B e r i c h t e

17. Oktober 2020

Datum: 17.10.2020 www.netvent.de

Quelle:

https://www.rubikon.news/artikel/die-enttarnung

 

 

Beitrag 74: Die Enttarnung

Die Akteure des großen Corona-Betrugs werden nach und nach von der Wahrheit eingeholt. Teil 1/2.

von Lisa Marie Binder


 

Mit der von ihnen kreierten Corona-Saga haben die Profiteure so haarsträubend übertrieben, dass sie jetzt zusehen müssen, wie der ganze Fake auffliegt. Plötzlich werden überall mit Lust all jene Dogmen demontiert, die dieser Erzählung zugrunde liegen. Das gesamte Kartenhaus aus vermeintlichem Faktenwissen und Glaubensvorstellungen ist dabei, einzustürzen. Der Corona-Mainstream legt den Fokus auf Viren und Impfungen. Deshalb befasst sich die Autorin im ersten Teil ihres Artikels mit den bisher weitgehend nicht in Frage gestellten „Wahrheiten“ zum Thema Impfungen.

Wie ist es bestellt um unsere Wahrheit? Gibt es sie, die objektivierbare Wahrheit oder verfangen wir uns bei der Suche zwangsläufig in einem Netz an Subjektivierungen? Die Frage drängt sich heute auf, wie selten zuvor. Jeder, der sich seit März dieses Jahres auf die Suche nach der Wahrheit macht, hat es schwer damit, nicht zu stolpern.

Gerade jährte sich der vielleicht größte Einschnitt in unsere jüngste Zeitrechnung zum neunzehnten Mal: das Ereignis um 9/11. Viele Menschen, mit denen ich aktuell spreche, bezeichnen 9/11 als einen dramatischen Wendepunkt in ihrem Vermögen, sich geborgen und aufgehoben zu fühlen in unserer „so gewünschten“ Demokratie, die vorgibt, auf freiheitlichen und rechtsstaatlichen Füßen zu stehen. Wie heute in der Corona-Sage gilt, dass sich bereits vor 19 Jahren Fragen zum beinahe global verbreiteten Narrativ von 9/11 aufdrängten und diejenigen, die unabhängig vom stets gepriesenen Expertenrat Antworten zur Plausibilität des Ereignisses suchen, diese auch finden können.

Was die Causa Corona von 9/11 unterscheidet, ist die Wucht, mit der sich uns die Frage um Glauben oder Wissen aufdrängt. Im Gegensatz zu 9/11 fegt die jetzige Frage jeden einzelnen aus seiner Fahrbahn. Derjenige, der sich dem Hinschauen felsenfest verweigert, trägt bereits Spuren davon im Gesicht.

Als Kind fragte ich meine Mutter, welche Last „diese Menschen“, die so fremde Sprachen sprachen, mit sich trügen. Es waren Menschen, die ein Lächeln nicht offen im Gesicht trugen. Menschen, die einen harten Ton anschlugen. Und Menschen, die mir selten in die Augen blickten. Ihr Blick war fast immer auf den Boden gerichtet. Sie erklärte mir, woher diese Menschen stammten.

Das waren dann Länder, in denen man sich nicht auf die Freiheitsrechte beziehen konnte, mit denen ich aufgewachsen bin. Seit März beobachte ich, wie die Physiognomie meiner Mitmenschen sich gesamtgesellschaftlich in eine ähnliche Richtung verändert.

Wer im Jetzt auszieht, die Wahrheit zu finden, ist in Gefahr, nicht nur über die Chuzpe unserer Regierungsverantwortlichen zu stolpern und über die der Verwaltungsbeamten, der Schulleiter und all jener, die bereitwilligen springen, sobald ihnen das Stöckchen hingehalten wird. Er hat sich in ebenso großer Achtsamkeit darin zu üben, nicht unterzugehen in einem Strudel von Lebenswahrheiten, die ihm in seinem Leben bisher Struktur und Festigkeit garantierten.

Auf der grünen Seite

Wer es aber wagt, befragt sich nun selbst: „Wie bereitwillig stellte ich in der Vergangenheit meine Wahrheiten in Frage? Wie oft war ich gerne blind und taub geblieben, auch, wenn der Zweifel schon häufiger an meine Tür klopfte? Gab auch ich mich schon einmal einem Narrativ hin, das katzengleich um meine Beine schlich, dabei mit Attributen schnurrend, in denen ich geschmeidig ausharren konnte, auch wenn draußen schon der Sturm tobte?

Mit der grünen Weste konnte das Wasser gar nicht zu hoch steigen. Was sich dem gesellschaftlichen Konsens verwehrte, passte mit Leichtigkeit in die Schublade für „rechts außen“. Schon vor „Corona“ gaben die Qualitätsmedien ihr Bestes.

Das leise Gefühl, das sich beim nachmittäglichen Lauschen der Beiträge der Kulturradios einschleichen konnte, dass die Rhetorik derjenigen, die für sich am lautesten beanspruchten, auf der richtigen Seite zu stehen, den eigenen Ansprüchen selten genügten, wurde allzu oft ignoriert.

Die Zeitenwende

Der Bogen an Unplausibilität ist jetzt in einem Maße überspannt, dass es nur durch charakterliches Sich-Schwach-Fühlen erklärbar ist, sich weiterhin dem offiziellen Narrativ der Regierungen anzuschließen. Das ist der Grund, weshalb die Menschen nicht nur in Deutschland auf die Straße gehen. In einer historisch nicht bekannten Friedfertigkeit fordern sie mit unglaublicher Geduld, das sittenwidrige Spiel mit unseren Leben, Vermögen und sozialen Übereinkünften zu beenden.

Jede aus persönlicher Unerschrockenheit heraus vorgenommene Positionierung trägt ihren Teil dazu bei, die Anstrengungen der wenigen Mächtigen zum Einsturz zu bringen. Jeder dieser Menschen ist ein Leuchtturm für unsere Zukunft und mehrt die Chance, Menschenrechte, wirkliche Teilhabe und Frieden in der Welt zu verwurzeln.

Doch auch an der Hand dieser tapferen Menschen geht die Vorsicht, die mahnt, lange verinnerlichte Dogmen tunlichst nicht zum Schwingen zu bringen.

Es geht um die Vorsicht des zoón politikón, nicht den Halt der verbliebenen Gemeinschaft zu verspielen, und es geht um die Vorsicht, die davor warnt, nicht die eigene geistige Dissonanz in unerträglichem Maße auf die Spitze zu treiben.

Nichts ist für das soziale Wesen Mensch gefährlicher, als den Schutz der Gemeinschaft endgültig zu verlieren. Die menschliche Urangst speist sich aus vielen Quellen. Diese Tatsache nutzte das Innenministerium in kreativster Weise nicht nur die Angst vor dem Ersticken (1), sondern auch die vor dem Alleinsein. Robinson Crusoe ist ein einprägsames Beispiel dafür, was geschieht, wenn in der Einsamkeit schließlich auch die Klarheit des Geistes verloren geht. Dann sucht der Wahnsinn den Menschen kaltschnäuzig heim. Dort will keiner hin.

Die Impffrage

Ein Dogma, das tunlichst unberührt bleiben soll, besteht in der Haltung zum Impfen. Dies zeigt sich bis zu den tonangebenden Geistern der kritischen Bewegung der Corona-Maßnahmen. Es ist beinahe Usus geworden, seine öffentliche Ansprache nicht mit der Abgrenzung zu sogenannten Impfgegnern zu beginnen, auf die gleich die zweite nach rechts folgt.

Weshalb ist das so? Hält die Angst der Redner einer unerschrockenen Betrachtung des Themas stand?

Vermutlich treibt die oben benannte Furcht vor Ausgrenzung die mutigen Redner dazu, ihre Rettungsleinen auszuwerfen, um nicht endgültig im bodenlosen Nichts zu verschwinden.

Ein Geflecht aus Politik und Lobbyismus hat seit Jahren genau auf diese aktuelle Situation hin gearbeitet. Jüngste Anstrengungen lassen sich im Fahrplan der EU-Kommission zum Thema Impfungen nachvollziehen (2). Nicht bloß die Kirche fordert zum Glauben auf. Er verkommt vielmehr auch heute wieder zur Staatsräson. Am leichtesten folgen die Jünger dem Lockruf der „Wissenschaftlichkeit“, wie schon Aldous Huxley erkannte, der den Begriff „Church Scientific“ prägte.

Das Narrativ der Impfung

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven medizinischen Maßnahmen“ (3), so der Anspruch, vorformuliert vom Robert Koch-Institut und nachgesprochen von einer Mehrheit der in Deutschland niedergelassenen Kinderärzte. Er rechtfertigt die Impf-Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Säuglinge, Kinder und Erwachsene und diese genießen in der Bevölkerung eine sehr hohe Akzeptanz. Die Impfquoten nach der ersten Impfstoffdose gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (DTP) sowie Polio im Alter von 15 Monaten lagen nach der Impfsurveillance der Kassenärztlichen Vereinigung im Jahr 2017 bei 96 Prozent (4).

Wer sich auf klassische homöopathische Weise der Gesunderhaltung und Genesung der Patienten widmet, stößt unweigerlich auf die Herausforderung, sich mit der Impffrage auseinander zu setzen. Weil Big Pharma das weiß, sind Homöopathen nicht ihre Freunde. Deren Freund aber ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Dies erklärt, weshalb die Homöopathie sich Anfeindungen verschiedenster, selten stringenter Art ausgesetzt sieht.

Warum sich Homöopathen, ob sie nun als Ärzte oder Heilpraktiker ausgebildet sind, unweigerlich mit der Impffrage beschäftigen, erklärt sich bereits damit, dass es für homöopathische Arzneien nicht mehr möglich ist, stoffliche Substanz ab der Avogadroschen Zahl nachzuweisen (5), die bei der Verdünnungsstufe C 12 erreicht ist. Da das Wirkprinzip der Homöopathie jedoch auf Verdünnung, Potenzierung und Dynamisierung beruht, ist die Erkenntnis, dass Materie auch unterhalb der Nachweisgrenze lebendige Organismen beeinflussen kann, ein immanenter gedanklicher Bestandteil der homöopathischen Arbeit.

Wer sich schließlich mit den im Beipackzettel veröffentlichten und nicht-veröffentlichten Inhaltsstoffen herkömmlicher Impfstoffe befasst, die nun teilweise im Abschlussbericht der Untersuchungskommission des italienischem Parlaments von 2018 (6) an die Öffentlichkeit kamen, muss eine Haltung zu den größeren Mengen an Adjuvantien finden, als sie in homöopathischer Praxis zum Einsatz kommen.

Die Impffrage geht uns alle an, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel aktuell verdeutlicht, indem sie die Corona-Impfung zur Exit-Strategie für die Beendigung der so definierten Pandemie (7) kürt.

Um die Impffrage rational klären zu können, hat sich eine klare und stringente Herangehensweise als förderlich herauskristallisiert. Denn obwohl das Konstrukt „Impfungen gegen gefährliche Erkrankungen“ grundsätzlich geeignet scheint, ein Gesundheitssystem als Säule der Präventionsmedizin zu bereichern, ist die Impfdebatte emotional höchst aufgeladen.

Entscheidungsfindung in der Impffrage

Die folgenden drei Fragen ermöglichen es, dennoch zu einer Entscheidungsfindung zu gelangen.

Erstens: Halte ich die Erkrankung für hinreichend bedrohlich, dass ich mich gegen sie schützen möchte?

Zweitens: Gibt es einen Impfstoff, der geeignet ist, mich vor der Erkrankung an der betreffenden Krankheit zu schützen?

Drittens: Bewerte ich die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung einer Impfung regelmäßig auftreten können, als verhältnismäßig zur anzunehmenden Schutzwirkung?

