B e r i c h t e

25. Juli 2021

Datum: 25.07.2021                                              www.netvent.de                                                                      Bericht: 119

Quelle:

NZZ ( Neue Zürcher Zeitung ) vom 21.07.2021

 

Thema des Tages: Die USA und Deutschland wollen den Konflikt um Nord Stream 2 beilegen – der Gewinner des Kompromisses wird Putin sein

von Christoph Prantner, politischer Korrespondent der «Neuen Zürcher Zeitung» in Berlin

 

 

 

Die Reise der Bundeskanzlerin nach Washington hat den Durchbruch gebracht: Nach dem Besuch Angela Merkels beim neuen amerikanischen Präsidenten Joe Biden in der vergangenen Woche nahm der Kompromiss über die heftig umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 endlich Formen an. In der Nacht zum Mittwoch sickerten erste Details durch. Und nach allem, was bisher bekanntwurde, wird der Preis für die grösste geopolitische Fehlkalkulation Deutschlands in der jüngeren Vergangenheit für alle Beteiligten hoch sein. Mit einer Ausnahme: Wladimir Putin.

Die amerikanische Regierung stimmt der Fertigstellung der gut 1200 Kilometer langen Pipeline widerwillig zu. Es ist ein endgültiges Sichabfinden mit bereits geschaffenen Fakten. Bis Ende August werden die Bauarbeiten laut Ankündigung der im schweizerischen Zug ansässigen Nord Stream 2 AG auch am letzten der beiden Stränge abgeschlossen sein. Berlin garantiert im Gegenzug, dass das Erdgas-Transitland Ukraine ökonomisch nicht in die Röhre schaut: Zahlungen für Investitionen in erneuerbare Energien sind vorgesehen und das Zugeständnis der Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass Kiew auch nach dem Auslaufen des bis 2024 gültigen Transitvertrages mit Moskau Durchleitungsgebühren erhalten wird.

Berlins Ruf ist ramponiert

Der politische Saldo ist für beide Parteien nicht berauschend: Für Berlin ist das Paket das stillschweigende Eingeständnis, dass das lang gepflegte Narrativ von einem bloss «wirtschaftlichen Projekt» Nord Stream 2 ausgesprochener Humbug war. Die Zahlungen für die Ukraine schlagen ins Kontor, und der Ruf der Deutschen vor allem bei den osteuropäischen Nachbarn ist ramponiert. Dafür sind mögliche Schadenersatzansprüche vom Tisch, und der grösste Stolperstein auf dem Weg zu einem neuen transatlantischen Verhältnis ist beiseitegerollt.

Das mag auch die Regierung Biden bewogen haben, vorhersehbare und überparteiliche Prügel im US-Kongress für den Deal in Kauf zu nehmen. Der wiederbelebten Allianz mit Deutschland wurde in Washington mit Blick auf China und auch Russland mehr Wert beigemessen als der Verhinderung einer bereits zu 98 Prozent fertig gebauten Pipeline. Einen «Notfallschalter», um den Gashahn einseitig abzudrehen, wird es wegen rechtlicher Bedenken Berlins aber nicht geben. Ob die USA unter diesen Umständen ihr Ziel, dass Nord Stream 2 «nicht als geopolitische Waffe eingesetzt werden kann», erreichen werden, ist zweifelhaft. Von Berlin und Washington für diesen Fall vereinbarte Sanktionen gegen Moskau haben schon in der Vergangenheit wenig Wirkung im Kreml gezeigt.

Alle geopolitischen Trümpfe in der Hand

Der russische Präsident dagegen hat auch nach dem deutsch-amerikanischen Kompromiss alle geopolitischen Trümpfe in der Hand. Wird man sich beim neuen Transitvertrag nicht einig, müssten die westlichen Abnehmer das Gas bereits an der ukrainisch-russischen Grenze abnehmen und Gebühren an Kiew entrichten. Der Preis dafür würde wohl auf den Gasrechnungen in Europa landen. Aber selbst wenn es eine Verständigung zwischen Moskau und Kiew ab 2024 gäbe – Putin hat schon bisher gezeigt, dass er sich im Zweifel weder um Verträge noch um Landesgrenzen schert.

Die osteuropäischen Staaten wissen das nur zu gut. Sie haben in den vergangenen Jahren ihre hohe Abhängigkeit von russischem Gas reduziert. Polen etwa hat die russischen Gaslieferungen von 74 Prozent 2016 auf rund 60 Prozent im vergangenen Jahr gedrückt. In Deutschland beträgt der Anteil rund 40 Prozent. Und er wächst tendenziell – erst recht, wenn die 55 Milliarden Kubikmeter Gas dazukommen, die Nord Stream 2 über die Ostsee nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern leitet. Moskaus Energiewaffe wird in Deutschland – auch angesichts des überhasteten Atomausstieges – nicht stumpfer.

Ein Hoffnungsschimmer ist immerhin, dass Erdgas als Brückentechnologie in Richtung einer Ära CO2-neutraler Energiewirtschaft gilt. Der beste Konter gegen Putins erfolgreiches geopolitisches Powerplay wäre, diese Übergangsperiode jetzt möglichst kurz zu halten.

 

Dazu ein Auszug der „NachDenkSeiten“ vom 22. Juli 2021

 

22. Juli 2021 um 13:25 Ein Artikel von: Albrecht Müller

 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=74527
 

- - - Politiker wie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses Röttgen (CDU) und der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Graf Lambsdorff schlagen sich in dieser Debatte auf die Seite der USA, obwohl sie ganz genau wissen, dass hinter der Position der USA in Sachen Nordstream 2 immer auch eigene wirtschaftliche Interessen gesteckt haben – zum Beispiel wollen die USA ihr Fracking-Gas verkaufen, russisches Gas ist das Gas der Konkurrenz. Und sie wissen ganz genau, dass die Haltung der USA in Sachen Nordstream 2 sehr viel mit ihrer Politik als Imperium zu tun hat. Die USA wollen die Ukraine in den westlichen Einzugsbereich ziehen und auch in diesem Bereich militärisch und ökonomisch, mit NATO und mit EU, an die Grenzen Russlands heranrücken.

Am 28. Oktober 2014 habe ich vom „Kolonie-Status“ unseres Landes gesprochen. Siehe hier: Einige interessante Dokumente zum Kolonie-Status Deutschlands und Europas. Daraufhin protestierte damals ein Herbert Müller aus Berlin und auch mein Mitherausgeber Lieb. Wenig später stellte sich heraus, dass der protestierende Müller aus Berlin als Troll westlicher Interessen unterwegs war.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir in einem abhängigen und im Kern nicht souveränen Land leben. Wir sind nicht frei in unserer Außen-, Sicherheits- und auch nicht in der Energiepolitik. Das bisschen Freiheit, das wir haben, müssen wir uns teuer erkaufen – wie im konkreten Fall des Umgangs mit der Ostsee-Pipeline und dem damit verbundenen finanziellen und diplomatischen Sondereinsatz für die Interessen der Ukraine.

Zum Schluss komme ich zurück auf das eigentliche Anliegen dieses Artikels: Ich möchte Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu ermuntern, radikal – und eigentlich normal – zu fragen: Was geht die USA unsere Gasversorgung an?

Lassen Sie sich nicht auf Nebenkriegsschauplätze abdrängen. Es geht um unsere Souveränität. Und im konkreten Fall geht es auch um Krieg oder Frieden. - - -

Kommentar netvent.de:

Der zuletzt erwähnte Beitrag von Albrecht Müller von den „NachDenkSeiten“ sagt in seiner Überschrift eigentlich schon alles aus, was über die Souveränität eines Staates auszusagen ist. Sie lautet:

Was geht die Amis unsere Gasversorgung an? Nichts!“

Sollten sie sich dennoch einmischen, kann das vielleicht bedeuten, dass wir gar nicht souverän sind?

 

17. Juli 2021

Datum: 17.07.2021                                                       www.netvent.de                                                                    Berichte: 118

Quelle:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=74304

 

Krank fürs Geschäft: „Die Patientenfänger“

 

von Michelle Hildebrandt

und der Schutz vor falschen Diagnosen

 

15. Juli 2021 um 13:30

Ein Artikel von Ralf Wurzbacher | Verantwortlicher: Redaktion

Obwohl Corona darin kein Thema ist, kommt das neueste Buch von Michelle Hildebrandt zur rechten Zeit. Die Psychiaterin beleuchtet ein System unterschiedlicher Akteure des Gesundheitsmarkts, die ein übergreifendes Interesse eint: der stete Nachschub an Patienten. Dafür werden Grenzwerte für Bluthochdruck oder Cholesterin gedrückt, Allerweltsleiden zur Krankheit deklariert und impulsive Kinder zur Abnormität. Profit ist dabei der bestimmende Faktor und Pharmakonzerne, Kliniken und die Nahrungsmittelindustrie sind die größten Profiteure. Aber auch kleine Fische aus der Ecke der Alternativmedizin beanspruchen mit bisweilen zweifelhaften Methoden ein Stückchen vom großen Kuchen. Das alles hat ein widerliches Geschmäckle,

findet Ralf Wurzbacher.

 

Die vielleicht wichtigsten Sätze in Michelle Hildebrandts Buch „Die Patientenfänger“ tauchen ganz hinten auf, im Epilog. Unter der Überschrift „Jenseits der Krankheit“ schreibt die promovierte Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Medizingutachterin: „Im ständigen Vergleich mit anderen Menschen können wir nur verlieren. Es gibt immer jemanden, der schöner, größer, klüger oder erfolgreicher ist als wir selbst. Und dennoch ist jeder Mensch auf seine ganz eigene Art besonders“. Dem Verfasser dieser Rezension hat das Mut gemacht, ein Gefühl von Vertrauen gegeben, mit den an sich selbst empfundenen Unzulänglichkeiten leben zu können und leben zu wollen. Denn oft seien es gerade diese kleinen Makel, so Hildebrandt weiter, „die wir an anderen Menschen so lieben“. Dagegen rufe „alles, was perfekt ist“, Ängste wach, „weil es uns mit unseren eigenen vermeintlichen Mängeln konfrontiert“.

