B e r i c h t e

09.Mai 2021

Datum: 09.05.2021                                                     www.netvent.de                                                                        Bericht: 108

Quelle:

https://1bis19.de/wissenschaft/toedliche-autoimmunerkrankung-bei-ca-10-der-mit-astrazeneca-geimpften/?fbclid=IwAR07_t3xwAkXkezPNdVXd5UQ3i1tw1l7kjEOQ6DCK7i2N18XPIFVK6XJgEE

 

 

Häufige Autoimmunerkrankung bei mit AstraZeneca Geimpften?

Gastbeitrag von Dr. Christian Steidl, Biochemiker

Lesedauer 5 Minuten

 

Beitragsbeginn Dr. Steidl:

Bei allen, die den AstraZeneca-Impfstoff gespritzt bekommen und Probleme mit der Blutgerinnung entwickelt haben, scheint der Impfstoff eine Autoimmunerkrankung hervorgerufen zu haben, die einer atypischen Heparin-induzierten Thrompozytopenie (aHIT) ähnelt. In einem aktuellen „Rote Hand Brief“ von AstraZeneca zum Corona-DNA-Vektor-Impfstoff „Vaxzevria“ – datiert auf den 13. April 2021 – schätzt der Pharmakonzern, dass die „immuninduzierte Thrombozytopenie“ bei 1 bis 10 Prozent der Geimpften auftritt. Da Autoimmunerkrankungen mit der Zeit schlimmer werden, könnten jedoch auch viel mehr Geimpfte betroffen sein. Bisher wurden die symptomfreien Geimpften nicht darauf getestet, ob sie diese Krankheit im Anfangsstadium haben. Wenn im Blut Antikörper gegen den Plättchenfaktor 4 (PF4) vorhanden sind, kann auf eine Immuno_Thrombozytopenie geschlossen werden.

 

Es könnten auch 100% betroffen sein

ALLE Geimpften mit Thrombozytopenie-Symptomen zeigten stark erhöhte PF4-Antikörper. Die anderen Geimpften wurden nicht auf PF4-Antikörper untersucht. AstraZeneca hat also keine Datenbasis für seine Schätzung, dass nur bei 1 bis 10 % der Geimpften Thrombozytopenie auftritt. Aber selbst wenn es nur 1% wäre, wäre es ein Grund für einen sofortigen Impfstopp. Nun kommt aber hinzu, dass AstraZeneca nicht sicher sein kann, dass nicht 100 % der Geimpften eine Impfstoff-induzierte Immuno-Thrombozytopenie zumindest im Anfangsstadium haben. So ein Blindflug mit Millionen von Menschen birgt ein hohes Risiko.

 

Die Krankheit wird von Jahr zu Jahr schlimmer

Autoimmunerkrankungen wie Rheuma werden mit den Jahren immer schlimmer. Vermutlich ist das hier auch so. Vielleicht haben die, die heute strahlend lächeln, weil sie die Impfung “gut vertragen haben”, nächstes Jahr Kopfschmerzen und übernächstes Jahr eine tödliche Sinusvenenthrombose. Aktuell weiß es niemand. Daher plädieren einige Ärzte dafür, nicht blind weiter zu impfen, sondern erst einmal alle bisher Geimpften im Hinblick auf PF4-Antikörper und die D-Dimere, einen Thrombose-Indikator, zu untersuchen. Diese Ärzte verweisen dabei auf den Eid des Hippokrates, in dem es heißt, „Primum non nocere!“ – „Als Erstes nicht schaden!“

 

Medikamente sind teuer und haben Nebenwirkungen

Es ist zu befürchten, dass die betroffenen Geimpften mit teuren immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden müssen. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Impfschaden ein Leben lang bestehen bleibt und jederzeit wieder Thrombosen im Gehirn auslösen kann. Diese Nebenwirkung betrifft vor allem junge Frauen, die kaum jemals schwer an Corona erkrankt wären. AstraZeneca hat die Fachinformation zu seinem Impfstoff geändert und gibt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Thrombozytopenie nun mit „häufig“ an, was laut der Pharmazeutischen Zeitung (Rote-Hand-Brief zum AstraZeneca Impfstoff, 13.4.2021) einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 1 bis 10 Prozent entspricht.

 

Der Brief von AstraZeneca verschleiert die Gefahr

Die entscheidenden drei Sätze des Warnbriefs, der in der letzten Woche an die Apotheker und Ärzte verschickt wurde, stehen nur unscheinbar auf der 2. Seite und lauten: „Nach den Informationen von Experten ist davon auszugehen, dass eine der atypischen Heparin-induzierten Thrombozytopenie (aHIT) ähnliche Störung die plausibelste Hypothese darstellt, angesichts der Ähnlichkeiten sowohl beim serologischen Profil als auch bei der klinischen Symptomatik und dem Verlauf bei den betroffenen Patienten. Es wird als wahrscheinlich erachtet, dass das Syndrom, das der aHIT ähnelt, durch einen Autoantikörper mit einer hohen Bindungsaffinität zu PF4 [Plättchenfaktor 4] ausgelöst wird. Es wird vermutet, dass der Antikörper die Struktur von PF4 verändern könnte, ähnlich wie es bei aHIT gezeigt wurde. Es wurde ferner festgestellt, dass bei allen Patienten, deren Serum analysiert wurde, hohe Titer von Anti-PF4-Antikörpern beobachtet wurden, was diese Hypothese stärkt.“ Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie ist bei Wikipedia gut beschrieben.

 

Wissenschaftliche Studien bestätigen die Gefahr

Der Transfusionsmediziner Prof. Dr. med. Andreas Greinacher und sein Team an der Uni Greifswald haben Blutproben von neun Betroffenen untersucht und kommen zu dem gleichen Ergebnis wie AstraZeneca. Der Titel seiner zur Veröffentlichung eingereichten Publikation lautet „A Prothrombotic Thrombocytopenic Disorder Resembling Heparin-Induced Thrombocytopenia Following Coronavirus-19 Vaccination“ (Research Square, online 28. März). Zu der Hypothese der Induzierung einer „Immun-Thrombozytopenie“ (VIPIT) durch adenovirale Vektorimpfstoffe gibt es bereits eine kurze Erklärung bei Wikipedia. Am 31. März 2021 erschien dazu ein Artikel in der Ärztezeitung.

Da auch bei Covid-19-Patienten Thrombosen auftreten, lautet eine Theorie, dass das Spike-Protein S, das auf der Virus-Hülle sitzt und auch von der mRNA bzw. DNA der Impfstoffe kodiert wird, in beiden Fällen für die Thrombosen verantwortlich ist. Eine andere Hypothese lautet, dass Pflanzenproteine, die als Hilfsstoffe in den Impfstoffen vorhanden sind, die Nebenwirkung auslösen („Plant proteins that contaminate SARS-CoV-2 vaccines, excipients have high protein sequence homology to IEDB listed thrombocytopenia related platelet factor 4 epitopes thus explaining induction of autoimmune bleeding disorders“, Zenodo, Vinu Arumugham, 27.3.2021).

 

Nasenbluten, Blutergüsse, Hirnblutungen

Eine für Laien verständliche Erklärung, was Thrombozytopenie ist, gibt es beim „NetDoktor“ im Internet. Thrombozyten sind Blutplättchen, die sich beim Auftreten einer Wunde miteinander verkleben und so die Wunde schließen. Thrombozytopenie ist eine Erkrankung, bei der zu wenig Thrombozyten im Blut sind. Von einer Thrombozytopenie spricht man, wenn die Thrombozytenzahl unter 150.000 pro Mikroliter Blut liegt. Bei einem Wert von unter 50.000, kann es zu Spontanblutungen aus der Nase, punktförmigen Blutungen in der Haut, vermehrten Blutergüssen und Hirnblutungen kommen.

Thrombozytopenie tritt auf, wenn a) zu wenig Thrombozyten gebildet werden, b) zu viele Thrombozyten verbraucht wurden im Rahmen einer Blutgerinnung oder c) wenn Thrombozyten durch Antikörper zerstört werden. Letzteres nennt man „Immunthrombozytopenie“ bzw. „immuninduzierte Thrombozytopenie“ (ITP), weil die Antikörper Teil des Immunsystem sind. Dagegen kann man Medikamente nehmen, die das Immunsystem unterdrücken. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite „www.leben-mit-itp.de“. Ein anderes Beispiel für eine Autoimmunerkrankung ist das Rheuma.

 

Schlimme 4. Welle im Herbst als Folge der Impfung

Das Auftreten von Thrombosen nach der Impfung (wie den teilweise tödlichen Sinusvenenthrombosen) wird auch in der aktualisierten Fachinformation als „sehr selten“ eingestuft. Aber unser Immunsystem hat ein langes Gedächtnis, was in den meisten Fällen nützlich ist, hier jedoch bedeutet, dass auch die Fähigkeit, Antikörper gegen den Plättchenfaktor 4 zu bilden, über Jahre erhalten bleibt. Wenn das Immunsystem in der nächsten Grippesaison erneut gereizt wird (beispielsweise durch eine Corona-Mutante), würde das einen neuen Schub mit eventuell noch heftigerer Antikörperbildung bewirken. Dann besteht wieder die Gefahr, dass eine Sinusvenenthrombose auftritt. Denkbar ist, dass wir mit den akuten Sinusvenenthrombosen nur die Spitze des Eisbergs sehen. Es ist typisch für allergische Reaktionen, dass sie in Schüben auftreten und die Autoimmunerkrankung dabei immer stärker wird. Um solche Schübe zu verhindern, gibt man als Immunsuppressiva z.B. TNF-alpha-Hemmer, die jährlich über 15.000 Euro pro Patient kosten und selbst Nebenwirkungen verursachen können.

 

Impfstopp! – Erst forschen, dann möglicherweise impfen

Es scheint so, dass solche Antikörper viel häufiger gebildet werden als wir denken, ohne sofort eine sichtbare Thrombose auszulösen. Wie erwähnt, schreibt der Hersteller AstraZeneca in seinem Rote-Hand-Brief, dass bei allen Patienten, die die Thrombozytopenie-Symptomatik zeigten und deren Serum analysiert wurde, hohe Titer von Anti-PF4-Antikörpern beobachtet wurden. Daher heißt es weiter in dem Brief an die Ärzte: „Es wird eine Reihe von Studien durchgeführt werden, um den genauen pathophysiologischen Mechanismus für das Auftreten dieser thrombotischen Ereignisse zu identifizieren und das genaue Ausmaß des Risikos zu definieren.“ Ob das Paul-Ehrlich-Institut empfehlen wird, die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca bis zum Vorliegen dieser Studienergebnisse komplett auszusetzen, ist noch nicht bekannt.

 

Schwarmintelligenz versus Schwarmdummheit

Viele Fachleute wie Prof. Sucharit Bhakdi und Dr. Wolfgang Wodag warnen seit vielen Monaten vor den Impfstoffen. Tiere folgen den Warnrufen ihrer Artgenossen. Das nennt man Schwarmintelligenz: Wenn ein Vogel eine Gefahr sieht und auffliegt, fliegen alle auf und der Fuchs geht leer aus. Beim Menschen gibt es Schwarmdummheit: Wenn einer warnt, schauen die anderen ARD & ZDF und denken sich, “was ist das für ein kranker Verschwörungstheoretiker?” Es ist klug, seinen Mitmenschen Vertrauen entgegen zu bringen. Beitragsende Dr. Steidl

 

Dr. Christian Steidl, Jahrgang 1973, Diplomchemiker. CSU-Mitglied seit 1989, seit 15 Jahren u.a. Stadtrat in Erlenbach a. Main. Seit 2017 Beisitzer im Bundesvorstand der WerteUnion.

 

Und wenn Sie bis hierher zu Dr, Steidl Vertrauen aufgebaut haben, lesen Sie im Anschluss noch zwei weitere Veröffentlichungen aus seiner Feder.

 

https://1bis19.de/wissenschaft/entscheidungsmatrix-fuer-oder-gegen-eine-impfung/

 

https://1bis19.de/medien/der-rechtsstaat-erodiert-seit-jahren/

 

Kommentar netvent.de:

Als gebranntes Kind scheue ich das Feuer – so sagt man ja.

Ich habe in meinem Leben bisher drei Thrombosen erlitten, wobei es bei der letzten gerade noch, haarscharf sagten die Ärzte im Bogenhausener Krankenhaus, gut auslief. Ein Grund mit, warum ich auch diesen Bericht, gerade erst erhalten, schleunigst veröffentliche.

Schaut man auf die Biographie von Dr. Steidl, so liegt nichts ferner als ihn, weder in die rechte noch in die linke Ecke zu stecken. Vorschlag: Googeln Sie ganz einfach den Namen von Dr. Christian Steidl und Sie werden sehen, mit welcher Persönlichkeit Sie es zu tun haben und wie glaubwürdig er Ihnen erscheint. Auch hier gilt wieder: Die im Text unterstrichenen Begriffe können zu weiteren, wesentlichen Informationen angeklickt werden. ( Glaubwürdigkeit )

Vielleicht erklären diese Zeilen, warum ich mich bei diesem Themenkomplex so stark engagiere:

                                                        Ich weiß wovon ich rede!

Ein durchaus zu ziehendes Fazit, was bei einer Coronaschutzimpfung zu erwarten ist: Thrombozytopenie, eine Autoimmunerkrankung, die zu Thrombosen und Embolien führt, war vor der Impfung nicht vorhanden. Aber wie fast alle Autoimmunerkrankungen, wie z. B. Rheuma, treten sie erst mit fortschreitendem Alter auf und die Beschwerden werden, im Laufe der Jahre, stetig größer. Das ist das „Markenzeichen“ von Autoimmunerkrankungen, deshalb auch die ursachenkonforme Namensgebung. Dann wiederum helfen nur noch, natürlich auch von Jahr zu Jahr mit steigenden Dosierungen, entsprechende Medikamente. Sehr teuer – aber nicht zu umgehen. Und noch ein wesentlicher Hinweis. Durch zahlreiche Studien belegt, tritt dieses Phänomen nicht nur bei AstraZeneca auf, sondern bei allen Produkten, aller Pharmaunternehmen die mit diesem Serentyp impfen ( mRNA ).

Das in solchen Fällen ein frühzeitigeres Ableben zu erwarten ist, muss nicht näher erläutert werden. Man achte in diesem Bericht auf die zahlreich erwähnten, hochkarätigen und international führenden Wissenschaftlern, die genau davor gewarnt haben und immer lauter warnen!

 

08. Mai 2021

Datum: 08.05.2021                                                         www.netvent.de                                                                     Bericht 107

Quelle:

www.netvent.de

 

 

Corona – auf der Suche nach der Wahrheit.

 

In meinen bisherigen Veröffentlichungen, sei es aus dem Bereich der Politik, seien es Berichte oder Vorträge, habe ich sehr selten zu den sich bietenden Beeinflussungen durch „Vorworte“ gegriffen. Da allerdings, wie anzunehmen, Vorworte sicherlich nicht angewandt werden, um den eigentlichen Text zu diskreditieren, so ist das auch selbstverständlich in diesem Fall nicht so geplant. Das Vorwort soll einen ersten, groben Überblick geben über das, was zu erwarten ist, es soll vorbereitend und einfühlsam die erforderliche Neugier erwecken, um dem Hauptakt selbst, bis zum Ertönen des Schlussgongs, auch mit offenem Herzen und geöffneter Seele beizuwohnen. Das geschieht sehr oft, wenn es nicht dem bis hierher noch durchaus interessierten Leser und der bis hierher noch neugierigen Leserin, die Ankündigung über die Dauer der Hauptveranstaltung, mit 90 Minuten, dazu verleitet, schnell zu überblättern. Mein Rat: Tun´ Sie es nicht. Überschlagen Sie eine Tatortsendung, schauen diese später in der Mediathek an und gönnen Sie Ihrem Gemüt, Ihrer Seele eine, im nach hinein, ganz bestimmt zu fühlende und wohltuende Entspannung. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger verspricht die aufmerksame Verfolgung dieses Videos. Es wird viele Unsicherheiten und gefühlte Desinformationen, resultierend aus Ihren bisher erfahrenen „Nachrichten“ herausfiltern und Ihnen ganz gewiss die Qual der Angst, geboren aus dem leidigen Thema der „Coronapandemie“, nehmen. Um Sie weiterhin zu animieren diesem Beitrag beizuwohnen, belohne ich Sie auch mit der Aussicht, dass mein, normalerweise recht ausführliches Nachwort in Form eines Kommentars, nicht nur sehr gekürzt erfolgt, sondern sogar aus nur einem einzigen Satz bestehen wird. Also: Ertragen Sie ein etwas ausführlicheres Vorwort zu Gunsten eines äußerst spärlichen Nachwortes. Die Mitte, also der Beitrag selbst, wird angefüllt sein mit Informationen von über einem Dutzend herausragender Wissenschaftler und Experten, darunter einem Nobelpreisträger ( Prof. Dr. Michael Levitt ), die im internationalen Rahmen leitende Stellungen in Instituten, Kliniken, Forschungseinrichtungen und Universitäten bekleiden. Sie werden sie sehen, ihnen zuhören und danach Ihre ganz persönliche Glaubwürdigkeitseinschätzung vornehmen. Und Sie werden, wie ich schon andeutete, anschließend sehr erleichtert Ihren weiteren Tagesablauf ( wenn nicht sogar Ihren weiteren Lebensweg ) antreten. Aber, wie so oft im Leben, und speziell in einer wieder neu zu errichtenden, teilbeschädigten Demokratie, gibt es nichts umsonst. Die Gewissheit einer, nun erkannten, doch „relativ“ harmlosen Krankheit, die mich nun nicht mehr ängstigen muss, da sie die Dimensionen einer mittelschweren Grippe nicht übersteigt, und auch zu keinem Zeitpunkt bisher überstiegen hat, weicht nun den quälenden Gedanken, was denn dann dahinter steckt. Das hat absolut nichts damit zu tun, dass ich diese Virenerkrankung als nicht existent betrachte. Es heißt lediglich, dass ich die Opferzahlen mit denen einer mittelschweren Grippe ins Verhältnis setze. Aber schauen wir einfach nur auf die noch zu behandelnden Fakten. Nun, da uns dann, hoffentlich, die Angst vor eventueller, schwerer Erkrankung genommen ist, erscheint uns doch eine dafür zunächst einmal eingetauschte Erkenntnis einer durchlogenen Informationspolitik, eben durch Politik, Medien und Finanzkartellen, auch als eintauschenswert. Das alternative Niveau ist zwar nicht direkt vergleichbar, da sich die Gebiete unterscheiden, jedoch wird zunächst der evolutionäre Selbsterhaltungstrieb, zu Recht, die Oberhand gewinnen. Denn nur wer nicht tot und dazu noch einigermaßen geistig, seelisch und körperlich gesund ist, ist auch zu Erkenntnissen und Änderungen fähig.

Nun, was hat mich aber dazu bewogen, diesen gesamten Komplex an dieser Stelle überhaupt anzugehen? In erster Linie ist es selbstverständlich mein mich immer noch begeisterndes Hobby des „Informiertseins“ in wesentlichen Belangen des täglichen Lebens, vor allem, wenn diese durch andere Personen oder Institutionen beeinflussbar geworden sind. So stieß ich zwangsläufig im Internet auf dieses Video, ausgestrahlt im österreichischen Fernsehsender „Servus TV“. Einem Sender bei dem, im Gegensatz zu unseren Informationsmöglichkeiten ( tagesschau und heute ), noch eine spürbare Objektivität und Neutralität Regie führt. Es war die ins Auge fallende, vollkommene Gegensätzlichkeit, was die oben erwähnten moralisch zu bewertenden Faktoren betrifft, von der gestrigen ( in Teilen ) von mir mal wieder angeschauten Sendung im ZDF: „Maybritt Illner“, zum vergleichenden „Talk im Hangar 7“ und der , heute morgen von mir angeschauten Dokumentation, auch bei „Servus TV“, unter dem Titel: „Corona – auf der Suche nach der Wahrheit.“ Eben die Dokumentation, die den Hauptteil meines heutigen Berichtes bildet, und eben weiter unten anzuklicken ist.

Was war das Thema bei Illner? „Erst Notbremse, jetzt Vollgas – für wen ist die Pandemie vorbei?“ Gäste waren: Karl Lauterbach ( es braucht eine glaubwürdige Entschuldigung, sollte er einmal nicht dabei sein ), Volker Bouffier ( Ministerpräsident aus Hessen ), Alena Buyx ( Vorsitzende des Deutschen Ethikrates - ein regierungs – und mediennahes Komitee, welches sich, ähnlich wie die Wirtschaftsweisen, selbst ins Abseits manövriert hat ), Caroline von Kretschmann ( Hotelfachfrau ) und Katarina Witt ( Unternehmerin und ehemalige Olympiasiegerin im Eiskunstlauf ). An dieser Stelle möchte ich nicht auf die jeweiligen Aussagen und die Qualität dieser Aussagen eingehen, sondern nur auf die Zusammensetzung dieser ( angeblichen ) „Diskussionsrunde“.

Das Thema an sich kann schon durchaus berechtigt sein, lässt man es als unabwendbares Schicksal mal so stehen. Aber hätte diese Sendung nicht aus zwei Teilen bestehen müssen, wobei die erste den Titel: „Corona – wir wurden belogen und betrogen, jetzt haben wir den Salat“, hätte tragen müssen? Und hätten nicht in beiden Folgen Personen dort sitzen müssen, die tatsächlich, im Sinne von demokratischer Diskussion, auch gegensätzliche Auffassungen und Meinungen vertreten?

An dieser Stelle nehme ich einige Aussagen, Fakten und Stellungnahmen von Personen aus erwähntem Video vorweg, 1. um die dort dargestellten Aussagen vorab mit Information zu unterfüttern und damit verständlicher zu machen und 2. um nach Anschauung dieses Videos die Lächerlichkeit, Unglaubwürdigkeit und Manipulation der öffentlichen Meinung im Deutschen Fernsehen durch derartige „Diskussionsrunden“ zu erkennen. ( Illner, Plasberg, Will, Maischberger ).

Es wurde also bei Illner nicht diskutiert, dass eine Notbremse, Freiheitsberaubungen speziell und Grundgesetzverletzungen allgemein, Existenzvernichtungen, Schulschließungen, wissenschaftlich äußerst fragwürdige Impfungen, Maskenterror und so weiter, gar nicht erst hätten stattfinden dürfen.

Warum?

  1. Die Ausrufung einer Pandemie war gesetzwidrig und irreführend

  2. Coronaviren sind nicht natürlichen Ursprungs, sondern sie wurden in Laboren künstlich gezüchtet. ( Siehe hierzu im Video die Aussagen von Prof. Dr. Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg )

  3. Die herangezogenen Werte zur Begründung freiheitsbeschränkender Maßnahmen waren und sind nicht medizinisch, sondern rein politisch begründet und falsch.

