auge, dass man Inzidenzen nach ihrer Größe beurteilen kann und vor allem, dass die Urteile schneller wechseln können als Karl Lauterbachs Talkshowsessel. Lag vor einiger Zeit das Heil noch bei einer Inzidenz von 50, so hat man vor Kurzem die 35 in den Rang des wünschenswerten Ziels erhoben – ergänzt noch um Tendenzen hin zum Wert 10 oder gar zur 0, – nur um dann vor wenigen Tagen dem erstaunten Publikum zu eröffnen, auch ein Wert von 100 sei schon recht brauchbar. Eine seltsame Kennzahl, so wichtig, wie man hört, und doch so beliebig, je nach Laune und Prioritäten der beteiligten Politiker.

Was ist nun mit diesem Rätselwort gemeint? Bei der AOK findet man die Information, die Inzidenz sei „eine Messgröße aus der Epidemiologie, die die Anzahl der Neuerkrankungen an einer bestimmten Krankheit in einer definierten Bevölkerungsgruppe während eines bestimmten Zeitraums angibt.“ Bei der 7-Tage-COVID-19-Inzidenz muss es sich folglich um die Anzahl der an COVID-19 Neuerkrankten innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen handeln. Im Glossar des RKI werden als Inzidenzfälle die Ereignisse gezählt, bei denen Personen innerhalb eines bestimmten Zeitraums vom Zustand „gesund“ in den Zustand „krank“ oder „betroffen“ wechseln, wobei man die Inzidenzrate erhält, indem man die Anzahl der Inzidenzfälle durch die mittlere Anzahl der jeweiligen Bevölkerung dividiert. Gezählt werden dabei auch und insbesondere Fälle, bei denen nichts weiter als ein positiver PCR-Test vorliegt.

Verwechslungsgefahr durch Virentrümmer

Hat man damit die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb der letzten sieben Tage festgestellt? Eher nicht. Zu nennen wäre hier zunächst das Problem des Ct-Wertes, also der Anzahl von Replikationszyklen, die man im Labor benötigte, um einigermaßen verwertbares genetisches Material zu erzeugen. Je höher die tatsächliche Virenlast, desto niedriger die notwendige Anzahl der Zyklen, und das heißt umgekehrt: Je höher die Anzahl der notwendigen Zyklen, desto geringer ist die reale Virenlast; man geht derzeit davon aus, dass die Grenze bei etwa 30 Zyklen liegt. Bei einem Ct-Wert von 30 oder darüber dürfte also nur in seltensten Fällen eine Erkrankung oder echte Infektiosität vorliegen. Da nun aber der Ct-Wert in der Meldepraxis keine Rolle spielt, ja oft genug nicht einmal verfügbar sein wird, werden in unbekannter Zahl irrelevante Fälle mit echten Fällen vermengt. Verschärft wird dieses Problem noch durch die Suchstrategie des PCR-Tests. Suchte man ursprünglich noch nach drei relevanten Genabschnitten, um sicherzustellen, dass man es nicht nur mit wirkungslosen Virentrümmern zu tun hat, schränkte man die Suche später auf zwei Abschnitte ein, um sich dann zu überlegen, dass ein einziges Ziel-Gen schon ausreichend sei. Das Risiko, bei einer derart eingeschränkten Suche Virentrümmer mit vollständigen und replikationsfähigen Viren zu verwechseln, ist nicht von der Hand zu weisen.

Zudem müssen die gefundenen positiven Fälle keineswegs neu sein. Hat man einmal Kontakt mit den entsprechenden Viren gehabt, werden zumindest ihre Restbestände noch deutlich länger als nur sieben Tage nachweisbar sein, insbesondere dann, wenn man mit den gerade beschriebenen Methoden vorgeht.

Kurz gesagt: Die gemeldeten Neuinfizierten sind unter Umständen weder neuinfiziert, noch neuinfiziert, man kann aufgrund der Messmethoden nicht feststellen, ob sie eine relevante Virenlast tragen bzw. ob ihre irgendwann vielleicht einmal vorhandene relevante Virenlast nur noch eine Erinnerung an frühere Zeiten ist. Man könnte zu der Auffassung kommen, dass schon dieser Umstand die Aussagekraft der Inzidenz doch etwas schmälert.

