I N T E R N E T V O R T R Ä G E

Vortragsübersicht ( VHS - Konzept )

Die bisher erschienenen Vorträge sind auf dem VHS - Konzept blau markiert. Die etwas älteren sind im Archiv abrufbar. Das VHS - Konzept dient hauptsächlich der Information welche Vorträge schon erschienen sind, und welche noch erscheinen werden!

Die einzelnen, bisher erschienenen Vorträge, können im Archiv abgerufen werden.

03. September 2022

2.7.1 Mythen und Menschen

Zeus - Aufklärung - Dax

( Eine Reise durch die Geschichte der Mythologie vom Altertum bis zum Euro - Rettungsschirm )

Mythen hatten schon immer reale und ordnende Funktionen und wurden niemals als solche irgendwann einmal abgeschafft. Ganz im Gegenteil. Sie wurden, nachdem sie sich – aus welchen Gründen auch immer – überflüssig gemacht hatten oder als überholt galten, lediglich durch neue Mythen ersetzt mit neuen Prämissen. Das gilt für alle Religionen, für Denkrichtungen, für die Politik und auch für die Soziologie und die moderne Marktwirtschaft. Mythen waren und sind geradezu notwendig zum Fortbestand der Menschheit. Sie führten zu Entwicklung von Kultur, Wissenschaft und Fortschritt. Nur dort, wo sie an ihrem natürlichen Ende angelangt waren und dann trotz besseren Wissens und Gewissens fundamentalistisch weiter proklamiert, gepredigt und gelebt wurden, da wurden sie zu Geißeln der Menschheit und führten zu Unrecht und Kriegen mit millionenfachen Morden. Es wurde an solchen Scheidewegen der Menschheit, am Vorabend der ganz großen Katastrophen, immer wieder versäumt, die erkannten, falschen Inhalte zur Vernichtung des gesamten Mythos zu nutzen.     ( Blutopfer bringen keinen Regen, Rassenzüchtung bringt keine besseren Menschen, Geld bringt nicht Gerechtigkeit und Glück ). Ein Mythos, z.B. der über den Übergang der sozialen Marktwirtschaft zum gemäßigten Kapitalismus als Wohlstandsbringer für das Volk, ist ab dann kein Mythos mehr, sondern ist zur Lüge mutiert, als er ins Böse driftete. Er gehört jetzt nicht mehr in eine Behandlung, sondern abgeschafft. Wir müssen erkennen, dass Mythen eben nur einen begrenzten Wahrheitsgehalt besitzen, also niemals absolut sind. Und wenn die Befolgung ihrer immanenten Anweisungen zu viel Leid bringen, dann müssen, wenn interne Verbesserungen ausgeschöpft sind, die Mythen selbst beseitigt und durch andere ersetzt werden, denn ohne Mythen - keine geordnete Gesellschaft.

06. August 2022

2.1.5 Wo liegt unsere Zukunft?

Wenn wir uns mit der Zukunft generell und der eigenen speziell beschäftigen wollen, so können wir wohl, mittelfristig gesehen, eine Spekulation über einen Zeitraum von maximal 50 Jahren als realistisch bezeichnen. Schätzungen wesentlich darunter sind Realisierungszeiträume von Vorstellungen, die im Kontext schon durchdacht, und in ihrer Durchsetzung lediglich von technischen Entwicklungen abhängig sind, die aber sehr bald als gelöst betrachtet werden  dürften. Schätzungen wesentlich darüber haben, und das ist die Natur des Menschen, kaum eine Chance als ernsthaft diskussionswürdig angesehen zu werden, liegen sie doch im Bereich von angeblicher Utopie und Science Fiction. Sollten wir uns aber mit Vermutungen oder Entwicklungen befassen, die mit großer Wahrscheinlichkeit schon bald, und damit ist der angesprochene Zeitraum der nächsten 50 Jahre gemeint, so sind sicherlich drei große Gebiete zu nennen, die auch schon in der Gegenwart eine tragende Rolle spielen. Es sind dies im Einzelnen:

  •    Die Gentechnologie
  •    Die Nanotechnologie
  •    Die Informationstechnologie