  4. Der Einsatz von Medikamenten bei tatsächlich Erkrankten ist sehr viel effizienter, sinnvoller und wirksamer ( dazu immens billiger ) als die Impfung Aller, was dazu medizinisch nicht nur sehr fragwürdig, sondern falsch ist. ( Siehe hierzu im Video die Aussagen, u.a., von dem Lungenfacharzt Dr. Pierre Kory vom Mount Sinai Hospital in New York )

  5. Die Basisinzidenzwerte, als Auslöser besagter Maßnahmen, waren und sind nicht nur in unseren Bundesländern ( bis heute ) und im europäischen Raum teilweise widersprüchlich. Wie z.B. IW 35, 50. 100, 165, ( 250 Frankreich ) etc. Nicht verwunderlich, sind doch die Basiswerte zu den Ermittlungsformeln, nicht nur teilweise wissenschaftlich völlig irrelevant sondern auch noch, bezüglich Einsatz und Gestaltung von Willkür, Tür und Tor öffnend.

  6. Es gibt weltweit keine Übersterblichkeit im Vergleich zu den vorigen Jahren.

  7. Was sind diese Werte? In etlichen, anderen Berichten und Vorträgen auf meiner homepage habe ich diese Unstimmigkeiten schon jeweils ausführlich dargestellt, möchte sie an dieser Stelle aber noch einmal kurz erwähnen und für die Aussagen über absichtliche Falschdarstellungen, heranziehen.

 

Der Inzidenzwert IW wir nach folgender Formel ermittelt:

 

                      AF x 100 000

IW =             AE

                                     

 

AF = Anzahl der positiv gemeldeten Fälle der letzten sieben Tage

          ( wissenschaftlich unhaltbar als „infiziert“ zu bezeichnen ).

 

AE = Anzahl der im zu betrachtendem Raum lebenden Personen.

 

IW = die umstrittene Kennzahl hochgerechnet auf 100 000 Einwohner.

 

Man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, dass AF äußerst variabel zu handhaben ist, je nach Aussagewunsch der verantwortlichen Personen.

Beispiel: Ergibt sich bei PCR – Testungen von 100 Personen eine Positivrate von 10 Personen, so ist nicht nur zu erwarten, sondern sehr wahrscheinlich, dass bei 200 Testungen auch 20 positiv Getestete zu erwarten sind.

Schlussfolgerung: Der IW hat sich verdoppelt! Wenn ich dann noch einmal den IW verdoppeln möchte, teste ich 400 Personen. So genial einfach aber auch so einfach enttarnbar, wenn man denn will, ist dieser Wert, der an und für sich schon, z.B, mit 100, völlig willkürlich ist.

Und noch zwei andere Aussagen aus dem Video von hochrangigen Wissenschaftlern getätigt möchte ich kurz vorweg nehmen, damit die dann anzuhörende Stellungnahme schneller und leichter zugänglich und verfolgbar ist.

Die zur Festlegung einer tatsächlich vorhandenen Infektion durch SARS-CoV-2 notwendigen Werte: Ct – Wert und Sequenzwert, seien hier vorab nur kurz und verständlich erläutert. ( Siehe hierzu im Video die Stelle ab: 47:00, von Dr. Thomas Ly vom Bangkok Hospital und Gründer der „Infecture Academie“ ).

 

Hierbei sagt ein Ct – Wert von 24 ( in der Wissenschaft als üblich und aussagekräftig anerkannt ), dass ein zu untersuchender Probenabschnitt 24 mal hintereinander, also potenziell, ( an dieser Stelle laienhaft verständlich vorgestellt ) vergrößert werden muss, um eine Virussequenz überhaupt als „vorhanden“ zu beschreiben bzw. sichtbar zu machen. Soll überspitzt heißen, ein einziges Virus wird uns nicht krank machen, eine Milliarde aber schon. Diesen Fall habe ich ausführlich in meinem Bericht Nr. 99, vom 04.04.2021, dargestellt, unter dem Titel: „ Das gewollte Zahlen – Tohuwabohu“.

Kurz und verständlich: Will ich nachweisen, dass Deutschland „Löwenfrei“ ist, betrachte ich zunächst die Luftaufnahme einer Fläche von 2 km² Größe. Wenn ich diese dann 18 mal verdoppelt habe ( CT 18 ), erreiche ich eine beobachtete Fläche von 524 288 km². Also eine Fläche größer als Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien zusammen. Resultat: Keine Löwen! Fazit für unser Problem: Unsere Labore, die Gesundheitsämter und das RKI benutzen CT - Werte von bis zu 35, geben die Anzahl aber nicht an, um damit auch noch die letzten toten Trümmerstücke des Virus nachzuweisen um dann: „Infektiös“ zu urteilen. Konsequenz daraus: Erst nach jeweils 35 – facher Verdopplung des Testbildes finde ich 1 ( ein ) Trümmerstück eines schon toten Virus wobei erst ab einer Anzahl von 1000 kompletten, lebenden Viren von einer Infektion gesprochen werden kann. Diese Zahlen sind fiktiv, aber Größenordnungsmäßig zutreffend und anwendbar. ( Ein Archäologe kann ja schließlich bei der Begutachtung eines Backsteins auch nicht sagen: „Der stammt aus der Mauer eines Hauses in der Weltenburger Str. 29, München, Deutschland und dort wohnt Hans – Werner D ). Das ist hochgradig unseriös und verboten. Bezogen auf die daraufhin eingeleiteten Maßnahmen mit vollem Recht als kriminell zu bezeichnen.

Zurück zum Löwenbeispiel. Erst bei CT – 24 erreiche ich eine Fläche von 33 554 432 km², also mit ganz Afrika. Jetzt habe ich also die Löwenanzahl, die ich nachweisen wollte. Wenn ich nun bei der Bekanntgabe: „Es gibt Löwen in Deutschland“, die die 24 – fache Verdoppelung der Ausgangsfläche verschweigt, so gibt es eben Löwen in Deutschland! Punkt!

Fehlt jetzt nur noch eine Kurzerklärung zum Sequenzwert, den auch Dr. Thomas Ly kurz erwähnte, aber nicht ausführlich erklärte ( Videostelle 50:40 ).

 

Zitat:

- - - Man kann sich das Genom des Virus als eine lange Kette aus vier verschiedenen Buchstaben vorstellen: A, C, G und U. Beim Coronavirus ist diese Kette ungefähr 30.000 Buchstaben lang und wird durch das Sequenzieren sichtbar gemacht. Da wir den genetischen Code tatsächlich auch ein stückweit lesen können, kann man sogar auf einige Proteine schließen, die aus diesem Code entstehen können. - - - Zitatende ( 1 )

Beispiel: Wenn in einer Genomkette des Coronavirus, zu Beginn, 1 mal die Folge:

GGGG gefunden wird, und die Person von der diese Probe stammt, einen leichten Husten hat, könnte das Labor urteilen: Mit SARS-CoV-2 infiziert – also Corona. Jetzt könnte aber das Labor sicher gehen wollen und sequentiert weiter und findet in der Mitte des 30 000 Buchstaben umfassenden Strangs noch einmal die Kombination GGGG. Nun ist es aber verständlich, dass eine Vertiefung, d.h. eine Ausweitung und Verlängerung der Testanordnung zeit -, arbeits - und damit kostenintensiver ist und nicht alle Labore dementsprechend ausgerüstet sind. Hat die Person, von der diese Probe stammt, zusätzlich auch noch Fieber, so ist eine Diagnose Richtung Grippe oder Corona schon naheliegender. Sollte jetzt noch einmal diese Kombination auf demselben Strang vorkommen, so liegt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Coronainfektion vor. Bei 4 mal GGGG ist es garantiert eine Coronainfektion, da alle bekannten Symptome auch tatsächlich vorhanden sind und tatsächlich nur bei einer Coronainfektion auftreten. Dieses laienhafte, aber verständliche Beispiel, zeigt aber auch, bei einer Diagnose: „Corona“, nach Feststellung nur einer einzigen Kombination von GGGG können sehr viele andere Ursachen der Grund sein. Das meint Dr. Thomas Ly wenn er seine Diagnose auf Coronainfektion erst nach der 3. Sequenz fällt. Teurer – aber sicherer! Wie aber fällen, bis jetzt, unsere „Tester“ in Deutschland ihre Diagnose? Schon nach Feststellung einer Sequenz. Das ist billiger, erhöht aber signifikant die Diagnose von „Falsch – Positiven“. Frage: Mag das so gewollt sein? Ökonomisch und politisch?

 

Zur Abrundung einer noch weiteren Information und daraus resultierenden, begründeteren Sichtweisen, an dieser Stelle noch ein Vorgriff zum Interview mit Dr. Pierre Kory, Lungenfacharzt vom Mount Sinai Hospital in New York, an der Stelle 1:11:00 des Videos.

Dr. Kory gibt Auskunft über ein sehr erfolgreich eingesetztes Medikament namens „Ivermectin“ ( Siehe: 2 ) in den USA. Es wirkte bei echten Coronapatienten mit einer Reduzierung des Virenstammes in der Größenordnung von 1000. Die oft erprobte Anwendung ergab eine augenfällig schnelle Verbesserung des Gesundheitszustandes und keinen einzigen zu verzeichnenden Todesfall. Die natürliche Frage, warum denn dieses Medikament nicht rigoros bei nachgewiesener Infektion zum Einsatz kommt, erklärt Dr. Kory ausführlich.

An dieser Stelle kann schon einmal, vorwegnehmend, gemutmaßt werden:

Eine Medikamentarisierung bei Patienten mit tatsächlichen Symptomen, würde bei maximal 0,1 % der Gesamtbevölkerung in Betracht kommen und das Medikament soll ziemlich preisgünstig sein. Demgegenüber steht eine ( wahrscheinlich in Zukunft zwei mal jährlich stattfindende Impfung ) von 100 % der Gesamtbevölkerung also: Alle!

Zählt man dazu noch kontinuierliche Nutzung von Testutensilien und täglich zu wechselnden Masken – was wäre gewinnträchtiger? Fix – fest – kontinuierlich – für immer – eine Goldgrube in Vollendung? So, jetzt verstehen wir auch die extremen Bemühungen der Pharmaindustrie!

Seien Sie mutig, lernen Sie Medizin, im Laufe des Videos, immer mehr zu verstehen und zu deuten.

So das war´s, jetzt geht es an das Video. Ich garantiere, es wird im Verlaufe immer spannender und informativer, bis hin zur Erkenntnis: Gott sei Dank: Coronaangst adieu!

 

https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/

 

 

Quellen

 

( 1 ) https://www.swr.de/wissen/coronavirus-mutationen-gen-sequenzierung-100.html

 

( 2 ) https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/04/09/ivermectin-als-neuer-hoffnungstraeger

 

  Kommentar netvent.de:

Wie versprochen: Ein Satz. „Sind Sie jetzt nicht beruhigter aber auch ein wenig nachdenklicher geworden?“

Entschuldigung: Doch noch eine Vorhersage meinerseits. Die kontinuierliche Abnahme der Inzidenzwerte, und die tatsächlich gegen Null gehenden, tatsächlichen Erkrankungen, wird unsere Regierung, und das mit ihr konforme RKI, mit dem Erfolg der Maßnahmen und den Impfungen in Verbindung bringen, nicht aber mit der jahrtausende alten Erkenntnis, dass im Frühling, hin zum Sommer, die Grippe auf natürlichem Weg verschwindet. Wetten?!

 

02. Mai 2021

Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, da wir täglich mit Schreckensmeldungen unserer überfüllten Krankenhäuser und den daraus abgeleiteten Freiheitsabschaffungen beschallt werden, hier in Fortsetzung des letzten Berichtes zu diesem Thema, noch zwei weitere aus jeweils noch einmal unabhängigen, freien Medien. Denn nach der langsam immer klarer werdenden Unglaubwürdigkeit von Test - und Inzidenzwerten, werden nun angeblich überfüllte Krankenhäuser zum Standard der Rechtfertigung. Ich empfehle beide Berichte zu lesen und auch den Artikel unter der Rubrik "Politik", um ein sehr klares Bild, als persönliche Diskussionsgrundlage, zu bekommen. 

Und bitte nicht vergessen, und das gilt für alle von mir veröffentlichten "Fremdquellen", unterstrichene Stellen in den Texten haben fast immer einen Fremdbezug zu Internetquellen. Wer also seine Information vertiefen möchte: Diese Quellenhinweise nur anklicken. Ich betrachte das als eine weitere Bemühung hin zur Objektivität!

Ich empfehle jedoch, zunächst den gesamten Text zu lesen, zwecks Gesamtüberblick, und danach, bei Interesse, noch einmal von vorn - dann aber in die Tiefe zu starten.

Dazu ein herzliches: Glück auf!

02. Mai 2021

Datum: 02.05.2021                                              www.netvent.de                                                                                Bericht 106

Quelle

https://www.nachdenkseiten.de/?p=72019

 

 

 

Kreative Buchführung. Intensivbetten kommen und gehen – wie es in die Bilanz passt.

 

30. April 2021 um 8:54 Ein Artikel von Ralf Wurzbacher | Verantwortlicher: Redaktion

Binnen zehn Monaten sind aus deutschen Krankenhäusern 9.000 Intensivplätze verschwunden und 7.000 projektierte gar nicht erst aufgetaucht. Immer dann, wenn die Not der Pandemie gerade am größten ist, steuern die Kapazitäten stramm auf Kurs „fünf nach Zwölf“. Das kann man für Zufall halten, die Folge vermasselter Politik oder eines Schwunds nach Plan. Fakt ist: Vor jeder Etappe des Niedergangs gab ein Gesetz aus dem Hause Jens Spahn den Startschuss. Das verdient Applaus, meint Ralf Wurzbacher.

Neben den sogenannten Neuninfektionen, dem Inzidenz- und R-Wert sowie den Corona-Toten ist sie ein zentraler Indikator der Krise: die Auslastung der Intensivstationen. Je enger es in den Notfallabteilungen der deutschen Kliniken zugeht, desto höher steigt die Fieberkurve der allgemeinen Erregung. Hierzulande sind augenscheinlich schwindende Kapazitäten inzwischen sogar zur Königskennziffer der Pandemie aufgestiegen. Was die Fall- und Sterbezahlen an Dramatik nicht mehr hergeben, besorgt in diesen Tagen und Wochen die Rede von den „volllaufenden Kliniken“ und als Wasserstandsmelder Nr. 1 im Lande firmiert dabei das DIVI-Register. Die von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) aufgebaute Datenbank liefert seit über einem Jahr alle 24 Stunden eine Bestandsaufnahme zur Anzahl der Patienten mit Covid-19-Diagnose in Intensivbehandlung und der noch freien Intensivbetten.

Dabei begnügt sich der Verband längst nicht mehr mit der Vorlage trockener Statusberichte. Die DIVI ist mittlerweile so etwas wie die lauteste Alarmanlage im Corona-Panikorchester und wichtigster Stichwortgeber für die Warner und Mahner von der Sorte Merkel, Spahn, Drosten, Wieler, Lauterbach und Söder. Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem DIVI-Präsident Gernot Marx nicht den Teufel an die Wand malt, über „Kliniken am Limit“ um „fünf nach Zwölf“ klagt und die Notwendigkeit noch drastischerer Maßnahmen beschwört. Und jedes Mal greifen die politischen Krisenmanager die Vorlagen begierig auf, um damit die eigene harte Gangart zu rechtfertigen.

Kein verlässliches Monitoring

Dabei gibt es durchaus Leute vom Fach, die die Lage entspannter sehen. Zum Beispiel erklärte dieser Tage Thomas Hermann Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien Moers, gegenüber der „Bild-Zeitung“: „Wir sind und waren zu keiner Zeit am Rande unserer Kapazitäten.“ Nicht mal ein Viertel der 22.000 Intensivbetten in Deutschland seien mit Covid-19-Patienten belegt. Den Alarmismus der DIVI nannte er deshalb „unverantwortlich“ und „unverhältnismäßig“. „Ich befürchte keinen Kollaps, aber bis zum Sommer eine schwierige Situation“, befand auch der Leiter der Klinik für Intensivmedizin und Notfallmedizin des Klinikums Bremen Mitte, Rolf Dembinski. Die Lage sei „angespannt, aber noch beherrschbar“.

Für Francesco De Meo, den Vorsitzenden der Helios-Kliniken, der europaweit größten Krankenhauskette, sind volle Intensivstationen „nichts Neues“ und zudem spezifisch für Deutschland, wie er vor einer Woche der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte (hinter Bezahlschranke). Als „Beitrag zur Transparenz und einer zahlengestützten Beurteilung der aktuellen Situation“ veröffentlicht der Helios-Konzern täglich die Zahlen zur Bettenauslastung an den 89 deutschen Standorten. Für den gestrigen Donnerstag verzeichnet die Statistik knapp 15.300 Patienten auf Normalstation, davon 771 mit Covid-19, und 1.142 Intensiv- und darunter 334 Covid-19-Fälle.

Laut De Meo bewegen sich die Zahlen „insgesamt noch unter dem, was wir in der zweiten Welle im Winter bewältigt haben“. Außerdem verwies er auf die deutsche Besonderheit, wonach „Patienten vergleichsweise schnell auf die Intensivstation“ verlegt würden. Verglichen mit Spanien gebe es „dreimal so viele“ intensivmedizinisch Behandelte, „die Sterblichkeit ist dann in beiden Ländern aber wieder ungefähr gleich“. Nach Meinung des Helios-Chefs fehlt es für eine verlässliche Gefahreneinschätzung am nötigen Monitoring. „Wie viele Patienten sind auf den Intensivstationen, wie alt sind sie, wie lange und wie werden sie behandelt, wie viele versterben?“ Dafür brauche es gar nicht viel, man könnte die „ohnehin vorhandenen Daten“ nutzen, „die sogenannten Routinedaten“, die auch den Krankenkassen gemeldet würden. Allerdings habe es das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verpasst, die rechtliche Grundlage zu verändern, damit auch die Meldedaten der Intensivmediziner „einfacher genutzt werden könnten“. Wirklich „aussagekräftig“ wäre so auch der Sieben-Tage-Inzidenzwert der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner nur dann, wenn weitere Kennzahlen hinzugezogen und miteinander verknüpft würden, bemerkte De Meo.

Unechte Corona-Fälle

Wie die NachDenkSeiten bereits hier und hier thematisiert hatten, besteht ein großer blinder Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung darin, dass der Kreis „echter“ Corona-Kranker massiv überschätzt wird. Eine Auswertung der von De Meo angesprochenen „Routinedaten“ durch die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) hatte ergeben, dass von den übers Jahr 2020 als Covid-19-Patienten Hospitalisierten nur 45 Prozent tatsächlich eine per PCR-Test nachgewiesene SARS-Cov-2-Infektion durchgemacht hatten. Die anderen 55 Prozent wurden entweder gar nicht oder negativ getestet und lediglich durch eine klinisch-epidemiologische Begutachtung zum Covid-19-Fall auf Verdacht erklärt. Allerdings legen die ermittelten Daten zu Sterblichkeiten und Behandlungsroutinen für die IQM den Schluss nahe, dass es sich „bei diesen Patienten um eine andere Population als bei den nachgewiesenen Covid-19-Fällen“ handele.

Nach den neuesten Kennzahlen zum ersten Quartal 2021 hat sich das Verhältnis zwar zugunsten der laborbestätigten Fälle verschoben (53 Prozent gegenüber 47 Prozent). Gleichwohl bleibt es dabei: Sehr viele sogenannte Corona-Kranke sind faktisch gar keine Corona-Fälle, werden aber trotzdem als solche gehandelt und behandelt – mitunter auch falsch. Die offenbar massenhaften Fehldiagnosen könnten auch erklären, warum das System nicht längst an seine Grenzen gestoßen ist. Steckte hinter jedem Covid-19-Label tatsächlich ein „echter“ Corona-Fall, wären die Kliniken wohl mit einer über das in Herbst und Winter ohnehin anspruchsvolle Tagesgeschäft hinausgehenden Überlast konfrontiert. Die Belegungszahlen in der Breite – bei fraglos punktuellen Ausnahmen – liegen aber im Normalbereich der vorangegangenen Jahre. Jüngst erst offenbarte eine Studie der Technischen Universität Berlin, über die hier berichtet wurde, dass die Intensivbetten im ersten Pandemiejahr in kleinen Häusern im Schnitt zu unter 64 Prozent belegt waren, bei großen Standorten zu 71 Prozent. Gerade in der Intensivmedizin lässt sich dies schwerlich mit den in großem Stil aufgeschobenen Operationen und Behandlungen erklären – einen Notfall kann man nicht einfach absagen.

Volatile Bettenauslastung

Vom Medienmainstream werden solche Hintergründe allerdings konsequent ausgeblendet. Würde man sie berücksichtigen, müsste wegen der nur scheinbar Covid-19-überlaufenen Kliniken in puncto Hysterie kräftig abgerüstet werden. Aber Hysterie ist und bleibt in der Pandemie eine feste Konstante. Mehr noch gehört sie zum Geschäft, dem politischen sowieso, aber nicht minder zu dem der deutschen Krankenhausmanager. Dies zeigt sich gerade daran, dass die Zahlen zum Bestand an Intensivkapazitäten gerade nicht konstant sind. Sie sind im Gegenteil sogar hochgradig volatil.

Nehmen wir den 28. April: Da schlüsselte der DIVI-Tagesreport 21.924 belegte und 2.730 freie Plätze auf, was insgesamt 23.924 Betten ergibt, zuzüglich einer Notfallreserve von knapp 10.000. Nur vier Tage davor, am 25. April, wurde die Kapazität mit 23.713 beziffert, also rund 200 Plätzen weniger, wobei die Reserve bei 10.149 notierte. Der Eindruck von „Verschiebebahnhof“ verstärkt sich noch, blickt man weiter zurück. Während derzeit in der Spitze etwa 24.000 Intensivbetten ausgewiesen sind, waren es vor drei Monaten mit 26.957 über 3.000 mehr. Wo sind die ganzen schönen Betten geblieben, die doch gerade jetzt, da die dritte Welle übers Land schwappt, so bitter benötigt werden?

Diese Frage hatte sich zuletzt auch Sahra Wagenknecht von der Linkspartei gestellt: „Im zweiten Halbjahr 2020 sind irgendwie 6.000 Intensivbetten aus der Statistik verschwunden. Keiner weiß, warum.“ Doch, doch, einer weiß bestimmt, was los ist: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Er nämlich hat durch diverse Gesetze die Anreize dafür geschaffen, dass die Intensivbetten kommen und gehen, wie es gerade in den Kram passt, sprich in die Bilanzen. Der Informatiker Tom Lausen und sein Rechercheteam aus Ingenieuren, Notärzten und Anwälten ist den Vorgängen auf Basis der offiziellen DIVI-Daten auf den Grund gegangen und hat dabei Erstaunliches ans Licht befördert. So wisse die DIVI aufgrund der Eingaben der Krankenhäuser „überhaupt nicht, wie viele Patienten jemals mit Covid in den Intensivstationen gelegen haben“, gibt Lausen in einem Video auf exomagazin.tv zu bedenken.