Berechnet wird die Inzidenz nach einer einfachen Formel: Man nimmt die Anzahl der innerhalb der letzten sieben Tage gemeldeten Fälle und bestimmt daraus die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner nach der Formel Fallzahl / Einwohnerzahl * 100000. Die Einwohnerzahl ist dabei die Anzahl der am 31.12.2019 vorhandenen Einwohner, für Deutschland also 83.166.711. An einem einfachen Beispiel, vor allem für Politiker und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, kann man sich die Vorgehensweise klarmachen: Laut Lagebericht des RKI vom 8. März 2021 lagen in den letzten sieben Tagen 56.518 Fälle vor. Die Formel verlangt dann die Rechnung 56518 / 83166711 * 100000 = 67,96, was zu der im Bericht angegebenen Inzidenz von 68 führt. Somit hat es in den letzten sieben Tagen 68 Fälle pro 100.000 Einwohner gegeben.

Dunkelziffer unbekannt

Ist das so? Man darf daran zweifeln, und zwar nicht nur wegen der oben geschilderten Testprobleme. In den letzten Wochen hat es regelmäßig etwa 1.100.000 Tests gegeben, manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger. Das führt zu mehreren Schwierigkeiten. Man nimmt die Anzahl der positiv Getesteten, die unter 1.100.000 Probanden gefunden wurden und verteilt diese 56.518 Fälle so auf die Gesamtbevölkerung, als ob sie sich in schöner Regelmäßigkeit im ganzen Land in jede einzelne Gruppe von 100.000 Einwohnern einfügen würden. Wenn es insgesamt und bundesweit nur eben diese 56.518 Fälle gegeben haben sollte, dann kann man das machen. Aber immerhin wäre es auch möglich, dass eine andere Gruppe von 1.100.000 Probanden wieder eine Größenordnung von 50.000 Positiven geliefert hätte, und eine andere wieder neue Positive, was insgesamt zu einer astronomischen bundesweiten Inzidenz führen würde. Wir kennen die Dunkelziffer nicht und können sie nicht kennen, sonst wäre es keine Dunkelziffer mehr.

Ohne Frage spielt die Teststrategie eine gewisse Rolle. Sucht man beispielsweise nur symptomatische oder durch einen vorherigen Schnelltest vorbelastete Probanden aus, so wird man vermutlich höhere Werte erhalten als bei anlasslosen Massentests, sofern die Anzahl der Probanden jeweils gleich ist. Schon durch die Teststrategie kann man also den Inzidenzwert in beträchtlicher Weise steuern. Vor allem aber durch die Testanzahl, die jeder Form von Steuerung Tür und Tor öffnet. Noch einmal: Die gemeldeten 56.518 Fälle führten zu einer Inzidenz von 68 auf der Grundlage von etwa 1.100.000 Tests. Aber warum eigentlich 1.100.000 Tests? Hätte man aus der Menge der 1.100.000 Personen nur halb so viele Testungen vorgenommen, also 550.000, dann wäre es natürlich mit extrem geringer Wahrscheinlichkeit möglich gewesen, dass alle positiven Fälle in der Menge der Testpersonen zu verzeichnen wären – mit einer Inzidenz von wiederum 68 –, oder es hätten sich, mit ebenfalls äußerst geringer Wahrscheinlichkeit, alle positiven Fälle in der falschen Hälfte befunden – mit einer daraus folgenden Inzidenz von 0. Selbstverständlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zahl der Positiven in der halbierten Gruppe bei etwa der Hälfte, also ungefähr 28.000 Positiven, liegt, außerordentlich hoch. Und was passiert in diesem Fall? Schlagartig lässt sich die von der Kanzlerin so sehr gewünschte Inzidenz von 35 erreichen und unterbieten, und es macht nicht einmal Arbeit: Man muss nur die Anzahl der Tests auf die Hälfte reduzieren, und schon hat man gute Chancen, dass man nur noch den Wert 34 statt 68 erhält. Umgekehrt könnte man auch Karl Lauterbach, dem Freund der fortdauernden Apokalypse, eine Freude machen, indem man, ausreichende Laborkapazitäten vorausgesetzt, die Zahl der Tests verdoppelt und dann nach dem obigen Prinzip nicht ausschließen kann, dass aus einer Inzidenz von 68 eine Inzidenz von etwa 136 wird.