In unserer modernen, von omnipräsenten Medien durchdrungenen Lebenswelt, die uns immer wieder neue Ideale von Schönheit, Fitness, Perfektion vorspiegeln, ist die Wertschätzung der eigenen Einzigartigkeit täglich neuen Attacken ausgesetzt. Gestern noch voll „up to date“, kann ein Haarschnitt morgen schon so was von „old school“ sein. In Anlehnung an Hildebrandts Verdikt wollen uns Marketingexperten, PR-Industrielle und Spindoktoren in einer Angstspirale gefangenhalten, aus der es kein Entrinnen geben soll. Ein kurzes Durchatmen verspricht allein der Erwerb dieses oder jenes Produkts, die Zurschaustellung dieser oder jener Mode, bis im nächsten Moment schon der nächste neue Schrei stilbildend ist und unter Zugzwang setzt, bloß nichts davon zu verpassen. Es sollte außer Frage stehen: Diese Hatz nach dem Trend ist nicht gesund – weder für den Einzelnen noch für die Gesellschaft, so wenig wie für den Planeten.

Eingeredete Krankheiten

Dass dies nicht minder für den Gesundheitsmarkt gilt, ist dann auch nur scheinbar ein Paradox. Wenn heute mithin das kleinste Zipperlein zur Volkskrankheit aufgeblasen wird, gerät das, was wirklich Gesundheit ist und ausmacht, leicht ins Hintertreffen. Zum Beispiel sei Glutenunverträglichkeit bis vor wenigen Jahren eine „Rarität“ gewesen, stellt die Autorin fest. Heute finde sich in jedem Supermarkt ein Regal mit entsprechenden Lebensmitteln. Eine posttraumatische Belastungsstörung habe man früher nur bei Kriegsversehrten gekannt, „doch mittlerweile kann sie auch durch eine komplizierte Scheidung ausgelöst werden“. Intoleranzen gegen Lactose, Probleme mit Cholesterin, Reizdarmsyndrom – Hildebrandt bestreitet nicht, dass es solche Leiden gibt und diese durch den gesteigerten Konsum von Convenience-Food, Zucker und Fett größere Verbreitung finden. Sie meldet allerdings starke Zweifel an, ob wirklich alle, die glauben, an einer oder einem der heute höchst geläufigen Störungen, Allergien, Syndrome oder Gebrechen zu laborieren, tatsächlich auch davon betroffen sind.

Hildebrandt spricht von „Modekrankheiten“, die man „uns einredet“ und hinter denen vielfach wirtschaftliche oder politische Interessen stehen. Ihre Kritik richtet sich gegen Pharmalobbyisten, die für jedes Wehwehchen ein Präparat auf den Markt werfen, gegen Klinikkonzerne, die als Hochburgen der Apparatemedizin massenhaft sinnfreie Operationen durchführen, gegen die Nahrungsmittelindustrie, die sich an ständig wechselnden Gesundheitskults satt verdient, aber auch eine Politik, „die sich am vermeintlichen Wählerwillen orientiert und einerseits wirkungslose Globuli als Kassenleistung zulässt, andererseits vor allem Ärzte belohnt, die eine teure Überdiagnostik betreiben“. Heilpraktiker und Psychotherapeuten bekommen ebenso ihr Fett weg und natürlich Schönheitschirurgen, die das Absaugen desselben zu ihrer Hauptprofitquelle auserkoren haben. Und nicht zuletzt knüpft sie sich die allgegenwärtigen Medien vor, die „besonders gerne Minderheiten hypen, die eine sensationelle Story versprechen“.

Spiel mit den Grenzwerten

Eine Stärke des Buches liegt darin, dass die Autorin als gelernte Psychologin weiß, wie die Psyche eines Menschen auf dessen körperliches Befinden Einfluss nehmen kann – und umgekehrt. Molières „eingebildeter Kranker“ ist in der heutigen Zeit eben längst kein Ausnahmephänomen mehr. In einem Umfeld, das laut Hildebrandt für jede Normabweichung neue Diagnosen schaffe, „für die rasch eine passende Therapie zur Verfügung steht“, wird mitunter jedem noch so Kerngesunden eine Unpässlichkeit oder Unvollkommenheit eingeflüstert, um daran irgendwie Geld zu verdienen. Das Buch macht dies an etlichen Beispielen fest, wovon das einer deutlichen Zunahme von Patienten mit Bluthochdruck die Mechanismen wohl am augenfälligsten demonstriert. Denn nicht unbedingt leiden heute mehr Menschen an dieser „Abnormität“. Nein: Das schrittweise Absenken der Grenzwerte, ab welchen es eine Hypertonie zu bescheinigen und als behandlungsbedürftig gilt, hat den Kreis der „Opfer“ immer größer werden lassen. Vor den 1990er-Jahren lag die Grenze bei 160/100 mmHg, wurde dann auf 140/90mmHg herabgesetzt, inzwischen werden selbst Werte von 130/80 mmHg empfohlen.

Wozu das führen kann, skizziert die Autorin am Fall ihrer Großmutter, die zeitlebens unter erhöhtem Blutdruck gelitten habe. Auf die Bemühungen ihres Arztes, ihre Werte zu drücken, reagierte diese wiederholt mit einer Ohnmacht, also nicht im Sinne des Erfinders. Der liebe Gott kennt halt seine Pappenheimer: „Um die Durchblutung aller Organe einschließlich des Gehirns zu gewährleisten“, sei bei ihrer Oma „ein sogenannter Erfordernishochdruck notwendig“, erläutert Hildebrandt. Also achtete die betagte Frau fürderhin darauf, den systolischen Wert niemals mehr unter 140 mmHg sacken zu lassen – und „konnte sich noch jahrelang darüber freuen, ihren Hausarzt überlebt zu haben“.

Pillen gegen Pillen

Nicht immer gehen Fehldiagnosen so glimpflich aus. Nirgendwo sonst in der Welt werden so viele Knieoperationen vorgenommen wie in Deutschland. Die Schätzungen, wie viele der Eingriffe unnötig und bisweilen kontraproduktiv sind, reichen von 30 bis zu 75 Prozent. Besser schlagen häufig Maßnahmen zur Mobilisierung des Kniegelenks durch gezielten Muskelaufbau an. Das allerdings erfordert Willenskraft und Ausdauer, was nicht jedermanns Sache ist. So kann schon ein Hang zur Faulheit dafür sorgen, sich unters Messer zu legen und dafür mit einem endlosen Martyrium zu bezahlen. Auch weiß jeder Mediziner, dass sich den gängigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen am wirkungsvollsten mit Bewegung und gesunder Ernährung vorbeugen und begegnen lässt. Trotzdem werden zur Behandlung zumeist Pillen verordnet und deren Nebenwirkungen mit noch mehr Pillen kompensiert.

Gleichwohl soll man nicht denken, Hildebrandt schlüge in einem Rundumschlag auf die Schulmedizin ein. Sie beklagt deren Auswüchse genauso wie die derjenigen Disziplinen, die sich mit wachsendem Zuspruch als vermeintlich sanfte oder spirituelle Alternative dazu in Position gebracht haben: Heilpraktiker, Homöopathen, Logopäden, Physio-, Psycho- und Ergotherapeuten. Auch sie steckt sie nicht einfach in eine Schublade, sondern schreibt allen eine Existenzberechtigung zu, solange den Patienten ein echter Nutzen durch die Behandlung entsteht. Von Handauflegen hält sie indes nichts, so wie sie davor warnt, „Gesunde zu Patienten“ und Menschen mit Leiden, die sie gar nicht haben, erst richtig zum Leiden zu bringen. Den größten Schaden würden am Ende die davontragen, die tatsächlich Hilfe nötig haben. Denn: „Wird eine seltene Erkrankung zur Modekrankheit und damit geradezu zur Normalität, werden die wirklich Betroffenen nicht mehr ernstgenommen und häufig mit ihrem Leiden alleingelassen“, befindet sie. „Im schlimmsten Fall wird eine Erkrankung erst erkannt, wenn schon Folgeschäden eingetreten sind.“ Folgenschwer in noch größerem Maßstab ist überdies die Verlagerung von Ressourcen auf bloß noch die Erkrankungen, deren Behandlung die größten Gewinne verspricht.

ADHS für alle

Vielleicht lässt ihr Werk trotzdem ein paar Enttäuschte zurück. Anders als der Titel suggeriert, jagt die Autorin nicht pausenlos irgendwelchen habgierigen „Patientenfängern“ hinterher. Hildebrandt wandelt lieber auf leisen Sohlen, unaufgeregt und seriös versammelt sie auf knapp 220 Seiten breite und fundierte Kenntnisse, die das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure im Gesundheitsbereich – Politik, Pharma- und Lebensmittelindustrie, Mediziner, Krankenhäuser, Patienten, Konsumenten – aufzeigen und mit allerhand Fallbeispielen aus ihrer beruflichen Praxis veranschaulichen. Von Depressionen, über Kiss-Syndrom, Elektrohypersensibilität, Lipödeme, Intimchirurgie bis zur Zöliakie bietet die Lektüre lehrreiche Einblicke in eine Vielzahl echter Erkrankungen und dazu, wie diese Gesunden oder anderweitig Erkrankten, ob aus aus Unkenntnis oder Geschäftssinn, aufgedrückt werden. Über allem steht der Anspruch, durch eine differenzierte Betrachtung zu einer aufgeklärten Urteilsfähigkeit der Leserinnen und Leser beizutragen, auf dass diese womöglich selbst – im Zweifel „krank oder nicht“ – ihre Souveränität gegenüber falschen Ratgebern behaupten können, um so nicht selbst zum „Malade imaginaire“ zu werden.

Beispielhaft dafür: Hildebrandt stellt nicht in Abrede, dass die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beziehungsweise das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) Krankheiten sind – wie dies andere tun. Auf zehn Seiten stellt sie die Phänomene, ihre Erscheinungsformen und die Möglichkeiten zur Behandlung detailreich dar. Mit Skepsis begegnet sie jedoch der heute fast inflationären Diagnose bei Heranwachsenden. Der Grat zwischen einer wahrhaftigen ADHS und Impulsivität sei manchmal extrem schmal, meint sie, und „viel zu oft“ würden „verhaltensauffällige Kinder, auch auf Druck von überforderten Lehrern und Eltern, mit Stimulanzien wie Ritalin behandelt“. Zudem wirft sie die Frage auf, ob man Menschen mit der Zuschreibung einer Abnormität schon im Kinderalter nicht einen so schweren Rucksack an Selbstzweifeln und Unterlegenheitsgefühlen mit auf den Lebensweg gibt, dass der langfristige Schaden mögliche kurzfristige Behandlungserfolge in den Schatten stellt.

Wie umfassend der „Siegeszug“ von ADS und ADHS inzwischen ist und wie eine „Krankheit“ förmlich aus dem Nichts erwachsen kann, sobald nur genug Interessen davon profitieren, lässt sich auch daran ersehen, dass sie immer häufiger auch bei Erwachsenen diagnostiziert wird. Dazu passt der Spruch, der den Rückdeckel des Buches ziert: „Wer gesund ist, wurde nur nicht richtig untersucht.“ Dagegen wirkt Hildebrandts „Patientenfänger“ im besten Sinne heilsam.