Die aber in ihrer Kombination untereinander noch eine weitaus brisantere Rolle spielen dürften und auch spielen werden, als sie jeweils einzeln zu spielen in der Lage wären. Im Jahre 1961 hat der Amerikaner Nirenberg den gesamten menschlichen genetischen Code entschlüsseltund 2001 war das komplette Erbgut entziffert. Wenn man aber glaubte, nun ein steuerbares Element für die Manipulation des menschlichen Lebens gefunden zu haben, so hatte man sich wohl schwer getäuscht. Denn es stellte sich heraus, dass die Variationsmöglichkeiten des Genoms bis ins Unendliche steigen. Außerdem stellte sich bei dem ersten geklonten Säugetier, dem Schaf Dolly, heraus - und das bestätigte sich auch bei späteren Klonversuchen - dass das Alter des Stammzellenmuttertieres plus dem Alter Dolly´s bei seinem Tod dem zu erwartendem Alter eines normales Schafes entsprach. Fazit: Durch Klonen kann also das Leben nicht neu bei Null beginnen. Welch ungeheuer tröstliche Vorstellung. Diese Erkenntnis stellt natürlich nicht die enorme Vielfalt von segensreichen Möglichkeiten in Frage, die durch therapeutisches Klonen, im Falle von Krankheitsbekämpfung, besonders bei genetisch bedingten Fällen, schon heute möglich sind und noch realisiert werden. Kritisch werden natürlich genetische Eingriffe bei der sogenannten Designerauswahl der erwünschten Kinder, was Größe, Gewicht, Haarfarbe, Temperament, Intelligenz etc. betrifft.                              Ein weites Feld für zukünftige Ethikkommissionen. Was die Nanotechnologie in Zukunft für uns bereithält, ist z.T. schon heute wirksam. Autos, Häuser und Wäsche, die nicht mehr gewaschen werden müssen da sie keinen Schmutz mehr aufnehmen, sind bereits Realität. Computer und Roboter im Nanobereich sind denkbar, werden aber wahrscheinlich nur über biologisch bedingte Reproduzierbarkeit geschaffen werden können. D.h., die gezielte Behandlung menschlicher Zellen vor Ort wäre denkbar, wie etwa die Beseitigung beschädigter Zellen in der Krebsbehandlung. Unendliche Möglichkeiten eröffnen sich den Forschern. Bei der dritten erwähnten Zukunftstechnologie, der Informationstechnologie, haben wir vielleicht schon das Maximum des Möglichen, was die Geschwindigkeit betrifft, erreicht. Zukunftsträchtig sind hier die Anwendungsgebiete, die uns allerdings schon heute erhebliche Schwierigkeiten bereiten. Siehe Spionageaffären, Abhörskandale, BND, CIA und NSA. Hier liegt die Gefahr für die Menschheit nicht bei den technischen Möglichkeiten, sondern in den Bereichen der Anwendung.
Und so sprechen wichtige Menschen, wen wundert´s, schon wieder einmal in göttlichen Dimensionen: Von der "Dreifaltigkeit" der Gen -, Nano - und Informationstechnologie.  

Wen wundert´s, spricht nicht der Molekularbiologe Lee Silver von der renommierten Princeton University in seinem Buch "Das geklonte Paradies", von genetischer Optimierung für reiche Menschen, zum Nachteil der ärmeren Bevölkerung? Auch spricht er, im Rahmen dieser Dreifaltigkeitstheorie, von Genpaketen, die es den Menschen ermöglichen in den Tiefen der Meere zu überleben oder an den Eispolen auf dem Mars; die Möglichkeit des Hörens von Ultraschall oder des Sehens von UV - Licht. Aber all diese Vorstellungen müssen ja nicht, wenn sie denn verwirklicht würden, auch negativ angewandt werden. Es liegt bei uns bzw. unseren Nachkommen. Sicher ist, diese Möglichkeiten werden kommen, auch wenn viele Menschen das heute noch bezweifeln. Vor nicht gerade einmal 200 Jahren hätte man noch Folterwerkzeuge der Inquisition entstaubt, hätte jemand behauptet, das in 200 Jahren 500 Menschen in einem Gerät über der Erde fliegen würden, oder man auf einer Glasscheibe, live, Menschen auf einem anderen Kontinent beobachten könnte.