Geschmälerte Aussagekraft

Der vielbeschworene Inzidenzwert ist folglich durch Teststrategie und Testanzahl in hohem Maße steuerbar, was die schon erwähnte Schmälerung seiner Aussagekraft noch einmal steigern dürfte. Das wird noch einmal deutlich, wenn man nicht mehr bundesweite, sondern regionale und lokale Werte betrachtet. Nehmen wir beispielsweise den zur bundesweiten Betrachtung genau gegenteiligen Fall eines Dorfes von 100 Einwohnern. Einer dieser Einwohner wird getestet und erhält ein positives Resultat. Nun schlägt wieder die Berechnungsformel zu Buche, denn die Inzidenz lautet 1/100 * 100.000 = 1000. Nicht vergessen: Man teilt die Anzahl der Positiven – das ist einer – durch die Größe der relevanten Bevölkerung – das sind die 100 Dorfbewohner – und multipliziert dann mit 100.000, um als Resultat eine Inzidenz von 1000 zu erhalten. Es ist beeindruckend, wie schnell solche Werte entstehen können. Aber es kann noch schlimmer kommen, denn schließlich gibt es noch das Problem des Ct-Wertes, der von Labor zu Labor unterschiedlich sein kann. Hat ein Labor eine Grenze von 35, ab der man die weitere Replikation abbricht, und brauchte man bei unserem dörflichen Probanden gerade 35 Zyklen, so wird man ihn als positiv melden mit den geschilderten Folgen für die Inzidenz. Wird derselbe Proband von einem anderen Labor getestet, das nach 34 Zyklen abbricht, taucht er in der Statistik nicht auf. Ein kleiner Unterschied in den Laborgepflogenheiten kann bei lokaler Betrachtung einen großen Unterschied im Inzidenzwert verursachen, nämlich in diesem Fall den Unterschied zwischen 0 und 1000. Jeder kann sich ausrechnen, wie die Zahlenverhältnisse bei größeren regionalen Einheiten sein werden.

Ein weiteres Problem wurde bisher noch nicht angesprochen, und man kann es am klarsten sehen, wenn man die Frage der Umrechnung auf die Bevölkerungszahl außer Betracht lässt und sich auf eine Grundbevölkerung von 100.000 Einwohnern konzentriert: Es ist das Problem der falsch positiv Getesteten. Jeder Test, welcher Art auch immer, wird Fehler generieren, da ist ein PCR-Test keine Ausnahme. Es geht dabei nicht um irrelevant positiv Getestete, wie sie im Zusammenhang mit dem Ct-Wert und den überprüften Genabschnitten auftauchten, sondern um Probanden, die positiv getestet werden, obwohl sie eigentlich negativ sind. Solche Fehler passieren und müssen passieren, sei es durch unvermeidliche Kontaminierung, sei es durch menschliches Versagen verschiedenster Art. Der prozentuale Anteil der tatsächlich negativen Probanden, die auch wirklich als negativ erkannt werden, wird als Spezifität bezeichnet. Hat man also beispielsweise 1.000 negative Testpersonen und eine Spezifität von 99 %, so muss man damit rechnen, dass zwar 990 davon als negativ erkannt werden, 10 aber fälschlich zu den Positiven gezählt werden. In einem sogenannten Ringversuch hat man die Spezifität des PCR-Tests zu ermitteln versucht und fand einen Wert zwischen 97,8 % und 98,6 %. Da eine hundertprozentige Spezifität in der Praxis nicht möglich ist, gehen wir also für die weiteren Rechnungen davon aus, dass die Spezifität zwischen 98 % und 99,5 % liegt.