 

Kommentar netvent.de:

Nein, ich habe dieses Buch nicht gelesen, aber die sehr glaubwürdig dargestellte Sichtweise von Ralf Wurzbacher zu diesem Buch bestärkt schlicht und einfach meine persönlichen Erfahrungen in meinem bisher sehr turbulent verlaufendem Leben, auch, und gerade was mein eigenes, persönliches Wohlbefinden betrifft als auch das von zahlreichen, mir näher stehenden Personen.

Ralf Wurzbacher beginnt seinen Kommentar mit: „Obwohl Corona darin kein Thema ist - - - ,“ möchte ich genau dieses mit einbeziehen. Nämlich die langsam erbärmlich verlaufende, politisch wie medienwirksam, dargestellte, angebliche Pandemie mit Namen: „Corona.“ Alle in dem Buch von Michelle Hildebrandt dargelegten Manipulationsmethoden treffen auch zu 100 % auf die angewandte Taktik der Pharmalobby zu, was die Darstellung und damit die Erhöhung der Pharmaprofite im Falle von Corona betrifft.

Gelesen habe ich jedoch das zu diesem ganzen Komplex passende Buch von Dr. med. Gerd Reuther unter dem Titel: „Heilung Nebensache,“ erschienen im rivaverlag, München, 2021.Sehr empfehlenswert. Es deckt sich, wen mag´s erstaunen, mit den Aussagen im oben erwähnten Buch von Michelle Hildebrandt.

Wenn wir, u.a., in den täglichen Nachrichten bei Blechschäden auf Bundes – oder Landstrassen erfahren, dass die „Opfer“ psychologisch betreut werden, so sollten wir, auch in Anlehnung meiner heutigen Veröffentlichung unter der Rubrik „Politik“ darüber nachdenken, wie wir die augenfällige Entgleisung unserer heutigen Welt überdenken und ändern sollten. Friedlich – versteht sich von selbst!

 

10. Juli 2021

Datum: 10.07.2021                                                    www.netvent.de                                                                         Bericht: 117

Quelle:

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/sars-cov-2-19-06-2021/

 

 

 

Was ich über das SARS-CoV-2 Virus weiß und nicht weiß


 

von Edward Curtin, 19.06.2021

 

Nach fünfzehn Monaten eifrigen Lesens, Studierens, Beobachtens und Forschens bin ich zu einigen Schlussfolgerungen gekommen über das, was COVID-19 genannt wird. Ich möchte betonen, dass ich diese Arbeit wie besessen gemacht habe, da sie mir so wichtig erschien. Ich habe Informationen und Argumente quer durch alle Medien konsultiert, korporative und alternative, akademische, medizinische, Bücher, usw. Ich habe mich mit Forschern aus der ganzen Welt beraten. Ich habe die Webseiten des CDC, der Weltgesundheitsorganisation und von staatlichen und nichtstaatlichen Gesundheitsorganisationen gelesen. Mit anderen Worten, ich habe nichts unversucht gelassen, trotz der offenen oder versteckten politischen Neigung der Quellen. Ich habe dies als Soziologe und Schriftsteller getan, nicht als Mediziner, obwohl viele meiner Quellen Mediziner und medizinische Studien waren.

Meine knappen Schlussfolgerungen folgen ohne Links zu den Quellen, da ich nicht versuche, irgendjemanden von irgendetwas zu überzeugen, sondern nur für die Öffentlichkeit festhalte, was ich festgestellt habe. Das Leben ist kurz. Ich werde es jetzt sagen.

Ich weiß, dass eine große Anzahl von Menschen durch Angst, Drohungen und Bestechung hypnotisiert wurde, um die Version der Konzern-Mainstream-Medien von COVID-19 zu akzeptieren. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sich viele Millionen in einem Trancezustand bewegen und dies nicht wissen. Sie wurden durch eine gut organisierte, sehr ausgeklügelte Propagandakampagne, die sich die menschliche Angst vor Tod und Krankheit zunutze macht, in diesen Zustand versetzt. Diejenigen, die dahinter stecken, haben zweifellos das hohe Vorkommen von Hypochondrie in der allgemeinen Bevölkerung und die Angst vor einem unsichtbaren "Virus" in Gesellschaften studiert, in denen der Glaube an Gott und das spirituelle Unsichtbare durch den Glauben an die Wissenschaft ersetzt wurde. Da sie ihr Publikum gut kennen, haben sie eine Kampagne der Angst und Verwirrung ausgeheckt, um Gehorsam zu erzwingen.


Ich weiß es nicht, aber ich vermute, dass diejenigen, die so hypnotisiert wurden, hauptsächlich Mitglieder der mittleren bis oberen Klassen sind, diejenigen, die so viel Glauben in das System investiert haben. Dazu gehören auch die Hochgebildeten.


Ich weiß, dass der Lockdown von Hunderten von Millionen gesunder Menschen, die Aufforderung, nutzlose Masken zu tragen, die Aufforderung, menschliche Kontakte zu meiden, die Zerstörung des wirtschaftlichen Lebens normaler Menschen unermessliches Leid verursacht haben, das den Menschen eine Lektion darüber erteilen sollte, wer die Kontrolle hat, und dass sie ihr Verständnis von menschlichen Beziehungen besser revidieren sollten, um sich an die neue digitale Unwirklichkeit anzupassen, die die Produzenten dieser Maskerade an die Stelle der menschlichen Realität aus Fleisch und Blut, von Angesicht zu Angesicht, setzen wollen.


Ich weiß, dass der von Kary Mullis erfundene PCR-Test weder den angeblichen Virus noch irgendeinen Virus nachweisen kann und dass daher alle Zahlen von Fällen und Todesfällen auf nichts basieren. Sie sind in einem massiven Akt der Magie aus dem Nichts herbeigezaubert. Ich weiß, dass der Glaube, dass er so testen kann, mit dem unwissenschaftlichen PCR-Corona-Protokoll begann, das von Christian Drosten in Deutschland im Januar 2020 entwickelt wurde und das weltweit zur Standardmethode für Tests auf SARS-CoV-2 wurde. Ich bin sicher, dass dies vorgeplant und Teil einer hochrangigen Verschwörung war. Dieses Protokoll setzte die Zyklusschwelle (ct) (Amplifikation) auf 45, was nur zu falsch positiven Ergebnissen führen konnte. Diese wurden dann als Fälle bezeichnet: Ein Akt des Betrugs in großem Ausmaß.


Ich weiß nicht, ob das angebliche Virus jemals isoliert wurde in dem Sinne, dass es gereinigt oder von allem anderen getrennt wurde, abgesehen davon, dass es in einem Labor gezüchtet wurde. Daher weiß ich nicht, ob das Virus existiert.


Ich weiß, dass die experimentellen mRNA-"Impfstoffe", die allen aufgedrängt werden, keine herkömmlichen Impfstoffe sind, sondern gefährliche Experimente, deren Langzeitfolgen unbekannt sind. Und ich weiß, dass Moderna sagt, sein Boten-RNA (mRNA) Nicht-Impfstoff" funktioniere wie ein Betriebssystem auf einem Computer" und dass Dr. Robert Malone, der Erfinder der mRNA-Impfstoff-Technologie, sagt, dass die Lipid-Nanopartikel aus den Injektionen durch den Körper wandern und sich in großen Mengen in mehreren Organen absetzen, wo das Spike-Protein, das biologisch aktiv ist, massiven Schaden anrichten kann, und dass die FDA dies gewusst hat. Außerdem weiß ich, dass Zehntausende von Menschen unerwünschte Wirkungen durch diese Injektionen erlitten haben und viele Tausende daran gestorben sind und dass diese Zahlen aufgrund der Meldesysteme stark unterschätzt werden. Ich weiß, dass bei dieser Zahl von Todesfällen in der Vergangenheit diese experimentellen Spritzen schon längst eingestellt oder nie begonnen worden wären. Dass sie es nicht getan haben, überzeugt mich daher, dass eine radikal böse Agenda im Gange ist, deren Ziel Schaden und nicht Gesundheit ist, weil die Verantwortlichen wissen, was ich weiß und noch viel mehr.

Ich weiß nicht, woher dieser angebliche Virus stammt, falls er existiert.


 

Ich weiß, dass es seit dem Beginn dieser Krise eine konzertierte Aktion auf der ganzen Welt gab, um den Zugang zu erwiesenermaßen wirksamen Behandlungen wie Hydroxychloroquin, Steroiden und Ivermectin zu verweigern, in einem geplanten Versuch, so viele Menschen wie möglich zu impfen. Dies allein offenbart eine Agenda, die sich nicht auf die Gesundheit konzentriert, sondern darauf, so viele Menschen wie möglich dazu zu bringen, sich impfen und kontrollieren zu lassen. Soziale Kontrolle ist der Name dieses tödlichen Spiels.


 

Ich weiß, dass diejenigen, die diese Impfstoffe vorantreiben – das Weltwirtschaftsforum, die Weltgesundheitsorganisation, die Gates Foundation, die Rockefeller Foundation, etc. – eine lange Geschichte haben, die Weltbevölkerung drastisch reduzieren zu wollen, und dass ihre Förderung der Eugenik unter verschiedenen Namen sehr bekannt ist. Ich bin überzeugt, dass die völlig ungetestete mRNA-artige "Gentherapie" der Schlüssel zu ihrem Plan zur Bevölkerungsreduktion ist.


 

Ich weiß nicht, ob sie Erfolg haben werden.


 

Ich weiß, dass man sich ihnen widersetzen muss.

 

Ich weiß nicht, warum so viele gute Menschen dieses Übel nicht durchschauen. Ich kann es nur darauf zurückführen, dass sie von einer massiven hypnotischen Propagandakampagne verführt wurden, die an ihre tiefsten Ängste appelliert hat und dazu führen wird, dass diese Ängste realisiert werden, weil sie dachten, sie seien frei. Das ist eine große Tragödie.

 

Ich weiß, dass alle Statistiken über Fälle und Todesfälle "durch" COVID-19 manipuliert worden sind, um eine falsche Pandemie zu schaffen. Einer der offensichtlichsten Beweise dafür ist das angebliche Verschwinden der Grippe und der Todesfälle durch Influenza. Nur jemand, der in Trance ist, könnte die absurde Logik in dem Argument nicht verstehen, dass dies das Ergebnis des Maskentragens war, während sich gleichzeitig das aus der Luft stammende COVID-19 wie ein Lauffeuer verbreitete, bis dies im Januar 2021 abrupt aufhörte, als eine winzige Anzahl von Menschen geimpft worden war.