Doppel- und Dreifachzählungen

Beispielhaft verweist er darauf, dass ein einzelner Patient von der Statistik im Falle von Verlegungen mehrfach geführt wird. Das DIVI-Register räumt dies auf seinen Webseiten ein – „Mehrfachzählungen möglich“ – ohne dies jedoch zu quantifizieren. Dagegen hatte das „Ärzteblatt“ im März unter Berufung auf „AOK-Daten bis Ende Juli 2020“ geschrieben, dass „10,8 Prozent aller stationären Covid-19-Fälle mindestens einmal“ die Station gewechselt hatten, „unter den beatmeten Patienten waren es 31,9 Prozent“. Trifft das zu, könnte das die Angaben zur Auslastung signifikant aufblähen. Aber die organisierten Intensivmediziner interessieren solche Unschärfen nicht und sie geben sich gar nicht die Mühe, die Statistik entsprechend zu bereinigen. Lausen wollte dazu Auskunft beim DIVI einholen und erhielt zur Antwort, man wolle nichts über schwere Verläufe wissen, „sie möchten nur die Betten zählen“.

Aber wie kann man sich um 6.000 verzählen, wie Wagenknecht monierte und was sie sich wundern ließ: „Was sich dramatisch verändert hat, sind die freien Kapazitäten (…), aber nicht, weil es mehr Intensivpatienten gibt, sondern weil die Betten immer mehr reduziert wurden.“ Tatsächlich könnte die Zahl der Verluste sogar noch größer sein. Allein zwischen April und Juli 2020 hatten sich rund 7.000 Plätze irgendwie in Luft aufgelöst. Dabei hatte BMG-Chef Spahn mit seinem im März aufgelegten „Krankenhausentlastungsgesetz“ eine Aufstockung der Kapazitäten auf bis zu 40.000 versprochen. Eine halbe Milliarde Euro ließ er es die Steuerzahler kosten, jedes neue Bett mit 50.000 Euro zu prämieren. Überdies setzte er die bis dahin geltenden „Pflegepersonaluntergrenzen“ vorübergehend außer Kraft. Damit musste sich eine Krankenpflegerin plötzlich um mehr Patienten kümmern als davor, womit den Betroffenen immerhin „Applaus vom Balkon“ sicher war.

Das alles führte immerhin zu einer deutlichen Zunahme an Betten auf das Niveau von knapp 33.000 in der zweiten Julihälfte. Von den rechnerisch eigentlich fälligen 39.700 war das aber meilenweit weg. Irgendwann musste sich dann auch der Minister die Augen reiben und zur Kenntnis nehmen, dass das schöne Geld für Mitnahmeeffekte draufgegangen ist. Aber auch die auf dem Papier vorhandenen Betten verdünnisierten sich, je länger sich der Sommer hinzog und je weniger die spärlichen Corona-Fälle den Aufwand rechtfertigten. Passend dazu reaktivierte die Bundesregierung im August auch noch die alten Personaluntergrenzen. Nun durfte sich eine Pflegekraft tagsüber nur noch um maximal zweieinhalb Intensivbetten kümmern, womit immerhin ein Stück Realitätssinn ins System einzog. Denn ein Intensivbett ohne auskömmliche Personalausstattung taugt in der Not zu gar nichts.

Spahn baut ab

Folgerichtig machten sich auf einen Schlag Tausende Betten aus dem Staub, beziehungsweise tauchten in Teilen in der Notfallreservekapazität auf. Das immerhin könnte die panischen Einlassungen manch eines Klinikchefs erklären, wenn die Belegung auf die Reserve zusteuert. Das fünfte Rad am Wagen mag es zwar geben, aber keinen, der es montieren kann. Von Spätsommer bis Herbst kannte der Bettenschwund kaum noch ein Halten. Befeuert wurde der Trend noch durch das Ende der sogenannten Freihaltepauschale zum 30. September. Bis dahin wurde das Vorhalten von Betten für mögliche Covid-19-Patienten, die aber wochenlang einfach nicht kamen, honoriert, etwa durch Verschiebung nicht zwingend notwendiger OPs. Weil die ganzen Betten von da an kein Geld mehr verdienten, wurden sie kurzerhand in großer Zahl in Bestände der Normalstation zurückverwandelt.

Allein bis Anfang November gingen über 4.500 Intensivbetten verloren, während die Regierung und ihre Berater unermüdlich Angst vor der zweiten Welle machten. Als dann die Fallzahlen im November tatsächlich schon merklich angezogen hatten, setzte Spahn zum nächsten Niederschlag an: dem „Krankenhausfinanzierungsgesetz“. Die am 18. November vom Bundestag beschlossene Neuregelung entschädigt Krankenhäuser für Ausfälle, die ihnen wegen der Pandemie entstanden sind. Zuwendungen erhalten allerdings bloß jene Einrichtungen, deren Intensivstationen zu mindestens 75 Prozent ausgelastet sind. Eine quantitativ gut ausgebaute Intensivpflege gerät da zum Ausschlusskriterium. „Besser“ steht da, wer wenig Betten hat und die auch noch möglichst voll bekommt. So kam es, wie es kommen musste. Viele Kliniken kürzten ihre Intensivbettenbestände künstlich und radikal ein, wodurch die Auslastung anteilig nach oben ging.

DIVI „hoch verblüfft“

Laut Informatiker Lausen war dies bei „sehr vielen Krankenhäusern“ zu beobachten, im Speziellen bei denen, die davor einen Überschuss an Kapazitäten hatten. Als Beispiele nannte er Leipzig, Bottrop, Goslar, Starnberg und Eisenach. Eindrücklich demonstriert er am Fall einer Klinik in Pinneberg, wie der „Bedarf“ an Betten je nach Belegungsumfang flexibel und „nach Belieben“ hoch und runter geregelt wurde, um ja nicht unter die 75-Prozent-Marke zu rutschen. Dabei sind die Schwankungen mitnichten nur auf etwaige Covid-19-Neuzugänge, sondern auf alle Arten von Krankheitsfällen zurückzuführen. Hier sollte man sich noch einmal die Worte von Helios-Chef De Mea vergegenwärtigen, wonach hierzulande Patienten vergleichsweise schnell auf der Intensivstation landen.

Rasend schnell rauschten nach Spahns Meisterstück die Intensivkapazitäten in den Keller. Am 11. November zählte das DIVI-Register noch rund 28.500 Plätze, zum Jahresende 2020 waren es schon fast 2.000 weniger, nämlich knapp 26.700. In den ersten Wochen des Jahres 2021, auf dem Höhepunkt der zweiten Welle, ging es noch rasanter bergab. Binnen vier Monaten verschwanden über 3.000 weitere Betten vom Bildschirm, obwohl sich aus demselben jeden Tag schlimmere Schreckensmeldungen von überfüllten Kliniken in die deutschen Wohnzimmer ergossen. Ein Schelm, wer dahinter Absicht vermutet.

Bei der DIVI hat man von all dem irgendwie nichts mitgekriegt. Lausen ist seine Schaubilder zwei Stunden lang am Telefon mit einer Pressesprecherin durchgegangen. Diese sei „hoch verblüfft“ gewesen „über das, was sie auf einmal visualisiert präsentiert bekommen hat“. Für den Informatiker steht jedenfalls fest, dass die DIVI-Tagesreporte „nicht zu einer bevölkerungsweiten Maßnahmensteuerung eingesetzt werden dürfen“. Kurzum: „Diese Zahlen sind nicht valide!“

 

Kommentar netvent.de:

Um die Daten und Zahlen rund um die Bettenhysterie zu veranschaulichen und um die manipulierten, aber in den Mainstreammedien als maßgeblich dargestellten Eckdaten zur Bewertung des Krankheitsstandes zu verdeutlichen, hier ein Rechenbeispiel, wie in der Realität verfahren wird. Dieses Rechenbeispiel ist deswegen so wichtig, da damit erkannt werden kann, wie und warum manipuliert wurde und auf welcher Basis, neben den unsäglichen, dazu noch falschen und in hohem Maße ebenfalls manipulierten Inzidenzwerten, das gesamte Paket von Grundgesetzeinschränkungen, inklusive Freiheitsberaubung, gerechtfertigt wird.

Wie wir aus obigem Bericht und auch aus tatsächlich erlassenen Gesetzen und Verordnungen ersehen können, hier zunächst die Basisdaten zur Erklärung der beispielrechnung.

1. Krankenhausentlastungsgesetz vom 25. März 2020:

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2020/1-quartal/corona-gesetzespaket-im-bundesrat.html

 

2. Mindestauslastung der Intensivbetten zur Berechtigung der Fallpauschale = 75 %

 

3. Fallpauschale pro Bett: 50 000 Euro

 

Rechnung:

Ein Krankenhaus verfügt über 30 Intensivbetten. Davon sind aber aktuell ( auch mit Coronapatienten ) nur 12 belegt.

Auslastungsgrad = 40 %

Resultat: Fallpauschale kann nicht erfüllt werden.

Was macht der Finanzchef dieses Krankenhauses?

Er schiebt 14 Betten in die Abstellkammer und meldet offiziell 16 Intensivbetten.

Nun hat er eine Auslastung von:

 

16 Betten = 100 %

12 Betten = X %

Ergebnis: Belegung = 75 %

 

Nun bekommt das Krankenhaus eine Zuwendung, und zwar für alle offiziell gemeldeten Intensivbetten, in Höhe von: 16 X 50 000 Euro = 800 000 Euro

 

So, und jetzt wissen wir über den ganzen, durchsichtige Zirkus, zumindest was den finanziellen Aspekt dieser unsäglichen Geschichte angeht, Bescheid.

 

Zur weiteren Vertiefung des Wissens zu dieser Affäre:

 

https://kenfm.de/das-maerchen-von-den-ueberforderten-intensivstationen-von-hermann-ploppa/

 

 

02. Mai 2021

Datum: 01.05.2021                                                        www.netvent.de                                                                    Berichte 105

Quelle:

https://www.neopresse.com/gesundheit/intensivstationen-schon-seit-jahren-am-limit/?source=ENL%20&gesundheits_artikel

 

 

Intensivstationen schon seit Jahren am Limit?


 

Von: NEOPresse 30. April 2021

Themen:CoronaCorona IntensivpflegeIntensivstation

 

 

/ photocosmos1 / shutterstock.com / 1023962968

Ein Bericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vom April 2020 zeigt, dass Deutschland, Österreich und die USA diejenigen Länder sind, die die beste und dichteste Versorgung mit Intensivbetten in Krankenhäusern haben. Deutschland steht sogar auf Platz eins, wenn es um die Versorgung mit Intensivbetten geht.

Betten gestrichen worden

In den vergangenen 12 Monaten sind in Deutschland jedoch sogar so viele Krankenhausbetten gestrichen worden, wie in den acht vorangegangenen Jahren insgesamt. Im Jahr 2020 sind 25 Krankenhäuser geschlossen worden. In den Jahren 2018 und 2019 zuvor sind bereits 4.000 Krankenhausbetten reduziert worden. Wie passt das mit dem Bild zusammen, welches Medien und Politik von den angeblich überlasteten Intensivstationen zeichnet?

Die OECD Studie zeigt, dass die Bettenanzahl in Deutschland dennoch ein Vielfaches im Vergleich zu Ländern wie Spanien oder Italien beträgt – Länder, die besonders stark von der Pandemie betroffen gewesen sein sollen. Wie kann es also sein, dass es laut Medien und Politik in Deutschland zu vermeintlich vergleichbaren Zuständen der völligen Überlastung gekommen ist wie in Italien`?

Vergleicht man die Meldungen der Vorjahre über Engpässe in der Krankenhausversorgung und auf Intensivstationen während der saisonalen Grippewellen, muss man feststellen, dass die Lage in Gesundheitsbereich offenbar schon seit längerem kritisch ist. Ein Notarzt berichtete 2013 in der „Welt“, dass „es eine unverändert angespannte Situation auf Intensivstationen gebe und die meisten Krankenhäuser Kapazitätsprobleme hätten“. Auch andere Medien-Berichte titelten Ähnliches und berichten von überlasteten Intensivstationen, insbesondere bei Grippewellen.

Doch wie dramatisch ist die Lage aktuell tatsächlich in den Krankenhäusern? Dazu äußerte sich der Chef der Helios-Kliniken, Francesco de Meo gegenüber der „Welt“: „Die Lage ist derzeit nicht dramatisch. Im Vergleich zu Spanien gibt es etwa gleich viele Corona-Infektionen in Deutschland. Allerdings werden in Deutschland dreimal so viele Patienten auf Intensivstationen behandelt, wie in Spanien“. Gerald Gaß, Vorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft sagte der „Presse Augsburg: „Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems wird es absehbar nicht geben. Es droht auch kein Ende der Versorgung.“

Das Ärzteblatt berichtet sogar über eine „historisch niedrige Bettenauslastung“ während der Pandemie und die Krankenstands-Statistik untermauert die genannten Aussagen. Vielmehr scheint die Überlastung von Intensivstationen alljährliche Normalität zu sein, wenn die Grippewelle von November bis April einsetzt.

 

Kommentar netvent.de:

Schon vergangene Woche, am 25. April 2021, hatte ich unter: Berichte 104 „Das Märchen von den überforderten Intensivstationen“, über die angebliche Notlage in unseren Krankenhäusern über fehlende Intensivbetten berichtet. Wer in den vergangenen Wochen und Monaten ( es ist jetzt schon über ein Jahr her ), sich nicht nur in den Mainstreamedien über diese ganze Thematik informiert hat, dem ist es zwischendurch ziemlich klar geworden, mit welchen gefälschten Zahlen wir manipuliert werden sollen. Das gesamte Thema ist einfach viel zu wichtig, vor allem in einer logisch zu Ende gedachten Konsequenz bezgl. des Sinn´s der ganzen Hysterisierung und mit Blick auf zu erwartende, weitere Maßnahmen mit welchem Ziel, um es zu übergehen. In sehr vielen, bisherigen Beiträgen, sowohl in der Rubrik „Politik“, „Berichte“ als auch in „Internetvorträgen“ von mir, habe ich versucht die dahinter stehende Problematik zu durchleuchten. Ein großer Teil dieser Informationen befasste sich auch mit Veröffentlichungen namhafter, internationaler Wissenschaftler, bis hin zu Nobelpreisträgern, die die gesamten Maßnahmen contra einer angeblichen Pandemie, und hier speziell die den Maßnahmen zugrunde liegenden Messwerte, Daten und daraus resultierenden, grundgesetzwidrigen Eingriffen in unsere Freiheit, nicht nur in Frage stellen, sondern sie auch als falsch enttarnen. Dazu gehören an erster Stelle die sogenannten PCR – Test´s, die Selbsttestaktionen und die daraus resultierenden, unverantwortlich manipulierten Inzidenzwerte und die Zahl der „an“ oder „mit“ Coronaviren Verstorbenen.

Nachdem nun der anfängliche „R – Wert“ abgelöst wurde von den oben erwähnten Inzidenzwerten und man nun auch hier so langsam merkt, dass sich die Bevölkerung kopfschüttelnd aber stetig von dieser Inzidenzfarce unbedingt verabschieden möchte, schwenkt man nun sehr dosiert aber beharrlich fast nur noch auf Hinweise bezgl. Krankenhausüberlastungen und natürlich auf die Knappheit von Intensivbetten über. Aus diesem Grunde habe ich heute eine weitere Pressestimme zu diesem „Bettgeflüster“ aufgenommen, um die Vielseitigkeit und Vielzahl von Protesten in anderen, freien Medien und Institutionen zu zeigen. Vielleicht kennt der Eine oder die Andere eine Person etwas näher, die im Krankenhausbereich an verantwortungsvoller Stelle arbeitet, und bereit ist, sich Ihnen gegenüber ehrlich über genannte Problematik zu äußern. Ich kenne jedenfalls sehr gut eine Oberärztin aus dem Privatkomplex des „Klinikum München“ ( dazu gehören u.a. Klinikum Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing, Thalkirchner Straße ), die über eine „ehrliche“ Intensivbettenknappheit nicht informiert ist!

 

25. April 2021

Datum: 25.04.2021                                               www.netvent.de                                                             Beitrag: Berichte 104

Quelle:

https://demokratischerwiderstand.de/artikel/232/das-marchen-von-den-uberforderten-intensivstationen

 

 

Das Märchen von den überforderten Intensivstationen

Der knallharte Überlebenskampf zwingt deutsche Kliniken zur Erzeugung falscher Zahlen, Konkurrenzdruck und Bilanzbetrug.

Von Hermann Ploppa


 

Kanzlerin Merkel hat sich die neuen Sondervollmachten vom Bundestag gewähren lassen, um einen gesundheitlichen Notstand wirkungsvoll zu bekämpfen. So sagt sie.

Als zentrale Begründungen für den bundesweiten Hausarrest mit nachgereichter Impfpflicht führt Merkel an: erstens die hohen Inzidenzwerte. Nun wissen wir alle, dass die Inzidenzwerte dadurch zustande kommen, dass die Leute »kostenlose« Corona-Selbsttests machen und dann möglicherweise ganz verängstigt zum nächsten PCR-Test eilen. Aber auf diese Weise erzeugte Inzidenzen sind ohne Aussagewert, weil sie keine prozentualen Beziehungen zur Gesamtbevölkerung darstellen. Und der andere Grund zum Hausarrest: die Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern seien hoffnungslos überfüllt. Demnächst müssten dann mit dem Tod ringende Patienten nachhause geschickt werden. Ein Fall für die so genannte »Triage«: Ärzte selektieren, wer als lebenswert zu gelten hat und wer nicht.

Stimmt das mit den überlasteten Intensivstationen?? Zweifel sind angebracht. Zunächst einmal wurde die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland über die Jahrzehnte immer weiter aufgebaut. So verfügten Deutschlands Krankenhäuser bis zum Jahre 2020 noch über 32.000 Intensivbetten. Diese wurden jedoch schon zwischen Juli und November 2020 auf 28.814 Intensivbetten heruntergefahren. Das alleine gibt schon sehr zu denken. Jedoch schrumpfte die Anzahl der Intensivbetten noch einmal um etwa 6.000 auf heute noch 22.901. Wie kommt es, dass gerade in Zeiten einer angeblich derart schweren Seuche 10.000 Intensivbetten abgebaut werden? Der ehemalige Hauptgeschäftsführer Georg Baum begründete das damit, dass »die Belegungsdichte zur Infektionsprävention zurückgefahren werden muss und weil Mitarbeiter erkranken und quarantänebedingt ausfallen«. Nun ja, aber wenn wirklich so eine große Gefahr für den Fortbestand der Bevölkerung durch Corona bestehen würde, müssten doch alle Mittel der Welt in Bewegung gesetzt werden, um dieser Gefahr zu begegnen?

 

TASCHENSPIELERTRICKS UM INTENSIVBETTENBELEGUNG ZU MANIPULIEREN

Wir nähern uns dem Thema an, wenn wir das DIVI-Register betrachten. Die Deutsche Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin veröffentlicht seit Beginn der Corona-Kampagne ausführliche Berichte über die Situation der Intensivstationen, und zwar für jedes einzelne Krankenhaus in unserer Republik. Der Youtuber Samuel Eckert hat sich die Mühe gemacht, die Situation jeder einzelnen Intensivstation zu analysieren. Wir sehen dabei: die Anzahl der Intensivpatienten ist über die ganze Corona-Welle hinweg immer gleich geblieben. Es gibt im Augenblick sogar weniger Intensivpatienten als im Sommer letzten Jahres. Das kann gar nicht anders sein. Dem entspricht nämlich, dass wir in diesem Frühjahr deutlich weniger Sterblichkeit haben als im Mittel der letzten vier Jahre. Was also ist anders? Wie kommt es, dass die Intensivstationen dennoch eine Auslastung von bis zu hundert Prozent an DIVI melden?? Nun, am 19. November 2020, im Windschatten der Neufassung des umstrittenen Infektionsschutzgesetzes wurde auch das Krankenhausfinanzierungsgesetz geändert. In der Neufassung ist vorgesehen, dass Krankenhäuser für ihre Intensivstationen besondere Förderbeträge aus dem Gesundheitsfonds bekommen. Voraussetzung: im Landkreis des betreffenden Krankenhauses übersteigt der Inzidenzwert 70 auf 100.000 Einwohner. Zudem muss die Intensivstation zu über 75 Prozent mit Patienten belegt sein.

 

MYSTERIÖSER BETTENSCHWUND

Den erforderlichen Inzidenzwert schaffen wir locker. Aber um eine Belegung der Intensivstationen mit über drei Viertel melden zu können, bedienen sich die Krankenhausmanager eines bestechend einfachen Tricks: Die Krankenhäuser schieben einfach leere Betten aus der Intensivstation auf den Korridor, melden die Betten ab – und schon sind sie am Limit. Dass so etwas möglich ist, kann man sich als Außenstehender kaum vorstellen, aber so einfach ist das tatsächlich. Das Krankenhaus Offenbach hatte im April 2020 noch 57 Intensivbetten – jetzt sind es noch 25. Noch einmal: die Anzahl der Intensivpatienten ist im Lauf der letzten zwölf Monate immer einigermaßen gleich geblieben. Nur die Belegung, dargestellt in Prozenten, hat massiv zugenommen. Das Krankenhaus Waldshut baute in diesem Zeitraum von 44 Betten auf 15 Betten ab. Das Krankenhaus Dachau halbierte von 60 auf 30 Intensivbetten. Und überall fand der Abbau exakt nach Inkrafttreten des überarbeiteten Krankenhausfinanzierungsgesetzes statt. Und zwar drastisch. Es ist zwar legitim, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass die Intensivstationen jetzt zu annähernd hundert Prozent belegt sind. Es ist aber extrem unseriös, mit solchen Prozenten hausieren zu gehen, ohne mitzuteilen, dass die Anzahl der Intensivpatienten über die ganze Zeit gleich geblieben ist und jetzt sogar abnimmt. Auf solche erbärmlichen Taschenspielertricks stützt die Bundeskanzlerin ihre Rechtfertigung, die Grundfesten der Demokratie zu zerstören.

Jene Taschenspielertricks sind möglich geworden in einer verwilderten Krankenhauslandschaft. Früher waren die Krankenhäuser Teil des öffentlichen Versorgungsauftrags. Etwa seit Mitte der 1980er Jahre wurde auf Druck von Lobbyverbänden Profitorientierung im Gesundheitswesen zunehmend eingebracht. Wo früher städtische und kirchliche Krankenhäuser gute Arbeit geleistet haben, sind nun immer mehr private Krankenhäuser aufgemacht worden. So schreibt das Ärzteblatt: »Bei den Krankenhausträgern gab es eine deutliche Verschiebung von den kommunalen zu privaten Trägern: War 1991 jede zweite Klinik in öffentlicher Hand (46 Prozent), so ist der Anteil seither auf 29 Prozent geschrumpft. 34 Prozent wurden von Kirchen, Stiftungen oder Vereinen unterhalten (freigemeinnützige Träger). 1991 waren es 39 Prozent. Der Anteil der privaten Träger stieg von 15 Prozent 1991 auf 37 Prozent.«

 

GROSSES STERBEN – DER KRANKENHÄUSER

Damit einher geht auch das große Krankenhaus-Sterben. Denn aus demselben Ärzteblatt-Artikel erfahren wir, dass seit der Privatisierung des Gesundheitswesens ein Viertel aller Krankenhäuser geschlossen wurden. Es handelt sich vornehmlich um kleine Krankenhäuser in der Fläche. Kommunale Krankenhäuser, die einen umfassenden Versorgungsauftrag zu erfüllen haben, verlieren lukrative Patienten an Privatkliniken und müssen sehen, wie sie mit der berüchtigten Fallpauschale noch rentabel arbeiten können. Bis sie schlicht und ergreifend pleite sind und abgewickelt werden. Da jenes pervertierte Rentabilitätsgebot anstelle des Versorgungsauftrags gilt, versucht jeder Geschäftsführer eines Krankenhauses überall noch Geld zu akquirieren. Gegen das private Asklepios-Krankenhaus in Harz-Ort Seesen ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen möglicherweise »zu Unrecht erhaltener Zahlungen für freigehaltene Corona-Betten« (das war letztes Jahr). Die miese Trickserei mit den am Limit arbeitenden Intensivstationen, die in Wirklichkeit nur ihre Bettenzahl reduziert haben, ist eine logische Konsequenz des mörderischen Rentabilitätsdrucks im Gesundheitswesen. Man kann hier ansatzweise auf Mitleid plädieren. Dass die Bundesregierung diese statistischen Notlügen der leidenden Krankenhäuser als Begründung für die Abschaffung der Demokratie missbraucht, ist allerdings durch rein gar nichts zu entschuldigen.