Bei einer Bevölkerung von knapp über 83 Millionen hat man innerhalb von sieben Tagen etwa 1,1 Millionen Personen getestet, das entspricht 1,325 %. Geht man nun davon aus, dass diese Testrate auch bei einer Population von 100.000 Menschen eingehalten wird, so kommt man auf 1.325 Tests, die in einer Woche durchgeführt wurden, wobei die Inzidenz auf der Basis dieser 1.325 Testergebnisse bestimmt wird. Was geschieht nun bei Inzidenzen, die sich im Bereich um 100 oder darunter bewegen? Geht man beispielsweise von 100 echt Positiven aus, so befinden sich unter den 1.325 Probanden natürlich 1.225 echt Negative. Bei einer Spezifität von 98 % – auch die anderen Werte werden später noch betrachtet – muss man aber mit einem Anteil an falsch Positiven in Höhe von 2 % rechnen, das sind in diesem Fall 2 % von 1.225, also 24,5. Zusätzlich zu den 100 tatsächlich positiven Probanden kommen also 24 oder 25 falsch positive Probanden, was zu einer gemessenen Inzidenz 124,5 führt – deutlich höher als die echte Inzidenz von 100. Es mag dabei der eine oder andere falsch Negative übersehen worden sein, aber bei einer allgemein angenommenen Sensitivität von um die 99 %, mit der man den Anteil der tatsächlich erkannten echt positiven Testfälle beschreibt, kann es sich tatsächlich nur um den einen oder anderen handeln, denn ein Prozent von 100 ist 1. Am Effekt ändert das nichts: Aus 100 echt Positiven erhält man 124,5 gemeldete Positive, was die Bedeutung dieser Kennzahl wieder einmal relativiert. Nimmt man beispielsweise nur noch 50 echt positive Fälle an, so erhöht sich die Anzahl der echt Negativen auf 1.275, und da zwei Prozent von 1.275 gerade 25,5 sind, kommen zu den 50 echten noch 25 oder 26 falsche Positive hinzu. An der Anzahl der falsch Positiven hat sich nicht viel geändert, an ihrem Anteil an den Gemeldeten allerdings sehr wohl, denn gemeldet werden jetzt 75 oder 76 Fälle, und ein Drittel davon besteht aus falsch Positiven.

Auch bei der Weltgesundheitsorganisation WHO ist man sich über diesen Effekt im Klaren. In der Information Notice vom 20.01.2021 heißt es (hier ins Deutsche übersetzt): „Die WHO erinnert IVD-Anwender daran, dass die Krankheitsprävalenz den prädiktiven Wert der Testergebnisse verändert; mit abnehmender Krankheitsprävalenz steigt das Risiko eines falsch positiven Ergebnisses. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person mit einem positiven Ergebnis (SARS-CoV-2 nachgewiesen) tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, mit abnehmender Prävalenz sinkt, unabhängig von der behaupteten Spezifität.“


Abhängigkeit von den Testzahlen

Aber, so könnte man fragen, hatte man nicht im Sommer sehr niedrige Inzidenzen zu verzeichnen? Das hatte man, und es zeigt ein weiteres Mal den Grad der Beliebigkeit, der an der Inzidenz haftet. In den Sommerwochen wurden deutlich weniger Testungen vorgenommen als zur Zeit, in einer Größenordnung von etwa 400.000 pro Woche. Das sind 0,48 % der Gesamtbevölkerung, und entsprechend sollte man davon ausgehen, dass in unserer fiktiven Population von 100.000 Menschen ebenfalls 0,48 % einem Test unterworfen wurden, das sind dann 480. Statt 1.325 Probanden stehen somit nur noch etwa 480 zur Verfügung. Führt man mit diesem Wert die oben beschriebenen Rechnungen durch, so findet man, dass je nach Spezifität eine gemeldete Inzidenz unter 5 erreichbar ist – nicht weil sich die Verhältnisse geändert hätten, sondern weil weniger getestet wurde. Es ist das gleiche Phänomen, das bereits oben beschrieben wurde.

Noch immer sind nicht alle Aspekte untersucht, denn es stellt sich nun die Frage, ob die zukünftig in großer Zahl vorgesehenen Schnelltests einen weiteren Einfluss auf die Inzidenz haben werden. Um den Umfang dieses Beitrags nicht über Gebühr anwachsen zu lassen, muss diese Frage aber einem späteren Artikel vorbehalten bleiben.