Bei einer positiven Beantwortung aller drei Fragen, steht einer Impfung nichts im Wege. Sie kann nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen und sollte darüber hinaus empfohlen werden.

Hinreichende Bedrohung

Die Prüfung der Frage, ob eine Krankheit für hinreichend bedrohlich gehalten wird, macht es erforderlich, sich intensiv mit dem Bedrohungspotenzial der betreffenden Krankheit auseinander zu setzen. Dies führt zwangsläufig zu der Herausforderung, sich seine Glaubenssätze bewusst zu machen. Die meisten Menschen einigen sich bei wenigstens einer Hand voll Krankheiten auf eine solche Bedrohlichkeit.

Cave: Wissen hilft! Nicht nur in der historischen Krise unserer Zeit. Und Wissen zu generieren, war nie so spielend leicht möglich wie heute.

Schätze ich eine Krankheit für mich als hinreichend bedrohlich ein, muss ich mich entscheiden, welche Therapien sich zur Behandlung eignen. Es stellt sich die Frage: Sind mildere Therapien gleich effektiv wie eine Impfung? Sie wären schonender, denn bei einer Impfung werden in meinen Organismus körperfremde Substanzen unter Umgehung der Schleimhäute mit ihren Abwehrsystemen (8) und somit durch eine nicht natürliche Eintrittspforte eingebracht.

Die Beachtung des medizinethischen Anspruchs, Primum non nocere — Erstens nicht schaden —, findet in der breit angewandten Schulmedizin nicht immer Anwendung. Kerstin Chavent schreibt aus Patientensicht über die Krebsbehandlung (9). Die immer wieder traumatisierten Eltern, mit denen ich arbeite, erzählen das stets gleiche Lied aus den Geburts- und Wöchnerinnenstationen der Krankenhäuser. Wer also möchte, kann sich in Kürze eine Meinung zum Thema bilden.

Gerade bei weniger schweren Erkrankungen hat sich die Schulmedizin oft von ihrer, der hippokratischen Tradition verpflichtenden, Ethik entfernt und setzt Antipyretika und Antibiotika ein, wo stark zu bezweifeln ist, ob der Nutzen den Schaden überwiegt. Vor allem Eltern spüren das immer häufiger in der Behandlung ihrer Kinder.

Komme ich bei meinen Überlegungen zu dem Ergebnis, dass mich eine Krankheit in einem Ausmaß bedroht, dessen Risiko ich nicht tragen möchte und das sich auch nicht durch mildere Therapien verringern oder beseitigen lässt, prüfe ich in einem nächsten Schritt die Eignung des betreffenden Impfstoffs, eine Schutzwirkung zu erzeugen.

Wirksamkeit von Impfstoffen

Die Wirksamkeit von Impfstoffen wird festgemacht an sogenannten Surrogatmarkern, Ersatzmessgrößen, da der Anspruch, eine „Immunität“ gegen eine Krankheit technisch sichtbar zu machen, an irgendeine messbare Größe gekoppelt werden muss.

Der in den meisten Fällen genutzte Surrogatmarker ist der Antikörpertiter, der im Blut gemessen wird.

Die entscheidende Frage ist, ob der Antikörpertiter geeignet ist, Immunität nachzuweisen. Wer in der Literatur nach der Antwort auf diese Frage sucht, wird enttäuscht. Aus dem Bundesgesundheitsblatt 2009 geht hervor: Aus der Titerbestimmung lässt sich keine zuverlässige Aussage über das Vorhandensein oder das Fehlen eines Impfschutzes ableiten (10). Auch ein besonders hoher Titer ist mitnichten eine Garantie für die Nichterkrankung. De facto erkranken Kinder trotz eines als schützend betrachteten Antikörpertiters, während die meisten Kinder trotz eines sehr geringen Titers gesund bleiben (11).

Ebenso dringlich ist die Frage, auf welche Weise die Impfung einen hohen Titer im Organismus produziert. Da das Immunsystem des Impflings nach einer Impfung mit dem attenuierten, abgeschwächten, Erregers beziehungsweise des Toxoids oder Bakterienbestandteils zu keiner Produktion eines ausreichenden Titers in der Lage ist, behilft sich die Industrie mit dem Einsatz von Adjuvantien. So bezeichnet man diejenigen Substanzen, die dem Erreger beigefügt werden.

In der Regel ist das Aluminiumhydroxid (12). Dieser sogenannte Immunverstärker wird vom Immunsystem offenbar als ausreichend gefährlich erkannt und ruft in der Folge eine erhöhte Immunreaktion hervor. Da hierbei auch Antikörper gebildet werden, stellt sich die Frage der Spezifität dieser Antikörper. Soweit sie sich in der Tat gegen die Erreger und nicht gegen Aluminiumhydroxid richteten, wäre der Ablauf des biochemischen Vorgangs von großem Interesse. Gemäß der Darstellung der Impfstoffindustrie bilden sich Antikörper gegen die Erreger, die an den Aluminiumpartikeln adsorbiert sind. Doch steht von deren Seite die Erklärung der Wirkweise von Adjuvantien aus (13), sodass Zweifel nicht restlos ausgeräumt werden können.

Ein aufrichtiges Interesse an der Frage der Wirksamkeit von Impfungen ließe sich in der Konzeption und Durchführung von placebo-kontrollierten Doppelblindstudien ablesen. In diesen könnte untersucht werden, ob geimpfte Personen gesünder sind als ungeimpfte.

Hersteller und Behörden lehnen dies jedoch ab. Sie argumentieren: Die Nichtverabreichung von Impfungen wäre aus ethischen Gründen nicht zu verantworten (14).

Diese Begründung weist einen profunden logischen Irrtum auf. Denn vor dem Zurückziehen auf die Philanthropie steht der Beweis aus, der die hehren Ziele begründet.

Mit dem Surrogatmarker „Antikörpertiter“ scheint der Beweis eines adäquat kausalen Zusammenhangs zur Immunität nicht zu erbringen zu sein.

Verhältnismäßigkeit des Impfrisikos

Soweit in der Zukunft der kausale Zusammenhang zwischen Titer und Immunität und damit die Wirksamkeit eines Impfstoffs zweifelsfrei dargestellt werden kann, wäre die dritte Frage nach der Verhältnismäßigkeit des Schaden-Nutzen-Risikos zu klären.

Dafür sind zunächst die Nebenwirkungen von Impfungen einer näheren Betrachtung zu unterziehen, soweit dies in einem Überblick über die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Impfungen möglich ist.

Hierbei irritiert die Aussage der Herren Keller-Stanislawski, Heuß und Meyer, abgedruckt im Bundesgesundheitsblatt von 2004: „Da die Untererfassung der Meldungen von Impfkomplikationen nicht bekannt oder abzuschätzen ist, und keine Daten zu verabreichten Impfungen als Nenner vorliegen, kann keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden“ (15).

Auch wenn die Meldepflicht des IfSG erst 2001 eingeführt wurde, lässt diese Aussage aufhorchen. Wenn Impfungen zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven medizinischen Maßnahmen gezählt werden, legt dies eine Bewertung des Risiko-Nutzen-Verhältnisses nahe. Dass dieses Verhältnis gar nicht umschrieben werden kann, ist angesichts der Reichweite der Empfehlungen der STIKO und der Konsequenzen für geimpfte Menschen, insbesondere für Babies und Kleinkinder, höchst erschreckend. Deren Tätigkeit wird vom Robert Koch-Institut koordiniert und gilt eigener Aussage zufolge als medizinischer Stan¬dard (16).

Placebos in der Impfstoffforschung

Ein weiteres besonderes Augenmerk ist auf ein grundsätzliches, zahlreichen Zulassungsstudien zugrunde liegendes Studiendesign zu richten. In den der Kontrollgruppe verabreichten Placebos befinden sich nämlich nicht Kochsalzlösungen (17), wie man vermuten würde, sondern Aluminiumhydroxid und weitere Impfstoffbestandteile wie Antibiotika, Thiomersal — zumindest bis zum Jahr 2000 —, Reste von Formaldehyd und Squalen (18). Dies führt in den anschließenden Vergleichen der beiden Gruppen — der Gruppe, der der Impfstoff verabreicht wurde, und der Kontrollgruppe, der nur die Adjuvantien, ohne attenuierten Erreger oder Toxoide verabreicht wurde — schlüssigerweise zu keiner nennenswerten Abweichung der Ergebnisse.

Für gewöhnlich sitzt der Schock tief, wenn man Menschen von diesem skandalösen Kniff der Impfstoffindustrie in Kenntnis setzt.

In der Sondersitzung des Corona-Ausschusses vom 11. September 2020 bestätigt Robert F. Kennedy Jr. den Anwälten gegenüber am Beispiel der Gardasil-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs dieses Vorgehen in der betreffenden Studie (19). Hier starben in beiden untersuchten Gruppen jeweils neun Mädchen. Und so ist nachvollziehbar, wie sehr das befragende Team einen Moment mit seiner Fassung ringt.

Noch einmal deutlich: Eine Differenz zwischen den beiden Gruppen ist so faktisch ausgeschlossen. Eine Placebogruppe, die kein Placebo, sondern eine Mischung aus neurotoxischen Substanzen injiziert bekommt, weist stets vergleichbare Schäden auf wie diejenige Gruppe, die den Impfstoff erhält.

Davon ausgehend, dass die Injektion des attenuierten Erregers oder Toxoids nur im Zusammenspiel mit den Adjuvantien, nerventoxischen Substanzen wie Aluminiumhydroxid, in der Lage ist, eine Immunantwort auszulösen, wird deutlich: Es ist plausibel anzunehmen, dass exakt diese Substanzen die gesundheitlichen Schäden hervorrufen.

Auf die Frage hin, weshalb dies gemacht würde, erklärt Kennedy: „Auf diese Weise können Schäden unsichtbar gemacht werden. Das Ergebnis lautet in der Folge immer: Der Impfstoff ist sicher.“

Hochmut und der Fall

Gesundheitspolitik und ihre Wahrheiten — sie wurde jetzt mit Macht in den Fokus der gesamten Weltbevölkerung gerückt. Was 2009 mit der Schweinegerippe noch zaghaft angefasst wurde, konnte nun umgesetzt werden. Doch wer sich zu weit aus dem Sattel lehnt, der droht zu fallen. Dass die Geschichte um Corona so umgesetzt werden konnte, wie wir es aktuell erleben, ist das Ergebnis zweier Voraussetzungen: der Übermacht des Staates und einer Gesellschaft, die sich ausreichend klein macht und nun nicht einmal zu sich selbst steht. Diese Geschichtsschöpfung, die zwar gewiss die Allmachts-Fantasien der Kreativen ins Unendliche steigert und uns ihrem Hohn und Spott ausliefert, schützt die Verantwortlichen aber nicht davor, endgültig enttarnt zu werden.

Genau dies passiert in einer immer höheren Drehzahl. Einen beachtlichen Auftakt machte ausgerechnet Samuel Eckert, Wahlschweizer und IT-Unternehmer. Jeder kann ihm in diesen Wochen beim Aufdecken zuschauen. Hineingestoßen mit der Nase voraus ins Nest, hat er nach den Zahlenspielen des Robert Koch-Instituts das Thema „Virus“ für sich entdeckt (20).

Hier tut sich ein ganzes Füllhorn an Fragen auf. Denn Viren eignen sich nicht erst seit Corona dafür, die Menschheit in Angst und Gehorsam zu versetzen. Möglich wurde dies durch genau das Instrument, über das die Bevölkerung nun in hoher Geschwindigkeit in Sachen Corona stolpert: den PCR-Test.

Infektionsnachweis mittels PCR-Test?