 

Zum Autor: Hermann Ploppa ist Politologe, Buchautor und Chef des Wirtschaftsressorts der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

 

  Kommentar netvent.de:

Es ist in diesem Falle recht einfach, die Glaubwürdigkeit dieses Berichtes, die Zahlen und damit auch des Autors ( Hermann Ploppa ), zu beurteilen. Man muss nur bei google das Suchwort „aerzteblatt“ ( dazu noch: „Intensivbetten“ ) eingeben und die relevanten Informationen, eben zu diesem Thema, da aktuell in aller Munde, liegen vor. Ebenso kann man sich auf der Internetseite Der DIVI ( Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv – und Notfallmedizin ) die dort aufgeführten Tabellen anschauen. Selbstverständlich muss man da schon ein wenig tiefer recherchieren, denn so ohne weiteres werden bedenkliche Fakten nicht unbedingt direkt erfahrbar sein. Speziell in diesem Fall ( bei der DIVI ) muss berücksichtigt werden, dass sehr viele Krankenhäuser in Deutschland ihre Intesivbettenkapazität künstlich reduziert haben, um in den subventionsberechtigten Wert von mindestens 75 % - iger Intensivbettenbelegung zu kommen - immerhin 50 000 Euro pro Bett                                          ( Krankenhausfinanzierungsgesetz )! Die leitenden Ökonomen von gewinnorientierten Krankenhäusern wären doch wohl nicht ganz bei Trost, würden sie nicht schnell, bei anstehender Bewertung, 5 oder 10 Betten in die Abstellkammer verschieben. Was dort allerdings trotzdem, auch schon auf den ersten Blick, ersichtlich ist, reicht durchaus für ein äußerst kritisches Nachdenken und eine zurückhaltende Betrachtung offizieller Darstellungen. Es dürfte auf der Hand liegen, dass sich das „Ärzteblatt“ nicht mit der Zeitschrift „Demokratischer Widerstand“ und mit einem seiner Autoren, in diesem Falle mit Hermann Ploppa, bezüglich Themen und Fakten abspricht. Ich glaube eher, ganz im Gegenteil, dass es dem „Ärzteblatt“, schon im eigenen Interesse daran liegt, wahrheitsgetreu zu informieren, denn eine hoch angesetzte, ethisch verpflichtende Glaubwürdigkeit, sollte, speziell in der Medizin, als geboten erscheinen. Ob hier allerdings ebenfalls, in finanzpolitischen Angelegenheiten, neutral und objektiv berichtet wird, kann ich nicht beurteilen, sollte aber durchaus als überlegenswert zu betrachten sein.

 

 

24. April 2021

Datum: 24.04.2021                                                 www.netvent.de                                                            Beitrag: Berichte 103

Quelle:

https://www.rubikon.news/artikel/das-einmaleins-der-macht

 

 

Das Einmaleins der Macht

Die Techniken der Herrschaftsausübung sind über viele Epochen hinweg gleich geblieben und wurden perfektioniert.

von Dharmendra Laur

 

Die Besetzung wechselt, aber das Theaterstück bleibt im Prinzip das gleiche. Mit dem derzeitigen politischen Geschehen ist deutlich geworden: Auch heute noch, in unseren westlichen Gesellschaften, existieren Kräfte, die über so viel Macht und Einfluss verfügen, dass sie weitreichende Veränderungen gegen das Interesse der Allgemeinheit durchsetzen können. Im Gegensatz zu den Monarchen der Vergangenheit herrschen diejenigen, die heute schalten und walten, jedoch nicht direkt. Sie halten sich im Hintergrund, und oft ist nicht einmal klar, bei wem die Fäden eigentlich wirklich zusammenlaufen. Durch einen sorgfältigen Vergleich heutiger Machtstrukturen mit denen vergangener Epochen können wir jedoch durch den Nebel der Verschleierung hindurchblicken und jene Gruppe identifizieren, welche die Geschicke der Welt weitgehend dirigiert.

Herrschaft im Mittelalter

In der Vergangenheit wurde Macht vor allem auf zwei Arten ausgeübt: zum einen durch rohe, physische Überlegenheit und die damit einhergehende Fähigkeit, Zwang auszuüben; dem gegenüber steht die Machtausübung durch eher subtile, intellektuelle Überlegenheit, mit deren Hilfe man andere, vorwiegend durch Täuschung, manipulieren und kontrollieren kann.

Während des Mittelalters waren in Deutschland und Europa beide Formen präsent. Die grobe, weltliche Macht lag formal in den Händen der Fürsten und Könige, die über Armeen verfügten und ihren Willen gewaltsam durchsetzen konnten. Der Klerus, also die Vertreter der sogenannten Geistlichkeit, bestimmte maßgeblich, woran die Menschen damals glaubten. Die Geistlichen waren die Herren der Meinungen und Ansichten und genossen hohes Ansehen und Vertrauen. Das brachte sie in eine Position, in der sie ihre Zuhörer, von ihrer Kanzel herab, beinahe nach Belieben mit Gedanken und Ideen füttern konnten. Viele der gepredigten Inhalte zielten vor allem darauf ab, Vorteile für die klerikale Klasse zu schaffen.

Tatsächlich hatte der Klerus nicht nur Kontrolle über die Gedanken der gemeinen Bevölkerung, sondern besaß auch die letztendliche Macht über die weltlichen Fürsten. Das wird zum Beispiel am berühmten Gang nach Canossa deutlich, als der weltliche König Heinrich IV. im 11. Jahrhundert nach Canossa reiste, um sich vor Papst Gregor VII. zu verneigen und so seine Niederlage in einem Kampf um das Recht darüber, Bischöfe und Äbte in ihre Kirchenämter einzusetzen, einzugestehen und um Vergebung zu bitten. Generell waren die Könige und Kaiser des damaligen Deutschen Reiches von der Gunst des Papstes abhängig, der seine Dominanz ihnen gegenüber bei deren Krönung demonstrierte. Schließlich war es der Papst, der dem Kaiser die Krone aufs Haupt setzte und nicht umgekehrt. Der Kaiser empfing seine Macht so symbolisch vom Papst.

Die eigentliche Macht lag also beim Klerus und damit bei den Herrschern über Gedanken und Ideen. Wie konnten sie die weltlichen Fürsten trotz deren Armeen kontrollieren?

Dogma

Indem sie mithilfe von unantastbaren Glaubenssätzen geistige Gefängnisse konstruierten, aus denen einzelne Individuen nur schwer entfliehen konnten. Verbreitet eine Vertrauens- und Autoritätsperson, wie beispielsweise ein örtlicher Pfarrer, Überzeugungen wie die von der Existenz eines Fegefeuers und ähnliche, angsteinflößende Mythen, lähmt die daraus entstehende Angst die jeweiligen Gläubigen oft so sehr, dass sie es nicht einmal wagen, den Mythos selbst zu hinterfragen.

Darüber hinaus können die wenigen, die die Informationen des Priesters hinterfragen, kaum über ihre Ansichten sprechen, weil sie Gefahr laufen, von der Mehrheit der Strenggläubigen ausgestoßen zu werden.

Als Menschen ist unser nacktes Überleben abhängig von der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Fast nichts weckt unsere ureigensten Ängste so sehr wie die Angst vor absoluter sozialer Isolation. Sie ist lebensbedrohlich.

Und so stehen die wenigen kritischen Seelen nun also da und können ihre Gedanken nur unter großem Risiko verbreiten. Das zementiert nicht nur das bestehende dogmatische Glaubensgefängnis, sondern erschwert auch noch das Auffinden von Gleichgesinnten, was die Grundvoraussetzung für die Formierung einer möglichen Widerstandsbewegung ist. Zu den sozialen Repressionen, die sich aus den fanatischen Überzeugungen der Klerusanhänger ergeben, gesellen sich häufig noch direkte Bedrohungen von Leib und Leben Andersdenkender in Form staatlicher Repressionen durch die weltlichen Herrschaftsstrukturen. Ketzer wurden auch von weltlichen Fürsten verfolgt, wie beispielsweise im Falle des Wormser Edikts von 1521 über Martin Luther. Es verbot im gesamten Reich die Unterstützung und Unterbringung Luthers sowie das Lesen und Verbreiten seiner Schriften. Das Edikt wurde vom Reichstag verhängt und vom Kaiser gezeichnet.

Daran wird deutlich, dass die weltlichen Herrscher dieser Zeit die Interessen der geistlichen Fürsten durchsetzten. Zudem zeigt es, wie sehr sich die Religionsführer jener Zeit über das Fundament ihrer Macht im Klaren waren. Ihre Kontrolle über die Gedanken und Ansichten der Bevölkerung wollten sie unter keinen Umständen preisgeben.

Ein weiterer wichtiger Baustein zum Machterhalt des Papstes und seiner Organisation bestand darin, ausschließlich auf Latein zu predigen und die entsprechenden grundlegenden Lehren und Schriften nur in Latein verfügbar zu machen. Das machte es für die einfachen Leute von damals praktisch unmöglich, das Gesagte zu hinterfragen oder sich aus eigener Kraft das notwendige Wissen anzueignen, um in den Augen ihrer Zeitgenossen als geistliche Autorität anerkannt zu werden.

Sich auf Latein zu beschränken war ein Trick des Klerus, um den Zugang zu ihren Reihen sorgfältig kontrollieren zu können und die Risse in ihren Ideologiegebäuden zu maskieren. Nur wer die entsprechende Autorität besaß, um über geistliche Themen zu sprechen, wurde angehört, und um die Autorität zu erlangen, war man auf Unterstützung der bestehenden Autorität angewiesen. Ohne diese Unterstützung war es nur sehr schwer — wenn überhaupt — möglich, sich entsprechendes Wissen und Fähigkeiten anzueignen. So sicherte der Klerus seine dominante gesellschaftliche Position.

Die weltlichen Herrscher mögen das teilweise durchschaut haben, waren dagegen aber machtlos. Ihre Armeen speisten sich ja selbst aus ebendieser Bevölkerung, deren Verstand in den geistigen Gefängnissen der intellektuellen Klasse verharrte.

Wir sehen also, an der Spitze der Gesellschaft standen damals die Intellektuellen in Form des Klerus, angeführt vom Papst. Sie manipulierten die Gedanken und Gefühle ihrer Untertanen und sicherten auf dieser Weise ihre Macht. Sie waren mächtiger als die höchsten weltlichen Herrscher, die selbst mit ihren Armeen nicht gegen die dogmatischen Bannsprüche ihrer Herren ankamen.

Nun zu unserer heutigen Situation: Welche Parallelen gibt es, wo sind die Unterschiede und was können wir daraus lernen?

Herrschaft heute

Die wohl drastischsten Veränderungen des vergangenen Jahres betreffen Freiheitsbeschränkungen im Namen der Gesundheit. Kleine, winzig kleine und sehr komplizierte Teilchen sollen unsere Gesundheit bedrohen. Um den Qualen einer Zwangsbeatmung und dem drohenden einsamen Tode zu entgehen, müssen wir bestimmte Regeln befolgen und Zwangsmaßnahmen akzeptieren.

Diese Regeln können wir nicht wirklich hinterfragen, denn aufgrund der Komplexität der zugrundeliegenden Materie bedarf es einer Legitimation, um über diese Themen zu sprechen. Diese Legitimation umfasst zumindest zwei, besser aber vier Buchstaben vor dem Namen sowie einen weißen, medienwirksamen Kittel. Diese Insignien intellektueller Autorität muss man sich in langwierigen akademischen Ausdauerläufen erarbeiten, und sie sind daher nur für eine kleine Gruppe realistisch erreichbar.

An dieser Stelle beginnen wir Parallelen zwischen damals und heute zu erkennen: Heute ist es wieder eine relativ kleine Gruppe von Intellektuellen, aufgrund deren Ansichten harte Zwangsmaßnahmen legitimiert werden. Ohne die Meinungen scheinbarer Experten zur Gefährlichkeit bestimmter Mikroben könnten Regierung, Polizei und Justiz nicht so agieren, wie sie es derzeit tun. Zumindest nicht ohne massiven Widerstand.

Die Kontrolle über Gedanken und Ideen ist bei der Ausübung von Macht gegenwärtig also wieder — oder immer noch — von großer Bedeutung. In dieser Hinsicht übernehmen heute einige sogenannte Wissenschaftler die Rolle der damaligen Kleriker.

Sie erschaffen abstrakte Bedrohungsszenarien, die für die meisten Leute nicht nachprüfbar sind. Die Argumentationen der Pseudowissenschaftler wirklich bis ins letzte Detail nachvollziehen zu können erfordert eine jahrelange Spezialausbildung, über die nur relativ wenige verfügen.

Auch beherrscht ein Großteil der Bevölkerung die Fachterminologie der in eindrucksvollen weißen Gewändern auftretenden Männer und Frauen nicht und kann daher nicht einmal die Sprache derjenigen verstehen, deren Ansichten herangezogen werden, um weitreichende Freiheitsbeschränkungen zu rechtfertigen. Das Latein der damaligen Kleriker wurde in gewisser Weise ersetzt durch das Fachchinesisch heutiger Pseudowissenschaftler.

Mit Pseudowissenschaftler meine ich diejenigen Wissenschaftler, die sich aus wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen Auftragsforschungen mit zumindest gewünschten Resultaten widmen. Selbstverständlich gibt es viele aufrichtig und gewissenhaft arbeitende Wissenschaftler. All diese sind hier ausdrücklich nicht gemeint.

Wie wir sehen, gibt es einige Parallelen zwischen den gegenwärtigen und vergangenen Mechanismen der Machtausübung. Damals wie heute war und ist ein gewisses Maß an Kontrolle über die Gedanken und Meinungen der Bevölkerung notwendig, und damals wie heute kommt den Meinungen und Gedanken einer relativ kleinen, schwer zugänglichen und kaum hinterfragbaren Gruppe von Intellektuellen eine überproportionale Bedeutung zu. Doch sind die Intellektuellen, die Akademiker, die sogenannten Wissenschaftler auch diejenigen, bei denen die Fäden zusammenlaufen? Sitzen sie an der Spitze der Pyramide? Vereinen sie die meiste Macht auf sich? Betrachten wir dazu einige Unterschiede zwischen damals und heute.

Machtverschiebung

Die Geistlichkeit war damals nahezu überall vertreten. Noch heute findet sich in unseren Breiten kaum ein Dorf, mag es auch noch so klein sein, das nicht über eine kleine Kirche oder zumindest eine Kapelle verfügt.

Die intellektuelle Herrscherkaste von damals verfügte somit über ein eigenes, weit gespanntes Netz zur Verbreitung ihrer Ideologien. Sie konnte ihre Glaubensgrundsätze unabhängig von der Gunst anderer selbst verbreiten und gleichzeitig deren Einhaltung sicherstellen.

Darüber hinaus verfügten die Kleriker über großen Grundbesitz. So konnten sie ihren eigenen Unterhalt bequem als Lehnsherren bestreiten. Steuern, Zwangsabgaben und Fronarbeit auf den eigenen Ländereien sicherten das Wohlergehen der geistlichen Fürsten. Abtrünnige Untertanen wurden notfalls mit Hilfe der weltlichen Kaiser und Könige auf den „rechten” Weg zurückgeführt. Die Spitze der damaligen Herrschaftspyramide konnte ihre Macht also weitestgehend alleine aufrechterhalten und war dazu kaum auf die Unterstützung anderer Interessengruppen angewiesen.

Die Pseudowissenschaftler genießen diese Privilegien heute nicht mehr. Sie sind nicht bis in jedes Dorf mit eigenen Außenstellen vertreten und verfügen auch über keinen unmittelbaren Zugang zur breiten Öffentlichkeit. Vielmehr sind sie für die Verbreitung ihrer Gedanken und Ansichten auf Unterstützung zum Beispiel durch Politiker oder Massenmedien angewiesen.

Diese befinden sich zu weiten Teilen im Besitz — und damit unter der Kontrolle — von wenigen Großkonzernen, welche ihrerseits maßgeblich von wenigen ultrareichen Privatpersonen kontrolliert werden. Die Intellektuellen sind heute hochgradig abhängig vom Wohlwollen einer vergleichsweise jungen Klasse: der Klasse ultrareicher Wirtschaftseliten.

Verfügten die Intellektuellen früher noch selbst über große Reichtümer, müssen heute viele von ihnen in regelmäßigen Intervallen — typischerweise etwa alle 3 Jahre — Bittanträge zur Finanzierung ihrer Arbeit stellen. Diese Bittanträge werden auch Forschungsanträge genannt und sind eine wesentliche Finanzierungsquelle wissenschaftlicher Vorhaben.

Welche Forschungsthemen förderungswürdig sind, bestimmen die Geldgeber selbst. Ein großer Teil der Wissenschaftsförderung entstammt zwar noch immer öffentlichen Geldern und kann daher theoretisch von der Allgemeinheit mitgestaltet werden, praktisch üben Lobbygruppen mächtiger Wirtschaftsinteressen hier jedoch großen Einfluss aus. Hinter diesen Wirtschaftsinteressen steht erneut die gleiche Klasse ultrareicher Wirtschaftseliten, die neben ihrer indirekten Kontrolle über die Verwendung öffentlicher Fördermittel auch selbst ganz direkt Fördermittel im großen Stil bereitstellen und damit die Aktivitäten der Wissenschaftler auch ganz direkt kontrollieren.

Die intellektuelle Klasse in Form von Teilen der akademischen Wissenschaft ist heute auf mindestens zweierlei Weise hochgradig von der Unterstützung mächtiger Wirtschaftsinteressen abhängig: um einerseits ihren Selbsterhalt und ihre wissenschaftlichen Vorhaben zu finanzieren und um andererseits mit ihren Ansichten und Gedanken eine gewisse gesellschaftliche Wirkmacht entfalten zu können. Sie genießen nicht mehr das gleiche Maß an Unabhängigkeit wie ihre intellektuellen Kollegen der Vergangenheit. Die Abhängigkeitsverhältnisse haben sich zugunsten der Klasse mächtiger Wirtschaftseliten verschoben und mit ihnen die Machtverhältnisse. Dort, bei den Wirtschaftseliten, laufen die Fäden der Macht heute zusammen.

Die Herrschaftsinstrumente der Wirtschaftseliten

Auch die Kleriker hatten materielle Bedürfnisse in Bezug auf Nahrung, Unterkunft, Kleidung und Ähnliches. Die entsprechenden Güter stellten sie allerdings kaum durch ihrer eigenen Hände Arbeit her. Der Gütertransfer von der arbeitenden Bevölkerung hin zur Geistlichkeit wurde immer bedeutsamer und brachte die Händler und Kaufleute in eine für sie äußerst günstige Position. In einer immer komplexer werdenden Gesellschaft wurden sie zunehmend zu Mittelsmännern, die die Verbindung der Mächtigen mit den begehrten Handelswaren herstellten. Sie kontrollierten Handels- und Warenflüsse und schafften es binnen weniger Jahrhunderte, ihre Macht so weit auszubauen, dass sie es mit den alten Herrschaftsstrukturen aufnehmen konnten.

Vor diesem Hintergrund stehen die gesellschaftlichen Umwälzungen im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts in einem neuen Lichte. Sie waren auch Ausdruck sich wandelnder Machtverhältnisse und markierten den Aufstieg der Klasse mächtiger Wirtschaftseliten an die Spitze der Machtpyramide. Freie Märkte erfreuen gewiss diejenigen am meisten, die über große wirtschaftliche Macht verfügen. Sicherlich hatten die frühen Vertreter klassischer Marktideologien wie Adam Smith, David Ricardo und John Stuart Mill keine großen Schwierigkeiten dabei, wohlhabende Unterstützer zu finden, die ihre Arbeit und deren Verbreitung förderten.

Und hier schließt sich in gewisser Weise der Kreis zur Situation der heutigen pseudowissenschaftlichen Klasse. Die ultrareichen Marktbarone verstanden es früh, Ideen zu fördern, die für sie nützlich waren. Karl Marx hingegen, der die Enteignung der Wirtschaftseliten propagierte, war bettelarm und auf die Gunst eines einzigen Kapitalistensprösslings angewiesen. Schon seit Beginn der Machtübernahme durch die Marktbarone verstanden diese es, die Intellektuellen durch deren geschickte Förderung in ihren Dienst zu stellen und für ihre Interessen arbeiten zu lassen. Das trifft auch heute noch zu.

Die wahre Macht liegt bei der Kaste ultrareicher Wirtschaftseliten, den modernen Marktbaronen, die man jetzt wohl eher als Finanzbarone bezeichnen muss. Ihre Macht fußt auf einer Kombination von Kontrolle über die Güterströme und der Aufrechterhaltung von ausgewählten, unantastbaren Glaubenssätzen.

Die Unantastbarkeit unserer marktwirtschaftlichen Grundordnung zeigt sich unter anderem in Angela Merkels Ziel einer
„marktkonformen Demokratie“.

Die Kaste der Wirtschaftselite hat die Gesellschaft recht umfassend unter ihrer Kontrolle. Wie groß ihre Macht ist, konnten wir besonders im letzten Jahr sehen. Zudem bewiesen sie, dass sie vor nichts zurückschrecken, um ihre Macht zu erhalten und weiter auszubauen. Sie nehmen bereitwillig in Kauf, die Gesellschaft zu lähmen, Fortschritt zu behindern und enormes Leid zu verursachen. Die Herrschaft der ultrareichen Kaste ist eine große Bedrohung für die Menschheit. Doch wie können wir sie überwinden?

Der Weg nach vorn

Um das System zu ändern, müssen wir die zur Machterhaltung notwendigen ideologischen Kernelemente erkennen und das Fehlerhafte und Schädliche an ihnen aufzeigen. Aufklärung ist ein essenzieller Schritt auf dem Weg zu einem neuen System. Das alleine reicht aber nicht aus. Wir müssen auch gute und praktische Alternativen anbieten.

Derzeit leben wir im Kapitalismus, der seinen Namen trägt, weil Kontrolle über und Vermehrung von Kapital seinen Wesenskern bilden. Er ist von der Überzeugung getragen, dass unterm Strich für alle das Beste herauskommt, wenn jeder möglichst auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und für die Vermehrung seines eigenen Kapitals arbeitet. Das kommt besonders denen gelegen, die über viel Kapital verfügen. Um Kapital vermehren zu können, muss man erst einmal welches besitzen.