 

Ich weiß, dass es bei all dem kaum eine übermäßige Sterblichkeit gab.


 

Ich weiß nicht, wo das alles enden wird, aber ich hoffe entgegen jeder Hoffnung, dass die wachsende Opposition gegen diesen Betrug wachsen und ihn trotz der organisierten Zensur, die gegen abweichende Meinungen im Gange ist, besiegen wird. Ich weiß, dass, wenn organisierte Zensur in diesem Ausmaß stattfindet, diejenigen, die dahinter stehen, Angst vor der Enthüllung der Wahrheit haben. Ein einfaches Verständnis der Geschichte bestätigt dies.


 

Ich weiß, dass auf die vorübergehende Gnadenfrist, die die Behörden ihren Untertanen gewährt haben, weitere Einschränkungen der Grundfreiheiten folgen werden, dass die Coronavirus-Lockdowns wahrscheinlich zurückkehren werden, dass "Impfstoff"-Booster gefördert werden und dass der Vorstoß des Weltwirtschaftsforums für einen Großen Umbruch mit einer Vierten Industriellen Revolution zur Vermählung von künstlicher Intelligenz, Cyborgs, digitaler Technologie und Biologie führen wird, wobei die USA und andere Länder weiter in eine neue Form faschistischer Kontrolle abgleiten werden, wenn die Menschen auf der ganzen Welt nicht aufstehen und in großer Zahl Widerstand leisten. Ich bin ermutigt durch Anzeichen, dass dieser Widerstand wächst.


 

Schließlich weiß ich, dass, wenn die autoritären Kräfte die unmittelbare Schlacht gewinnen, jemand ein Buch mit einem Titel wie dem von Milton Mayers Klassiker "Sie dachten, sie wären frei" schreiben wird. Es wird zensiert werden. Vielleicht wird es zuerst über Samisdat verbreitet werden. Aber am Ende, nach viel Leid und Tod, wird sich die Wahrheit über diese böse Agenda durchsetzen und es wird viel Heulen und Zähneknirschen geben.


 

Wir befinden uns in einem spirituellen Krieg um die Seele der Welt.

 

Kommentar netvent.de:

Ich glaube kaum, dass ein Befürworter der bisherigen Impfpolitik, vor allem wenn er oder sie sich auch noch durch eine Impfung – im wahrsten Sinne des Wortes „persönlich“ zu der „Wahrheit“ der ihnen vorgesetzten Reportagen, Berichte, Studien und Kommentare bekannt haben, sich bei der Lektüre des obigen Beitrages besonders wohl gefühlt haben. Sollten dann aber doch gewisse Zweifel an der bisher geglaubten Rechtschaffenheit der Mainstreammedien, bzgl. der Objektivität in der Coronaberichterstattung, langsam aufkeimen, so sollten diese, sofern es die bisherige Lebenserfahrung zulässt, ernst genommen werden. Erst wer durch intensiv gelebtes Leben die Enttäuschung durch den Irrtum kennen gelernt hat, ist auch befähigt, seine bisherige Ansicht hoch erhobenen Kopfes zu revidieren. Einen Irrtum zuzugeben ist, meiner Überzeugung nach, moralisch nicht hoch genug einzuschätzen. Zeugt es doch von Lernfähigkeit und gut entwickeltem Vermögen zur Selbstkritik.

Also - auf geht’s zur neuen Betrachtungsweise, da sich bisherige Einflussnahmen, durch gezielte Politik – und Medienkampagnen, als nicht mehr haltbar, ja, sogar als falsch herausgestellt haben.

Hatten wir nicht zunächst auch an das vielzitierte „Waldsterben“, als großes Medienspektakel der achtziger Jahre geglaubt? Nun, das stimmte wohl nicht.

Hatten wir nicht auch an das vielzitierte „Ozonloch“ geglaubt, welches in den neunziger Jahren sein Unwesen trieb, und welches sich, trotz eines höheren CO2 - Gehaltes, in nichts aufgelöst hat?

Glauben wir immer noch an den angeblichen Zwischenfall im Golf von Tonkin, der den Vietnamkrieg auslöste?

Glauben wir immer noch an die kommunistischen Beweggründe, die einen Lee Harvey Oswald zu den tödlichen Schüssen auf John F. Kennedy veranlassten?

Glauben wir immer noch an die offizielle Darstellung vom Attentat auf die Zwillingstürme in New York am 11.9.2001?

Glauben wir immer noch an die offiziellen Begründungen die zum Einmarsch der US – Armee in den Irak und in Libyen führten?

Also. Wir haben Grund genug, den obigen Bericht mit der nötigen Distanz und nicht mit einer generellen Ablehnung zu lesen.

Stellt sich allmähliches Umdenken ein, oder zumindest eine kritischere Distanz zu den offiziellen Berichterstattungen der öffentlich rechtlichen Medien, so ist doch damit auch das Erklimmen eines höheren, eines neutraleren Standpunktes verbunden.

Schön und positiv für unsere geistige Entwicklung, nicht so gut für die Beurteilung unseres aktuellen politischen Systems!

 

04. Juli 2021

Datum: 04.07.2021                                                    www.netvent.de                                                                         Bericht: 116

Quelle:

Neue Zürcher Zeitung ( NZZ ) vom 29. Juni 2021

 

 

Kniefall und Regenboden

 

Thema des Tages:

Fussballspieler sollen spielen, nicht knien

von Alexander Kissler, Redaktor der
«Neuen Zürcher Zeitung» in Berlin

Im EM-Vorrundenspiel gegen Ungarn drückte der deutsche Nationalspieler Matthias Ginter kniend seine Ratlosigkeit aus.

 

Wenn an diesem Dienstag im Achtelfinale der Fussball-Europameisterschaft Deutschland und England aufeinander treffen, wollen beide Mannschaften vor dem Anpfiff auf die Knie gehen. Und die Spielführer der Teams, Manuel Neuer und Harry Kane, wollen eine Kapitänsbinde in den Farben des Regenbogens tragen. Noch vor dem ersten Ballkontakt erreicht damit die Politisierung des Sports einen Höhepunkt, der eigentlich ein Tiefpunkt ist.

Fussball war lange die schönste Nebensache der Welt. Seit er zur politischen Haupt- und Staatsaktion geworden ist, gibt er seine grösste Errungenschaft preis: Er vereint nicht mehr ein denkbar vielfältiges Publikum in der Freude am Spiel. Er doppelt und verschärft die ausserhalb der Stadien herrschende gesellschaftliche Spaltung.

Natürlich kann ein Sport, der Massen begeistert, nie ganz unpolitisch sein. Wo Aufmerksamkeitspreise vergeben werden, droht Instrumentalisierung. Populäre Ereignisse können populistisch verzweckt werden. Kein Potentat liess je die Gelegenheit verstreichen, sich im geborgten Licht zu sonnen, das durch sportliche oder künstlerische Grosstaten auf ihn fällt.

Auch die Demokratie mit ihrem skeptischen Verhältnis zum Zeremoniell schätzt den symbolischen Überschwang. Nicht zufällig produzierte Angela Merkels Auftritt in der Kabine der deutschen Fussballweltmeister 2014 nach dem Finalsieg von Rio einige der meistverbreiteten Fotos ihrer Kanzlerschaft. An diesem Dienstag in London aber dreht das sportpolitische Symbolkarussell frei.

Das Knien in der Öffentlichkeit ist die maximale Demutsgeste. Wer kniet, der ordnet sich freiwillig einem Grösseren unter – einem Gott, einer Majestät, einer Gruppe. Der kniende Mensch gibt vor den Augen der anderen die eigene Unwürdigkeit kund und kürt gerade so den Empfänger seiner Unterwerfung zum Souverän. Wovor knien deutsche Nationalspieler? Letztlich vor sich selbst und einer moralischen Lauterkeit, die sie mit ein und derselben Geste behaupten und beglaubigen wollen. Auf dem Rasen von Wembley wird deutsche Selbstergriffenheit vorgeführt.

 

In den USA hatte das Knien einen symbolischen Ernst

In jüngerer Vergangenheit hatte das Knien des Sportlers in der Öffentlichkeit einen historisch wie politisch klar definierten Sinn. Der dunkelhäutige American-Football-Profi Colin Kaepernick kniete erstmals vor knapp fünf Jahren, während die Nationalhymne der Vereinigten Staaten erklang. Er wolle «nicht aufstehen und Stolz für eine Fahne demonstrieren, die für ein Land steht, das Schwarze und andere People of Color unterdrückt». Kaepernicks Kniefall drückte Distanz statt Demut aus, war ein Zeichen des Protests und nicht des Einverständnisses. Das Knien bezog seinen symbolischen Ernst aus der Authentizität der Lebenssituation und der persönlichen Betroffenheit. Wer wollte bestreiten, dass es in Teilen der USA einen Rassismus gibt, der sich gegen Schwarze richtet?

Statt Kaepernick in den Vereinigten Staaten werden nun Mats Hummels, Joshua Kimmich, Thomas Müller im Vereinigten Königreich knien. Auch sie wollen damit, heisst es, «ein Zeichen gegen Rassismus» setzen – gegen welchen aber und warum dort? Wollen deutsche Staatsbürger den Engländern rassistisches Verhalten unterstellen? Schlechter kann man sich als Gast kaum aufführen, zumal aus Deutschland.

Oder soll der heiklen These zugestimmt werden, in der Bundesrepublik gebe es «strukturellen Rassismus» oder die eigenen Fans seien verkappte Rassisten? In der Summe stimmt trotz schlimmen Ausnahmen gewiss weder das eine noch das andere. Nein, die Dinge verhalten sich anders und – auf den ersten Blick – einfacher: Die deutschen Profispieler wollen sich mit den englischen Berufskollegen solidarisieren. Diese knien regelmässig vor Länderspielen.

 

Der DFB will Deutschland als woke Nation präsentieren

Mit dem Sichsolidarisieren ist es freilich ebenso komplex wie mit dem Knien. Manuel Neuer legte davon unfreiwillig komisch Zeugnis ab. Er erklärte auf der Pressekonferenz, die Engländer würden sich im Gegenzug «solidarisieren mit der Binde». Gemeint ist das regenbogenfarbene Toleranzbekenntnis am Oberarm. Harry Kane werde es auch tragen. Das moralische Tauschgeschäft freilich hat seine Tücken, wenn Solidarität einem Stück Stoff gelten soll. Was kommt als Nächstes? Vielleicht Kleidungsstücke und symbolische Gesten gegen den Klimawandel, für die Freigabe von Corona-Impfstoff-Patenten oder den Erhalt der Artenvielfalt?