Seit die etablierte Virus-Wissenschaft den Weg der direkten Beobachtung verlassen hat und stattdessen mit den indirekten Nachweisverfahren wie Antikörper- oder PCR-Tests arbeitet, fragt kaum einer mehr nach, ob ein bestimmtes Virus überhaupt existiert und ob es in der Lage ist, tatsächlich Krankheiten auszulösen.

Faktisch ist ein PCR-Test, ein Polymerase-Ketten-Reaktionstest, in der Lage, genetische Sequenzen zu detektieren und milliardenfach zu vermehren. Aus diesen Ergebnissen lassen sich Schlüsse über Aktivitäten auf Zellebene nachweisen (21) — doch wurden Nachweise von Viren, wie auch im Fall Sars-Cov-2, oder Infektionen nie erbracht (22). Ein PCR-Test, der mangels Virusnachweises nicht auf ein bestimmtes Virus hin kalibriert werden konnte, kann dieses eben auch nicht aufspüren (23).

Um die Thematik rund um Viren zu erhellen, wurde das Robert Koch-Institut wiederholt aufgefordert, Virus-Nachweise zu erbringen. Die Anfragen bezogen sich auf Pocken-, Polio-, Hepatitis-C, Ebola- und SARS-Viren, für die Studien vorgelegt werden sollten. Das Institut ist dieser Aufforderung bis heute nicht nachgekommen (24).

Dass Samuel Eckert mittlerweile das Thema Masernvirus untersucht, ist für die jetzigen Politiker höchst pikant. Denn 2019 markierte den düsteren Auftakt zu unserer heutigen Krise, in der mit dem Gesundheitszustand eines Menschen staatliche Übermacht und gesellschaftliche Ausgrenzung gerechtfertigt wird. Die Pflicht zur Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs, wurde bereits im März 2020 mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes umgesetzt.

Dass davon nur ein bestimmter Bevölkerungsteil erfasst wurde, erklärt die verhaltenen Reaktionen auf diese Pflichtimpfung. Wenn jedoch mit der heilsbringenden mRNA-Impfung gegen Covid-19 der eigene Leib in den Fokus der Gesundheitsschützer gerät, nehmen es viele mit der Haltung zur Impfflicht plötzlich ein wenig genauer.

Wer aber bereits 2019 die politische Diskussion und Abstimmung im Bundestag verfolgt hat, rieb sich schon zu diesem Zeitpunkt verwundert die Augen darüber, wie wenig demokratisch und menschlich despektierlich unsere Abgeordneten zueinander und schließlich dem betroffenen Bevölkerungsteil, hauptsächlich unseren Kindern, sich verhielten.

Aktuell kann der Partei der Grünen dabei zugesehen werden, wie sie mit dem Begehr auf Diskurs nicht erst seit Corona umgeht und sich dabei ganz in die neuen „demokratischen“ Gepflogenheiten seit März 2020 fügt. Sie strengt ein Parteiausschlussverfahren gegenüber Andreas Roll an, der es nicht unterließ, beim Thema Masernimpfpflicht auf einer ausgewogene Debatte zu beharren. Das ist den Unterlagen zu entnehmen, die mir vorliegen.

Die Geister, die sie riefen

Wir stehen an einem Scheidepunkt. Dies macht die Zuspitzung der jüngsten Ereignisse überdeutlich.

Ihr verdanken diejenigen, denen an der Konservierung alter Dogmen gelegen ist, dass nun in einer Breite an der Aufdeckung unverrückbarer Wahrheiten gearbeitet wird wie niemals zuvor. Dass es jetzt ausgerechnet die uns seit Langem als Segen verkauften Heilmittel der Schulmedizin trifft, wird eine ganze Branche schmerzen. Erst ganz sachte und dann immer nachdrücklicher.

Wenn es wenigstens unserem Gesundheitsminister in tiefstem Herzen um unsere Volksgesundheit geht, — das kann man sich ja einmal in aller Liebe vorstellen —, dann steht es ihm jederzeit offen, uns seine Anstrengungen angedeihen zu lassen. Er wird zwei wesentliche Kriterien bezüglich der „Impffrage“ zu klären haben, doch diesmal ohne den Griff in die Trickkiste: Wie wirksam und sicher sind Impfstoffe? Natürlich nach der Aufarbeitung der Causa Corona. Also, Schritt für Schritt. Herr Gesundheitsminister: Es gibt zu tun!


Quellen und Anmerkungen:

(1) Internes Strategiepapier des Bundesministeriums des Innern, https://impf-info.de/pdfs/BMI_Covid-19_Strategiepapier.pdf.
(2) European Commission, ROADMAP ON VACCINATION, Last update: März 2019; https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/vaccination/docs/2019-2022_roadmap_en.pdf.
(3) RKI, Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut/ Stand August 2014, Epidemiologisches Bulletin 34/2014 vom 25. August, S. 305-340.
(4) Robert-Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 32/33 2020, 06.08.2020, https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/32-33_20.pdf?__blob=publicationFile.
(5) Avogadro-Konstante, nach Amedo Avogadro, Physiker; gibt die Anzahl der Atome oder Moleküle an, die in einem Mol eines Stoffes enthalten sind Aus: Georgos Vithoulkas, „Die Praxis homöopathischen Heilens“, 6. Auflage, S. 136.
(6) Final Report of IV Parliamentary Commission, https://www.dropbox.com/sh/ybwfqth0xyps25o/AAC6Go6B-7lSis-sXUUF5o5da/Final%20Report%20of%20IV%20Parliamentary%20Commission.pdf?dl=0
(7) Eckpunktepapier zum Konjunkturpaket, 3. Juni 2020, S. 14, https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Sonstiges/20200603_Eckpunkte_Konjunkturpaket.pdf
(8) Zur Störung der Abwehrregulation durch Impfungen, Martin Hirte, „Impfen Pro & Contra“, MensSana, 2008, S. 64
(9) Kerstin Chavent, „Neue Hoffnung bei Krebs“, 13. Juli 2018, https://www.rubikon.news/artikel/neue-hoffnung-bei-krebs
(10) Hengel/ von Kreis, „Editorial Impfen“, Bundesgesundheitsblatt 11/ 2009, S. 1003-5
(11) Shapiro/ Ward, „The epidemiology and prevention of disease caused by haemophilos influenzae type b, Epidemiologic Revies”, 1991, 13: 113-42
(12) Martin Hirte, „Impfen Pro & Contra“, 2008, S. 49
(13) Prof. Dr. Hans Wolfgang Kreth in Hans Tolzin, „Die Tetanus-Lüge“, S. 32
(14) Lisa Marie Binder, „Der Viruspabst“, 19. Mai 2020, https://www.rubikon.news/artikel/der-virus-papst
(15) Hans Tolzin, „Die Tetanus-Lüge“, S. 36
(16) Brigitte Keller-Stanislawski, Neal D. Heuß und Clas Meyer, „Verdachtsfälle von Impfkomplikationen nach dem Infektionsschutzgesetz und Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach dem Arzneimittelgesetz vom 1.1.2001 bis zum 31.12.2003“, S. 1161

(17) Robert Koch-Institut, „Ständige Impfkommission“, https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/stiko_node.html
(18) Hans Tolzin, „Die Tetanus-Lüge“, S. 143
(19) Friedrich P. Graf, „Die Impfentscheidung“, 2007, S. 35
(20) Robert Kennedy Jr., „Sondersitzung: Gespräch mit Robert Kennedy Jr zu den Berliner Demonstrationen und zur Corona-Impfung“, 11. September 2020, Minute 16:16, https://www.youtube.com/watch?v=D7J9urSAFfQ
(21) Samuel Eckert, „Wo ist der Beweis vom Masern Virus und generell von Viren? Samuel Eckert zeigt es auf!“, https://www.youtube.com/watch?v=KvV7EzSETKY
(22) Torsten Engelbrecht, Dr. med. Claus Köhnlein, „Virus-Wahn“, 8. Auflage, S. 41
(23) Ebd, S. 368 f.
(24) Lisa Marie Binder, Rede Versammlung „Grundrechte wahren“, Augsburg am 13. Juni 2020, file:///C:/Users/LISAMA~1/AppData/Local/Temp/Rede-Augsburg-13.06.20.pdf
(25) Torsten Engelbrecht, Dr. med. Claus Köhnlein, „Virus-Wahn“, 8. Auflage, S. 40

 

 

Lisa Marie Binder, Jahrgang 1982, arbeitet als Heilpraktikerin für Klassische Homöopathie. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften wandte sie sich dem Menschen zu und arbeitet seither als Therapeutin und Coach für werdende Eltern. Recht, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit sowie Gesundheit und Krankheit sind Themen, die sie von klein auf interessieren. Im Mai 2020 gründete sie mit Mitstreitern den Verein Aus Liebe zum Grundgesetz e.V., um sich für die Wiederherstellung der Bürgerrechte in Deutschland einzusetzen. Weitere Informationen unter www.ausliebezumgrundgesetz.de

 

Kommentar netvent.de:

Das waren, manchmal, nicht sehr einfach, zu lesende Informationen. Doch unsere Gesundheit sollte uns das wert gewesen sein. Welche Erkenntnis können wir daraus ziehen?

Einfach: Lesen und nachdenken!

 

11. Oktober 2020

Datum: 11.10.2020 www.netvent.de

Quelle:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/506787/Explosive-ARD-Sendung-Keine-UEbersterblichkeit-durch-Corona?utm_content=link_5&utm_medium=email&utm_campaign=dwn_telegramm&utm_source=mid440&f_tid=6eaf127d0985ceb8abb88f328bcf2fbb

 

Beitrag 73:

 

Explosive ARD-Sendung:

„Keine Übersterblichkeit durch Corona“

07.10.2020 12:38

Ein ARD-Beitrag vom 5. Oktober sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Furore. Der scheinbare Sinneswandel des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bezüglich der Corona-Lage kam überraschend.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten

 

Für unsere Leser dürfte es keine Neuigkeit sein, dass in Deutschland die Zahlen rund um Corona keinen Anlass zur Sorge geben. Das Thema hatten wir bereits sehr detailliert in einer großen Analyse aufbereitet.

Für einige Fernseh-Zuschauer dürfe das aber neu sein. Und der 20-minütige Beitrag von „ARD extra“ mit dem Titel „Die Corona-Lage“ enthält einige sehr interessante Informationen, die auch die DWN bereits mehrfach aufgegriffen hatten.

Leere Corona-Stationen

Etwa ab Minute 12 wird der Beitrag besonders interessant. Hier tritt der Arzt Prof. Torsten Bauer (Leiter des Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin) auf. In seiner Lungenklinik seien die Corona-Stationen nahezu leer. Er meint, man müsste von der Fokussierung auf die reinen Fallzahlen und Neuinfektionen wegkommen.

Ich als Mediziner hätte ganz gern dagegen gespiegelt die Zahl der Krankenhausaufnahmen, weil die absolute Infektionszahl für Mediziner ja nur sagt: Wie viele haben sich infiziert, aber nicht: Wie viele waren krank.“

Als nächstes werden zwei Grafiken gezeigt, die Fallzahlen und Krankenhausaufenthalte gegenüberstellen: Die Behauptung, dass zu Beginn der angeblichen Pandemie 20 Prozent der Infizierten stationär behandelt wurden, ist zwar nicht ganz korrekt. Denn hier wurde nur ein bestimmter Datenpunkt an wöchentlichen Neuinfektionen den Krankenhausaufenthalten gegenübergestellt.


Die wöchentlichen Neuinfektionen sind nur ein Bruchteil der Gesamtzahl an Infizierten, während die Krankenhauszahlen tatsächlich alle akuten Corona-Patienten erfassen, auch diejenigen, die länger in Behandlung bleiben.

