Liebe Besucherin, lieber Besucher;

 

als gelernter Maschinenbau - Ingenieur, der bis zu seinem fünfzigsten Lebensjahr, davon 22 Jahre in Peru und Brasilien, hauptsächlich in der Energie - und Chemiebranche gearbeitet hat, wurde mein "zweites Leben", also mein Leben nach meinem fünfzigsten Geburtstag, eben durch diese vorherigen, vielfältigen und praktischen Erfahrungen geprägt.

Die zeitliche Abfolge:

  • Technischer Zeichner

  • Fachabitur

  • Maschinenbaustudium

  • Anwendung 22 Jahre in Südamerika

  • Nach meiner Rückkehr 1998 Studium der Religionsphilosophie, politischen  Wissenschaften und Erwachsenenpädagogik

  • Anwendung als Referent in zahlreichen Vortragsreihen bei verschiedenen Institutionen des öffentliche Lebens lässt zumindest an einem Punkt, in einer relativen Lebensmitte, auf ein Umdenken schließen.

 

 

 

Über ein Jahr praktisches Training im Stammwerk

der Hoesch AG in Dortmund vor dem Einsatz in Peru.

Für die Firma BORAG Ltda in Diadema/Sao Paulo war ich in der Konstruktion, Fertigung und Inbetriebnahme von Reaktoren                            ( Wärmetauschern ) tätig, die bei den großen, teils staatlichen Energieunternehmen, aus Zuckerrohr Methanol, also Alkohol, herstellen. Reiner Alkohol wird in Brasilien, zu über 80 %, für den Betrieb von Kfz - Motoren eingesetzt. 

Reaktoren für die Herstellung von Insektiziden bei der Hoechst AG in Brasilien

Für zwei Großprojekte, mit einem Auftragsvolumen  von  20 Millionen US - Dollar der Firma Hoechst do Brasil  ( einer 100 - prozentigen Tochter der Hoechst A-G - Frankfurt ) in Suzano - im Bundesstaat Sao Paulo / Brasilien - hatte ich für eine Bauzeit von zwei Jahren, die Verantwortung über die Montagekontrolle. Über einen Gesamtzeitraum von sieben Jahren habe ich parallel die Koordinierung der Ingenieursabteilungen aufgebaut.

Im März 1978 Verleihung der permanenten Aufenthaltsgenehmigung für Brasilien.

Ein mögliches Resultat

Nur durch eine erweiterte Erkenntnis des Werdens der Menschheit, von der Urzeit bis zur heutigen politischen Weltlage, gelingt uns eine akzeptierte und vielleicht nachahmenswerte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Denn erst gelebtes Leben, in Kombination mit vorheriger und / oder nachgeschalteter Theorie führt zu Glaubwürdigkeit. 

Das linke Bild könnte ein wünschenswertes Resultat darstellen.

Na also, geht doch noch.

Nun, wenn es mit einer grundlegenden Selbstreflexion beginnt, so sollte versucht werden, diese zunächst einmal so weit zu festigen, dass ihre Resultate in Gesprächen, Diskussionen und Handlungen auf einem hohen, ethischen Niveau Bestand haben. Und genau dieses möchte ich in meinen zahlreichen Vorträgen, eingebundenen Veranstaltungen und Führungen versuchen zu vermitteln: Kenntnis auf einem möglichst breiten Unterbau von Religion, Kultur, Politik, Naturwissenschaften und Philosophie.

Und in der Tat, es ist nicht vielen Menschen vergönnt, in der Mitte des Lebens Halt machen zu können, auf das Rückliegende reflektierend zu schauen, um dann in der Zukunft durch praktische Lebenserfahrung, in Verbindung mit einem neuen, philosophisch untermauertem Studium, die Schlüsse zu ziehen, die in der heutigen, globalisierten Zeit so weitreichende Folgen haben können.

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© Hans-Werner Dünnebacke