Hinter den weltanschaulichen Zeichen droht der Fussball seine Seele zu verlieren und unter dem gewiss gut gemeinten Druck des Kollektivs der einzelne Spieler sein Gesicht. Wäre der Kniefall «grösser als jeder Titel» – so deutet der langjährige Pressesprecher von Bundesaussenminister Heiko Maas die geplante Geste –, dann wären die vermeintlich richtigen Botschaften wichtiger als die richtigen Ergebnisse.

Dem Deutschen Fussball-Bund ist es offenbar ein Anliegen, Deutschland als woke Nation zu präsentieren, politisch korrekt bis in die Waden. Dazu hat der mit Korruptionsvorwürfen kämpfende Verband aber weder die Legitimation noch das Mandat. Und wer meint, der Kampf gegen Rassismus werde leichter gewonnen, wenn kickende Millionäre das Knie beugen, der hat vom Wesen der Menschenverachtung nichts begriffen. Der Kniefall von Wembley ist und bleibt: ein Knien vor der eigenen Ergriffenheit, ein absurdes Spektakel.

 

Kommentar netvent.de:

Der Kommentar zu diesen beiden Themen, Kniefall und Regenbogen, erscheint unter der Rubrik „Satire“ und dem dortigen Beitrag: „Regenbogen verblasst,“da beide modernen Gewohnheiten, gehäuft in den vergangenen Monaten, im Bündnis auftraten.

 

26. Juni 2021

Datum: 26.06.2021                                                www.netvent.de                                                                             Bericht: 115

Quelle:

https://kenfm.de/die-kaempfe-des-tv-doktors-von-peter-frey/

 

 

 

Die Kämpfe des TV-Doktors Eckart von Hirschhausen

Von Peter Frey


 

Eckart von Hirschhausen, der die Agenden der Eliten bewirbt.

Ein Kommentar von Peter Frey.

 

Agenden der Eliten werden unter anderem beim Weltwirtschaftsforum von Davos (WEF) geplant. Hier treffen politische Entscheider die superreichen “Weltverbesserer” — reich geworden auf Kosten anderer —, um deren Geschäftsmodelle, die geeignet sind, deren Reichtum weiter zu mehren, in praktisches Handeln umzusetzen. Dafür wurden die Spitzenpolitiker der westlichen Hemisphäre in jahrzehntelanger, zäher Arbeit reif gemacht.

All das wird in deren Selbstbetrug eingehüllt, der Missionen vorgaukelt, die zum Wohle der ganzen Menschheit umgesetzt werden müssten. Was aber hat das mit Eckart von Hirschhausen zu tun? Der immer freundlich lächelnde TV-Arzt machte mich stutzig, als er dem Paniktreiber “Karl Lauterbach, der sich wirklich exzellent mit den aktuellen Studien auskennt” seine Bewunderung zollte (1). Das ist insofern richtig, als Lauterbach sich in Studien, die seine Angstpsychose pflegen, tatsächlich ganz hervorragend auskennt. Der wissenschaftliche Gehalt dieser Arbeiten in Bezug auf die Herausforderung einer realen oder angenommenen Pandemie ist allerdings mehr als zweifelhaft.

Dass nun Hirschhausen Lauterbach so in den Himmel hob, ließ vermuten, dass er dessen emotionaler Bruder im Geiste sein könnte. Das wiederum ermutigte zur tieferen Recherche. Und siehe da: Ähnlich wie Lauterbach und der Virologe Christian Drosten ist auch Eckart von Hirschhausen ganz tief in die hohe, verheerende Pandemiepolitik der Regierenden in diesem Land verstrickt. Dabei wächst der Mann seit einigen Jahren in eine Rolle hinein, die ihn hoch geeignet erscheinen lässt, das Vorantreiben von zwei sorgfältig vorbereiteten, nur scheinbar schicksalhaften Krisen an das ihn verehrende Publikum zu verkaufen.

Die zwei Krisen erfordern den “Kampf gegen das Virus” wie auch den “Kampf gegen die Klimaerwärmung”. Beide Krisen sind dem WEF, dem World Economic Forum von Davos ans Herz gewachsen (2, 3). Für die Reichsten der Reichen eröffnen sie ungeheure Gewinnmöglichkeiten und für die “Gottgleichen”, die Globalisten, das Herumspielen mit den Gesellschaften unseres Globus. In beiden Schlachten spielt Eckart von Hirschhausen eine Rolle — wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst zu sein.

Beginnen wir mit der “Pandemiebekämpfung” — in Anführungsstrichen gesetzt, weil ich eine wirkliche Pandemiebekämpfung an nicht einem Tag seit Ausrufen durch die WHO erkennen konnte. Doch viele Menschen glauben sowohl an die Pandemie als auch deren Bekämpfung und nicht wenige gehen in der Bekämpfung, die keine ist, sogar regelrecht auf. Dabei werfen diese Aktivisten ihre eigene Qualifikation über Bord.

Ob der Arzt Eckart von Hirschhausen weiß, dass es schon einen Unterschied ausmacht, ob ein Erreger über die Schleimhäute von Mundraum und Nase in unseren Organismus eintritt oder man ihn per Injektion in das Muskelgewebe und somit mittelbar auch in unser Blut spritzt? Oder betreibt er gezielte Desinformation? Aus Sicht des Autors trifft Zweiteres nicht zu – die Begründung folgt weiter unten. Aber hier erst einmal seine Auslassungen zur Egalität von Ein- und Ausatmen von Erregern einerseits und deren Einbringung durch Injektionen andererseits:

“Was wir dabei unterschätzen ist, dass unser Körper sowieso ständig, jeden Tag, mit jedem Einatmen und Ausatmen fremde Viren, fremde RNA [dabei lachend] abbekommt. Für unseren Körper ist es ziemlich egal, ob wir sozusagen einen Trainingsimpuls, wie es eine Impfung darstellt, durch den Arm, durch den Muskel zu unserem Immunsystem kam oder durch die Luft, durch die Lunge […].” (4)

Was Hirschhausen da erzählt, ist falsch. Der Großteil an Erregern schafft es normalerweise gar nicht erst, bis zur Lunge oder gar ins Blut zu gelangen. Die Injektionen mit Impfstoffen oder Gentherapeutika tricksen die wichtigste, die primäre Komponente unseres Immunsystems, die Schleimhäute aus. Diese bilden die erste natürliche und sehr wirksame Hürde für jeden Erreger. Weil das so ist, müssen Menschen auch nicht ständig Antikörper produzieren, vor allem nicht jene Immunglobuline vom Typ IgM und IgG (a1). Die neuartigen “Impfungen” zwingen jedoch den Organismus, genau dies zu tun.

Noch etwas: Einerseits entnimmt man den Menschen per PCR-Test homöopathische Mengen von Genschnipseln — und zwar aus den Schleimhäuten, dort wo Erreger ständig in Kontakt mit unserem Organismus treten. Dann fantasiert man aus den Treffern des nicht für solche Diagnosen geeigneten Verfahrens “Infektionen mit dem Virus”, ja gar “Covid-19 — Kranke” herbei. Auf der anderen Seite jagt man den “Impflingen” per Injektion ein Vielfaches an Erregern in den Körper; letzteres für jeden in gleicher Dosis. Zu erfassen, dass dies zu toxischen Wirkungen führen kann, erfordert keine akademische Ausbildung für den Arztberuf.

Außerdem bringen die Injektionen eine ganze Reihe weiterer Stoffe in unseren Körper, die mehr oder weniger ebenfalls toxisch sind. Das geschieht beim Eindringen eines natürlichen Erregers im Allgemeinen selbstverständlich nicht. Es kommt hinzu, dass es sich im Falle der mRNA-“Impfungen”, aber auch der mit DNA nicht um das Einbringen getöteter oder geschwächter Erreger, sondern um das von synthetisch erzeugten, also künstlichen Genmaterials handelt. Doch staunen wir nun über die abenteuerliche Logik, über die Hirschhausen seine obigen Falschinformtionen umgehend mit einer Botschaft, einer starken emotionalen Botschaft verbindet.

“Das heißt, es ist wichtig, so aufzuklären [siehe oben], dass viele Menschen verstehen: Ja, es ist etwas, was ich für mich tue, und vor allem für alle Menschen um mich herum und wir sollten viel mehr, statt über Mythen zu reden, darüber zu reden, wie erleichtert die Menschen sind, wenn sie eine Impfung bekommen haben.” (4i)

Das ist Pseudowissenschaft, besser Impfpropaganda aus dem Munde eines studierten Mediziners! Herrlich, wie der an den Lippen des Interviewten hängende n-tv Journalist — wohl ohne den tiefen Sinn seiner eigenen Aussage zu verstehen — bestätigt, dass wir es hier mit Propaganda zu tun haben: “Er [Hirschhausen] macht Werbung für die Corona-Impfungen, heute den ganzen Tag [bei n-tv]” (4ii).

Glauben wir jedoch nicht, dass man hier Hirschhausen so einfach daherplappern lässt, nur weil er so nett guckt. Der nächste große Austrieb der Lämmer — also der Bevölkerung — wird bereits vorbereitet, und zwar in den Köpfen. Was also lässt uns der angebliche Impfexperte als nächstes wissen? (Hervorhebungen durch Autor)

“Und die viel größere Krise, die vor uns liegt, ist die Klimakrise und die Pandemie ist sozusagen ein Vorbote und auch eine Konsequenz von der Art und Weise wie wir mit der Natur […] umgehen. Das heißt: Langfristig muss gelten, gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde mit gesunden Tieren. Stoppt den Wildtierhandel. Da kamen diese Viren her.” (4iii)

Hier laufen zwei Narrative zusammen, die wissenschaftlich keinesfalls bewiesene Bedrohungen bereits jetzt in fette Gewinne für die Manager der Narrative umgemünzt haben. Der Autor gibt Ihnen Brief und Siegel, liebe Leser, dass sich diese Botschaften in den kommenden Wochen und Monaten häufen werden.

In die Agenda des Krieges gegen ein Virus mischt sich bereits seit ein paar Monaten eine zweite Agenda. Eine die ebenso lange vorbereitet wurde, wie die gegenwärtige “Pandemiebekämpfung”. Eine die bestens geeignet ist, den Notstand, den man den Menschen als neue Normalität verkaufen möchte, nach Auslaufen des Corona-Krieges weiterführen zu können. Daher ist es natürlich kein Zufall, wenn ein Eckart von Hirschhausen auch medienwirksam von den Pandemiebetreibern aus den Spitzen der Bundesregierung unterstützt wird (5).