Trotzdem erkennt man an der Grafik sehr schön, dass seit August die Fallzahlen wieder deutlich steigen, aber die Anzahl an Corona-Patienten in stationärer Behandlung weiterhin so gering ist, dass man es in der Grafik kaum erkennen kann. Die Datenkurve ist einfach zu nah an der X-Achse.

Im Oktober ist ein ganz leichter Anstieg zu beobachten, den man in der Originalquelle zu den Patientenzahlen (DIVI Intensivregister) noch besser erkennen kann.

 

Quelle: DIVI Intensivregister

 

Das Niveau ist aber weiterhin sehr niedrig. Weniger als 500 Menschen in Deutschland befinden sich wegen Corona in intensivmedizinischer Behandlung. Die Kapazitäten werden nicht mal ansatzweise abgerufen.

Steigende Infektionszahlen – kein Grund zur Panik

Der Anstieg der Neuinfektionen sei also erstmal kein gravierendes Problem, heißt es in dem Beitrag. Es komme auf die Zahl der schweren Verläufe an.

Laut dem Virologen Hendrik Streeck wäre auch eine enorme Verschärfung der Neuinfektionsdynamik erstmal kein Grund zur Panik: „Kein Virologe würde widersprechen, dass wir alle damit rechnen, dass […] die Infektionszahlen […] massiv nach oben gehen werden. 20.000 Neuinfektionen pro Tag, das klingt erstmal nach Apokalypse, das sind enorme Zahlen, aber im Grunde sollte uns das keine Angst machen, weil ein milder Verlauf oder ein Verlauf ohne Symptome trägt nicht so stark zum Infektionsgeschehen bei.“

Offenbar hat man bei der ARD unsere Analyse gelesen, denn als nächstes werden die Todeszahlen thematisiert. Rund 9.600 Corona-Tote waren es zum Zeitpunkt der Ausstrahlung der Sendung. Diese werden nun mit den durchschnittlichen Gesamt-Todeszahlen in den Jahren 2016 bis 2019 verglichen. Pro Woche wären in diesem Zeitraum zwischen 16.000 und 20.000 Menschen gestorben.

Zum Abschluss der hochexplosiven vier Minuten wird Andreas Gassen (Vorstand der kassenärztlichen Vereinigung) zitiert: „In Deutschland gibt es keine Übersterblichkeit, das heißt verkürzt, es sterben [trotz des Coronavirus, Anm. d. Red.] nicht mehr Menschen als in jedem anderen Jahr ohne Corona.“

Was genau nun den Sinneswandel bei der ARD verursacht hat? Darüber kann man nur spekulieren. Womöglich hatte sich vorher einfach niemand die Zahlen im Detail angeschaut. Für Deutschland hat der Beitrag eine enorme Tragweite.

 

Noch nie zuvor wurden die zahlreichen Zuschauer des öffentlich-rechtlichen Fernsehens – laut ARD wurde der Beitrag von 3,3 Millionen Menschen gesehen – auf diese Art und Weise mit den Corona-Zahlen konfrontiert.


 

Kommentar netvent.de:

Es ist nicht verwunderlich, dass sowohl unter der heutigen Rubrik „Politik“, als auch hier, unter „Berichte“, die gleiche Überschrift zu finden ist – nämlich: „Übersterblichkeit“. Vollzieht sich so allmählich ein Umschwung in der Berichterstattung der „Öffentlich Rechtlichen,“ und auch generell bei den Mainstreammedien? Hat man auch bei der ARD bemerkt, dass die Bevölkerung sich nicht mehr länger mit Falschinformationen füttern lassen möchte? Nun, wir werden in Ruhe ( soweit das möglich ist ) die Entwicklung und die Maßnahmen der nächsten Wochen beobachten!

 

04. Oktober 2020

Datum: 04.10.2020 www.netvent.de

Quelle:

https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2020/10/Hausmitteilung-222-Bundestag-Corona.pdf

 

Beitrag 72.

Bitte die obige Hausmitteilung 222 des Bundestages anklicken! Wesentlich ist auf Seite 3 der gelb unterlegte Passus.

Kommentar netvent.de:

Ich glaube, jetzt sollte auch der letzte Zweifler an den Maßnahmen unserer Regierung, unter dem Deckmantel der „Coronapandemie“, von der Unrechtmäßigkeit, der Grundgesetzverletzung und der Freiheitsberaubung durch unsere Politiker überzeugt sein.

 

03. Oktober 2020

Datum: 03.10.2020 www.netvent.de

Quelle:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/506499/Corona-Millionen-vom-Hungertod-bedroht-Armut-nimmt-dramatisch-zu?utm_content=art506499&utm_medium=email&utm_campaign=radar&utm_source=u4448&f_tid=6262fb912261e4e29f9e933ebbd370d8

 

Beitrag 71:

Corona: Millionen vom Hungertod bedroht, Armut nimmt dramatisch zu

Armut und Hunger werden aller Voraussicht nach durch Corona dramatisch zunehmen. Vor allem Kinder sind betroffen.

Christian Kreiß

Als vor einigen Wochen die neuesten Wirtschaftsdaten zum zweiten Quartal 2020 erschienen, wurde eine „Jahrhundertrezession“ festgestellt, konkret: Der stärkste Absturz innerhalb eines Quartals in der Weltwirtschaftsgeschichte. Dieser Absturz wird erhebliche Auswirkungen auf die Armut in der Welt haben.

Am 17. September veröffentlichte „Save the Children“ eine Untersuchung mit dem Titel „150 Millionen Kinder durch Covid-19 zusätzlich in Armut gestürzt“. Armut wird dabei definiert als multidimensionale Armut, das heißt, wenn ein Kind keinen Zugang zu Erziehung, Gesundheit, Wohnung, Ernährung, sanitäre Anlagen oder Wasser hat. Unter dieser Art multidimensionaler Armut leiden demnach momentan rund 1,2 Milliarden Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie waren in den Schwellen- und Entwicklungsländern insgesamt strenger als in den Industriestaaten. Mobilität und Einzelhandel brachen in der Talsohle im April/ Mai 2020 gegenüber dem Jahresanfang um deutlich über 60 Prozent ein (in den Industrieländern waren es „nur“ gut 50 Prozent). Auch in den ersten Wochen des Septembers lagen sie mit minus 20 Prozent in den Entwicklungsländern noch deutlich unter dem Niveau der Industriestaaten mit minus zehn Prozent. Kurzum: Die Wirtschaft wurde in den Entwicklungsländern durch die Pandemie heftiger und länger mitgenommen.

Durch Corona kamen bis heute nicht nur 150 Millionen arme Kinder hinzu, sondern diejenigen, die bereits vorher in Armut lebten, wurden laut „Save the Children“ noch tiefer hineingestürzt, wobei viele Kinder Elendszustände erleben wie noch nie zuvor in ihrem Leben.

Was die Zukunft anlangt, ist der Bericht sehr pessimistisch. In den kommenden Monaten soll sich die Situation weiter verschlechtern. „Besonders besorgniserregend ist, dass wir näher am Anfang als am Ende der Krise sind“, wird eine hohe Unicef-Expertin zitiert. Allein der „historisch größte globale Bildungsnotstand“ der vergangenen Monate habe dafür gesorgt, dass für viele Millionen Kinder die Zukunftsaussichten dramatisch schlechter geworden seien.

Bereits im Juli veröffentlichte „oxfam“ eine Studie, wonach durch Corona die Zahl der konkret vom Hungertod Bedrohten auf der Erde um etwa 120 Millionen oder 82 Prozent auf 270 Millionen zunehmen werde. Danach könnten aufgrund der sozialen und ökonomischen Folgen der Pandemie zum Ende des Jahres 2020 etwa 12.000 Menschen pro Tag sterben – das wären schätzungsweise 2.000 mehr als an Corona selbst (im April 2020 lag der Spitzenwert der mit oder an Corona Gestorbenen bei etwas über 10.000). „Hunger dürfte uns schneller töten als das Coronavirus“, heißt es wörtlich in der Studie.

Dazu kommt: Das Median-Alter der an oder mit Covid weltweit Verstorbenen liegt bei oder über 80 Jahren. Die Hungertoten dagegen sind zum großen Teil Kinder. Die Frage, die sich stellt, ist folgende: Ist die Zahl der Lebensjahre, die durch Anti-Pandemie-Maßnahmen vernichtet werden, größer als die dadurch geretteten Lebensjahre? Der Ökonom Bernd Raffelhüschen kommt für Deutschland auf den Faktor 200, also dass die deutschen Lockdown-Maßnahmen bis zu 200 Mal mehr Lebensjahre vernichten, als durch sie gerettet werden.

Gleichzeitig weist oxfam darauf hin, dass seit Anfang 2020 acht der zehn größten Lebensmittelkonzerne insgesamt 18 Milliarden Dollar an ihre Aktionäre ausgezahlt hätten; das sei zehnmal mehr als nach UNO-Angaben nötig wäre, um den weltweiten Hunger zu beseitigen.

Am Rande sei noch bemerkt, dass laut Wall Street Journal in den USA der Anteil der „Haushalte, die manchmal oder oft Hunger haben“, seit den US-Lockdown-Maßnahmen von vier auf über zehn Prozent gestiegen ist, bei Haushalten mit Kindern von vier auf etwa 14 Prozent. Das heißt, mindestens jedes siebte Kind (die Zahl ist eine sehr konservative Schätzung, weil in den meisten dieser Haushalte ja mehr als ein Kind lebt) in den USA hat derzeit keine gesicherte Ernährungsgrundlage.

Kommentar netvent.de:

Wann endlich bestimmt nicht nur eine Disziplin ( Virologie ), von nur einem Institut ( Robert Koch – dazu noch der Politik unterstellt ), von nur zwei Akteuren ( Drosten und Wieler ) mit nur wenigen Anhängern aus der Politik ( Merkel, Spahn, Lauterbach ), die Geschicke bzw. die politische Richtung unseres Landes? Die Folgen sind doch nicht mehr zu ignorieren, sie sind katastrophal und unverantwortlich geworden!

 

26. September 2020

Datum: 26.09.2020 www.netvent.de

Quelle:

Eric Gujer, Chefredakteur der NZZ ( Neue Zürcher Zeitung )

 

Beitrag 70.

 

 

Der andere Blick von Eric Gujer,

Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung»

heute vertreten durch Alexander Kissler, Redaktor im Berliner Büro

Thema der Woche: Auch in Corona-Zeiten ist Angst kein guter Ratgeber

Wie aus einer anderen Welt klingt die letztjährige Weihnachtsansprache des deutschen Bundespräsidenten. Dabei liegt sie erst neun Monate zurück. Am 25. Dezember 2019 schloss Frank-Walter Steinmeier seine Ausführungen mit einer klassischen Wendung. Er rief zu «Mut und Zuversicht» auf, «das wünsche ich Ihnen und uns allen für das kommende Jahr». Der Wunsch ging nicht in Erfüllung. 2020 steht im Zeichen von Corona und im Zeichen von Angst und Ängstlichkeit. Jahr um Jahr forderten Politiker aller Couleur Optimismus ein, Steinmeier und die deutsche Kanzlerin vorneweg. Optimismus wurde desto lauter zur Bürgerpflicht erklärt, je krisenhafter sich die Probleme zuspitzten. Damit ist es vorbei. Heute muss der Optimismus es sich gefallen lassen, in einem Atemzug mit der Unvernunft genannt zu werden. Mut erscheint als Tollkühnheit.