Nun stimmt es zwar, dass Selbsterhalt und die Anhäufung materieller Güter recht starke Antriebe des menschlichen Geistes sind. Als Fundament einer Wirtschaftsordnung können sie durchaus dazu beitragen, dass sich mehr Menschen stärker bemühen, was zu besseren Resultaten in Form einer gesteigerten Wirtschaftsleistung führt. Jedoch birgt dieser Ansatz auch gravierende Nachteile. Ein Verstand, der primär auf seinen eigenen Vorteil ausgerichtet ist, ist anfällig dafür, die Konsequenzen des eigenen Handelns für andere und die Gesellschaft als Ganzes nicht wahrzunehmen.

Entscheidungen, die Einzelnen dienen, der Allgemeinheit aber schaden, werden systematisch begünstigt. Die Folgen davon können wir unter anderem in Form grassierender Umweltzerstörung, extremer Armut in einer Welt überbordenden materiellen Reichtums oder Kriegen für die Interessen kleiner Gruppen sehen.

Zudem ist die Verengung des menschlichen Geistes auf seinen eigenen Vorteil nicht natürlich. Wir Menschen besitzen beides, eine Tendenz zum Eigennutz und eine Tendenz zu Güte und Mitmenschlichkeit. Beides wollen wir ausdrücken, beides braucht einen Platz. Ein Gesellschaftssystem sollte beide Aspekte systematisch fördern. Es sollte berücksichtigen, dass das Wohl jedes Einzelnen vom Wohl der Gemeinschaft abhängt und dass das Wohl der Gemeinschaft die Summe des Wohlergehens ihrer Mitglieder ist.

Ein wichtiger Schritt hin zu solch einem System wäre meines Erachtens die Einführung einer Obergrenze für Reichtum. Genauer: Niemandem sollte es gestattet sein, ohne die Zustimmung der Gesellschaft unbegrenzt materiellen Reichtum anzuhäufen.

Durch die geschickte Wahl einer geeigneten Obergrenze für Reichtum sowie der Möglichkeit für gemeinschaftlich beschlossene Ausnahmen können die wenigen Vorteile des Kapitalismus erhalten bleiben und seine wesentlichen Schwächen effektiv beseitigt werden.

Damit das gelingt, muss diese Obergrenze einerseits groß genug gewählt werden, dass nur sehr wenige Menschen sie erreichen. Dann bleibt der Anreiz zur Bemühung für die meisten Menschen erhalten. Andererseits muss sie gering genug festgesetzt werden, dass niemand unkontrolliert durch die Anhäufung von Reichtum in eine gesellschaftsbeherrschende Machtposition gelangen kann. Des Weiteren sollte die Obergrenze prinzipiell dynamisch angelegt sein und sich der Entwicklung des gesellschaftlichen Wohlstands anpassen.

Zum Thema einer Obergrenze für überbordenden Reichtum habe ich bereits ein ausführliches Video aufgenommen, dessen zentrale Inhalte auch in kondensierter, schriftlicher Form zur Verfügung stehen. Darin zeige ich die Notwendigkeit einer solchen Obergrenze auf, wäge sie gegen mögliche Nachteile ab und unterbreite konkrete Vorschläge für deren Umsetzung.

Die Grundvoraussetzung für die Einführung einer Obergrenze für Reichtum ist, dass die Idee zunehmende Verbreitung findet. Daher betrachte ich das Verfassen eines Artikels wie diesen als Arbeit daran, die Herrschaftsstrukturen der ultrareichen Kaste zu überwinden. Das gilt auch für die Verbreitung dieses Textes und weiterer Inhalte, die sich mit der Schaffung einer neuen Wirtschaftsordnung beschäftigen.

Ein neues System ist möglich, und das schneller, als viele es für möglich halten. Fangen wir jetzt damit an, die Fundamente dafür zu legen.


 

Dharmendra Laur, Jahrgang 1991, ist studierter Physiker, politischer Aktivist bei der ganzheitlichen politischen Bewegung MENSCHLICHE WELT und Redakteur beim unabhängigen Magazin TAGESLICHT. Nach seinem Studium machte er die Spiritualität zu seinem Lebensmittelpunkt. Die systematische Entwicklung des eigenen Bewusstseins ist für ihn der beste Weg zu individueller und gesellschaftlicher Freiheit. Daran arbeitet er durch tägliche spirituelle Praxis und ganzheitliches, gesellschaftliches Engagement.

 

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

 

 Kommentar netvent.de:

Es ist doch mitunter nicht nur lehrreich, sondern auch noch unterhaltsam, sich mit Themen zu beschäftigen, die verschiedene Disziplinen gleichzeitig behandelt und in vermeintlicher Konkurrenz betrachtet. Dazu auch noch extrem wichtig, speziell in Konstellation und Sichtweise dieses Beitrages, bestimmt er doch nicht weniger als die Regeln, die unser Miteinader und unsere Lebensweise bestimmen. Wie sagt man so schön und treffsicher: „Die Schauspieler wechseln, das Theater bleibt das Gleiche.“ Oder noch aufhellender und auf unsere modernen Probleme fixiert: „Wir gehen und dürfen zwar ( noch ) wählen, aber das System bleibt weiterhin erhalten und es ändert sich – nichts.“ Von der Frühzeit der Menschheitsgeschichte bis heute hat immer nur personifizierte Macht, und das mit ihrer Hilfe ergaunerte Vermögen, das Zepter in der Hand gehabt und verteidigt. Es kommt doch letztendlich, bei einem Anspruch auf ein lebenswertes Leben, nur noch auf eine Nuancierung an, inwieweit sie Würde und Lebensbedingungen des Einzelnen zulässt. Dieser Beitrag gibt einen sehr guten, geschichtlichen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Regierungsformen und ihrer Machtausübung zwar kurz, aber verständlich zu Papier. War zu früheren Zeiten, wie im Bericht beschrieben, das Angstprinzip Hölle und Fegefeuer das Mittel der Wahl zur Gehorsamseinforderung, so ist es heute ein kleines Virus mit Namen SARS – CoV - 2! Eine schon sehr erstaunliche Entwicklung. Vielleicht frönen einmal unsere Nachkommen einem System, welches ausschließlich auf die Anwendung moralischer Prinzipien ausgerichtet ist. Dazu müssten wir allerdings schon heute beginnen, nämlich, zunächst, mit der Abschaffung des „Verzinsten Kreditsystems.“ Mehr erst einmal nicht – ehrlich!

 

18. April 2021

Datum: 18.04.2021                                                 www.netvent.de                                                           Beitrag: Berichte 102

Quelle:

https://www.rubikon.news/artikel/hotspots-und-coolspots

 

 

Vorbemerkung netvent.de:

Unter meiner begründeten Annahme, dass der Autor und auch die Redaktion von „Rubikon“, nicht unbedarften Spinnern zuzurechnen sind, würde jeder mittelmäßig begabte Philosoph ( in ) gefahrlos in die Zitierliste eingehen, würde er / sie postulieren: Nimm – lies – denke – erkenne. Also: 18 Minuten Lesezeit und Du bist auf Stufe 4!

 

Zitat:

Samstag, 17. April 2021, 15:00 Uhr
~18 Minuten Lesezeit

Hotspots und Coolspots

Die vielfach beschworene Todesgefahr an den Hotspots wird heißer gekocht, als sie dann in der Realität serviert wird.

von Toralf Laibtzsch

 

Tagein, tagaus erhalten wir Informationen zum Inzidenz-Geschehen. Keine Tagesschau, in der nicht der 7-Tage-Inzidenzwert verkündet würde. Dieser Wert entscheidet maßgeblich über alle Auflagen und Einschränkungen, denen unser Leben unterliegt, demnächst wohl auch bundeseinheitlich. Der folgende Artikel beschäftigt sich nicht mit der Frage, wie verlässlich ein positives Testergebnis ist und wie vertrauenswürdig infolgedessen die Inzidenz-Fallzahlen sind. Dass der Test nichts über eine Infektion aussagt, ist hinreichend bekannt. Auch soll es nicht darum gehen, ob falsch positive Ergebnisse die Inzidenz aufblähen. Vielmehr beleuchtet der Autor Orte mit hoher und geringer Inzidenz etwas näher. Die verquere Logik des Inzidenzwerts zeigt uns, warum es im nordfriesischen Gröde mitunter viel gefährlicher ist als im Hongkonger Yuen Long District. Während in Deutschland dünn besiedelte Gemeinden, scheinbar vom Virus erdrückt, zu Mega-Hotspots deklariert werden, vermissen wir die großen Ausbrüche in den am dichtesten besiedelten Gegenden der Erde.

Größtes Sorgenkind war am Vor-Osterwochenende der im Südosten Thüringens gelegene Saale-Orla-Kreis.

Der Spitzenreiter deutscher 7-Tage-Inzidenzen war mit mehr als 500 zum Brennpunkt der Nation geworden. Bei solch galaktischen Werten schrillen alle Sirenen, ein Total-Lockdown des gesamten Kreises drängt sich als Maßnahme im pandemietrainierten Politikerhirn auf.

Weite Teile des Kreisgebietes befinden sich im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale. Aber die dürften dann auch nicht mehr betreten werden. „Wir bleiben zu Hause“ — ihr wisst schon.

Im Landkreis leben etwa 80.000 Menschen. Diese wohnen in knapp 200 Orten und 59 Gemeinden und verstreuen sich großzügig über eine Fläche von reichlich 1.000 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte ist gerade mal halb so hoch wie im Landesdurchschnitt Thüringens. Doch dieser Umstand hat dem Landkreis augenscheinlich nicht geholfen.

Eigentlich hätte die seit der Wende kontinuierlich sinkende Einwohnerzahl doch für Entlastung sorgen müssen, schafft sie doch mehr Raum für den Einzelnen und sorgt auf natürliche Weise für „mehr Abstand“. Viele Orte haben seit der Wiedervereinigung mehr als ein Drittel ihrer Bevölkerung verloren.

Die Homepage des Landkreises offenbart, dass hier schon seit Monaten eine Seuche gigantischen Ausmaßes wütet … und nun einen erneuten „traurigen Rekord“ erreicht hatte.

Mehrmals wöchentlich berichtet die Pressestelle über das Geschehen, allerdings ohne interessante Details preiszugeben. So erfährt der Leser praktisch nichts darüber, wie viele schwere Fälle es gibt und wer gerade die Intensivstationen füllt. Oder wie viel getestet wurde. Die Inzidenzen sind jenseits politisch akzeptierter Bereiche. Das allein würde die ganze Tragödie zeigen.

Bis Anfang November vorigen Jahres bewegte sich der Kreis noch im unspektakulären Bereich von unter 50, im Oktober sogar unter 35. Innerhalb eines Monats stieg dann 7-Tage-Inzidenz auf mehr als 300, Ende Dezember lag sie bei 400, stellte pünktlich zu Heiligabend ein Allzeithoch auf, das aber im ersten Quartal des neuen Jahres weiter überboten wurde. Und nun — kurz vor Ostern — kennt ganz Deutschland den Saale-Orla-Kreis.

Außenseiter Spitzenreiter

Irgendwie hat es auch etwas Beruhigendes, dass der Osten wenigstens in einigen Bereichen — wenn auch nur vorübergehend — führend ist. Außenseiter-Spitzenreiter ist eine von gerade mal drei Sendereihen des DDR-Fernsehens, die bis heute überlebt haben. In der Sendung werden kuriose Rekorde vorgestellt — zum Beispiel: Wer hat die meisten Vornamen? Nun, auch die Corona-Rekorde dieser Tage haben etwas Kurioses.

Ende März 2021 — also in der heißesten Seuchenphase, die der Landkreis je erlebt hat — waren also reichlich 500 Menschen infiziert. Bis dato hatten sich die positiven Testfälle auf knapp 4.700 kumuliert. Es hat also mehr als ein Jahr gedauert, in dessen Verlauf gerade mal 5 Prozent der Bevölkerung des Landkreises nachweislich mit dem Virus in Kontakt kamen. Eine erstaunlich magere Durchseuchung durch ein doch so hochansteckendes Virus. Gut, vielleicht wurden auch viel mehr infiziert. Aber was macht das, wenn es keiner gemerkt hat? Was interessiert uns eine Dunkelziffer, wenn die im „Dunkeln“ so harmlos sind, dass sie gar nicht wahrgenommen werden?

Auch wenn es sich noch nicht bis zum Allerletzten herumgesprochen hat: Ein positives Testergebnis treibt zwar die Fallzahl nach oben, sagt aber ansonsten kaum etwas aus. Was wir wissen ist, dass fast alle nach Absitzen ihrer Quarantänezeit mit einem negativen Test wieder ins Alltagsleben zurückkehren, vielleicht auch ohne einen solchen. Während der Hausarrestzeit kommt es also überraschenderweise praktisch nie zu einem Krankheitsausbruch. Eigentlich wiederum kaum verwunderlich, sind doch die Teststationen ausdrücklich nur für Symptomfreie, also „gesunde“ oder „sich gesund fühlende“ Menschen gedacht. Dass aus diesen — wenn positiv getestet — in den Tagen danach Kranke werden, ist also erwiesenermaßen extrem selten, rechtfertigt aber seit inzwischen einem Jahr ganz selbstverständlich den Entzug des gesellschaftlichen Lebens. Auch die aktuell 500 werden nahezu alle in zwei Wochen wieder das machen, was sie vorher taten. Dafür werden aber andere Schnelltestopfer an ihre Stelle treten …

Die Test-Spreader

Auch im Saale-Orla-Kreis ist man überzeugt, dass viel Testen viel hilft. Es wird zwar zugegeben, dass dies „kurzfristig“ die Inzidenz erhöhen könne, langfristig aber sinnvoll sei, da man so die Infektionskette unterbrechen würde und Licht in die Dunkelziffer brächte.

Leider nur geht das „kurzfristig“ inzwischen über Monate und keiner, der seine Quarantäne hinter sich hat, kann sich beruhigt zurücklehnen. Das Ereignis ist beliebig wiederholbar. Selbst, wenn der Körper das Virus gut im Griff hat, der PCR-Test findet es. Und dann gehts in die nächste Runde. Wer sich viel testen lässt, kann so auch schnell zum Quarantäne-Experten werden.

Das Heimtückische an der Testoffensive ist nicht nur, dass sie die Inzidenzwerte künstlich nach oben treibt und zur Steilvorlage für restriktive Maßnahmen wird.

Wie Dominosteine stürzt auch alles im Umkreis eines positiv Getesteten zusammen: Familienangehörige werden in Mitleidenschaft gezogen, Arbeitskollegen, Freunde. Alle Kontaktpersonen müssen nun tun, was sie zuvor nicht wollten: Quarantäne oder Testen oder beides. Der positiv Getestete wird zum Test-Spreader. Auf einen „Infizierten“ kommen im Schnitt fast zehn Quarantänebescheide. Kitas schließen, nur weil eine Erzieherin oder ein Kind ein positives Testergebnis hatte — sonst vielleicht kerngesund, aber positiv getestet. Man stelle sich nur vor, wir würden das für alle Zeiten beibehalten. Vielleicht ruft das seit einem Jahr diskriminierte Influenzavirus irgendwann nach Gleichberechtigung und will ebenso häufig getestet werden.

Und leider kennt das Virus — darüber ist man sich einig — keine Landesgrenzen. Wer also im Nachbarlandkreis arbeitet, kann es von dort mitbringen oder auch hineintragen. Landrat Thomas Fügmann hat daher auch schon die Schuldigen ausgemacht: die Nachbarn. Also die Tschechen, Sachsen und Bayern. Von den Tschechen hätte man auch die britische Virusvariante bekommen. Dass deren Anteil inzwischen bei 80 Prozent liegt, weiß Fügmann genau, auch dass die Variante nicht nur viel ansteckender, sondern auch noch viel tödlicher ist. Die Sterblichkeitsrate sei 60 bis 100 Prozent höher, erklärt Amtsarzt Torsten Bossert seinen Bürgern und verweist dabei auf das British Medical Journal, das es schließlich wissen muss — Heimvorteil, sozusagen. Länger ansteckend sei die aggressive britische Variante außerdem, weshalb Positivbefunde nun auch länger in Quarantäne bleiben müssen, 14 Tage statt zuvor nur zehn.

Die gegenwärtige Testoffensive soll in jedem Fall fortgeführt und noch intensiviert werden. Denn in den Augen des Amtsarztes werde im Saale-Orla-Kreis zu wenig getestet. Mit den Schnelltests ginge das auch ganz gut. In Pößneck gebe es jetzt eine vierte zentrale Teststation, eine weitere ist in Vorbereitung (1). So könne die stark rückläufige Nachfrage nach PCR-Tests ausgeglichen werden, auf die offensichtlich keiner mehr Bock hat. Die in Schleiz gelegene zentrale „Abstrichstation“ — ein Kandidat für das Unwort des Jahres — hat mangels Nachfrage nur noch an drei Tagen pro Woche geöffnet (2).

Das wahre Ausmaß der Pandemie im Mega-Hotspot

Gestorben waren im Saale-Orla-Kreis seit Beginn der Corona-Zeitrechnung — also in einem Zeitraum von mehr als einem Jahr — 111 Menschen. Hier wird nun also das ganze Elend der Pandemie schonungslos sichtbar: Eine schockierende Zahl, die einem das grassierende Unwesen des tödlichen Virus klar vor Augen hält.

Ob dieses reichliche Hundert „an“ oder „mit“ Corona verstorben ist, das kann man sich theoretisch immer noch aussuchen. Praktisch wird einem die Entscheidung aber abgenommen, denn politisch opportun ist natürlich „an“. „Mit“ verharmlost nur die prekäre Situation, würde es doch andeuten, dass die mehrheitlich Hochbetagten möglicherweise infolge ihrer Vorerkrankungen oder einfach nur altersbedingt das Zeitliche gesegnet haben. Das könnte — zu Ende gedacht — zu der ketzerischen Behauptung führen, die Pandemie hätte gar nicht stattgefunden.

Unter den Opfern der Seuche waren überraschenderweise drei Viertel 80 Jahre und älter — ein Alter also, in dem man gewöhnlich nicht stirbt, es sei denn, der Tod ereilt einen nach der Impfung. Dann könnte auch das Alter der Grund gewesen sein, sehr wahrscheinlich sogar, denn die Impfung scheidet als Todesursache aus. Das hatte man schließlich lang genug getestet.

Im Saale-Orla-Kreis sind bis Ende März nur eine Handvoll Menschen „an“ oder „mit“ Corona gestorben, die jünger waren als 60 Jahre. Genau gesagt drei. Und das innerhalb eines Zeitraumes von mehr als einem Jahr! Ob diese drei nun eher vor dem Renteneintritt standen oder noch jugendlich waren, erfährt man nicht. Aber das ist angesichts der bedeutungslos niedrigen Zahl auch keine Recherche wert.

Denn zu allen Zeiten starb man leider auch schon vor der Pensionierung. Dazu bedurfte es keines pandemischen Virus. Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung, Tablettenkonsum, Bewegungsmangel und Stress haben in der Champions League der Sensenmänner auch vor Corona schon reüssiert.

Dass die 111 Gestorbenen zu einer spürbaren Übersterblichkeit im Landkreis geführt haben, darf getrost ausgeschlossen werden. Davon hätten wir dann auch sicher erfahren. Überlastete Krematorien und Friedhöfe hätten sich sofort zu Wort gemeldet. Ein Sonderbericht des Landrats auf der Homepage wäre das Mindeste an Reaktion darauf gewesen.

Auf diese Zahlen können sie bauen

Auf Platz der zwei der Hochrisikogebiete Deutschlands fand sich in der Vor-Osterwoche der Landkreis Schwäbisch-Hall, der es immerhin auf eine 7-Tage-Inzidenz von knapp 440 schaffte.

Im schwäbischen Landkreis teilen sich 30 Gemeinden und etwa 200.000 Einwohner eine Fläche von knapp 1.500 Quadratkilometern.

Emsig wie der Schwabe ist, hat er bereits fast alles versucht. Für alle Bürgerinnen — und auch Bürger — gebe es nun auch ein kostenloses Covid-19-Testangebot. „Machen Sie mit! — so heißt es im Aufruf des Landrats an alle. „Je mehr Menschen sich im Landkreis testen lassen, desto besser. Mehr Tests bedeutet: mehr Sicherheit, mehr Schutz und weniger Übertragungen des Virus.“ So einfach ist das. Denn, so stellt der Landrat fest: „Der Unmut in der Bevölkerung nimmt deutlich zu.“ Die Gemüter seien „überstrapaziert“. Ob daran sein kostenloses Testangebot etwas ändern wird?

Alle seine Bemühungen, den gebeutelten Landkreis einer besonderen Hotspot-Kur zu unterziehen, und vor allem seine Forderung nach mehr Impfstoff seien abgeblockt worden, verteidigt sich der Landrat. Alles, was er machen könne, sei eben Testen, Testen, Testen. Und so sollten doch nun bitte alle — auch ohne Anmeldung — zur Festhalle, ins Kulturhaus, in die Mehrzweckhallen, zum Muswiesengelände oder zu Drive-in-Stationen kommen. Am besten jede Woche, solange die Gemüter diese Strapaze ertragen. Das bringt mehr Sicherheit, ganz bestimmt. Und — auch ganz bestimmt — sinkende Inzidenzwerte.

Dennoch wird das kaum reichen. Daher bliebe nur noch der Corona-Notruf an die hohe Politik für eine Hotspot-Strategie. Und so flehen Kreistag und die 30 Kommunen ganz direkt Jens Spahn und Winnie Kretschmann um Hilfe an. Sie mögen doch bitte endlich den Landkreis zur „Chefsache“ machen. Man habe doch so vorbildlich reagiert, Kitas geschlossen, Maskenpflicht für alle Schüler — und auch Schülerinnen —, die 5. und 6. Klassen bleiben zu Hause (Fernunterricht), tags und nachts gilt Ausgangssperre, mit ein paar Ausnahmen — Frische-Luft-Schnappen ist auch dabei. Glück gehabt. Es gebe inzwischen „flächendeckende Testzentren“. Und auch die „Quarantäneüberwachung“ wurde „verstärkt“.

Trotzdem — so die ernüchternde Feststellung — hätten die Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht erkennbar eingedämmt. Man sei jetzt mit dem Latein am Ende. „Die Pandemie bekommen wir nur mit mehr Impfungen in den Griff“, folgt man dem Merkel‘schen Credo und schreit nach der Wunderwaffe. Denn hier ist tatsächlich noch Luft nach oben. Das Kreisimpfzentrum in Rot am See sei nur zu 20 Prozent ausgelastet. Daher die klare Forderung: mehr Impfstoff, damit schnell 70 Prozent der Bevölkerung „durchgeimpft“ werden können. Dann werde der Landkreis endlich aufatmen können.

Seit Beginn der Corona-Zählung sind 174 Menschen gestorben — an, mit, von, über, unter, auf, hinter oder zwischen Covid. Ein Promille der Bevölkerung und doch kennt man aktuell nur noch einen Farbton: Rot.