Dieser Krieg wird dann in etwa lauten: Krieg gegen den Klimakollaps. Dafür bedarf es einer ebenso intensiven Öffentlichkeitsarbeit. Diese wiederum ist am wirksamsten, wenn man mit schlichten Bildern arbeitet. Die unzulässigen Vereinfachungen eines Problems lauten hier konkret: “neuartiges Virus” und außerdem “Treibhausgas”.

Herr von Hirschhausen bringt beide Agenden unter einen Hut. Der Mann ist gebildet und intelligent. Trotzdem ist er ein überzeugter, nein fanatischer Impfbefürwörter und genau so eng gefasst sieht er das Umweltproblem, dass unsere Erde sehr wohl hat. Ideologische Überzeugungen zeichnen sich durch Schmalspurdenken und ausgeprägte Feindbilder aus. Dorthin abzurutschen ist keine Frage des Berufes sondern eine der inneren Haltung.

Hirschhausen selbst weist uns interessanterweise bereits durch sein eigenes Auftreten in der Vergangenheit darauf hin, dass die Gesellschaft lange vor Corona gespalten wurde. Hiermit auch die Begründung, warum ich den Mann sicher im Reich der ideologisch gezeichneten, sich selbst so sehenden “Gutmenschen” orte. Das Folgende erklärte der TV-Doktor den Lesern von “Die Welt” im Jahre 2018, also zwei Jahre vor dem “Ausbruch der Pandemie”:

Wer sich nicht impfen lässt, ist ein asozialer Trittbrettfahrer.” (6, a2)

Dies bestätigt, dass der Mann von einer ideologischen Warte aus argumentiert, eher moralisiert. Er missioniert. Solche Menschen waren schon immer ausgesprochen gut im Machtgefüge ausnutzbar. Vielleicht hat dieser Spalter, gleichzeitig promovierter Mediziner, mal etwas vom Nürnberger Kodex gehört (7)?

Genau so schmal wie der Korridor des Denkbaren beim Thema Corona gebaut ist, stellte sich dieser bei Hirschhausen bereits in der Zeit seines unsäglichen Ausspruchs (siehe oben) dar. Im medialen Einheitsbrei wurde Umweltschutz durch Klimaschutz ersetzt. Damit konnte man die Ursache des Übels auf ein Spurengas reduzieren. Das gleiche Prinzip wie im Pandemieszenario ist sichtbar, dort ist das Virus der Übeltäter. Und so sprach Hirschhausen von der “Überhitzung der Erde” und dass “die Erde Fieber hat” (8). Dass es hier in erster Linie um neue globale Geschäftskonzepte geht, lässt sich für den Frontkämpfer weder im missionarischen Kampf gegen das “Treibhausgas” noch in dem gegen das Virus auch nur erahnen.

Anfang des Jahres 2020, passend zum Ausrufen einer Pandemie durch die maßgeblich vom Investor Bill & Melinda Gates Stiftung (BMGF) finanzierte Weltgesundheitsorganisation (WHO), nahmen die öffentlichen Aktivitäten der BMGF noch einmal richtig Fahrt auf. Die Prophezeiungen und Konzepte eines Bill Gates wurden ausgiebig über die Massenmedien verbreitet (9 bis 13). In eben jener Zeit, im März 2020 erblickte eine neue Stiftung in Deutschland das Licht der Welt; ihr Name: “Gesunde Erde, Gesunde Menschen” (GEGM); der Gründer: Eckart von Hirschhausen.

Nun können Sie praktisch erleben, wie die beiden konstruierten Krisen (“Pandemie”, “Klimakrise”), in Wirklichkeit Geschäftsmodelle, miteinander verwoben sind. Auf der Webseite der GEGM lesen wir unter anderem: (Hervorhebung durch Autor)

Wie finanziert sich GEGM?

“GEGM selbst finanziert sich über Einzelspenden und institutionelle Fördermittel. Die Startfinanzierung im Jahre 2019 kam von unserem Gründer Dr. Eckart von Hirschhausen. Einzelne Projekte werden auch durch Partner unterstützt. So wird z.B. die Kampagne „Gesundheit ist ansteckend“ (Beginn Mai 2021) von der Bill & Melinda Gates Stiftung gefördert. Dazu zählen etwa Produktionskosten für unsere Videos oder Verwaltungskosten, die bei der Organisation der Kampagne anfallen. GEGM, ihre Angestellten oder auch Eckart von Hirschhausen erhalten keinerlei persönlichen finanziellen Vorteil durch die Förderung.” (14)

Sarkastisch ausgedrückt: Natürlich zieht ganz bestimmt überhaupt nie jemand einen persönlichen Nutzen aus dem Geld von Stiftern; auch Hirschhausen nicht nicht, genau wie Christian Drosten, ja, ja. Man fühlt sich als Gutmensch, als Weltverbesserer, natürlich auf niedrigerer Stufe als die “Überphilanthropen”.

Nur ist dieses Geld in der Regel anderswo aus Ausbeutung und Umweltzerstörung erwirtschafteter Profit. Es ist schmutziges Geld. Das steckt nämlich im Konzept des in den vergangenen Jahrzehnten eingeführten Public Private Partnership (15), welches, kaum überraschend, auch das Motto des WEF ist.

Zudem: Worin definiert sich eigentlich ein “persönlicher Nutzen”? Dem Ego des Eckart von Hirschhausen nutzt es sicher, es wird gefüttert. Weil der Mann wohl dafür empfänglich ist. Und deshalb wurde er auch interessant. Wie hoch ist denn das Sümmchen, welches die GmbH im Mai 2021 von der Gates-Stiftung erhielt?

“Wie viel Geld erhält GEGM von der Bill & Melinda Gates Stiftung für die Kampagne „Gesundheit ist ansteckend“?

Wir erhalten eine Förderung der Bill & Melinda Gates Stiftung in Höhe von etwas mehr als 810.000 EUR, um die Kampagne umzusetzen. Dies umfasst beispielsweise Ausgaben für Veranstaltungen, Forschungskooperationen, Personal, Reisekosten.” (14i)

Hirschhausen, so spekuliere ich kühn, wird der neue Drosten — und zwar der Drosten für die Klimarettung. Die Gründung der GmbH (samt Name als neues Motto: “Gesunde Erde, gesunde Menschen”) und die zunehmende politische Präsenz in den Massenmedien sprechen eine klare Sprache. Das Charisma dieser beiden ist geprägt von einer unerschütterlichen Überzeugung ob ihrer eigenen Qualitäten, einem ausgeprägten Ego und einem starken Mitteilungsbedürfnis. Denjenigen, die sie aufs Podium hol(t)en, ist das sehr wohl bewusst.

Kann Hirschhausen sich wenigstens vorstellen, dass die von ihm und seiner GEGM-Stiftung vertretene Agenda interessengesteuert sein könnte? Vielleicht ist er ja so naiv und glaubt tatsächlich, dass die Gates-Stiftung sich völlig uneigennützig einer besseren Welt verpflichtet fühlt. Nun ist es allerdings nicht so, dass Pharmalobbyisten oder solche aus der Sparte “Grüne Energie” bei der Stiftung ein- und ausgehen würden und auch ein Geldfluss in selbige ist nicht feststellbar; also alles gut?

Im Oktober 2020 wurde die GEGM Mitglied der in den USA (Kalifornien) ansässigen Global Climate & Health Alliance (GCHA), zu deutsch Globale Allianz für Klima und Gesundheit (16). Allein der Name strotzt vor edlen Motiven, allerdings vielleicht auch von maßlosem Anspruchsdenken. Außerdem ähnelt er in doch ganz erstaunlicher Art und Weise dem der GEGM. Solch edel klingende Stiftungen gibt es inzwischen zuhauf. Die GCHA jedenfalls vereinigt ihrerseits, neben Hirschhausens GEGM-Stiftung eine ganze Reihe weiterer Organisationen. Es lohnt sich in dieses verwirrende Geflecht mit dem Nimbus von Gemeinnützigkeit versehenen Organisationen hineinzuschauen.

Da finden wir zum Beispiel die World Obesity, die sich der weltweiten Fettleibigkeit widmet. Deren Spenderliste enthält eine Polonaise von kleinen bis ganz großen Unternehmen im Pharma- und Biotechnologiebereich: Pfizer, Lilly, Gelesis, NovoNordisk, Johnson&Johnson, Rhythm Pharmaceutical, Vivus, IFA and Boehringer Ingelheim (17).

Oder schauen wir auf das Medical Society Consortium on Climate and Health, zu deutsch Medizinische Gesellschaft für Klima und Gesundheit, bei der uns als edler Spender erneut der Pharmariese Johnson&Johnson anstrahlt. Ja, genau der Johnson&Johnson, dessen Direktor bei der Pandemiesimulation im Herbst 2019, gemeinsam durchgeführt unter anderem von der WHO, dem WEF und der Gates-Stiftung, mit am Tisch saß. Die vom Konzern selbst ins Leben gerufene Stiftung Robert Wood Johnson Foundation gibt auch noch Tantiemen dazu (18 bis 20).

Dann haben wir noch die NCD Alliance, die Allianz für nichtübertragbare Krankheiten (noncommunicable diseases), finanziert unter anderem von: Astra Zeneca, Sanofi, Novo Nordisk und Takeda (21). Weiter geht es mit dem Center for Climate Change Communication, dass sich unter anderem der Unterstützung des Rockefeller Family Fund und Stiftungen mit Verbindungen zum privaten Finanzsektor erfreuen kann (22, 23). Der Interessierte möge selbst weiter forschen.

Die unüberschaubare Anzahl von Stiftungen ist ineinander verschachtelt und manchmal werden erst in zweiter oder dritter Ebene die “Gestalter” sichtbar. So kommt man zum Beispiel über mehrere “Ecken” erst zur Grantham Foundation, dann Energy Foundation, weiter zur Climateworks Foundation und dort finden wir schließlich die Stiftungen der Superreichen, so die von Jeff Bezos, Mike Bloomberg, ein Investmentunternehmen von Bill Gates sowie weitere Stiftungen wie die Ford Foundation, Oak Foundation und, und, und (24, 25).