Das zynische Bonmot vom Optimismus, der nichts anderes sei als ein Mangel an Einsicht, wird in diesen Tagen auf das Traurigste bestätigt. Erfuhren wir im Jahr 2019, dass Panik manchmal doch angeraten sein soll, zumindest dann, wenn es um den Klimawandel geht – «I want you to panic», rief die kindliche Umweltschutzaktivistin Greta Thunberg –, so lernen wir 2020, dass Angst ein guter Ratgeber sein soll. Von Angst getrieben sind die immer neuen Szenarien eines pandemisch zugespitzten Winters, von einem Angstfuror getragen sind die wahrlich einschneidenden Neudefinitionen des öffentlichen Raumes. Privat soll künftig nur jener Zustand sein, in dem die Maskenpflicht entfällt. So lautet die Summe aus den rapide zunehmenden Regeln und Empfehlungen für die «neue Normalität». Auf diese Weise entsteht schleichend nicht nur eine Angst-, sondern auch eine Kontrollgesellschaft. Je mehr Angst im Leben herrscht, desto mehr braucht es Kontrolle über dieses Leben.

Markus Söder sieht nur noch Weggabelungen                                                                                                                      Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder sagte soeben, man wisse über das Coronavirus wenig und dürfe «Nichtwissen nicht durch Optimismus oder Unvernunft ersetzen».                                                                                                                      Als hätte es je einen Optimismus gegeben, der sich nicht im Vorhof des Wissens bewegte. Das unbekannte Terrain ist der Boden, in dem Optimismus oder Pessimismus gedeihen. Keineswegs ist Optimismus der Bruder der Unvernunft. Sonst wären die staatspolitischen Aufrufe zu Mut und Zuversicht billige Ausweichmanöver gewesen.

Söder weiss ein eigenes Lied von der Unvernunft zu singen. Sein Bundesland hat nach Berlin die derzeit höchste Zahl an Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 pro 100 000 Einwohner. Auch starben nirgendwo in Deutschland mehr Menschen mit oder an dem Virus als in Bayern. Derzeit sind es rund 2650 Todesfälle. Und das, obwohl sich Söder als markiger Verbotssheriff gefällt, der an immer neuen «Weggabelungen» immer neue dramatische Appelle erlässt – mit offenbar durchwachsenem Erfolg. Eine «wichtige Weggabelung» sah er Ende August, eine «ganz spannende Weggabelung, infektiologisch, aber auch psychologisch-mental» erblickt er nun. Die Rhetorik des fortgesetzten Alarms deutet auf Angst als handlungsleitendes Element, auch wenn sie sich als Sorge verkleidet. «Die Sorge bleibt» (Söder am 6. Mai), «Wir sind sehr besorgt» (Söder am 22. September).

Angst und Ängstlichkeit werden durch Aussagen genährt, die eine düstere Zukunft als in Stein gemeisselt präsentieren. Der Berliner Virologe Christian Drosten, frisch von Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, gab bekannt: «Die Pandemie wird jetzt erst richtig losgehen.» Waren alle Versuche der Eindämmung, mal mit, mal ohne Drostens Segen, umsonst? Wir «müssen», forderte Drosten, «Dinge ändern», und «wir müssen aufhören, uns über Dinge wie Fussballstadien zu unterhalten». Politikberatung im Sound des Müssens trägt nicht dazu bei, die sonst gepflegten Tugenden des Muts und der Zuversicht zu unterstützen. Gedrückt geht man nach solcher virologischer Tageslosung in den Alltag. Zu viel Angst macht krank. Angst ist Stress.

Im Schatten der Angst wächst eine Kontrollgesellschaft                                                                                                    Im Schatten teils grassierender, teils forcierter Angst wächst eine Kontrollgesellschaft heran. Die bayrische Gesundheitsministerin Melanie Huml wurde mit der Aussage zitiert, sie sehe «die Menschen untereinander in der Verantwortung, sich gegenseitig zu kontrollieren und anderen auch mitzuteilen, wenn beispielsweise jemand seine Maske nicht trägt». Im Originallaut des Interviews sagte Huml, «die Kreisverwaltungsbehörden werden dem dann nachgehen».                                                                                                                                                                             Gemeint waren Fälle, in denen «der eine oder andere Nachbar» seinen Mitnachbar erfolglos auf die Maskenpflicht hinweist. Offenbar setzt der Staat auf den Bürger als Hilfssheriff. Markus Söder schrieb, «im privaten Bereich» gebe es «keine Kontrollmöglichkeit wie in der Gastro». Es klang, als bedauere er die fehlenden staatlichen Rechte des Zugriffs auf Eigenheim und Mietwohnung.

Positive Folgen für die Volksgesundheit mögen sich einstellen, negative Folgen für das Zusammenleben sind bereits da. Der Geist des Denunziantentums ist aus der Flasche. Schon stehen Menschen vor Gericht, weil sie gegen die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit verstiessen. Wenn immer mehr Kommunen, wie nun München, für beliebte und belebte öffentliche Plätze eine Maskenpflicht verhängen: Explodieren dann neben den Fallzahlen auch die Zahlen der Gerichtsfälle? Ersetzt der drohend erhobene Zeigefinger den Handschlag? Wird «Wir sehn’ uns vor Gericht!» zum neuen Abschiedsgruss unter Fremden? Wird Stadtluft nicht mehr frei, sondern unfrei machen und unfroh? Wenn eine Amerikanerin, die aus behördlich verhängter Quarantäne ausbüxte, sich wegen «gefährlicher Körperverletzung» verantworten muss: Geht Körperverletzung künftig mit Symptomfreiheit einher? Die meisten mit dem Coronavirus Infizierten haben keine grösseren Beschwerden. Laut dem Berliner Robert-Koch-Institut liegt die Sterblichkeit bei etwa dreieinhalb Prozent der positiv auf das Virus Getesteten. Andere Daten deuten auf eine geringere Rate. Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland bewegte sich zwischen Januar und Juli 2020 auf einem geringfügig höheren Niveau als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Natürlich lügen die aus Deutschland und anderen Ländern übermittelten Zahlen nicht. Immer mehr Menschen weltweit infizieren sich mit dem Virus. Deutschland ist keine Insel der Glückseligen. Das Virus existiert, und es kann tödlich sein. Von Dienstag auf Mittwoch dieser Woche erhöhte sich die Zahl der in Deutschland an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen um 19 auf rund 9400. Aggressive Maskenverweigerer sind ebenso eine Zumutung wie Corona-Hilfssheriffs. Ist auf die unbestreitbar vorhandene Bedrohungslage aber die Auflösung der Gesellschaft in immer kleinere Teilbereiche und damit das Ende des Sozialen die richtige Antwort? Leben wir besser, wenn die Angst Regie in unseren Leben führt und wir im Gegenüber den misstrauisch beäugten, allzeit anzuschwärzenden Auflagenbrecher sehen? Wenn Menschen aus München oder Würzburg nicht mehr ausserhalb Bayerns beherbergt werden dürfen, weil sie in «Risikogebieten» leben? Mecklenburg-Vorpommern erliess sogar ein Einreiseverbot für Menschen aus sogenannten Hotspots, in denen die 7-Tage-Inzidenz – die Höhe der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner – bei über 50 liegt.                                                                                                                                     Das nicht nur von Söder beschworene «Unterhaken aller Beteiligten», der «wuchtige gesellschaftliche Aufschlag» könnte genau daran scheitern: dass es diese Gemeinsamkeit der Beteiligten bald nicht mehr geben wird, weil der Staat zur Spaltung ermuntert und Misstrauen organisiert.

Vor einem heissen Herbst                                                                                                                                                                  Und Unschärfen bleiben. In Garmisch-Partenkirchen wich unlängst die als Mass aller Dinge geltende Inzidenz je nach Zählweise deutlich ab. Das örtliche Gesundheitsamt und das Landesamt für Gesundheit kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Auf schwankenden Zahlen lässt sich indes kein stabiles juristisches Gerüst errichten. Wahr ist eben auch, dass laut dem Virologen Alexander Kekulé bereits Ende Mai die Intensivstationen für Corona-Patienten in Deutschland «sozusagen leer» waren; wahr ist, dass die Krankenkasse DAK-Gesundheit von einem gleichbleibenden Krankenstand im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2019 berichtet, und wahr ist, dass laut dem Chef der Berliner Universitätsklinik Charité seit der ersten Welle im März keine neuen Intensivfälle bis Mitte September in diesem Spital auftraten.

Deutschland steht vor einem heissen Herbst. Die Massnahmen wider das Virus werden härter, die Debatten darüber schriller, die sozialen wie wirtschaftlichen Folgekosten höher. Völlig auszuschliessen ist es nicht, dass die Spitäler doch noch stark belastet und die Zahlen der Todesopfer in die Höhe schnellen werden. Weder Optimisten noch Pessimisten haben die Wahrheit gepachtet. Keine gute Zukunft aber wird eine Gesellschaft haben, die auf Misstrauen und Angst gebaut ist. Es wird eine Zeit kommen, da wird das Coronavirus nur noch Erinnerung sein. Hoffentlich werden wir uns dann nicht auch an eine Weggabelung erinnern, an der es noch möglich gewesen wäre, uns die Bürgertugend Zuversicht zu bewahren – auch und gerade durch Krisen hindurch.

Kommentar netvent.de:

Ich glaube, der Journalist und Chefredakteur der „Neuen Zürcher Zeitung“, Eric Gujer, darf durchaus als neutral und kompetent bezeichnet werden. Und sollte die „Unglaubliche Geschichte“ - Corona -, als wahr oder unwahr, als tendenziös oder solide, pessimistisch oder optimistisch betrachtet werden, nachdenklich stimmen, sogar sehr nachdenklich stimmen, sollte dieser Beitrag schon.

 

18. September 2020

Datum: 18.09.2020 www.netvent.de

Quelle:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=64860

 

Beitrag 69. Olaf Scholz und Wirecard!

Wirecard-Betrugssystem am Pranger – aber wo bleibt der Aktionär BlackRock, die Spinne im Netz?

 

16. September 2020 um 10:00 Ein Artikel von Werner Rügemer | Verantwortlicher: Redaktion

Das Betrugssystem beim DAX-Konzern Wirecard wird heftig skandalisiert: Finanzminister Olaf Scholz wird angeprangert, ein bisschen auch Felix Hufeld, Chef der Finanzaufsicht, und auch noch ein bisschen die Wirtschafts“prüfer“gesellschaft Ernst & Young (EY). Aber wo bleiben die eigentlich Verantwortlichen, die Eigentümer, die Aktionäre von Wirecard, dann die Kreditgeber und sonstigen Mittäter auf der Kapitalseite? Von Werner Rügemer.

Die wichtigsten Eigentümer von Wirecard

Fangen wir auf der ersten Ebene an, den Aktionären. Gegenwärtig hält BlackRock noch gut ein Prozent der Wirecard-Aktien. Aber die längste Zeit war es anders; noch zum Meldedatum 2.7.2020 waren es 5,57 Prozent.

Die längste Zeit gehörte BlackRock zu den Großaktionären. Die wichtigsten Aktionäre waren, nach der Größe ihrer Aktienanteile: Goldmann Sachs (16 Prozent), Société Générale (6,37), BlackRock (5,57), Bank of America (5,48), Morgan Stanley (5).

Für dieses Milieu durchaus bezeichnend: Der aufsteigende französische Großspekulant Nicolas Walewski war über seine Luxemburger Briefkastenfirma Alken European Opportunities mit 9 Prozent kurzzeitig der zweitgrößte Aktionär. Mitte Juli 2020 hat er einen Teil seines Kapitals auf ein anderes Unternehmen konzentriert, das aus anderen Gründen aufsteigt: auf den deutschen Waffenhersteller Heckler & Koch. Hier ist Walewski jetzt Haupteigentümer.