Man hört das Wort „Inzidenz“ und meint, „es müsste sich dabei doch auch was denken lassen,“ um noch einmal Mephistopheles zu bemühen. Das ist auch der Fall, es lässt sich vieles denken. Die Inzidenz ist abhängig vom Ct-Wert und der Suchstrategie des PCR-Tests. Sie wird beeinflusst von der Teststrategie und ganz besonders von der Testanzahl. Sie kann in Bezug auf kleinere Bevölkerungseinheiten aus kleinen Ursachen große Wirkungen erzeugen. Und man muss zu ihrer Beurteilung die Rate falsch positiver Testungen berücksichtigen. Sehr viele Nebenbedingungen für eine einzige Zahl. Wie es scheint, ist das Wort „Inzidenz“ ein gutes Beispiel für eine andere Anmerkung des teuflischen Mephistopheles:

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten,
Mit Worten ein System bereiten,
An Worte lässt sich trefflich glauben,
Von einem Wort lässt sich kein Jota rauben.“

Thomas Rießinger ist promovierter Mathematiker und war Professor für Mathematik und Informatik an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Neben einigen Fachbüchern über Mathematik hat er auch Aufsätze zur Philosophie und Geschichte sowie ein Buch zur Unterhaltungsmathematik publiziert.

Michael Horn ist Mathematiker und wechselte nach seinem Studium in die Zentrale Forschung eines großen Dax-Unternehmens. Nach weiteren Stationen in der Strategischen Planung, Marketing, Leitung Produktmanagement für eine Hochverfügbarkeits-IT-Plattform, ist er inzwischen in ein anderes Dax-Unternehmen gewechselt und dort für das Global Reporting im Weiterbildungsbereich verantwortlich.

 

Kommentar netvent.de:

Sollten Sie, selbstverständlich nach einer angemessenen Zeit, alle Beiträge dieses Wochenendes verfolgt haben ( auch einzelne öffnen die Augen ), so sind Sie, das ist meine feste Überzeugung, nach bestem Gewissen gut und ( hoffentlich ) objektiv

informiert und ziehen ihre eigenen, intuitiven aber untermauerten Schlüsse.

 

22. März 2021

Datum: 22.03.2021 www.netvent.de

Quelle:

 

Beitrag 142 a

https://www.youtube.com/watch?v=qtmg3ZhnNE

 

Bestes Video seit Beginn des Themas: Corona!

 

Dieser hervorragende Kommentar des bekannten (Synchron-)Sprechers Hans-Jörg Karrenbrock muss einfach weiterverbreitet werden! Schön dass der Kommentar auch unter dem „Segen“ einer katholischen Pfarrei in der Südsteiermark veröffentlicht werden durfte, die sich glücklich schätzen kann, einen Mann wie Karrenbrock im Redaktionsteam zu haben, auch wenn der Kommentar offensichtlich nicht unbedingt eins zu eins mit dem ebenfalls mutigen Pfarrer abgesprochen worden ist! Allen engagierten Protagonisten der Gemeinde St. Nikolai und Ihrem Pfarrer weiterhin viel Glück und Gottes Segen!

Dann müssen wir unsere Hoffnung auf die Kirche, zumindest die Basiskirche wohl doch noch nicht ganz begraben! Eine schöne Botschaft, gerade im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest

Kommentar netvent.de:

Wenn mir jemand vor Entdeckung dieses Videos im Internet gesagt hätte, dass ich ein Video jemals in so überzeugter Form empfehle weiter zu verbreiten, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Ich, ein nichtkirchlich denkender, christlich erzogener

Zweifler an der heutigen Demokratiedarstellung lasse mich von einem christlich denkenden und fühlenden Menschen beeindrucken? Schauen Sie sich dieses Video an, bevor es garantiert gelöscht wird. Was mich besonders ansprach, war nicht nur

der gekonnte Auftritt. Nein, es waren für mich mehr die nachvollziehbaren Argumente, die starke Glaubwürdigkeit, die Vielzahl der Informationen, gekoppelt mit ebenfalls nachvollziehbarer Kausalität. Dieser Mann sagt schlicht und einfach die Wahrheit – man fühlt es, man weiß es! Ich habe schon zu viel gesagt. Einfach nur anschauen und zuhören – mehr nicht!

Klicken Sie dieses Video einfach nur unten stehend an!

Sie werden zwischedurch nicht abschalten - versprochen !