Bei allen hehren Zielen vieler der in diesen Organisationen Tätigen bleibt ein Abhängigkeiten erzeugendes Beziehungsgeflecht, in dem letztlich alles von den Renditen abhängt, welche die Sponsoren der jeweiligen Initiative erwirtschaften. Die Stiftungen der Mega-Konzerne sind vor allem das: ansprechende, die wahren Eigeninteressen der dahinter stehenden Investoren (!) verbergende Werbeschilder. Werbeschilder auf denen mit edlen, anrührenden Motiven hantiert wird, um Menschen für das diesen nicht erschließbare Geschäftsmodell zu begeistern.

Heutzutage sind globale Anstrengungen solche, die von globalen Akteuren kreiert wurden und orchestriert werden. Diese Akteure kommen aus dem Sektor, der innerhalb des kapitalistischen Weltsystems das meiste Kapital zusammengerafft hat und mit diesem nun intensiv in die Politik investiert, um sein Modell weiterführen zu können. Dafür trifft man sich offiziell mit hochstehenden Politikern bei Treffen wie zum Beispiel dem in Davos oder auch bei der Bilderberg-Konferenz.

Wie ordnet man nun Eckart von Hirschhausen in diesem Geflecht ein? Nun, aus Sicht des Autors wurde er auf ein Podest gehoben, über Jahre gefeiert und mit Ehrungen überhäuft. Wenn man dabei nicht achtsam sich selbst gegenüber bleibt, gerät man in Gefahr, den Posaunen des Ruhmes zu erliegen. Man entwickelt Sendungsbewusstsein, Glauben an die eigene Unfehlbarkeit und überhebt sich. Dann ist man schließlich ausnutzbar (a3).

Inwieweit es wirklich die ureigenste Idee des Eckart von Hirschhausen war, die Stiftung GEGM zu gründen, darf in Frage gestellt werden. Doch jede gemeinnützige Organisation, die sich durch die Finanzoligarchie pampern lässt, verrät sich selbst, so sie doch mit dem Ideal einer freien, unabhängigen Idee und ebenso freien Menschen angetreten ist. Im Umkehrschluss sind andere Wege zu finden, um unsere Welt besser zu machen. Dabei dürfen wir uns fragen, wo wir innerhalb eines solchen Ansinnens die besten Resultate erzielen können.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.

 

Anmerkungen und Quellen:

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Es hat ein gewisses Etwas, dass Eckart von Hirschausen 1994 an der Freien Universität Berlin mit dem Thema “Wirksamkeit einer intravenösen Immunglobulintherapie in der hyperdynamen Phase der Endotoxinämie beim Schwein” promovierte. Liegt es daran, dass dies Jahrzehnte zurück liegt, oder war die Arbeit so eng gefasst, dass die Wirkungsweise des Immunsystems als Ganzes auch damals nicht zu berücksichtigen war (26)?

(a2) Es war eine bemerkenswerte Spiegelung des Eckart von Hirschhausen, als er sich über die Reaktion der ob seines Ausspruchs “von asozialen Trittbrettfahrern” echauffierten Leser bitterlich beschwerte (27).

(a3) Der Autor betont, dass obiger Text nicht ein neues Feindbild in der Person des Eckart von Hirschhausen erzeugen möchte. Der Mann ist klug wie witzig und er lebt Ideale. Aber er scheitert auch an seinen eigenen Schwächen. Wir Menschen sind von Haus aus voll von inneren Widersprüchen. Bei Hirschhausen fand ich diese Widersprüche — kluge, nachdenkenswerte Gedanken vermischt mit plumper Polemik — in diesem Interview beim Deutschen Ärzteblatt (28).

(1) 30.01.2021; Berliner Kurier; Anne-Kattrin Palmer; Der bekannte TV-Doktor und der Piks,
Eckart von Hirschhausen: Impfproband im Kampf gegen Corona; https://www.berliner-kurier.de/politik-gesellschaft/eckart-von-hirschhausen-impfproband-im-kampf-gegen-corona-li.136479

(2) 16.04.2020; World Economic Forum; World vs Virus; https://www.weforum.org/agenda/2020/04/world-vs-virus-podcast/

(3) 09.06.2020; World Economic Forum; Maria Mendiluce, Jose Siri; The COVID-19 recovery can be the vaccine for climate change; https://www.weforum.org/agenda/2020/06/covid-recovery-climate-and-health-hand-in-hand/

(4 bis 4iii) 27.05.2021; n-tv; “Atmen jeden Tag fremde RNA ein” Eckart von Hirschhausen räumt mit Impf-Mythen auf; https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wissen/Eckart-von-Hirschhausen-raeumt-mit-Impf-Mythen-auf-article22579334.html

(5) 27.05.2021; Bundesregierung; Dr. Eckart von Hirschhausen über das Nachhaltigkeitsziel „Globale Gesundheit“ „Gegen Viren kann man impfen, gegen Hitze nicht“; Hirschhausen wird zum Botschafter des Bundesentwicklungsministeriums für globale Gesundheit und des Bundesumweltministeriums für biologische Vielfalt ernannt; https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/nachhaltigkeitsziel-globale-gesundheit-1918156

(6) 27.04.2018; Die Welt; Eckart von Hirschhausen, Vytenis Andryukaitis; “Wer sich nicht impfen lässt, ist ein asozialer Trittbrettfahrer”; https://www.welt.de/debatte/kommentare/article175833877/Eckart-von-Hirschhausen-Wer-sich-nicht-impfen-laesst-ist-ein-asozialer-Trittbrettfahrer.html

(7) Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft; Der Nürnberger Kodex; https://dg-pflegewissenschaft.de/wp-content/uploads/2017/05/NuernbergKodex.pdf; abgerufen: 04.06.2021

(8) 14.01.2019; Spektrum; Eckart von Hirschhausen; Patient Erde; https://www.spektrum.de/kolumne/hirschhausens-hirnschmalz-klimaschutz-mal-anders-betrachtet/1616868

(9) 02.04.2020; T-Online: Massenproduktion von Corona-Impfung vorbereiten

(10) 01.04.2020; Die Welt: Massenproduktion von Corona-Impfung vorbereiten

(11) 29.03.2020; Süddeutsche: Bill Gates und der Kampf gegen Corona

(12) 26.03.2020; Tagesspiegel: Bill Gates wusste es schon 2015: Wir sind nicht bereit für eine Pandemie

(13) 20.03.2020; Tag24: Bill Gates warnte schon 2015 vor einem „hochinfektiösen Virus„

(14) Stiftung Gesunde Erde, Gesunde Menschen (GEGM); https://stiftung-gegm.de/ueber-uns/; abgerufen: 02.06.2021

(15) Lobbypedia; Public Private Partnership; https://lobbypedia.de/wiki/Public_Private_Partnership; abgerufen: 04.06.2021

(16) Die GEGM als eingetragenes Mitglied der ; https://climateandhealthalliance.org/about/members/; abgerufen: 02.06.2021

(17) World Obesity; Annual Report and Financials; https://www.worldobesity.org/about/about-us/annual-report-and-financials; abgerufen: 02.06.2021

(18) Medical Society Consortium on Climate and Health; Unterstützer;  https://medsocietiesforclimatehealth.org/about/funders/; abgerufen: 02.06.2021

(19) Robert Wood Johnson Foundation; Financials; https://www.rwjf.org/en/about-rwjf/financials.html; abgerufen: 02.06.2021

(20) 06.11.2019; Johns Hopkins University; Katie Pearce; Pandemic simulation exercise spotlights massive preparedness gap; https://hub.jhu.edu/2019/11/06/event-201-health-security/

(21) NCD Alliance; Corporate Partners; https://ncdalliance.org/who-we-are/ncd-alliance-partners/our-partners; abgerufen: 02.06.2021

(22) George Mason University; Center for Climate Change Communication; https://www.climatechangecommunication.org/peoplepartners/#; abgerufen: 02.06.2021

(23) Linden Trust for Conversation; http://lindentrust.org/; abgerufen: 02.06.2021

(24) Climateworks Foundation; Funding Partners; https://www.climateworks.org/about-us/funding-partners/; abgerufen: 02.06.2021

(25) Crunchbase; Investment Firm Gates Ventures; https://www.crunchbase.com/organization/gates-ventures; abgerufen: 02.06.2021

(26) Eduard-Rhein-Stiftung; Preisträger für Kultur 2020, Eckart von Hirschhausen; Für seine überragenden Erfolge in der Wissenschaftskommunikation mit Hilfe von Humor und Unterhaltung; https://www.eduard-rhein-stiftung.de/fuer-seine-ueberragenden-erfolge-in-der-wissenschaftskommunikation-mit-hilfe-von-humor-und-unterhaltung/

(27) 29.04.2018; Facebook-Account von Eckhart von Hirschhausen; “Liebe Impfgegner, kein Mensch muss sich impfen lassen”; https://m.facebook.com/hirschhausen/posts/1721618797894645?locale2=de_DE

(28) 11.06.2020; Ärzteblatt; Dr. Eckart von Hirschhausen: Wir Ärzte müssen politischer werden!; https://aerztestellen.aerzteblatt.de/de/redaktion/arzt-und-klinik/hirschhausen-klimaschutz

 

Kommentar netvent.de:

Auch wenn sich Leser dieses Artikels nicht mit dem Gesagten auf ganzer Linie einverstanden erklären sollten, so kommt man doch nicht umhin, vor allem nach einem Abgleich mit den zahlreichen, glaubwürdigen Quellen, dass Dr. Hirschhausen eine unbestrittene Propaganda zugunsten der Pharmaindustrie, vor allem aber der Strippenzieher im Vorfeld und Hintergrund der sichtbaren Politik, betreibt.

Wenn dieses Wissen selbst von wichtigen Politikern wie Helmut Schmidt, Wolfgang Schäuble, Horst Seehofer, Sigmar Gabriel, Gregor Gysi und vielen anderen Politikern, ausdrücklich in zahlreichen, öffentlichen Interviews bestätigt wird, darf sich der politisch nicht unbedingt sachkundige Mitbürger durchaus mit der oben dargestellten Sachlage verbunden fühlen, ohne Gefahr zu laufen in die Ecke der Verschwörungstheoretiker, Impfgegner, Nazis, Populisten – ach Sie kennen doch den ganzen Verleumdungszirkus -, gestellt zu werden.

Es ist doch nichts weiteres, als z.B. obige Stellungnahmen lediglich im demokratisch erwünschten und im Grundgesetz niedergeschlagenem Recht auf freie Information zu lesen und zu durchleuchten. Nach Abgleich mit z.T. gewünschten, andersgerichteten Botschaften sollte doch die tatsächlich erst jetzt mögliche, objektive und persönliche Einschätzung erfolgen. Also bitte: Lesen und hören wir beide Seiten, dann erst sollten wir urteilen. Sollte allerdings in den Mainstreammedien nur eine Seite ausführlich zu Wort kommen, müsste eigentlich das Nachdenken beginnen!