BlackRock als Aktionär der anderen Wirecard-Aktionäre

Aber mit den Aktionären ergibt sich noch nicht das ganze Bild. Hier setzt ja das verdummende Gerede der BlackRock-Verteidiger wie Friedrich Merz ein: Was kann ein Aktionär mit 5 Prozent Aktien schon groß entscheiden?

Tja, ihr schlauen Naivlinge und Verharmloser: BlackRock ist Mehrfach-Akteur. Der größte Kapitalorganisator des gegenwärtigen, mehr denn je US-geführten westlichen Kapitalismus – Miteigentümer von 18.000 Unternehmen, Banken und Finanzdienstleistern – war und ist auch Aktionär bei allen anderen wichtigen Wirecard-Aktionären: Größter Aktionär bei der „französischen“ Bank Société Générale, drittgrößter Aktionär von Goldman Sachs und der Bank of America und viertgrößter Aktionär der Bank Morgan Stanley.

BlackRock als Aktionär bei den Kreditgebern von Wirecard

Aber auch das ist noch nicht das ganze Bild. Die Aktionäre bilden das Grundkapital. Aber Wirecard konnte ja nur weiter aufsteigen und seine globalen Betrugskonstrukte bis nach Asien finanzieren, weil große Banken dafür Milliarden an Krediten gewährten.

Der wichtigste Kreditgeber von Wirecard war die nach der letzten Finanzkrise staatlich gerettete Commerzbank mit 1,75 Mrd. Euro, mit gleicher Kredithöhe war ABN Amro (Niederlande) dabei, dann folgte mit 200 Millionen die ING (Niederlande), dann folgten die deutsche „Genossenschafts“bank DZ und die französische Crédit Agricole mit jeweils 120 Millionen, dann Barclays (London). Und auch eine deutsche öffentliche Landesbank war dabei, die LBBW aus dem grün-christlich regierten Baden-Württemberg mit 200 Millionen.[1]

Eine besonders betrugsfördernde Rolle spielte die Deutsche Bank: Sie gewährte Wirecard 80 Millionen, die Investtochter DWS versorgte Wirecard mithilfe massiver Wetten auf die Wirecard-Aktien mit Eigenkapital. Aber vor allem gab die Deutsche Bank dem guten Freund, dem obersten Wirecard-Betrugschef Markus Braun, einen persönlichen Kredit von mal so 150 Millionen Euro.[2]

Und auch mit diesen Mittätern ist BlackRock eng verflochten: Als größter Aktionär der Deutschen Bank, als drittgrößter Aktionär der Commerzbank (nach dem deutschen Staat, vertreten durch das Finanzministerium, und nach der US-“Heuschrecke“ Cerberus) und auch jeweils als einer der kleineren unter den 10 größten Aktionären bei den Kreditgebern ABN Amro, ING und Crédit Agricole.

BlackRock als Aktionär der Rating-Agentur Moody’s

Aber das ist immer noch nicht das ganze Bild der hochprofessionellen, kriminogenen Vetternwirtschaft im heutigen BlackRock-Kapitalismus.

Denn die Banken geben die Kredite aufgrund der Bonitäts-Einstufung durch die staatlich eingesetzten Rating-Agenturen. Bei Wirecard war es die zweitgrößte der US-Ratingagenturen, Moody‘s, die gegen ein Millionenhonorar das Rating vergab.

So stufte Moody’s auch noch mitten in der Betrugs-Hochkonjunktur Wirecard im August 2019 mit „investment grade“ ein (Baa3): Diese uneingeschränkte Kreditwürdigkeit war der Start für die Kreditgeber Deutsche Bank, ING und Crédit Agricole. Sie legten für Wirecard nochmal eine 500-Millionen-Anleihe auf. Wie hieß es doch so schön in dem hochprofessionellen Rating-Geplapper: Das Baa3-Rating „spiegelt Wirecards führende Rolle auf dem Zahlungsabwicklungsmarkt insbesondere in Europa und in den stark wachsenden asiatischen Märkten… stabiler Ausblick und erwartetes starkes Wachstum.“[3]

Und wem gehört der Betrugsgehilfe Moody’s? Die Eigentümer sind, in dieser Reihenfolge: Berkshire Hathaway, die Holding des beliebten, populistischen Großspekulanten Warren Buffett, dann folgen Vanguard und offenbar unvermeidlich BlackRock.

Und noch ein kleiner Nachsatz für unsere Merz-verführten Naivlinge und Verharmloser: Natürlich ist BlackRock Großaktionär bei Berkshire Hathaway und Vanguard ist Aktionär von BlackRock.

Und bekanntlich oder schon vergessen: Moody’s gehörte mit den beiden anderen Ratingagenturen Standard&Poor’s und Fitch zu den Verursachern der letzten Finanzkrise, mit den betrügerischen Gefälligkeits-Ratings für Spekulationspapiere.[4] Gekaufte, betrügerische Ratings gehören zum Geschäft, und BlackRock & Co sind Eigentümer und Auftraggeber solcher Betrüger, auch ungebrochen nach der Finanzkrise.

Die Wirtschafts“prüfer“: Ernst & Young (EY)

Der Wirtschafts“prüfungs“konzern Ernst & Young (EY) hat bis einschließlich der letzten veröffentlichten Bilanz 2018 immer auftragsgemäß und mit zweistelligem Honorar bis zum letzten Testat auftragsgemäß nie etwas vom Betrug gemerkt.

Ernst & Young: Eine Schleimspur des Testierens von Betrug zieht dieser Wirtschafts“prüfungs“konzern hinter sich her: Den Betrügern der Wall-Street-Bank Lehman Brothers hat EY bis zum bitteren Ende die Buchhaltung und die Geschäftsberichte als korrekt testiert. Schon vergessen? Und nur zum Beispiel in Deutschland, was mal ein ganz großer Skandal war: Auch die Betrügereien bei der dann insolventen Einzelhandelskette Schlecker – EY war der Wirtschafts“prüfer“.

Und die Großaktionäre von Wirecard, Goldman Sachs, Société Générale und BlackRock & Co beauftragten niemand anderen als EY als Wirtschafts“prüfer“!

Nur als kleine Ergänzung: US-Präsident Donald Trump berief nach seiner Wahl den Weltchef von EY, Mark Weinberger, ebenso wie den BlackRock-Chef Laurence Fink in seinen Business Council. Trump hat in solchen Sachen gewiss einen guten Riecher.[5]

BlackRock: Aktienspekulation als Geschäftsfeld

Für heutige Großaktionäre sind Aktien ein wichtiges Mittel der Spekulation. Sie holen ihre Gewinne weniger durch möglichst hohe Gewinnausschüttungen (Dividenden), sondern durch den ständigen Handel mit ihren Aktien. Auf jede Bewegung des Aktienwertes – etwa ausgelöst durch Erfolgsmeldungen, durch ein neues Rating, auch durch Betrugsvorwürfe – wird spekuliert, durch Kauf und Verkauf der Aktien, gesteigert durch Leerverkäufe, durch Wetten auf die Aktienwertentwicklung mithilfe von Derivaten. Die Aktie schwankte spekulationsfördernd zwischen 199 Euro und 0,25 Euro.

BlackRock hat immer wieder seinen Wirecard-Bestand an Derivaten und am Indexfond ETF erweitert und verkleinert. So war es beim zeitweiligen Kursrückgang im Februar 2019: BlackRock baut seinen Aktienanteil von 5,92 auf 4,42 Prozent ab, erhöhte aber die Derivateposition auf 1,47 Prozent, „was durch eine Leihe erklärbar ist … Selbiges ist bei etwaigen Mittelabflüssen aus den BlackRock-ETFs der Fall.“[6] Dann ein Jahr später: „Großaktionär BlackRock hat zum dritten Mal in diesem Jahr seine Aktien-Position beim Payment-Anbieter Wirecard meldepflichtig verändert“.[7]

BlackRock führt in diesem Geschäftsfeld, aufgrund seiner einzigartigen Stellung als Vielfach-Insider, auch mithilfe der roboterisierten, algorythmisierten Spekulation. Dazu betreibt BlackRock die Tochtergesellschaft ALADDIN, die größte Maschine der westlichen Welt zur Erfassung und Verwertung von Finanz- und Unternehmensdaten im Nanosekundenbereich – da kommt keine Finanzaufsicht mit, schon gar nicht die Bafin, wie sich im viel kleineren Fall der Lufthansa zeigte, wo BlackRock die Meldepflichten verletzte und lässig ein Millionen-Bußgeld zahlte.[8]

BlackRocks Wirecard-Aktien in Finanzoasen

Nur nebenbei, auch vielleicht als ebenfalls noch nicht gestellte Frage an die aufgeregten fleißigen Aufklärer im Deutschen Bundestag, damit das Bild in etwa komplett ist:

BlackRock hat die zum 2.7.2020 gemeldeten 5,57 Prozent seiner Wirecard-Aktien auf etwa 130 Briefkastenfirmen in einem Dutzend Finanzoasen zwischen den Cayman Islands und Luxemburg verteilt (siehe Anhang). BlackRock selbst gibt in dieser Meldung seinen juristischen und Steuersitz in der größten Finanzoase der westlichen Welt an, in Wilmington im winzigen US-Bundesstaat Delaware.

Und Delaware steht irgendwie geheimnisvoll nicht auf der von der EU erstellten schwarzen Liste der Steueroasen.

Komplizen: Regierung, Finanzaufsicht, Staatsbank, Landesbank

Diese kriminogene Vetternwirtschaft funktioniert um so leichter, weil die Regierungen, die „zuständigen“ staatlichen Behörden nicht nur „zusehen“ oder „wegsehen“, wie es oft verharmlosend heißt. Nein, sie sind und waren Komplizen.

  • Die führende „Unsere-Werte“-Propagandistin, Bundeskanzlerin Merkel, warb beim Staatsbesuch in China für die Zulassung Wirecards in der Volksrepublik (im „bösen“ China, das die Kanzlerin doch sonst so heftig wegen „Menschenrechtsverletzungen“ attackiert).

  • Finanzminister Olaf Scholz agiert seit Jahren im Dienst der aggressivsten Spekulanten. Als Hamburger Bürgermeister bereitete er die Rettung der Landesbank HSH Nordbank vor: Die war durch betrügerische Spekulationen eigentlich insolvent. Aber Scholz setzte mit über 5 Mrd. an Staatshilfen die staatliche Rettung durch – das hatten die US-“Heuschrecken“ Cerberus und Flowers zur Bedingung gemacht, um die HSH gnädigerweise zum Schleuderpreis aufzukaufen.[9] Mit diesem Tabubruch der ersten Privatisierung einer öffentlichen Landesbank in Deutschland bekamen die US-Spekulanten Zugriff auf den öffentlichen Finanzsektor, auch sonst in der EU.[10]

  • Sofort mit Amtsantritt berief Scholz Jörg Kukies zum Staatssekretär: Kukies war Chef der führenden Wall-Street-Bank Goldman Sachs in Deutschland, und Goldman Sachs war u.a. Hauptaktionär von Wirecard. Scholz und Kukies führten auch während der HSH-Rettung und während des Bekanntwerdens der Wirecard-Betrügereien mehrere Gespräche mit BlackRock-Vertretern, auch mit Chef Laurence Fink, auch unter Beteiligung des BlackRock-Lobbyisten in Deutschland, Friedrich Merz.[11]

  • Beim größten Wirecard-Kreditgeber, der Commerzbank, ist der deutsche Staat der Hauptaktionär, dann nach Cerberus folgt BlackRock. Kukies hat die Aufsicht und berät sich ständig mit dem Vorstand.