 

16. März 2021

Datum: 16.03.2021 www.netvent.de

Quelle:

www.netvent.de

 

Beitrag 141

 

Seriöse Argumente zur Impfaussetzung

 

Auf Grund der aktuellen Coronadiskussion und Impfaussetzung, bzgl. der z.T. tödlichen Folgen bei der Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca, sowie ebenfalls zahlreichen Nebenwirkungen auch bei anderen Impfanbietern, möchte ich hier ein Gespräch wiedergeben, welches ich zufällig gestern mitbekam. Es fand statt in der S – Bahn ( S 2 ) von Erding zum Hauptbahnhof München.

Da ich mir, der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst, den seriösen Maßnahmen und Darstellungen der Politik und der Mainstreammedien anpassen möchte, habe ich dieses Gespräch von meiner Rubrik „Satire“ in die Rubrik „Politik“ verlagert.

 

Bitte unten stehenden Link anklicken, dann auf das Bild klicken.

 

https://t.me/mmnews_offiziell/2108

 

 

                                           A R C H I V  P O L I T I K

Aus Kapazitätsgründen musste ich alle, weiter unten stehenden Beiträge, eben auf dieser Liste zusammenfassen. Sollte Sie einer von diesen Berichten interessieren, so schreiben Sie mir einfach eine mail, und ich schicke Ihnen dann diesen Beitrag zu:

info@netvent.de

Archiv für politische Beiträge

 

 