Gute Nacht Blaufelden

Mittendrin statt nur dabei: Blaufelden. Die idyllische Gemeinde im Land der Burgen und Schlösser ist voller Naturschönheiten … und hat nun den Inzidenz-Spitzenplatz im Landkreis inne. Sagenhafte 38 Fälle schraubten den Inzidenzwert auf astronomische Höhen von mehr als 700.

Heute angenehm und liebenswert“, heißt es auf der Homepage der Gemeinde. Das kulturelle Angebot sei vielfältig und das Vereinsleben mit mehr als 50 Vereinen äußerst rege. Das ganze Jahr über gebe es ein reichhaltiges Freizeitprogramm, Volksfeste und Märkte … Nun: Das war einmal — vorübergehend geschlossen, bis auf Weiteres. Der Veranstaltungskalender der Homepage zeigt nur noch die anstehenden Gemeinderatssitzungen.

Dabei kann die 5.000-Seelen-Gemeinde kaum noch was tun. Die niedrige Einwohnerzahl erweist sich als gravierender Nachteil: Jeder Infizierte treibt den Inzidenzwert um 20 nach oben, denn dieser bezieht sich immer auf 100.000 Einwohner. Bei drei positiv Getesteten ist der „kritische“ Wert von 50 bereits überschritten und Blaufelden kann dichtmachen: Hotspot.

Wohlgemerkt: Das muss noch nicht mal an einem Tag passieren. Für die Inzidenz hat der Ort ja schließlich sieben lange Tage Zeit. Und last, not least — auch wenn es keiner mehr hören mag — diese drei, die es braucht, um eine 7-Tage-Inzidenz von 60 zu erzeugen, sind wahrscheinlich noch völlig symptomlos. Aber zum Glück kommt nun ja der Testbus nach Blaufelden.

Die Coolspots

Scrollt man das RKI-Dashboard nach unten, nähert man sich den weniger heißen Flecken der Republik.

Doch unten angelangt stellt man enttäuscht fest: So richtig „cool“ ist das nicht. Wenn man bedenkt, dass Inzidenzwerte von zehn oder gar null von manchen Politikern und Tierärzten angestrebt werden, so ist das Ergebnis eher ernüchternd. Und so zeigt die Karte des RKI in aller Farbenpracht den Ernst der Lage an: Man vermisst Grün-Töne und White Spots. Gespielt wird auf der Klaviatur zwischen Orange und Dunkelrot.

Dennoch sei die neugierige Frage erlaubt: Wer sind die Besten unter den Schlechten?

Friesisch herb

Völlig unerwartet und kaum zu glauben sticht ein Landkreis alle aus: Nordfriesland. Der nördlichste Landkreis Deutschlands war vielleicht selbst dem Virus etwas zu weit. Oder es hat sich zwischen Halligen und Wattenmeer verlaufen.

Im Kreisgebiet, in dem die Anzahl der gesprochenen Sprachen sogar die der aktuell umlaufenden Corona-Mutationen übersteigt, tummeln sich 167.000 Friesen auf 2.000 Quadratkilometern und verteilen sich dabei auf unglaubliche 133 Gemeinden.

Da man immer von den Besten lernen soll, lohnt sich ein genaueres Hinsehen. Und hier zeigt sich: Der Ostfriese sollte nicht übermütig und leichtsinnig werden. Schon ein paar Jever im Freundeskreis könnten den Landkreis über den kritischen Inzidenzwert katapultieren. In Flensburg ist das schon spürbar. Der Inzidenzwert liegt hier über 100.

Anders als bei den fleißigen Schwaben findet man — nach zugegeben zeitlich begrenzter Suche — leider keine Inzidenz-Zahlen für die einzelnen Gemeinden. Vielleicht wäre das auch nicht ratsam. Denn während die für ostfriesische Verhältnisse „bevölkerungsreichen“ Orte wie die Städtchen Husum und Niebüll oder die Insel Sylt einen positiven Testfall noch verkraften können, bedeutet das für eine spärlich bevölkerte Gemeinde wie Bordelum schon fast das Aus. Jeder positiv Getestete würde den Inzidenzwert um 50 erhöhen.

Vorsicht Gröde

In Klanxbüll reicht ein Infizierter, um den Inzidenzwert um 100 nach oben zu treiben, in Kotzenbüll schon um 500, in Westerhever wären es 1.000. In diesen dürftig besiedelten Gemeinden reicht also ein Einziger aus, um sie zum Mega-Hotspot und Notstandsgebiet zu machen. Drakonische Maßnahmen wären dann wohl unausweichlich: Ausgangssperre und Vollverriegelung 24 Stunden; Essen nur noch online mit Ablage an der Haustürschwelle; Vollschutz-Anzug für alle, die Kontakte nicht vermeiden können; großräumige Absperrung des Seuchengebiets und weit sichtbare Warnschilder am Ortseingang.

Der Ort Gröde — der rein zufällig vier der fünf Buchstaben des bayerischen Ministerpräsidenten im Namen trägt — ist ganz besonders gefährdet. Ein positives Testergebnis unter den Einheimischen dürfte den Ort mit einer Inzidenz von mehr als 9.000 ins Guinnessbuch der Rekorde beamen.

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, Bevölkerung am 30. Juni 2020 nach Gemeinden und Kreisen.

Diese trivial-mathematischen Zahlenspiele zeigen die ganze Absurdität des Inzidenzwerts. Sie sind zugleich ein Plädoyer für Eingemeindung und Zusammenschließung von Landkreisen, denn das senkt den Inzidenzwert ganz bestimmt.

Für den Moment steht fest: Die Schleswig-Holsteiner, sonst in der Republik politisch kaum wahrgenommen, reüssieren in der Corona-Phase des Vorfrühlings. Die Landkreise Plön und Ost-Holstein folgen auf weiteren Spitzenplätzen unter den Coolspots Deutschlands. Aber wartet ab, bis der Sommer kommt …

Ein kleiner Blick in die Welt

Es liegt auf der Hand, dass körperliche Nähe bei respiratorischen Erregern das Ansteckungsrisiko erhöht. Abstandhalten gilt daher als eine der wirksamsten, am einfachsten umzusetzenden und am wenigsten repressiven Maßnahmen, um sich oder andere zu schützen. Mit einer solchen „Maßnahme“ kann fast jeder leben.

Außer, es geht eben nicht … , weil es nämlich einfach zu eng wird.

Mongkok, auf Hongkongs Halbinsel Kowloon gelegen, beherbergt auf nur einem Quadratkilometer mehr als 130.000 Menschen, zweifellos einer der am dichtesten besiedelten Flecken Erde. Nur zur Erinnerung: Im heißesten aller Hotspots in Deutschland, dem Saale-Orla-Kreis mit einer Inzidenz jenseits der 500, leben gerade mal 80 Menschen auf einem Quadratkilometer — 80 versus 130.000.

In Tin Shui Wai, im Hongkonger Yuen Long District, teilen sich knapp 300.000 Menschen eine Fläche von 4,3 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 68.000 pro Quadratkilometer. In dieser Landschaft aus Wohnblocktürmen sind Abstandsregeln sinnlos. Wer im Aufzug in den 56. Stock (oder so) fahren will, wird nie allein sein. Ähnlich dicht leben die Menschen auf Ap Lei Chau, einer der Inseln Hong Kongs. Dort leben 87.000 Menschen auf 1,3 Quadratkilometern.

Ganz Hongkong verzeichnet bis heute kaum mehr als 200 Todesfälle.

Während alle möglichen Virusmutationen über die Britischen Inseln oder weit entfernt gelegene Länder wie Südafrika und Brasilien ihren Weg mühelos ins reiche Deutschland finden, verschonen sie weitestgehend diejenigen Teile der Welt, in denen es an Wirten nur so wimmelt.

Die philippinische Hauptstadt Manila ist eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Auf einer Fläche von weniger als 40 Quadratkilometern leben 1,8 Millionen Menschen. Besonders drängen sie sich im Tondo District, wo 630.000 auf nur 9 Quadratkilometern hausen. Der Distrikt ist zugleich das ärmste und unterentwickeltste Gebiet des Landes. Manila hatte bis heute knapp 5.000 Todesfälle, die mit Corona in Verbindung gebracht wurden.

In den Slums der kenianischen Hauptstadt Nairobi, besonders bekannt sind Mathare und Kibera, vereinen sich ebenfalls katastrophale hygienische Verhältnisse mit hoher Bevölkerungsdichte. Weil keiner richtig den Überblick hat, schwanken die Bevölkerungsangaben extrem und zeigen allein dadurch schon die Dimension des Problems. Mathare nimmt eine Fläche von circa 3 Quadratkilometern ein, ob aber 150.000 oder 500.000 dort leben, weiß keiner so genau. Entsprechend könnte die Bevölkerungsdichte deutlich über 100.000 pro Quadratkilometer liegen. Auch in Kibera schwanken die Angaben stark und reichen bis zu 700.000 Einwohner. Die Fläche ist ähnlich groß wie die Mathares. Jens Spahn und Co können die dortige Bevölkerung gern von der Sinnhaftigkeit von Abstandsregeln überzeugen.

Die Rocinha Favela in Rio de Janeiro gilt als größte Favela Brasiliens. Auf weniger als einem Quadratkilometer finden hier — offiziellen Angaben zufolge — 70.000 Menschen Platz. Allerdings schätzen andere die Zahl der Einwohner Rocinhas auf bis zu 250.000. Dies würde eine unglaubliche Bevölkerungsdichte von nahezu 300.000 Einwohnern pro Quadratkilometer bedeuten. Jeder Einwohner hat also nur reichlich 3 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Wohlgemerkt, die Menschen leben dort nicht in Hochhäusern wie in Hongkong. Sie drängen sich weitestgehend auf einer Ebene. Schönen Gruß nach Deutschland, wo ein Kunde im Supermarkt 20 Quadratmeter Platz beanspruchen muss, um das Seuchengeschehen in den Griff zu bekommen.

Der Dharavi Slum in Indiens Hauptstadt Mumbai ist der wahrscheinlich am engsten bewohnte Ort der Welt. Die Bevölkerungsdichte übersteigt die Manhattans um das Zehnfache. Auf etwa 2 Quadratkilometern leben je nach Schätzung bis zu einer Million Menschen. Die Bevölkerungsdichte ist mit 300.000 pro Quadratkilometer vermutlich sogar konservativ geschätzt. In Marine Lines, einem anderen Distrikt Mumbais, leben auf 1,8 Quadratkilometern über 200.000 Einwohner. In Kotwali Thana, in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka, wohnen auf nur 2 Quadratkilometer mehr als 200.000 Menschen. Allerdings sind die Zahlen stark veraltet und dürften tendenziell noch viel höher liegen.

Wer die Corona-Todeszahlen dieser extrem dicht besiedelten Orte googelt, wird zumeist nicht fündig. Ein Grund: Im gesamten Land gibt es kaum registrierte Todesfälle.

In Bangladesch mit seinen 160 Millionen Einwohnern sind es bis dato gerade mal 9.000. Nicht zu vergessen: über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr.

Einfach mal nachdenken

Die eingangs vorgestellten deutschen Inzidenz-Spitzenreiter sind vergleichsweise spärlich besiedelt. Dennoch ächten wir sie als „Hotspots“. Gleichzeitig macht das Virus scheinbar einen großen Bogen um die am dichtesten bevölkerten Regionen der Erde, die es eigentlich als Mega-Hotspots täglich in die Eingangsmeldung der Tagesschau schaffen müssten. Denn wirklicher Schutz ist dort zumeist nicht möglich: kein Abstand, kaum Hygiene und erst recht unzureichende medizinische Versorgung, keine Krankenversicherung, Krankenhäuser und Intensivbettenkapazitäten. In Ermangelung all dessen müssten die Todeszahlen durch die Decke schießen.

Nicht selten wird der — allerdings unpassende — Vergleich zur Spanischen Grippe gezogen, die seinerzeit 20 bis 50 Millionen Menschen das Leben gekostet haben soll. Doch damals lebte nur ein Viertel der heutigen Bevölkerung auf dem Planeten und auch lange nicht so dicht aufeinander. Angesichts dessen findet ein pandemisches Virus heute ungleich günstigere Bedingungen für seine Verbreitung vor. Die Toten müssten sich also gerade in den dicht besiedelten Gebieten nur so türmen, da die ach so effektiven und notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie dort gar nicht umsetzbar sind und auch nicht existieren. Das sollte uns zu denken geben.


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.saale-orla-kreis.de/de/pressemitteilungen/kostenloser-buergertest-im-saale-orla-kreis-wird-erweitert.html  Kostenloser Bürgertest im Saale-Orla-Kreis wird erweitert. 24. März 2021 — Corona-Schnellteststation in Pößneck geht am Sonnabend in Betrieb / Umzug und Erweiterung in Schleiz / Testangebot in Neustadt und Bad Lobenstein in Vorbereitung.
(2) https://www.saale-orla-kreis.de/de/pressemitteilungen/saale-orla-kreis-liebaeugelt-mit-ausweitung-von-schnelltests.html Saale-Orla-Kreis liebäugelt mit Ausweitung von Schnelltests. 4. März 2021 — Dezentrale Anlaufpunkte für regelmäßige, kostenlose Corona-Schnelltests sind auch im Saale-Orla-Kreis ein Thema / Nachfrage nach PCR-Tests rückläufig / 42 Neuinfektionen zu Donnerstag.

 

Toralf Laibtzsch, Jahrgang 1965, wuchs in Leipzig auf und studierte zunächst Wirtschaftsgeschichte in Berlin. Die Wendezeit erlebte er als Pendler zwischen Leipziger Montagsdemos und politischer Unruhe in der Hauptstadt, wo er die Maueröffnung in der Nacht des 9. November 1989 miterlebte. Zum Neuanfang gezwungen studierte er Betriebswirtschaft in Bremen und England. Die ersten Berufsjahre verbrachte er bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und erlebte unmittelbar das letzte Jahr der Treuhandanstalt. Nach seinem Wechsel in die Industrie arbeitet er aktuell als Abteilungsleiter im Finanzbereich eines börsennotierten deutschen Unternehmens.

 

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Zitatende

 

 

04. April 2021

Datum: 04.04.2021 www.netvent.de

Quelle:

www.netvent.de

 

Beitrag 99

Das gewollte Zahlen - Tohuwabohu

 

Sicherlich wird es vielen meiner Leserinnen und Leser in den letzten Wochen und Monaten manchmal ähnlich ergangen sein wie mir. Der Wust von täglich auf uns einprasselnden Zahlen nimmt überhand und aus Gründen der zunehmenden Unübersichtlichkeit überschlägt man immer häufiger auch die dazu zugeschnittenen Meldungen und Überzeugungsrituale. Hat man sich jedoch einmal die notwendige Mühe und Zeit genommen diesen Zahlen und Schlagworten auf den Grund zu gehen, so wird die zukünftige Einschätzung dieser, teilweise, Manipulationskolonnen immer gläserner, vertrauter und einfacher. In zahlreichen, bisher von mir veröffentlichten Beiträgen unter den verschiedenen Rubriken, habe ich dazu immer wieder Stellung bezogen. Schon seit Wochen oder gar Monaten hadere ich wöchentlich mit mir, überhaupt noch an dem Reigen der täglichen Sinnüberflutung der Mainstreammedien zur Coronahysterie teil zu nehmen – irgendwann hat man doch die Nase voll. Doch immer wieder komme ich zu dem Schluss: Gerade weil der Aufwand an Zeit, die tägliche und nie enden wollende Zahlenlawine, die psychologisch eingepaukte Übereinstimmung zwischen Medien, Politik und (Un) Wissenschaft in einer extrem unangenehmen Vehemenz nicht aufhört, kann und darf ich mit meinen Reaktionen darauf nicht kapitulieren. Ich recherchiere auch weiterhin nach meinen grundsätzlichen Überlegungen:

 

Ihr redet so viel – was habt ihr zu verbergen?

 

Eben das ist es. Es muss bei diesem weltweit gesteuertem Aufwand um sehr viel mehr gehen als um den Kampf gegen einen Grippevirus. Nachdem ich so gut wie fast alle Variationsmöglichkeiten verständlicher Motive und Ziele durchdacht und auf Sinnhaftigkeit überprüft habe, bleibt mir, am Ende der Kausalkette und übereinstimmend mit der sokratischen Philosophie der „Warum – Kette,“ die übrigens jedes Kind besser versteht als die Mehrzahl der Erwachsenen, nur ein Ziel übrig: Die Abschaffung der Demokratie. Es sollte uns allen klar sein, dass es eine 100 – prozentige Demokratie niemals geben kann, aber doch eine sicht – und fühlbare, gemessen an der Zahl der Ge – und Verbote. Daran gemessen sollte es speziell uns Deutschen ( aber auch den Japanern nach verlorenem 2. Weltkrieg ) klar sein, dass wir lediglich über Grundrechte verfügen dürfen und über eine freiheitgebende Verfassung nicht einmal nachzudenken haben. Aber genau um diese minimalsten, gestatteten Grundrechte geht es ja gerade, diese prozentual niedrige Freiheitsziffer. Selbst diese soll ja nun, nach dem Willen einer weltweiten Finanzelite, weiter drastisch eingeschränkt werden. Und um das zu verhindern lohnt es sich doch immer und immer wieder anzukämpfen. Um im Jean - Claude Junker´schen ( ehemaliger Präsident der Europäischen Union ) Politikverständnis zu bleiben, nimmt das Brüderchen dem Schwesterchen solange die Gummibärchen ab bis es die ganze Tüte besitzt, wenn Papa oder Mama nicht zwischendurch „Stopp“ sagen. Und genau das beherzige ich und da es auch noch mein, und ein sinnstiftendes, Hobby ist – um so besser! Ich werde also bei diesem Thema am Ball bleiben, bis die Gummibärchen einigermaßen gleich verteilt sind. Selbstverständlich weiß ich, dass ich das allein, auch nur annähernd, niemals schaffen kann und dass das auch generell nicht schaffbar ist. Aber gesamt gesehen, habe ich vielleicht einen kleinen Aufschub erreicht, der das Leben ein klein wenig lebenswerter erhält bis der neue Messias erscheint. Keine Angst – ich bin es garantiert nicht! Aber entsprechend der Menschheitsgeschichte ist er so langsam mal wieder fällig.

Also: Durchhalten, Gegenargumente suchen, anbringen und versuchen durch zu setzen, die Restdemokratie verteidigen mit dem Wissen, dass sie die beste, aber auch schwierigste und anstrengendste aller Regierungsformen darstellt.

Also, gehen wir doch einmal dem Zahlensalat und den ihm zugehörigen Narrativen ein wenig mehr und erhellend auf den Grund.

Es geht um einige, wenige Komplexe, die es näher anzuschauen und zu verstehen gilt. Ich werde dabei so vorgehen, dass ich die jeweils herausragenden Zahlen und Fakten darstelle und diese dann im unteren Quellenverzeichnis belege. Es geht also um eine relativ umfassende, versucht objektive Information, in möglichst kurzer Zeit aber, bei Bedarf, direkt überprüfbar.

Also, ran an eine gute Übersicht der beteiligten Komplexe zum besseren Verständnis der Gesamtlage. Eine Herangehensweise in Intervallen, unterbrochen von einer Tasse Kaffee, einem Gläschen Wein oder Bier macht das ganze Unterfangen wesentlich entspannter. Leider dient dieses Unterfangen mehr der Information als der Unterhaltung. Auch ein Preis der Demokratie. Es geht um:

 

A. Krankenhausüberlastung,

B. Infektionszahlen ( PCR – Test und CT – Wert ),

C. Sterbezahlen,

D. Inzidenzwerte,

E. Impfnebenwirkungen

 

A. Krankenhausüberlastung

 

Zitat:

- - -

  • Kleine Krankenhäuser haben gerade in Pandemiezeiten kaum Chancen zu überleben

  • 20 Kliniken wurden bereits im letzten Jahr trotz Corona geschlossen

  • Kleine Klinken können bei Fixkosten nicht mithalten

  • Teure, große Operationen finden meistens in Städten statt

  • Nachteil für kleine Krankenhäuser auf Land bei den Fallpauschalen

  • Vorwurf: Gesundheitsökonomen reden kleine Kliniken in Studien schlecht

  • Grundversorger-Kliniken von Rettungsschirm ausgeschlossen

  • Kliniksterben geht 2021 weiter – auch bei großen Häusern

Wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie im Notfall auf ein Krankenhaus angewiesen ist, sollte es nicht allzu weit weg sein. Doch zurzeit werden reihenweise kleinere Kliniken geschlossen – auch solche, die Covid 19-Patienten behandelt haben. Ausgerechnet der Corona-Rettungsschirm verschärft jetzt das große Kliniksterben in der Pandemie: - - - ( 1 ) Zitatende

 

Zitat:

- - - Der politische Druck wird von Gesundheitsökonomen erzeugt. Leopoldina, Bertelsmann-Stiftung oder Barmer-Institut veröffentlichen seit Jahren Studien, die kleine Kliniken als teuer, ineffizient und qualitativ schlechter disqualifizieren. Faktoren wie menschliche Zuwendung und Erreichbarkeit spielen dabei keine Rolle. Ein aktuelles Corona "Richtungspapier" kommt zu dem Schluss: "Die Grundversorger spielen in der Versorgung von Covid19-Erkrankten nur eine untergeordnete Rolle, sie werden für die stationäre Behandlung (...) nicht benötigt." - - - ( 2 ) Zitatende

 

Zitat:

  • - - Trotz von der WHO ausgerufener Pandemie wurden in Deutschland allein im letzten Jahr 20 Krankenhäuser wegen mangelnder finanzieller Rentabilität geschlossen – 34 weitere könnten 2021 folgen. Dazu kommt: allein zwischen April und Ende Juli 2020 ist die Zahl der Pflegebeschäftigten – nicht zuletzt aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen und schlechter Bezahlung – in Deutschland um mehr als 9.000 Personen geschrumpft. Dennoch wird seit Beginn der "Corona-Krise" die bundesdeutsche "Corona-Politik" an der Anzahl der Intensivbetten und Pflegekräfte ausgerichtet. Wird die Zahl freier Betten kleiner, müssen die "Maßnahmen" verschärft werden. Auch die Bemühungen, neues Pflegepersonal einzustellen oder die Löhne für das noch vorhandene zu erhöhen, halten sich erkennbar in Grenzen. - - - ( 3 ) Zitatende

Zitat:

- - - Die Befürworter eines marktorientierten und neoliberalen Gesundheitswesens rechtfertigen die Schließungen damit, dass "Spezialisierung" eine bessere Versorgung ermögliche – in der Folge sollen kleinere Kliniken geschlossen werden.