Auch in diesem Falle gilt: Nicht die Intuition vergessen!

 

18. Juni 2021

Datum: 18.06.2021                                                      www.netvent.de                                                                       Bericht: 114

Quelle

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2021/04/kalteste-april-seit-1929.html

 

Kältester April seit 1929

 

Montag, 19. April 2021 , von Freeman um 11:00

 

Laut Metereologen ist der April 2021 derzeit auf Kurs, um für Mitteleuropa der kältester April seit 1997 zu werden. Letzte Woche gab es Frost und Neuschnee in Frankreich, Schweiz, Deutschland und Österreich.

Der April 2021 war bislang deutlich kälter als im Mittel von 1981 bis 2010. Die Abweichung im Flächenmittel liegt derzeit bei -2 Grad. Besonders markant sind die Abweichungen im Bergland aber auch in Ostdeutschland.

Schlagzeile der Leipziger Volkszeitung vom 18. April 2021:

Kältester April seit 1929: Sachsen bekommt auch in der neuen Woche Polarluft ab

Man muss 92 Jahre zurück in den Aufzeichnungen, um so einen kalten April zu finden. Sieht aus wie wenn das Klima über längeren Zeitraum ziemlich konstant bleibt.

Auf diese Tatsache hingewiesen hat Greta Thunberg einen Wutanfall bekommen und geschrien: "Wie kann das Klima es wagen, das zu tun was es will und nicht was ich will?"

Frage an die Linksfaschisten, Ökofreaks und Genderbender:

Wenn man 123 Gender durch den institutionalisierten weissen Rassismus dividiert, wie viel Klimaveränderung kommt dabei raus?

( HWD - netvent.de dazu: Die letzten beiden Sätze verstehe ich unter: Satire. )

Kommentar netvent.de:

Nun haben wir Freitag den 18.06.21 und seit zwei Tagen scheint die Sonne mit, der Jahreszeit durchaus entsprechend, normalen Temperaturen. Da wir ja, dank der gleichen Jahreszeit, auch verschwindende Infektionsmeldungen ( Inzidenzwerte unter 10 ) haben, müssen wir den Übergang bis zur nächsten „Coronawelle“ im Oktober diesen Jahres doch irgendwie mit Schreckensmeldungen aufrecht erhalten bekommen. Ziel von Politik, IT – Konzernen, Finanzindustrie und abgesprochen mit den Massenmedien muss sein: Die Aufrechterhaltung und die Einsatzmöglichkeit von Ausnahmezuständen und damit die horrende Erhöhung aller Staatsschulden dieser Welt, die nie wieder rückzahlbar sind.

Es beginnen sich – wir werden Zeuge sein – die Meldungen über Waldbrände in Australien, Kalifornien und Portugal, Dürremeldungen und Wasserknappheit weltweit und, zwecks CO2 – Eindämmung, die Forderung nach Abschaffung von Verbrennungsmotoren, zu häufen. Zur Bestätigung schickt man uns dann, werbewirksam, tagtäglich, Aufnahmen von rauchenden Schornsteinen, obwohl doch bekannt ist, dass CO2 farb – und geruchslos ist und das der Qualm in Wirklichkeit Wasserdampf aus Kühltürmen zeigt, daher ist er ja auch weiß.

Man muss den Menschen langsam den Unterschied zwischen Umweltschutz und Klimaschutz vor Augen führen. Denn nur im Erkennen des gewaltigen Unterschieds wird jeder normal denkende Mitmensch Maßnahmen zustimmen, die gegen die Verschmutzung und Zerstörung unserer Umwelt gerichtet sind und Maßnahmen ablehnen, welche die „sogenannte Erderwärmung durch menschliche Verschuldung“ propagieren. Und da sich das Klima, schon seit Jahrmillionen in stetigem Wandel rein natürlich ändert, können wir in diesen Zusammenhängen eher von Wetteränderungen als von Klimaveränderungen sprechen. Denn in der letzten Warmzeit ( mittelalterliche Warmzeit von 950 bis 1250 ) waren die mitteleuropäischen Temperaturen in etwa die gleichen wie wir sie heute haben. Der CO2 Gehalt in der Atmosphäre aber höher als heute – und das ohne Autos!

Wenn wir dazu noch bedenken, dass der CO2 – Gehalt in unserer Luft 0,036 % beträgt, und davon lediglich 10 % von Menschen verursacht, also 0,0036 %, so erscheint die ganze Betrachtungsweise in einem ganz anderen Licht.

Aber mit „Klimaveränderung“ lässt sich halt eben besser Politik machen als mit tatsächlich beeinflussbarer Umweltpolitik. Deswegen dürfen ja auch Konzerne weiterhin Urwälder abholzen, in Arktisregionen nach Öl bohren, alles Mögliche in Kunststoff verpacken, Medikamente erfinden und bewerben, Pestizide und Insektizide unkontrolliert in der industriellen Landwirtschaft massenhaft versprühen, genmanipuliertes Essen auf den Markt bringen, unendliches Wachstum als unverzichtbar propagieren und das unsägliche verzinste Kreditsystem als alternativlos verkaufen – welch ein Kuriosumkabinett!

 

( Siehe u.a.: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-der-co2-anstieg-ist-nicht-ursache-sondern-folge-des-klimawandels ).

 

Aber keine Angst, wie schon erwähnt, ändert sich ab ca. Oktober dieses Jahres die Katastrophenmeldung weg vom Klima hin zu einem neuen Killervirus – versprochen!

 

                                      A R C H I V   B E R I C H T E

Aus Kapazitätsgründen musste ich alle, weiter unten stehenden Beiträge, eben auf dieser Liste zusammenfassen. Sollte Sie einer von diesen Berichten interessieren, so schreiben Sie mir einfach eine mail, und ich schicke Ihnen dann diesen Beitrag zu:

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  1. Der Weg zu einer unvergesslichen Begegnung.pdf

  2. Geheimnisse des Universums.pdf

  3. CERN - Forscherin – Universum.pdf

  4. Der freie Wille.pdf

  5. Rating Agenturen.pdf

  6. Prüfungsfragen Anthrop. Psychologie.pdf

  7. Buch – Skatclub.pdf

  8. (15.3.1.1.2.) Kant-Interpretation Grundlegung 395-396.pdf

  9. Cholesterin - der große Bluff.pdf

   10. Über 500 Wissenschaftler widersprechen These vom

          „menschengemachten Klimawandel“.pdf

    11. Wir Klimalügner.pdf

    12. Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf

    13. Prof. Mausfeld.pdf

    14. George Soros will Europa zerstören.pdf15.

    15. Wahrhaftigkeit und Politik.pdf

    16. Wie Geld entsteht.pdf

    17. Nie vergessen - Julian Assange.pdf

    18. Geld - und seine dunklen Seiten.pdf

    19. Zuwanderung

           19.1 Zuwanderung.pdf,

           19.2 Zuwanderung 2.pdf,

           19.3 Zuwanderung 3.pdf,

           19.4 Reden zur Souveränität der BRD.pdf

   20. Russlands Blickwinkel.pdf

   21. Die letzte Bastion.pdf

   22. 70 Jahre Terror.pdf

   23. Die Impf – Lüge.pdf

   24. ARD als Flaggschiff.pdf

   25. Bettenabbau in Krankenhäusern.pdf

   26. Aussagen der Eliten.pdf

   27. Prof. Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxicologe.pdf

   28. Martin Wehrle.pdf

   29. Hopkins oder Schweiz.pdf

   30. Die Meister der Zahlen.pdf

   31. kenFM – Sammlung.pdf

   32. Die Corona Kohorte.pdf

   33. Manipulation nach Chomsky.pdf

   34. Doping in Russland.pdf

   35. NWO bei KenF.pdf

   36. Dissertation Masken.pdf

   37. Besatzungsrecht BRD.pdf

  1. Euromomo.pdf

  2. Pawlosche Hunde.pdf

  3. Referent über Corona.pdf

  4. Koexistenz mit Viren.pdf

  5. Ullrich Mies.pdf

  6. Quetzalcoátl und Corona.pdf

  7. Virus – Angst.pdf

  8. Polizeiauflösung in USA.pdf

  9. Der wahre Hintergrund.pdf

  10. ARD und Popp.pdf

  11. VerAppelung der Bürger.pdf

  12. FAZ und mwgfd.pdf

  13. Monsantostudien.pdf

  14. WHO und Lobbyisten.pdf

  15. Der Weg aus der Angst.pdf

  16. mwgfd.pdf

  17. Plandemie.pdf

  18. Fetisch CO2.pdf

  19. Der Panik – Verbreiter.pdf

  20. Zahlensalat.pdf

  21. Selbstermächtigung.pdf

  22. Impfrisiko.pdf

  23. Positiv oder krank.pdf

  24. Lockdown bei Illner.pdf

  25. Impfkrieg.pdf

  26. Wie funktionieren Talkshows?
  27. "Berlin invites the world"
  28. Reichstag - da war doch was?
  29. Nostradamus am Reichstag.pdf
  30. Politiker in Talkshows.pdf
  31. München am 12. September 2020.pdf
  32. Olaf Scholz und Wirecard.pdf
  33. Eric Gujer und Corona.pdf
  34. Hungertod.pdf
  35. Hausmitteilung.pdf
  36. Übersterblichkeit.pdf
  37. Enttarnung.pdf
  38. Deutschland hat bereits eine Reichensteuer.pdf
  39. Ein neuer Lockdown.pdf
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  41. Charles Koch - der Milliardär und die US Politik.pdf
  42. Preis der Freiheit.pdf
  43. Bitte - bitte Dokumentation.pdf
  44. Wer beherrscht die Welt.pdf
  45. Spaltung des Volkes.pdf
  46. mRNA.pdf
  47. Ein Weckruf zum Wohle unserer Kinder.pdf
  48. LMU - Coronastatistik.pdf
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  51. Wasserstoffmotoren.pdf
  52. Die Krankheitsdividende 1 von 4.pdf
  53. Deutsches Reich.pdf
  54. Black Rocks Angriff auf die Rente.pdf
  55. Heribert Prantl.pdf
  56. Gedankenkontrolle.pdf
  57. Luther und Coronaangst.pdf
  58. Eine kurze Geschichte des Rechtsstaates.pdf
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  60. Und Corona sprach.pd
  61. Sterbefallzahlen.pdf
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 100. EMA - Direktorin.pdf

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 107. Corona - auf der Suche nach der Wahrheit.pdf

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