1. Lügen zur historischen Wahrnehmung.pdf

2. Klimahysterie.pdf

3. BRD und US - Besatzungsrecht.pdf

4. freiewelt über Strache.pdf

5. Legitim über Strache.pdf

6. Causa Bayer.pdf

7. Paul Craig Roberts über US - amerikanische Politik.pdf

8. Souveränität der BRD.pdf

9. Vorbereitung - Krieg mit Iran.pdf

10. Europawahl und die Grünen.pdf

11. Lafontaine in Ramstein.pdf

12. Gewalt - Doktrien.pdf

13. Dollar als Gängelband.pdf

14. Die Falschmünzer von ARD.pdf

15. Demonstrationen in Moskau.pdf

16. WLAN - Gefahr. Bericht von Klagemauer TV.pdf

17. Politisierung der Klimatologie.pdf

18. Ende der US - Hegemonie.pdf

19. Afrika und Politik -Teil 1.pdf

20. Afrika und Politik - Teil 2.pdf

21. Hongkongs Demokratie gegen Chinas Diktatur.pdf

22. Leserbrief zum Klimawandel.pdf

23. Mut zur Verfassung.pdf

24. Angriff auf saudische Ölanlagen.pdf

25. Kirchliche Offensive gegen Atomwaffen.pdf

26. Das Bündnis der Schande.pdf

27. Putin und NATO.pdf

28. Putin verabschiedet US $.pdf

29. Trump und Ukraineverschwörung.pdf

30. Fridays for Future.pdf

31. Der Kennedymord - aktueller als je zuvor.pdf

32. Schutz der Ölfelder.pdf

33. Macron - Interview.pdf

34. Nord Stream 2 und Kreml.pdf

35. Klimawandel und Populismus.pdf

36. Mord an iranischem General.pdf

37. Trumps Mordbefehl.pdf

38. Die Lüge vom Kampf gegen den Terrorismus.pdf

39. Aufwachen mit Daniele Ganser.pdf

40. Deutschlands Souveränität.pdf

41. Terrorzelle NATO.pdf

42. Kur gegen Coronavirus.pdf

43. Im Würgegriff.pdf

44. Besatzungszone BRD.pdf

45. Pandemie - Angst.pdf

46. Virologe Drosten über Coronavirus.pdf

47. Coronapanik.pdf

48. gartner - coronavirus.pdf

49. Ausgangssperre ja oder nein.pdf

50. Gewollte Hysterie - rubikon.pdf

51. Profiteure der Angst.pdf

52. Jens Spahn.pdf

53. Coronastrategien.pdf

54. DWN zu Corona.pdf

55. Wiesendanger zu Journalisten.pdf

56. Prof. N. Bolz bei Phoenix.pdf

57. Die HIntergründe der Coronakrise.pdf

58. Bill Gates Stiftung.pdf

59. Gates, Pharma und WHO.pdf

60. Schweden und Corona.pdf

61. BILD zu Coronawahnsinn.pdf

62. Popp zu NWO und Corona.pdf

63. Wissensmanufaktur zu BILD - Kehrtwende.odt

64. Corona Kartenhaus zerstört.odt

65. Coronaangst in Wien.pdf

66. Regisseur Castorf.pdf

67.  Rubikon vom 08.04.2020.odt

68. Professoren zu Corona und Medien.odt

69. Richter über GG-Mißachtung.png

70.  SPR und Corona.pdf

71.   BMI - Mitarbeiter.pdf

72.  Politik-Angst-Corona.pdf

73.  Mündige Bürger.pdf

74.  Puppenspieler Blackrock.pdf

75.  Plandemie - Ausschnitt.pdf

76.  PLANdemie.pdf

77.  SPR für Mai 2020.pdf ( SPR ist ein Schweizer Forschungs - und Informationsprojekt.

        Es berichtet in diesem Fall über die Coronaentwicklung und läßt u.a. Nobelpreisträger

        zu Wort kommen.)

78.  Masterplan.pdf

79.  Falsche Zahlen.pdf

80.  Maskenpflicht im Landtag.pdf

81.   Kreiß über Corona.pdf

82.   Stuttgart und Migranten.pdf

83.   Kant zu Corona.pdf

84.   Hydroxychloroquin.pdf

85.   Commerzbank und Olaf Scholz.pdf

86.   Königreich Gates.pdf

87.    Südostasien und Corona.pdf

88.   Historischer Fehlalarm.pdf

89.   Merkel und Corona.pdf

90.   Juncker über EU.pdf

91.    Samuel Eckert.pdf

92.   Masken für Kinder.pdf

93.   Nord Stream 2.pdf

94.   Journalistin zu Corona.pdf

95.   Nachdenklich stimmend.pdf

96.   Zwischendenken.pdf

97.   Dr. Kron zu Corona.pdf

98.   Regierungssturz.pdf

99.   Schulden der EZB.pdf

100. Spahn in Wuppertal.pdf

101.  Der point of no retourn.pdf

102. Frontalangriff auf GG.pdf

103. Amerikanische Verhältnisse.pdf

104. Corona - Grippe Test.pdf

105. Pressemitteilung einer besorgten Bürgerin.pdf

106. Antrag FDP Bundestagsdebatte: „Extremismus bekämpfen.“

107. „Schusswaffengebrauch“ ( Beitrag in der ARD – SWR )

108. Die Mär vom „Sturm auf den Reichstag“ stinkt zum Himmel

109. Es bröckelt ( Eine Interpretation.pdf

110. Club der klaren Worte.pdf

111. Russlands Schuld.pdf

112. Übersterblichkeit.pdf

113. Mär vom Reichstagssturm.pdf

114. Schnapp - Atmung bei Lauterbach.pdf

115. Das Corona - Zauberkunststück.pdf

116. Polizeiterror - oder doch nicht.pdf

117. Falsche Testergebnisse.pdf

118. Historisches Wissenschaftsversagen.pdf

119. Kommt der Finanz - Sozialismus? Die Zukunftsvision der Eliten des "Great Reset".pdf

        Ohne Nummer, da schon unter "Satire" archiviert. Thema: Tri tra trullala.pdf

120. Ist unter Satire abgelegt

121. Bernd Schuhmacher bei Schrang.pdf

122. Maske auf zum Gebet.pdf

123. Die Absurdität der Coronamaßnahmen.pdf

124. Was steckt hinter der Corona - Politik?.pdf

125. Die deutsche Krankheit.pdf

126. Schweden contra BRD.pdf

127. So GEZ nicht weiter.pdf

128. Ausgangssperre.pdf

129. Walter von Rossum.pdf

130. Wasserstoff und Russland.pdf

131. Grippeabschaffung.pdf

132. Bürgerkrieg.pdf

133. Restaurantöffnungen.pdf

134. Keine Übersterblichkeit trotz Coronavirus.pdf

135. ARD - Programmdirektorin.pdf

136. Provokationen unter dem Deckmantel einer Pandemie.pdf

137. Medikamente statt impfen.pdf

138. Merkel und Demokratie.pdf

139. Sturm auf den Reichstag.pdf

140. Untergang der Demokratie.pdf

 

 

142. Wahlanalyse für Erwachsene.pdf

143. Falsch positiv.pdf

 

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