Das gelte auch in der Pandemie, behauptet eine "Zwischenbilanz nach der ersten Welle" im vergangenen November – herausgegeben unter anderem von der Bertelsmann-Stiftung, die schon 2019 verkündet hatte, dass jedes zweite Krankenhaus in Deutschland geschlossen werden solle. Die ARD-Sendung plusminus zeigte im Februar dagegen, dass kleinere Kliniken in der Grund- und Regelversorgung mehr als ein Drittel aller COVID-19-Patienten behandelt haben. Beispielsweise ist das Krankenhaus Ingelheim in Rheinland-Pfalz letztes Jahr zur "COVID-Spezialklinik" umgerüstet worden – um dann Ende Dezember trotzdem wie geplant geschlossen zu werden, wie die Zeitung Unsere Zeit berichtet. - - - ( 4 ) Zitatende

 

Nun, das soll, was den Komplex „Überlastete Kliniken“ betrifft, zunächst reichen. Erstaunlich ist bei den ersten zwei Beiträgen, dass sie genau so in der Sendung „plusminus“ des Saarländischen Rundfunks am 17.02.2021 erschienen sind, einem Regionalsender von „Das Erste“. Vielleicht täuschen mich meine Beobachtungen, aber ich glaube in den letzten Jahren festgestellt zu haben, dass politisch relevante Sendungen in diesem Sender journalistisch viel freier recherchiert und gesendet werden als in den anderen Regionalsendern. Es kann natürlich auch sein, dass die engeren Familienangehörigen der Senderbosse des Saarländischen Rundfunks ( SR ) aber auch des SWR, speziell auf diese Sendung bezogen, mehr auf dem Land leben und damit die Wege zu den Kliniken entsprechend länger sind – zugegeben: Ein satirisch angehauchter Scherz – aber – kann man´s wissen? Ok – naheliegender ist hier schon eine ausgeprägtere Charakterstärke. An der Gesamtausrichtung ändert das aber auch nicht viel.

Unter diesen, dargestellten Umständen, ist doch die Darstellungsart der öffentlich rechtlichen Sender ( tagesschau und heute ) mehr als bedenklich. Fakt ist doch: Weniger Krankenhäuser, viel weniger Pflegepersonal für die verbliebenen Häuser, fehlendes Pflegepersonal zusätzlich durch Grenzsperrungen für osteuropäisches Pflegepersonal durch Coronamaßnahmen, usw. Und dann erdreistet man sich auch noch, als Beleg für Überlastung durch Corona, zwei Intensivbetten zu zeigen ( Im Zuge u.a. der Bertelsmannstudie, Intensivbettenabbau bis 2020 ca. 6 000 ) mit Beatmungsgeräten und überstrapazierten Pflegern. An der moralfreien Berichterstattung hat sich nichts geändert. Will ich „menschengemachte“ Klimaveränderungen werbewirksam darstellen, muss ein Eisbärenbaby her. Wird über diktatorische Maßnahmen berichtet, so müssen China und Russland bei Fuß stehen, und nicht etwa die eigenen Maßnahmen. Wird über Einschränkung der Pressefreiheit referiert, dann kommt Nawalny, oder die weissrussische, angegriffene Presse zur Sprache – Edward Snowden, Chelsea Manning, Glenn Greenwald und Julian Assange bleiben in der Schublade. Will man über das Schicksal von Flüchtlingen berichten, so zeigt man überfüllte Lager und nicht die NATO – Flugzeuge, die durch ihr Bombardement diese Krise auslösten. Usw, usw.

Als Tüpfelchen auf dem i empfehle ich nun, zu diesem Unterthema der „Krankenhausüberlastung“, den kompletten Beitrag der „nachdenkseiten“. Ich rate jedoch zunächst zum kontinuierlichen Weiterlesen dieses Beitrages, um den Fluss bei zu behalten, um etwas später die bisher gewonnenen Kenntnisse weiter zu vertiefen.

 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70975 ( 5 )

 

 

B. Infektionszahlen ( PCR – Test und CT - Wert )

 

Bei den sogenannten „Infektionszahlen“ auch besser mit „Fallzahlen“ beschrieben oder auch „Meldezahlen“, sollte eine große Vorsicht bei der Auslegung angemahnt werden. Diese Problematik hatte ich schon mehrmals dargestellt, u.a. Beitrag 143 „Falsch positiv“, siehe ( 6 ).

Zunächst sei vermerkt, dass Testverfahren mit dem PCR – Test, selbst von der WHO bestätigt, nicht als Diagnoseinstrument zur Bestimmung von tatsächlichen Infektionen herangezogen werden darf. Er kann lediglich zeigen, ob ein bestimmter Teil eines Nukleinsäurestrangs in einer Probe enthalten ist. Dieser bestimmte Teil ist allerdings bei Corona – PCR – Tests so allgemein gehalten, dass er auch bei allen vorkommenden Grippeviren nachweisbar ist – also im Prinzip als eben nichtspezifisch zu bezeichnen ist.

 

Zitat:

- - - Die global registrierten Fallzahlen zeigen seit Ausbruch der Pandemie einen steilen, von kurzen Phasen der Stagnation unterbrochenen Anstieg bis Januar 2021. Dann folgt ein scharfer Absturz bis Mitte Februar. Seither steigen die Fallzahlen wieder deutlich an, scheinen aber noch weit vom Gipfel im Januar 2021 entfernt. Diese Entwicklung lässt verschiedene Interpretationen zu. Klar ist, dass der starke Rückgang der Fallzahlen vom Januar in den Februar 2021 ein Novum darstellt.

Doch dieser rapide Rückgang der Fallzahlen hat auch eine ganz andere Erklärung als das Abebben einer zweiten Welle, die rein mess- und erhebungstechnischer Natur ist. Die Welt-Gesundheitsorganisation WHO hat nämlich ohne großes Aufheben am 13. bzw. am 21. Januar 2021 neue Richtlinien für den PCR-Test für die Labors erlassen. Diese werden eindringlich auf den Umstand schwach positiver Testresultate aufmerksam gemacht. Solche schwach positiven Resultate sollten manuell mit Hilfe eines Maximalwerts für den CT-Wert eliminiert werden. Mit Hilfe des PCR-Test als Goldstandard wird bisher erfasst oder zu erfassen versucht, ob eine Person von SARS-COV2- Viren infiziert ist. Die täglich offiziell neu positiv getesteten und so registrierten Personen bilden die Dynamik der Pandemie ab. Doch bis Mitte Januar hatte ein zu hoher CT-Wert in der Praxis von Ländern und Laboren fälschlicherweise viele positive Testergebnisse bei PCR-Tests angezeigt, die ungerechtfertigt waren. Der Wert des Zyklus-Schwellenwerts bezeichnet die Anzahl der Zyklen, die ein PCR-Test durchlaufen hat, bis der Nachweis von Virenlast gelingt. Bei einem hohen CT-Wert ist die Virenlast tendenziell gering, bei einem niedrigen CT-Wert ist sie hoch. - - - ( 7 ) Zitatende

Als zweites Beispiel zum Verständnis des PCR – und des CT – Wertes, gebe ich nachfolgend eine spezielle Veröffentlichung des „aerzteblatt“ komplett wieder. Diese ist, bei aufmerksamem Lesen, auch dem Laien Verständlich.

Zitat:

Wissenschaftliche Daten zeigen, Bewertung der Neuinfektionszahlen ist falsch


Bei einem positiven PCR-Test mit mehr als 24 Replikationszyklen besteht keine Ansteckungsgefahr mehr – trotzdem verwendet man heute die Ergebnisse von Messungen mit 30 Zyklen und mehr.
Den offiziellen Zahlen des Schweizer BAG oder des RKI nach steigt die Zahl der Covid 19-Neuinfektionen rasant an — womit wiederum politisch argumentiert wird, wenn es um die Einführung eines neuen Lockdowns geht. Doch eine bereits im Mai 2020 publizierte Studie im renommierten Fachjournal Clinical Infectious Diseases macht klar: Die heute verwendeten Daten sind rein manipulativ. Denn sie basieren auf einem Wert, bei dem es eine Infektiosität in Wirklichkeit gar nicht gibt. Das wiederum erklärt auch die Tatsache, warum weder die Zahl der Todesfälle noch jene der Krankenhausaufenthalte ansteigt.


Ct-Wert als ausschlaggebende Grösse

Dabei geht es um den sogenannten Cyclus Treshold-Wert, der unter dem Kürzel Ct-Wert bekannt ist. Dieser Wert beschreibt, wie oft das SARS-CoV-2-Genfragment aus der Patientenprobe vervielfältigt werden muss, bevor ein zugesetzter fluoreszierender Farbstoff in Verbindung mit dem Erreger-Genfragment signifikant leuchtet.
Mit dem Leuchten kann nachgewiesen werden, dass überhaupt ein Teilstück des Virus in der Probe vorhanden ist. Es sagt auch aus, wie viele Virus-Fragmente in der Ausgangsprobe enthalten sind. Wenn nur ein Virus-Fragment enthalten ist, muss dieses Teilstück viele Male vervielfältigt werden, um einen Nachweis führen zu können. Hierbei entsteht ein großer Ct-Wert. Sind viele Virus-Fragmente in der Probe enthalten, sind nur wenige Vervielfältigungen nötig; der Ct-Wert ist klein. Deshalb gilt: Je kleiner der Ct-Wert ist, umso höher ist die Konzentration der Virenfragmente in der Probe.

Um diesen Zusammenhang in Zahlen fassen zu können, bediente sich das Team um Jared Bullard von der kanadischen University of Manitoba eines Tricks. Sie verwendeten Proben, die zuvor mittels RT-PCR als positiv bewertet worden waren. Diese züchteten sie auf sogenannten Vero-Zellen an. Bei Vero-Zellen handelt es sich um eine Zelllinie, die aus normalen Nierenzellen von Grünen Meerkatzen gewonnen wurde. Darauf ’gedeihen’ Viren besonders gut. Wenn ihre Konzentration in der Probe ausreicht, um infektiös zu sein, vermehren sie sich.
Genau das aber war nur bei 28,9 Prozent der positiven PCR-Proben der Fall. Hinzu kam ein weiterer, ganz entscheidender Faktor: Diese 28,9 Prozent traten nur dann auf, wenn im PCR-Test nicht mehr als 24 Replikationszyklen durchgeführt wurden.
Bei Ct-Werten oberhalb 24 stellten die Forscher keinerlei Vermehrung der Viren mehr fest. Deshalb sei eine Ansteckung oberhalb dieses Wertes nicht zu erwarten, folgerten sie bereits im Mai.
Die Zahlen bergen politischen Sprengstoff, denn RKI und auch Swissmedic müssen sie gekannt haben.

Gemessen wird jedoch bei Ct-Werten von 30 und mehr. Eine Vorschrift, die den im Mai beobachteten Grenzwert von 24 zugrunde legt, gibt es weder in Deutschland noch in der Schweiz oder in anderen Staaten. Die Folgen sind brisant. Denn die Zahl der immer wieder diskutierten Neuinfektionen sagt praktisch nichts aus und schürt vollkommen grundlos Panik.
Das bestätigen auch PCR-Testlabors, die in Deutschland entsprechende SARS-CoV-2-Untersuchungen durchführen:
«Je höher der Ct-Wert, desto niedriger ist die Viruskonzentration in der untersuchten Probe. Bei der SARS-CoV-2-PCR weisen Ct-Werte größer als 30 auf eine niedrige, Ct-Werte größer als 35 auf eine sehr niedrige Viruskonzentration in der Probe hin.»
Auch in Sachen Ansteckungsrisiko ist das Dokument des Fachlabors präzise. Es deckt sich mit den Ergebnissen der kanadischen Forscher: «Da mittels PCR nur die virale RNA und nicht das gesamte, intakte Virus detektiert wird, ist ein SARS-CoV-2-RNA-Nachweis nicht automatisch gleichzusetzen mit Infektiosität oder Ansteckungsfähigkeit des Patienten.» - - - ( 8 ) Zitatende

 

Weitere, sehr gut dokumentierte Veröffentlichungen, siehe ( 9 ) ( 10 )

 

Das heißt nichts anderes, als das es extrem sinnvoll ist, die gesamten, weltweiten Testzyklen auf den Wert von CT 24 fest zu legen. Punkt. Erst dann ergibt es sinnvolle Werte die dann infektiös oder nichtinfektiös aussagen können und vor allem erhält man international überhaupt vergleichbare Werte.

 

Und um es noch einmal ganz klar zu verdeutlichen, folgendes Beispiel: Man möchte beweisen, dass Deutschland „Löwenfrei“ ist.

Zunächst wertet man eine Luftaufnahme von 2 km² Größe aus. Dann beginnt eine stetige Verdoppelung des Überwachungsgebietes. Also: 2 – 4 – 8 – 16 – 32 – 64 – 128 – 256 - 515 – 1024 – 2048 – 4096 – 8192 – 16384 – 32768 – 65536 – 131072 – 262144 – 524288 – 1048576 – 2097152 – 4194304 – 8388608 – 16777276 – 33554432 km². So, jetzt haben wir den CT – Wert von 24 erreicht – also CT 24.

Da Deutschland eine Größe von 367581 km² hat, können wir also bei CT 18 ( 524288 km² ) gleich für die Schweiz und Österreich mit behaupten: Löwenfrei. Wenn ich aber meinen Beobachtungsraum weiterhin verdoppele, so finde ich garantiert bei CT 24 sehr viele Löwen, denn ich bin schon ganz weit in Afrika. In diesem Falle heißt das nichts anderes, als das die Werte die über CT 18 hinausgehen und gezählt werden eine absichtliche Fälschung darstellen. Denn es ist schon länger bewiesen – Deutschland hat keine frei lebenden Löwen!

Der Sach – und Fachkündige möge mir die recht simple Darstellung verzeihen, aber sie hat auch eines – sie ist einleuchtend.

 

C. Sterbezahlen

Zitat:

Risiko der Impfung größer als Risiko der Krankheit

Berliner Arzt Dr. Josef Thoma: Corona-Gefahr wird durch Panikmache hochgespielt

Nach Angaben des Berliner Arztes Dr. Josef Thoma ist für junge Menschen ohne Vorerkrankung das Risiko der Impfung größer als das Risiko der Krankheit. Er spricht sich deutlich gegen die Impfpflicht aus.

Der Berliner Arzt Dr. Josef Thoma spricht von einem Klima der Einschüchterung und Desinformation. Da sei es schwierig, vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Impfen sei sinnvoll bei schweren Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden oder zu schweren bleibenden Schäden führen. Aber nicht unbedingt beim derzeitigen Coronavirus (SARS-CoV-2).

Man müsse sich stets die Frage stellen:

Welches Risiko ist größer? Das der Impfung oder das der Krankheit?

Bei der Anzahl der Sterbezahlen und der Übersterblichkeit könne man sagen, dass es in Deutschland keine Übersterblichkeit wegen Corona gibt, und zwar in keiner Altersgruppe.

Es sei völlig unklar, wie viele Bürger tatsächlich an COVID-19 erkranken, weil es keine einheitliche Teststrategie gibt, erklärt Dr. Thoma. Die Inzidenzzahlen werden durch Erhöhung des Test-Zahlen nach oben getrieben, bis die gewünschte Inzidenzzahl erreicht ist. Außerdem ist der PCR-Test in seiner Aussagekraft fragwürdig.

Rund 50-60 Prozent der positiv getesteten zeigen keine Symptome auf. Bei etwa 30-40 Prozent gibt es milde Symptome. Wenn ein positiv Getesteter unspezifische Symptome aufzeigt, müsse diese nicht unbedingt auf Corona zurückzuführen sein. Sie können auch auf Influenzaviren, Grippeviren, Rhinoviren, Enteroviren oder andere zurückzuführen sein, die ebenfalls vorhanden sein können.

7 Prozent der Erkrankten haben einen ernsten Verlauf. Die Sterberate liegt bei unter 0,2 Prozent, erklärt Dr. Thoma, wobei die tödlichen Verläufe fast ausschließlich bei den Patienten über 80 Jahren vorzufinden seien. Fast alle in dieser Altersgruppe verstorbenen litten zudem an einer oder mehreren schweren Vorerkrankungen. Diese Patienten wäre auch durch andere Infektionen (Influenza, Grippe) gefährdet gewesen.

Was die Mutationen angeht, so sei dies üblich und normal. Meistens werden die Mutationen mit der Zeit eher harmloser als gefährlicher. Die Panikmache sei unbegründet.

Also könne man zusammenfassen, dass Corona in etwa so gefährlich ist wie eine Grippe. Dies könne für alte Menschen mit Vorerkrankungen das Fass zum Überlaufen bringen. Daher müsse man diese Altersgruppe und Gefährdeten-Gruppe schützen und impfen.

Bei den Corona-Impfungen handelt es sich um neue gentechnisch hergestellte Medikamente, die noch nicht ausreichend getestet worden seien. Es sei nicht auszuschließen, dass in das Erbgut der Menschen eingegriffen werde. Es sei wie ein gigantisches gen-techisches Experiment. Es könne Schäden auf das Immunsystem, auf das Erbgut, auf ungeborene Kinder und sonstige Auswirkungen und langfristige Schäden geben. Es fehle schlicht die ausreichende Langzeitstudie.

Daher sei das Risiko der Impfung für junge und gesunde Menschen größer als die Gefahr durch eine Corona-Ansteckung schlussfolgert Dr. Thoma. Aber auch bei alten Menschen gibt es Berichte über schwere Nebenwirkungen der Corona-Impfungen.

Für Dr. Thoma ist es kein Wunder, dass viele Länder bereits die Anwendung bestimmter Impfstoffe gestoppt haben.

Außerdem sei völlig unklar, inwieweit Geimpfte weniger das Coronavirus weitergeben als Ungeimpfte. Daher sei die Diskussion um eine Impflicht völlig überflüssig. - - - (11) Zitatende

 

Zitat:

- - - Wenn es um die harten Folgen der Lockdown-Politik, die massiven Kollateralschäden und die schweren Eingriffe in die Grundrechte der Bevölkerung geht, kann man nicht mit derlei vagen und unzuverlässigen sowie nicht aussagekräftigen Werten arbeiten. Die einzigen Größen, die hier – mit viel Zugeständnis an die Lockdown-Fraktion – überhaupt in Frage kämen, sind die Zahl der Toten und die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Und genau diese beiden Größen geben zurzeit keine Begründung für eine Beibehaltung oder gar Verschärfung der Lockdown-Maßnahmen. - - - ( 12 ) Zitatende

Quelle: Robert Koch Institut ( RKI )

Zitat:

- - - Sterbefallzahlen weiter unter dem Durchschnitt der Vorjahre

  • 16. März 2021
  • Die Sterbefallzahlen in Deutschland sind in der ersten Märzwoche deutlich unter dem Durchschnitt der Vorjahre geblieben. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer Hochrechnung am Dienstag mit. Demnach starben vom 1. bis zum 7. März insgesamt 18.557 Menschen. Diese Zahl liegt 14 Prozent oder 3.133 Fälle unter dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche. Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten Covid-19-Todesfälle ist derzeit bis einschließlich der siebten Kalenderwoche (15. bis 21. Februar) möglich. In dieser Woche gab es laut dem RKI 1.834 Covid-19-Todesfälle. Die Zahl sank damit gegenüber der Vorwoche um 638 Fälle. Die gesamten Sterbefallzahlen gingen unterdessen weiter zurück und lagen 515 Fälle beziehungsweise zwei Prozent unter dem Durchschnitt der vier Vorjahre. - - - ( 13 ) Zitatende

Nun, bei der Abteilung „Sterbezahlen“ bei meinen Ausführungen, die „Coronapandemie“ betreffend, kann man das Internet rauf und runter googeln. Es existiert dort keine, glaubwürdige Tabelle oder Kurve, die im Jahre 2020 und im bisherigen Jahr 2021 auch nur annähernd eine Übersterblichkeit darlegen. D.h. nichts anderes, als das gesamt gesehen, in dieser Zeit in den vergangenen ca. 20 Jahren nicht mehr Verstorbene registriert wurden als eben in diesen Jahresdurchschnitten. Wo also bleiben die Auswirkungen von Corona?

Zwei weitere Beispiele zum Sterbekomplex können weiter aufhellen.

  1. Das RKI hat den Hamburger Pathologen, und auf seinem Gebiet international anerkannten Spezialisten, Prof. Dr. Klaus Püschel, ( Klaus Püschel ist ein deutscher Professor für Rechtsmedizin. Püschel war von 1991 bis 2020 Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ) dringend von der Obduktion von angeblich an Corona Verstorbenen, abgeraten. Warum wohl? Vielleicht weil seine ersten Obduktionen ergaben, dass diese Toten an sehr schlimmen Vorerkrankungen verstarben und das Coronavirus manchmal auch vorhanden war?

  2. Gott sei Dank werden die Horrormeldungen in den täglichen Nachrichten über die Todesraten, nach Anmahnung vieler Ärztinnen und Ärzte, und durch internationale Fachgremien, nur noch mit der Ergänzung: „Heute sind x x x Tote zu beklagen, die mit oder an dem Virus verstorben sind.“

 

Und dieses mit oder an öffnet der Statistik Tür und Tor!

 

 

D. Inzidenzwerte

 

Ja das ist nun einmal ein Tummelplatz, wie er besser zu Manipulationszwecken nicht

besser hätte ausgesucht werden können. An erster Stelle der Manipulationsmöglichkeiten steht hier die absolut unmögliche internationale Vergleichbarkeit, ähnlich wie bei den CT – Werten.

 

Zitat:

- - - Zunächst ist die Inzidenz nur eine Zahl wie andere auch, die auf eine bestimmte Weise berechnet wird – davon wird noch die Rede sein. Es sticht aber ins Auge, dass man Inzidenzen nach ihrer Größe beurteilen kann und vor allem, dass die Urteile schneller wechseln können als Karl Lauterbachs Talkshowsessel. Lag vor einiger Zeit das Heil noch bei einer Inzidenz von 50, so hat man vor Kurzem die 35 in den Rang des wünschenswerten Ziels erhoben – ergänzt noch um Tendenzen hin zum Wert 10 oder gar zur 0, – nur um dann vor wenigen Tagen dem erstaunten Publikum zu eröffnen, auch ein Wert von 100 sei schon recht brauchbar. Eine seltsame Kennzahl, so wichtig, wie man hört, und doch so beliebig, je nach Laune und Prioritäten der beteiligten Politiker.

Was ist nun mit diesem Rätselwort gemeint? Bei der AOK findet man die Information, die Inzidenz sei „eine Messgröße aus der Epidemiologie, die die Anzahl der Neuerkrankungen an einer bestimmten Krankheit in einer definierten Bevölkerungsgruppe während eines bestimmten Zeitraums angibt.“ Bei der 7-Tage-COVID-19-Inzidenz muss es sich folglich um die Anzahl der an COVID-19 Neuerkrankten innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen handeln. Im Glossar des RKI werden als Inzidenzfälle die Ereignisse gezählt, bei denen Personen innerhalb eines bestimmten Zeitraums vom Zustand „gesund“ in den Zustand „krank“ oder „betroffen“ wechseln, wobei man die Inzidenzrate erhält, indem man die Anzahl der Inzidenzfälle durch die mittlere Anzahl der jeweiligen Bevölkerung dividiert. Gezählt werden dabei auch und insbesondere Fälle, bei denen nichts weiter als ein positiver PCR-Test vorliegt.