  • Zum Chef der Finanzaufsicht Bafin wurde unter Finanzminister Wolfgang Schäuble Felix Hufeld berufen: Er kommt von der Seite der Investoren-Berater und -Lobbyisten. Er begann bei der Boston Consulting Group, war dann bei Agora und Inex24 und zuletzt bei Westlake Partners. Er sollte in der Bafin also die überwachen, die er selbst beraten hatte und an denen er teilweise selbst beteiligt war.

  • Mitarbeiter der Bafin, vor allem in der auch für die Wirecard-Aufsicht zuständigen Abteilung WA 2, spekulierten privat 69 Mal mit Wirecard-Aktien.[12]

  • Beim Wirecard-Kreditgeber LBBW, der Landesbank Baden-Württemberg, sitzen im Aufsichtsrat: die Finanzministerin in der grün geführten Landesregierung, Edith Sitzmann, dann noch direkt dem grünen Ministerpräsidenten zugeordnet Florian Stegmann, Chef der Staatskanzlei, sowie Fritz Kuhn, grüner Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart.

Untersuchungsausschuss des Bundestages?

Also: Der Untersuchungsausschuss des Bundestages hat zur Aufklärung des ganz normalen Wirecard-Skandals doch noch einiges zu tun, mehr als bisher angekündigt. Ob das gelingt? Von den ach so aufgeregt anprangernden Staats- und privaten Leitmedien und „investigativen Journalisten“ ist auch nichts zu erwarten, trotz ihrer Hundertschaften an gut bezahlten Rechercheuren und Faktencheckern bzw. Fake-Produzenten. Oder müssen da doch andere ran?

Titelbild: nitpicker/shutterstock.com

Letzte Buchveröffentlichung von Werner Rügemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverständlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. 360 Seiten, 2. erweiterte Auflage Köln 2020.


[«1] Wirecards Gläubiger, manager magazin 25.6.2020

[«2] Deutsche Bank gewährt Wirecard-Chef Braun Großkredit, Handelsblatt 25.3.2019

[«3] Das ist die Bewertung durch die Ratingagentur Moody’s, deraktionaer.de 30.8.2019

[«4] US Congress/Financial Crisis Inquiry Commission: The Financial Crisis Inquiry Report, New York 2011, Kapitel über die Ratingagenturen.

[«5] Peter Philipps: Giants. The Global Power Elite. New York 2018, S.

[«6] Wirecard: BlackRock baut ab, wallstreet:online 14.2.2019

[«7] Wirecard-Aktie: BlackRock hat gehandelt, it.times.de 1.2.2020; Wirecard-Aktie: BlackRock ist wieder aktiv gewesen – Nervosität hoch, it.times.de 19.2.2020

[«8] Werner Rügemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Köln 2. Auflage 2020, S. 18ff.

[«9] Die Investoren reich, die Länder arm, Süddeutsche Zeitung 28.12.2018

[«10] „Mit Schweiß und Tränen“, Handelsblatt 29.11.2018

[«11] Siehe die Antworten der Bundesregierung auf die Anfragen der Abgeordneten Fabio di Masi u.a./Fraktion die Linke vom 5.12.2018 und 27.3.2020

[«12] Bafin in Bedrängnis, Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.8.2020

Kommentar netvent.de:

Auch diesen Beitrag nehme ich einmal mehr als Anlass um 1. über unser politisches - und unser Finanzsystem und 2. über unsere Politiker*innen nachzudenken. Mein Gott!

 

13. September 2020

             Beitrag 68.: München am 12. September 2020

                                         "Querdenken 089 - München"

Tja, so sollte es also nicht anfangen. Die Polizei in München erwies sich schon wieder einmal schlagkräftiger und zielgenauer als die in Berlin. Die Stadt hatte nämlich nur für 500 Teilnehmer den Marsch vom Odeonsplatz zur Theresienwiese genehmigt. Und schon wurde dieser Marsch von der Polizei verboten, weil es einige Tausend waren. Und hier stimmte die Information, dass die Veranstaltung, im Gegensatz zu Berlin, tatsächlich auch nicht stattfand. Was blieb, war dann aber doch der wichtigere Teil, nämlich die eigentliche Kundgebung auf der Theresienwiese, die dann ja auch pünktlich um 16:00 Uhr begann. Die ursprüngliche Begrenzung auf max. 1000 Teilnehmer durch die Stadt München bei der eigentlichen Kundgebung und bestätigt vom Verwaltungsgericht München, wurde dann durch die höhere Instanz des Bayrischen Verwaltungsgerichtes aufgehoben und auf unbegrenzt erhöht, sofern die Schutzmaßnahmen eingehalten werden können. Diese Aufhebung geschah allerdings erst um 2:00 Uhr in der Früh des Demonstrationstages. Es darf spekuliert werden, wieviel Menschen, vor allem von weiter her, gekommen wären - - - hätte. wäre - wir kennen das ja. Allerdings gibt dieses timing seitens der Politik und der Gerichte Anlass zu Denken! So also sieht schon die Rechtsdeutung in Deutschland aus, speziell in Bayern.

Je niedriger in der Hierarchie desto höher die Folgsamkeit gegenüber der Legislative bzw. der Exekutive. Wenn wir aber die Berufung des Prof. Dr. Stephan Harbarth im Juni 2020 zum Präsidenten des 1. Senates am Bundesverfassungsgericht und seine frühere Tätigkeit von 2016 - 2018 als Stellvertretener Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion und in diesem Zusammenhang die schon langjährig ausgeführte Position des Peter Müller als Richter im 2. Senat des Bundesverfassungsgerichtes, der ja von 1999 bis 2011 CDU - Ministerpräsident des Saarlandes war, berücksichtigen, so sollte uns die zukünftige Neutralität des Bundesverfassungsgerichtes durchaus Sorgen bereiten. Ganz davon abgesehen dürfte es die Bezeichnung: Bundesverfassungsgericht oder auch: Verfassungsschutz gar nicht geben. Müsste es doch korrekterweise: Grundgesetzgericht und Grundgesetzschutz heißen. Aber da wollen wir mal auf dieser Ebene nicht so pingelig sein.

Doch zurück zum Sturm auf die Theresienwiese. Da ja nun die Menge auf ihrem Marsch zerschlagen war, begegnete man, auf dem Weg zum Kundgebungsort, nur so vereinzelten "Spaziergängern", wie z.B. dieser jungen Lehrerin auf der Kaufinger Strasse. Das Schild, welches sie hielt, ist sehr bezeichnend für die aktuelle Erziehungskultur, oder treffender die Kondititionierungskultur, unserer Gesellschaft - noch schlimmer - unserer Kinder.   

Habe ich doch hier genau die gegenteilige Forderung, die tausendfach an den Haltestellen der Münchner Verkehrsbetriebe angebracht ist, auf meinem Weg zur Wies´n per Photo aufgenommen.

                         "Kein Held sein"

Verbunden mit der minütlichen Durchsage, sowohl an den Haltestellen als auch in den Trams, Bussen und U - Bahnen, ist es durchaus vergleichbar mit der Stimulierung Pawlow´scher Hunde: "Hör ich den Bus - Maske auf."

Bliebe noch die Frage offen, wen die Stadtwerke, als "Helden" betrachten. Sind es die Helden, die die ältere Generation noch vor Augen hat ( Tarzan, Sigurd oder James Bond ) oder die modernen Helden ( Spiderman, Superman oder Mr. America )? Auf jeden Fall doch irrationale Personen, die, da infantil charakterisiert, im Erwachsenalter, so oder so, nicht nachahmenswert erscheinen. Kurz: Wer überhaupt darüber nachdenkt ob Maske sinnvoll ist oder gar gesundheitsgefährdend, der bewegt sich auf infantilem Gebiet. Und jetzt haben wir doch unsere Kinder da gepackt wo sie eben zu fassen sind: Oder wer kennt Kinder, die nicht erwachsen wahrgenommen werden möchten?

Also: "Sei nicht kindisch - Maske auf, erwachsen sein und Schluss!" Fazit: Die Lehrerin hat recht: Jawohl, Held sein und keine Maske tragen - mit langfristigem Blick auf die Gesundheit unserer Kinder!

Hier ein Ausschnitt der, so weiß ich inzwischen, 400 000 m2 großen Wies´n. Es waren ca. 10 000 Teilnehmer anwesend, doppelt so viel wie angemeldet. Und dieses mal, sogar in den abendlichen Nachrichten des Fernsehens, die richtige Angabe der Teilnehmerzahl. Na also, wer sagt denn die Mainstreammedien lernten nicht dazu?

Zumindest nach ihren blamablen Teilnehmerangaben von 38 000 in Berlin vom 29.08.2020 ( das 40 - fache war richtig ), nun die korrekte Zahl. Und doch, wer dabei war und in Berlin dabei war, spürte doch einen erheblichen Unterschied. War es einfach nur die 100 mal größere Menschenmenge in Berlin, die einen stärkeren Geist, ein intensiveres Zusammengehörigkeitsgefühl auszuströmen in der Lage war, waren es die weniger klangvollen Namen der Redner oder einfach nur weniger enthusiastische Reden, die mich persönlich nicht ganz so begeisterten? Sei´s drum, ich bin kein massentauglicher Psychologievermittler, aber dass die Überzeugung der Teilnehmer, durch zahlreiche Gespräche bestärkt, echt und sorgenvoll waren, dass kann ich nur bestätigen. Es kann natürlich auch sein, dass mir - logischerweise subjektiv empfunden - zu wenig auf die Berücksichtigung des Grundgesetzes ( Art. 139 sowie 146 ) eingegangen wurde, bzw. auf die grundlegende Abschaffung des Grundgesetzes und damit verbunden die demokratische Neuwahl einer tatsächlichen Verfassung. Aber gut, die Bewegung der Querdenker hat ja gerade erst begonnen und ich weiß sehr gut, was allein der Aufwand bis hierher für Michael Ballweg und seine Helfer bedeutet. Deswegen ist das soeben Gesagte keine Kritik sondern eine Aufmunterung. Ich tue jedenfalls, mit meinem bescheidenem Beitrag, das meinige.

So. es ist jetzt 9:30 Uhr, ich habe gerade gefrühstückt und frisch gestärkt geht es weiter.

Das heißt, vorher habe ich natürlich das Fenster geschlossen ( Heuschnupfen ), Staub gesaugt ( Milbenallergie ), meinen Kaffe ohne Milch getrunken ( Laktose ), Beipackzettel meiner Marmelade überprüft ( Nussallergie und Fruktose ) kein Weizenbrot angerührt ( hab´ich vergessen - Allergie ).

Nein Quatsch - habe ich natürlich nicht - war reine Satire. Ich bin nämlich kerngesund, außer einem Unfallschaden vor 31 Jahren in Brasilien mit anschließender Falschbehandlung, keine Grippeschutzimpfung bisher und keinem unnötigen ( Vorsorge und so ) Arztbesuch bisher. Das heißt jedoch nicht, dass ich von Arztbesuchen abrate, ich weiß, dass ich da unüblich denke.     Es heißt lediglich, dass ich meine bisherigen, durchaus empfundenen Wehwehchen nicht mit einem vorzeitigen Arztbesuch verschlimmern wollte! Vorsicht: Schon wieder Satire - oder? Was ich damit sagen wollte ist doch schließlich folgendes. 

Hätten es bei der Kundgebung auf der Theresienwiese nicht 10 000 Teilnehmer mehr sein können? Z.B. Eltern? Die sich Sorgen machen könnten, falls Impfungen, auch für Kinder, gesetzlich verankert werden? Auch ohne Quellenangaben, es ist schon Allgemeinwissen geworden, dass Kinder die auf dem Land aufwachsen weit weniger Allergien aufweisen als Stadtkinder. Liegt das vielleicht an einer zu starken Hygienesucht und Virenphobie der "aufgeklärten" Stadtbevölkerung? Wollen sich vielleicht diese 10 000 Eltern einmal von ihren Kindern fragen lassen, warum sie noch weitaus allergieanfälliger sind, mit entsprechenden Nahrungsmittelverboten und Zusatzmasken und noch einer Impfung, als die ohnehin schon gebeutelten Kinder vor Berlin oder München 2020? Auch benötigt man keine Begründung oder Quellenangabe den Ratschlag an einen  100 - m Läufer, doch kurz vor den Olympischen Spielen sich 1 Monat auszuruhen, nicht zu geben, um dann am Wettkampftag die 100 m unter 10 Sekunden zu laufen. Der Körper braucht doch das ständige Training um fit zu bleiben. Er braucht doch die jahrmillionen lang erprobte Auseinandersetzung lebender Organismen mit den natürlichen Viren und der Viren untereinander, denn ohne diese wären wir Morgen alle tot!

Warum vernichten wir die ureigenen, natürlichen Abwehrkräfte unserer Kinder mit dem Ersatz durch genmanipulierende Impfungen ( mRNA ) durch Aktienbesitzer der Bill Gates Impffabriken. Hätte dieser lattenzählende Zaungast nicht so viel Geld, sollte man ihm nicht, wegen panischer Gewinnsucht oder wahlweise Lebensphobie, eine psychologische Überprüfung anraten oder besser, verpflichtend anraten?

Haben wir, d.h. die Pharmaindustrie, auf der panikartigen Suche nach einem Impfstoff gegen Covid 19, der doch schon in der nächsten Saison ersetzt werden müsste, vergessen, dass man seriös dafür 8 Jahe Forschung benötigt?

Haben wir vergessen, dass ein Schlafmittel namens Contergan, also eine Medizin weitaus harmloser als jeder Impfstoff, dazu noch ein genmanipulierter, noch 1961/62 für etwa 10 000 geschädigte Kinder sorgte, von denen noch heute 2 400 in Deutschland leben ( so Bundesverband Contergangeschädigter )? Dass wir also bei einer genmanipulierenden Impfung erst nach der Geburt der nächsten Generation wissen ob dieser Inpfstoff nicht doch gefährlich war? Oder gar erst in der übernächsten Generation? Denkt darüber nach, liebe Eltern!

Ach ja, da war ja noch die Polizei.

Es waren so, nach eigenen Angaben ca. 1400 Polizisten vor Ort. Und nein, es gab, soweit ich das beobachten konnte, keinen Übergriff seitens der Polizei aber auch keinen seitens der Teilnehmer. Söder würde sagen: "Weil unsere Beamten, wie es bayrische und meine Art ist, die Sache im Griff hatten." Ich würde sagen: "Weil die Demonstranten friedlich waren." Die Wahrheit liegt in der Mitte. Ich habe nicht nur in Berlin sondern auch in München, mit einigen Polizisten gesprochen, und alle versicherten mir, dass sie, wenn sie handeln, nur auf Befehl handeln, sie aber in sehr großen Teilen Verständnis für die Demonstranten hätten, weil sie das eben auch von ihren eigenen Eltern hörten.

Aber warum erfolgt eigentlich so wenig Widerstand aus ihren eigenen Reihen, speziell was die jüngeren Beamten betrifft, wenn sie Befehle ausführen sollen, die Grundgesetzwidrig sind? Wollen wir die Frage neutral und zufriedenstellend beantworten, reicht ein Blick auf die Situation dieser jungen Menschen. Steigende Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland, dadurch Zufriedenheit mit dem sicheren Job, solange man nicht aneckt. Gerade eine Familie gegründet und 1,2456 Kinder gezeugt ( Statistik ). Mehr geht auch nicht, da nicht mehr bezahlbar. Denn dem Staat geht das eigene Haushaltsgeld, auch für seine Beamten aus, worüber er Anfang der 70 - er Jahre noch selbst bestimmte. Nach Abschaffung bzw. Ergänzung des Art. 88 des GG, er jetzt jedoch Zinsen für sein eigenes Geld, welches er sich auf dem Kapitalmarkt leihen muss ( wem dieser auch immer gehört ) zu bezahlen hat! Also: gerade Kredit aufgenommen wegen Hauskauf oder Möbel oder was weiß ich, da überlegt jeder, ausnahmslos jeder, ob ihm das Hemd nicht näher ist als die Hose. Wer das weiß und nicht steuert hat kein Talent für diktatorische Maßnahmen und gehört nicht in die Politik oder in Medienkonditionierungsanstalten - so könnte es doch auch gesehen werden, oder? Nicht umsonst hat der Staat bei Beamtenpensionen seine Finger drauf. Und ist nicht zuletzt eine zunehmende Entfremdung zwischen Polizei und Bevölkerung ein vielleicht forcierter Aspekt in Teilen der Eskalations - oder Deeskalationsübung innerhalb der Ausbildung? Frage: Strebt man bewusst amerikanische Verhältnisse, zur Sicherung der Medien - und Politkaste, an? Hört mit den Grundgesetzverletzungen auf, liebe Politiker*innen. Wir sind bereit für eine Amnestie und eine Kronzeugenregelung! Bei Kleber muss ich aber nachdenken haha!

 

Bei der Fülle der aktuellen, künstlich herbeigeführten Probleme, geht es aber - nicht vergessen - um, im Grunde genommen, zwei Probleme:

1. Wie im GG selbst gefordert ( Art. 146 und 139 ), eine Aufhebung desselbigen und der Wiedereinführung einer Verfassung die jeder souveräne Staat als inneres und äußeres Zeichen seiner Unabhängigkeit benötigt und

2. Sofortige Abschaffung der staatlichen Eingriffe in die Privatsphäre der Menschen mit gesundheitlichen Begründungen, einer nicht vorhandenen Coronapandemie. Wir wissen doch alle, dass das nicht stimmt und verweigern, gut begründet und vehement, auch nur den Gedanken an einen Impfzwang, geboren aus den Ideen eines Psychopathen.

 

Und ganz davon abgesehen, sollten nicht, quasi als Unterabteilung des 2. Problems, nicht noch einmal zwei weitere Sichtweisen in Augenschein genommen werden?

1. Wenn wir schon durch Erbguteingriffe Designerkinder erzeugen können, kann die Pharmaindustrie dann nicht auch ganz andere Begleiterscheinigungen hervorbringen. Z.B. weniger intelligent dafür körperlich stärker oder vielleicht auch Sterilisation, was ja schon in Indien und Afrika durchgeführt wurde und

2. Hat nicht Alkoholismus mit dem ersten Schluck angefangen, fügt nicht die Tabakindustrie süchtig machende Stoffe hinzu, haut nicht die Lebensmittelindustrie Stoffe in Nahrungsmittel, die ebenfalls süchtig machen? Wissen wir nicht, dass Heroin und Crack garantiert süchtig machen? Und warum sollte dann die Pharmaindustrie auf Stoffe verzichten die ebenfalls, im Jahreszyklus, süchtig machen oder gar schlimmer, wenn sie nicht jährlich verabfolgt werden, zu gravierenden, gesundheitlichen Störungen führen? 

Ich glaube nicht, dass irgend jemand die Pharmaindustrie für eine Unterabteilung der Caritas oder die Dachorganisation der ethischen Räte hält, mit Blick auf den Friedensnobelpreis!

Da Martins Partnerin Yvon ( hoffentlich richtig geschrieben ), ( ein Paar aus Waldkraiburg ) eine Polizisten vor der Kundgebung fragte, ob Maskenpflicht auf dem Kundgebungsgelände herrsche, und diese dann antwortete: "Keine Ahnung, ich kenne die Auflagen nicht!" war auch mir, bei dem Photo mit Martin, nicht klar, ob die Maske vorne, hinten, unten oder gar nicht zu tragen ist.

Zusammen mit einem symphatischen Paar aus Rosenheim und einem Herrn, ich glaube aus Leipzig und einer sehr netten jungen Dame mit roter Bluse, hatten wir sehr aufbauende und entspannte Gespräche. 

Sollte etwas daran nicht so ganz stimmen, bitte mailen an:

 

               info@netvent.de

 

                                Das wär´s - bis zum nächsten mal! HW

                                      A R C H I V   B E R I C H T E

Aus Kapazitätsgründen musste ich alle, weiter unten stehenden Beiträge, eben auf dieser Liste zusammenfassen. Sollte Sie einer von diesen Berichten interessieren, so schreiben Sie mir einfach eine mail, und ich schicke Ihnen dann diesen Beitrag zu:

info@netvent.de

  1. Der Weg zu einer unvergesslichen Begegnung.pdf

  2. Geheimnisse des Universums.pdf

  3. CERN - Forscherin – Universum.pdf

  4. Der freie Wille.pdf

  5. Rating Agenturen.pdf

  6. Prüfungsfragen Anthrop. Psychologie.pdf

  7. Buch – Skatclub.pdf

  8. (15.3.1.1.2.) Kant-Interpretation Grundlegung 395-396.pdf

  9. Cholesterin - der große Bluff.pdf

   10. Über 500 Wissenschaftler widersprechen These vom

          „menschengemachten Klimawandel“.pdf

    11. Wir Klimalügner.pdf

    12. Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf

    13. Prof. Mausfeld.pdf

    14. George Soros will Europa zerstören.pdf15.

    15. Wahrhaftigkeit und Politik.pdf

    16. Wie Geld entsteht.pdf

    17. Nie vergessen - Julian Assange.pdf

    18. Geld - und seine dunklen Seiten.pdf

    19. Zuwanderung

           19.1 Zuwanderung.pdf,

           19.2 Zuwanderung 2.pdf,

           19.3 Zuwanderung 3.pdf,

           19.4 Reden zur Souveränität der BRD.pdf

   20. Russlands Blickwinkel.pdf

   21. Die letzte Bastion.pdf

   22. 70 Jahre Terror.pdf

   23. Die Impf – Lüge.pdf

   24. ARD als Flaggschiff.pdf

   25. Bettenabbau in Krankenhäusern.pdf

   26. Aussagen der Eliten.pdf

   27. Prof. Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxicologe.pdf

   28. Martin Wehrle.pdf

   29. Hopkins oder Schweiz.pdf

   30. Die Meister der Zahlen.pdf

   31. kenFM – Sammlung.pdf

   32. Die Corona Kohorte.pdf

   33. Manipulation nach Chomsky.pdf

   34. Doping in Russland.pdf

   35. NWO bei KenF.pdf

   36. Dissertation Masken.pdf

   37. Besatzungsrecht BRD.pdf

  1. Euromomo.pdf

  2. Pawlosche Hunde.pdf

  3. Referent über Corona.pdf

  4. Koexistenz mit Viren.pdf

  5. Ullrich Mies.pdf

  6. Quetzalcoátl und Corona.pdf

  7. Virus – Angst.pdf

  8. Polizeiauflösung in USA.pdf

  9. Der wahre Hintergrund.pdf

  10. ARD und Popp.pdf

  11. VerAppelung der Bürger.pdf

  12. FAZ und mwgfd.pdf

  13. Monsantostudien.pdf

  14. WHO und Lobbyisten.pdf

  15. Der Weg aus der Angst.pdf

  16. mwgfd.pdf

  17. Plandemie.pdf

  18. Fetisch CO2.pdf

  19. Der Panik – Verbreiter.pdf

  20. Zahlensalat.pdf

  21. Selbstermächtigung.pdf

  22. Impfrisiko.pdf

  23. Positiv oder krank.pdf

  24. Lockdown bei Illner.pdf

  25. Impfkrieg.pdf

  26. Wie funktionieren Talkshows?
  27. "Berlin invites the world"
  28. Reichstag - da war doch was?
  29. Nostradamus am Reichstag.pdf
  30. Politiker in Talkshows.pdf
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© Hans-Werner Dünnebacke