Verwechslungsgefahr durch Virentrümmer

Hat man damit die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb der letzten sieben Tage festgestellt? Eher nicht. Zu nennen wäre hier zunächst das Problem des Ct-Wertes, also der Anzahl von Replikationszyklen, die man im Labor benötigte, um einigermaßen verwertbares genetisches Material zu erzeugen. Je höher die tatsächliche Virenlast, desto niedriger die notwendige Anzahl der Zyklen, und das heißt umgekehrt: Je höher die Anzahl der notwendigen Zyklen, desto geringer ist die reale Virenlast; man geht derzeit davon aus, dass die Grenze bei etwa 30 Zyklen liegt. Bei einem Ct-Wert von 30 oder darüber dürfte also nur in seltensten Fällen eine Erkrankung oder echte Infektiosität vorliegen. Da nun aber der Ct-Wert in der Meldepraxis keine Rolle spielt, ja oft genug nicht einmal verfügbar sein wird, werden in unbekannter Zahl irrelevante Fälle mit echten Fällen vermengt. Verschärft wird dieses Problem noch durch die Suchstrategie des PCR-Tests. Suchte man ursprünglich noch nach drei relevanten Genabschnitten, um sicherzustellen, dass man es nicht nur mit wirkungslosen Virentrümmern zu tun hat, schränkte man die Suche später auf zwei Abschnitte ein, um sich dann zu überlegen, dass ein einziges Ziel-Gen schon ausreichend sei. Das Risiko, bei einer derart eingeschränkten Suche Virentrümmer mit vollständigen und replikationsfähigen Viren zu verwechseln, ist nicht von der Hand zu weisen.

Zudem müssen die gefundenen positiven Fälle keineswegs neu sein. Hat man einmal Kontakt mit den entsprechenden Viren gehabt, werden zumindest ihre Restbestände noch deutlich länger als nur sieben Tage nachweisbar sein, insbesondere dann, wenn man mit den gerade beschriebenen Methoden vorgeht.

Kurz gesagt: Die gemeldeten Neuinfizierten sind unter Umständen weder neuinfiziert, noch neuinfiziert, man kann aufgrund der Messmethoden nicht feststellen, ob sie eine relevante Virenlast tragen bzw. ob ihre irgendwann vielleicht einmal vorhandene relevante Virenlast nur noch eine Erinnerung an frühere Zeiten ist. Man könnte zu der Auffassung kommen, dass schon dieser Umstand die Aussagekraft der Inzidenz doch etwas schmälert.

Berechnet wird die Inzidenz nach einer einfachen Formel: Man nimmt die Anzahl der innerhalb der letzten sieben Tage gemeldeten Fälle und bestimmt daraus die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner nach der Formel Fallzahl / Einwohnerzahl * 100000. Die Einwohnerzahl ist dabei die Anzahl der am 31.12.2019 vorhandenen Einwohner, für Deutschland also 83.166.711. An einem einfachen Beispiel, vor allem für Politiker und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, kann man sich die Vorgehensweise klarmachen: Laut Lagebericht des RKI vom 8. März 2021 lagen in den letzten sieben Tagen 56.518 Fälle vor. Die Formel verlangt dann die Rechnung 56518 / 83166711 * 100000 = 67,96, was zu der im Bericht angegebenen Inzidenz von 68 führt. Somit hat es in den letzten sieben Tagen 68 Fälle pro 100.000 Einwohner gegeben. - - - ( 14 ) Zitatende


Dies war nur ein Ausschnitt aus meiner Veröffentlichung 144 „Inzidenzwert“, vom 26.03.2021

 

Bezugsgrößenvariation

 

Beispiel: In einer Schule mit 100 Schülern werden zwei positiv getestet. Auf die Inzidenzzahl, also den hochgerechneten Wert von 7 Tagen ( wenn in dieser Zeit keine weiteren hinzu kommen ) und auf 100 000 Personen bezogen heißt das: Eine Inzidenz von 2 000. Dieser Wert könnte genau so in den Nachrichten wieder gegeben werden. Das kann man aber so nicht machen, denn dann wird man zu schnell und offensichtlich unglaubwürdig. Man kann nun, und das ist bei der gegenwärtigen Handhabung dieser Meldungen durchaus üblich ( und rein wissenscaftlich / mathematisch sogar korrekt ) diese zwei Personen auf die Gesamteinwohnerzahl dieser Gemeinde zu beziehen, nehmen wir einmal an, sie beträgt 1 000. Dann ergibt das einen Inzidenzwert von 200. Das klingt plausibel, und kann nun als Anlass genommen werden, weitere Maßnahmen einzuleiten oder bestehende zu verschärfen, wenn wir die augenblicklichen Eckdaten bzw. Inzidenzwerte, je nach politischem Ziel oder Gutdünken, von 0 über 10 über 35 über 50 oder über 100 berücksichtigen.

 

Fehlerquote

Auch über die Fehlerquote wird im „Bericht 144. Der Inzidenzwert,“ berichtet. Hier ein einprägsamer Beispiel: Die niedrigste Fehlerquote von allen relevanten Herstellern zur Durchführung der PCR – Test´s liegt nach eigenen Angaben bei 2 %. D. h. nichts anderes, als das bei 100 Test´s wenigstens zwei garantiert falsch sind. Bezogen auf unsere zwei Schüler heißt das, dass sie nun tatsächlich infiziert sind ( was an sich schon wissenschaftlich falsch ist – richtig hieße es: „meldepflichtige Anzeige“ ), könnte durchaus sein. Garantiert fallen sie aber, so oder so, unter die „Falschmeldungen“. Beziehen wir jetzt tatsächlich vorgenommene Test´s von der Anzahl 100 000 auf die garantierte Falschmeldung von 2 %, so haben wir garantiert 2 000 als infiziert Gemeldete, die es aber nicht sind. Und schon haben wir auch hier wieder eine Manipulationsgröße – wie sie halt gebraucht wird!

Diese beiden, simplen Beispiele spiegeln wissenschaftlich korrekt und dennoch

anschaulich und verständlich die Problematik wieder. - - - ( 15 ) ( 16 )

 

Auch bei den Inzidenzwerten sehen wir wieder das vorliegende, klar erkenntliche und garantiert genau so gewollte Manipulationspotential.

Kommen wir nun zur letzten Rubrik der in der gesamten Menschheitsgeschichte so noch nicht vorgekommenen Manipulationen, Korruptionsvorfällen, Machtmißbrauch, Freiheitsberaubungen und einseitiger, krimineller Geldvermehrung. Kommen wir zum Punkt E. Impfnebenwirkungen.

 

E. Impfnebenwirkungen

 

Sollten sich bei diesem Problem alle, und ich betone: Wirklich alle, an Daten und Fakten halten, so wäre dieser Beitrag schon zu Ende. Denn was wir bis dato berichten können, das sind direkte, oder kurz nach der Impfung, aufgetretene Reaktionen bzw. maximal bis bisher 2 Monate danach. Aber die allein sind schon, nicht nur als nachdenkenswert, sondern als gravierend zu bezeichnen.

Das tatsächliche Ausmaß an Nebenwirkungen in den Spätfolgen kann sich ja noch gar nicht eingestellt haben – wir impfen ja erst seit ca. zwei Monaten. Wie sich die verimpften und genveränderten Mittel auf unsere eigenen Gene und die unserer Kinder und Kindeskinder auswirken – das wissen wir erst, günstigenfalls, in einigen Monaten. Wahrscheinlicher aber erst in einigen Jahren. Das bei derlei befürchteten Annahmen keine Verschwörungstheorie Pate gestanden hat, dass lässt der Rückblick auf die „Conterganaffäre“ nahe legen!

 

Zitat:

- - - Erschreckende Statistik der Impfnebenwirkungen

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA sammelt Daten über Nebenwirkungen von Impfstoffen und bereitet diese in Statistiken auf. Eine Analyse der in jüngerer Zeit gemeldeten Nebenwirkungen von Impfstoffen in Europa zeigt ein höchst erschreckendes Bild. Beobachtet man die Nebenwirkungen aller in Europa gemeldeten Nebenwirkungen im Zeitraum vom 12 Monaten von April 2020 bis März 2021, sind dramatische Änderungen zu verzeichnen.

Ende Dezember 2020, kurz vor Jahreswechsel, wurde mit den Impfungen von neuartigen Corona-Impfstoffen begonnen. Die zuvor gemeldeten Nebenwirkungen stammen von herkömmlichen Impfungen, den sogenannten Lebend- oder Totimpfstoffen. Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte Krankheitserreger, Totimpfstoffe enthalten entsprechend ihrer Bezeichnung nur abgetötete Krankheitserreger, die sich nicht mehr vermehren können. Sie werden vom Körper als fremd erkannt und regen das körpereigene Abwehrsystem zur Antikörperbildung an, ohne dass die jeweilige Krankheit ausbricht.

Studiendauer verkürzt

Bei den neuartigen mRNa- und Vektor-Impfstoffen, die zudem nicht die auf Sicherheitsaspekten basierende, übliche Entwicklungs -und Studiendauer von 8 bis 10 Jahren, sondern nur von knapp 9 Monaten durchlaufen haben, handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um Impfstoffe, sondern um Gentherapien, so einige Kritiker.

Bis zum Dezember 2020 war die Zahl der Nebenwirkungen durch Impfstoffe im beobachteten Zeitraum meist gleichbleibend, mit geringen Schwankungen. Im Durchschnitt wurden pro Monat rund 10.800 Fälle von Nebenwirkungen gemeldet. Im Januar 2021 schnellte die Anzahl jedoch auf über 27.200 hoch. Im Februar und März 2021 lag die Zahl der gemeldeten Nebenwirkungen dann schon bei über 52.100. Damit ist im Vergleich zum Durchschnitt des Corona-Jahres 2020 in den letzten beiden Monaten eine Verfünffachung der Nebenwirkungen eingetreten.

Vor allem der Impfstoff von Pfizer/BioNTech hat die hohe Zahl von Nebenwirkungen hervorgerufen, wie die EMA-Rohdaten zeigen. Die Zahl der Nebenwirkungen bei Moderna ist deutlich geringer. Die Datenbank der Nebenwirkungen ist allerdings unvollständig, denn tatsächlich würden nur einige der auftretenden Nebenwirkungen auch der EMA oder anderen Behörden gemeldet, heißt es. Die Dunkelziffer ist unbekannt. Daher sind die vorliegenden Zahlen, die nur einen kleinen Bruchteil der Nebenwirkungen zeigen, höchst alarmierend.

Der Impfstoff von AstraZeneca hat aufgrund seiner tödlichen Nebenwirkungen ebenfalls traurige Berühmtheit erlangt. Weil immer mehr Fälle von tödlichen Blutgerinnseln aufgetreten sind, haben zahlreiche Länder den Impfstoff vorerst gestoppt. Nachdem die EMA den Impfstoff allerdings für „sicher und effektiv“ erklärt hatte, fuhren die meisten Länder mit AstraZeneca-Impfungen fort. Weil der Impfstoff dennoch nun wie Blei in den Regalen liegt, hat man sich dazu entschieden, den Impfstoff schlicht umzubenennen: AstraZeneca heißt jetzt VAXZEVRIA.- - - ( 17 )

Zitatende


 

Zitat:

- - - Erschreckende Statistik – Impfnebenwirkungen jetzt amtlich.

Eine Analyse der in der EMA-Datenbank erfassten Meldungen  von Arzneimittelnebenwirkungen in Europa im Zeitraum April 2020 bis März 2021 zeichnet ein ausgesprochen alarmierendes Bild.

Im Zeitraum April 2020 bis Dezember 2020 schwankten die registrierten unerwünschten Nebenwirkungen in einem Korridor von 9.418 bis 12.567 Meldungen, durchschnittlich wurden in diesen Monaten jeweils 10.847 Nebenwirkungen erfaßt.

Im Januar 2021 schnellte die Anzahl auf 27.242 hoch. Im Februar 2021 und März 2021 lag die Anzahl der gemeldeten unerwünschten Nebenwirkungen bei 52.183 bzw. 52.165. Damit ist im Vergleich zum Durchschnitt des Corona-Jahrs 2020 in den letzten beiden Monaten eine Verfünffachung der Nebenwirkungen eingetreten.

Die genaue Betrachtung der gemeldeten Fälle zeigt, dass es ausschliesslich die neuartigen Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 sind, die diesen massiven Anstieg bewirkt haben.

Bei noch genauerer Betrachtung der Rohdaten sieht man, dass es in erster Linie das Impfpräparat von BioNTech/Pfizer ist, das die hohe Anzahl an Nebenwirkungen hervorruft. Die gemeldete Anzahl an Nebenwirkungen der Moderna-Impfung ist deutlich geringer, noch geringer scheint ausweislich der Datenbank die Anzahl unerwünschter Nebenwirkungen bei AstraZeneca auszufallen.

Die Datenbank ist nicht vollständig, regelmässig werden nur ca. 3 Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen den Behörden gemeldet. 2020News ist u.a. durch den Whistleblowerbericht aus dem Berliner Altenheim (Das schreckliche Sterben nach der Impfung) bekannt, dass selbst Todesfälle in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung nicht gemeldet werden, weil sie oftmals als COVID-19-Sterbegeschehen fehlgedeutet werden. Auch in Bezug auf Krankenhäuser wie z.B. die Uniklinik Würzburg hat 2020News erfahren, dass geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre teils schweren Nebenwirkungen nicht melden. Krankmeldungen nach der Impfung sind häufig.

In diversen Ländern ist der Impfstoff von AstraZeneca ausgesetzt worden bzw. wird bei Frauen unter 55 Jahren wegen einer ungewöhnlichen Vielzahl von Todesfällen, die auf Hirnvenenthrombosen zurückzuführen sind, nicht mehr verabreicht.

Möglicherweise aus der Motivation heraus, die Weiterverimpfung des Impfstoffs von AstraZeneca trotz seines wachsenden schlechten Rufs zu ermöglichen, ist nun eine Umbenennung erfolgt: Der AstraZeneca-Impfstoff heisst ab jetzt VAXZEVRIA

- - - ( 18 ) Zitatende


 

Was also bleibt als Fazit?

Selbst der relativ unkritische Bürger, damit meine ich nicht den von Haus aus gehorsamen oder gar erfolgreich konditionierten, sondern den ganz normalen Bürger wie du und ich, der schlicht und einfach seinen gewählten Vertretern vertraut, wird es langsam unbehaglich bei dem, was um ihm herum so geschieht. Er oder Sie bemerken allmählich, dass eine journalistische Freiheit, der wir noch vor so etwa zwanzig Jahren einigermaßen vertrauen konnten, nicht mehr vorhanden ist. Er oder Sie macht sich Gedanken, warum in den täglichen Nachrichten von tagesschau und heute, den zahlreichen talk – shows ( Illner, Will, Plasberg, Maischberger, Lanz etc. und den einschlägigen Mainstreammedien in Druckform, immer die gleichen Experten zu Wort kommen. Wo bleiben die demokratisch erforderlichen Worte und Gegenargumente der unabhängigen Wissenschaftler, Politiker und Journalisten die doch allesamt in ihren bisherigen Leben eine hohe Fachkompetenz und moralisch anspruchsvolle Überzeugung und auch Handlungsweise an den Tag gelegt hatten? Warum sind diese Personen und ihre sehr oft dahinter stehenden Interessengruppen, Zusammenschlüsse, Vereine, Verlage und dergleichen, nur noch in den alternativen Medien zu finden?

Warum wird so immer offenkundiger werdend, um ein simples aber einprägsames Beispiel zu nennen, das Internet ausgeladen bei Diskussionen über die Medienlandschaft? Warum wird im Frühstücksfernsehen nur Wurstverkäufern das Wort erteilt, nicht aber den Marmeladenherstellern? Warum darf bei Gesundheitsfragen nur die Schulmedizin Ratschläge geben, nicht aber die Naturheilkunde? Warum wird in Coronatalkrunden in einschlägigen tv - shows nur über Freiheitsbeschränkungen diskutiert, nicht aber über Freiheit?

Ich sagte es weiter oben schon einmal und möchte es erweitern:

 

Warum redet ihr so viel und immer über das Gleiche – was habt ihr zu verbergen?


 

Ich mache es kurz.

Es geht um die Abschaffung der Demokratie, um die Zerstörung des Mittelstandes, der dann durch Kapitalkonzerne billig aufgekauft wird und um die drastische Erhöhung der Staatsschulden die nur noch durch Gesamtprivatisierung der noch verbliebenen staatlichen Verantwortungsbereiche, beglichen werden können.

Frage: Was würde geschehen wenn es, wie von vielen unabhängigen Ökonomen, Wissenschaftlern und kompetenten Menschenfreunden schon seit Jahrzehnten gefordert, ein weltweiter Schuldenerlass durchgeführt würde?

Fragen wir die dann Benachteiligten und ihrer Weltmacht beraubten, auf etwa 200 schätzte Peter Scholl - Latour diese Zahl. Auch der ehemalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen vertrat diese Maßnahme – aber der wurde ja leider 1989 ermordet. Was also bleibt zu tun? Ein neues, menschenfreundliches Finanzsystem muss her – so schnell wie möglich, dann verschwindet auch Corona!
 

Quellenverzeichnis


 

( 1 ) https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/Sendung-vom-17-02-2021-Kliniksterben-in-der-Pandemie-100.html

 

( 2 ) https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/Sendung-vom-17-02-2021-Kliniksterben-in-der-Pandemie-100.html

 

( 3 ) https://de.rt.com/inland/115228-massives-kliniksterben-in-deutschland-geht-weiter/

 

( 4 ) https://de.rt.com/inland/115228-massives-kliniksterben-in-deutschland-geht-weiter/

 

( 5 ) https://www.nachdenkseiten.de/?p=70975

 

( 6 ) https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/landtag/detailansicht-landtag/artikel/sorge-vor-zunehmend-falsch-positiven-corona-tests.html#topPosition

 

( 7 ) https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/510711/Corona-Zu-hohe-offizielle-Fallzahlen-aufgrund-mangelhafter-Tests?utm_content=link_12&utm_medium=email&utm_campaign=dwn_telegramm&utm_source=mid648&f_tid=81086c35f9707267cb4e8a1a8aeb3f1b

 

( 8 ) https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/138263

 

( 9 ) https://www.rubikon.news/artikel/die-logiklucke

 

( 10 ) https://www.rubikon.news/artikel/spates-eingestandnis

 

( 11 ) https://www.freiewelt.net/nachricht/berliner-arzt-dr-josef-thoma-corona-gefahr-wird-durch-panikmache-hochgespielt-10084389/

 

( 12 ) https://www.nachdenkseiten.de/?p=71008

 

( 13 ) https://www.mmnews.de/politik/161539-sterbefallzahlen-weiter-unter-dem-durchschnitt-der-vorjahre

 

( 14 ) https://reitschuster.de/post/der-inzidenzwert-in-hohem-masse-steuerbar-durch-politik-und-behoerden/

 

( 15 ) https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/landtag/detailansicht-landtag/artikel/sorge-vor-zunehmend-falsch-positiven-corona-tests.html#topPosition

 

( 16 ) https://www.netvent.de/aktuelles/2-3-politik/

 

( 17 ) https://www.neopresse.com/gesundheit/erschreckende-statistik-der-impfnebenwirkungen/?source=ENL%20&gesundheits_artikel

 

( 18 ) https://2020news.de/erschreckende-statistik-impfnebenwirkungen-jetzt-amtlich/

 

 

                                      A R C H I V   B E R I C H T E

Aus Kapazitätsgründen musste ich alle, weiter unten stehenden Beiträge, eben auf dieser Liste zusammenfassen. Sollte Sie einer von diesen Berichten interessieren, so schreiben Sie mir einfach eine mail, und ich schicke Ihnen dann diesen Beitrag zu:

info@netvent.de

  1. Der Weg zu einer unvergesslichen Begegnung.pdf

  2. Geheimnisse des Universums.pdf

  3. CERN - Forscherin – Universum.pdf

  4. Der freie Wille.pdf

  5. Rating Agenturen.pdf

  6. Prüfungsfragen Anthrop. Psychologie.pdf

  7. Buch – Skatclub.pdf

  8. (15.3.1.1.2.) Kant-Interpretation Grundlegung 395-396.pdf

  9. Cholesterin - der große Bluff.pdf

   10. Über 500 Wissenschaftler widersprechen These vom

          „menschengemachten Klimawandel“.pdf

    11. Wir Klimalügner.pdf

    12. Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf

    13. Prof. Mausfeld.pdf

    14. George Soros will Europa zerstören.pdf15.

    15. Wahrhaftigkeit und Politik.pdf

    16. Wie Geld entsteht.pdf

    17. Nie vergessen - Julian Assange.pdf

    18. Geld - und seine dunklen Seiten.pdf

    19. Zuwanderung

           19.1 Zuwanderung.pdf,

           19.2 Zuwanderung 2.pdf,

           19.3 Zuwanderung 3.pdf,

           19.4 Reden zur Souveränität der BRD.pdf

   20. Russlands Blickwinkel.pdf

   21. Die letzte Bastion.pdf

   22. 70 Jahre Terror.pdf

   23. Die Impf – Lüge.pdf

   24. ARD als Flaggschiff.pdf

   25. Bettenabbau in Krankenhäusern.pdf

   26. Aussagen der Eliten.pdf

   27. Prof. Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxicologe.pdf

   28. Martin Wehrle.pdf

   29. Hopkins oder Schweiz.pdf

   30. Die Meister der Zahlen.pdf

   31. kenFM – Sammlung.pdf

   32. Die Corona Kohorte.pdf

   33. Manipulation nach Chomsky.pdf

   34. Doping in Russland.pdf

   35. NWO bei KenF.pdf

   36. Dissertation Masken.pdf

   37. Besatzungsrecht BRD.pdf

  1. Euromomo.pdf

  2. Pawlosche Hunde.pdf

  3. Referent über Corona.pdf

  4. Koexistenz mit Viren.pdf

  5. Ullrich Mies.pdf

  6. Quetzalcoátl und Corona.pdf

  7. Virus – Angst.pdf

  8. Polizeiauflösung in USA.pdf

  9. Der wahre Hintergrund.pdf

  10. ARD und Popp.pdf

  11. VerAppelung der Bürger.pdf

  12. FAZ und mwgfd.pdf

  13. Monsantostudien.pdf

  14. WHO und Lobbyisten.pdf

  15. Der Weg aus der Angst.pdf

  16. mwgfd.pdf

  17. Plandemie.pdf

  18. Fetisch CO2.pdf

  19. Der Panik – Verbreiter.pdf

  20. Zahlensalat.pdf

  21. Selbstermächtigung.pdf

  22. Impfrisiko.pdf

  23. Positiv oder krank.pdf

  24. Lockdown bei Illner.pdf

  25. Impfkrieg.pdf

  26. Wie funktionieren Talkshows?
  27. "Berlin invites the world"
  28. Reichstag - da war doch was?
  29. Nostradamus am Reichstag.pdf
  30. Politiker in Talkshows.pdf
  31. München am 12. September 2020.pdf
  32. Olaf Scholz und Wirecard.pdf
  33. Eric Gujer und Corona.pdf
  34. Hungertod.pdf
  35. Hausmitteilung.pdf
  36. Übersterblichkeit.pdf
  37. Enttarnung.pdf
  38. Deutschland hat bereits eine Reichensteuer.pdf
  39. Ein neuer Lockdown.pdf
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© Hans-Werner Dünnebacke