Sie glauben ja auch nicht, das die NSA weiß, was Sie gerade gelesen haben.

2.1.5 Wo liegt unsre Zukunft.pdf
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02. Juli 2022

2.1.4 Grenzen unserer Erkenntnis Teil 2

 

Den zweiten Teil des Vortrags: Grenzen unserer Erkenntnis, beginne ich mit dem Schlussatz des 1. Teiles: Es ist ja auch bei uns Menschen nichts so gravierend, wie die Umstellung der eigenen Meinung. Helfen, zur Umsetzung dieser lobenswerten Erkenntnis, würde vielleicht eine weitere Überzeugung: Wer sich nicht ändert, bleibt sich nicht treu. Das wir im Laufe unseres persönlichen Werdeganges niemals auf allen früher gewonnen Meinung beharren sollten, ist, so glaube ich, einsehbar, würde sie doch eine Lernunfähigkeit unterstellen. Vergleichen wir einmal unsere persönliche Entwicklung mit der der Menschheitsentwicklung, so treten neue Erkenntnisse ins Blickfeld, die ältere Anschauungen und Überzeugungen schlicht und einfach ersetzen oder gar als falsch entlarven. Das trifft ganz bestimmt und besonders auf unseren seelisch - geistigen Informationsstand zu, speziell wenn er sich in den Grenzbereich vom Physischen zum Metaphysischen begibt. Und da eben dieser Grenzbereich, sogar mit den uns heute zur Verfügung stehenden naturwissenschaftlichen und technischen Hilfsmitteln ( Magnetresonanzverfahren zur Aufspürung von Aktivitäten in unserem Gehirn ), nicht einmal annähernd verstanden werden kann, müssen wir die Frage nach der realen Beschaffenheit des Jenseits ganz hinten anstellen. Womit wir selbstverständlich wieder bei der Frage nach der Existenz eines Gottes angelangt sind - also wiederum die Frage: Glaube oder Wissen. Vielleicht ist die Vorstellung, dass sich Glaube und Wissen evtl. gegenseitig benötigen eine nachdenkenswerte Perspektive. Denn den Erkenntnissen der Naturwissenschaften eilte stetig ein Glauben voraus, eine Illusion, eine Intuition oder gar Phantasievorstellungen, Science - Fiction zu der entsprechenden Zeit. Immaterielle Basis also zur späteren Umsetzung im realen, zumindest materiellen Lebensbereich.                                                                                      

Wie war das noch mit der Erklärung des Urknalls?

Aus diesem Grunde halte ich auch den Slogan "Wissen statt Glauben" für bedenklich. Er suggeriert nämlich auch, dass alles was man nicht beweisen kann demzufolge auch nicht stimmt. Meine Kopfschmerzen kann ich objektiv nicht beweisen - also habe ich keine? Gott kann ich nicht sehen - also gibt es ihn nicht?
Wenn aber Gott nun tatsächlich existieren sollte, dann wäre das Gewirr der neuronalen Leitungen und physiologischen Strukturen des Gehirns auch tatsächlich der einzige Ort, an dem er seine Existenz offenbaren könnte - wenn er denn wollte.
Niemand wird ernsthaft behaupten, es gebe keinen Schmerz, keine Freude, Trauer oder Angst, nur weil diese Gefühle nicht unabhängig von uns in der äußeren Welt existieren. Und einmal ganz ehrlich: Was wäre so schlimm, wenn Gott tatsächlich nur in unserem Kopf existieren würde? Würde uns das nicht sogar adeln? Steht nicht geschrieben: "Und er erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild?" Wir wären noch nicht einmal Verräter! Warum also suchen wir Gott immer und immer wieder in Sphären des Universums, im Himmel oder in Urlaubsgebieten - einem Paradies z.B. ?
Lassen wir doch Gott bewusst eintreten in unser Gehirn, denn da ist er ja so oder so schon wohnhaft, ob wir nun wollen oder nicht. Man könnte ja durchaus das menschliche Gehirn, das wir kaum selbst verstehen, als eine Art geleastes Objekt betrachten, dessen transzendentes Dasein, nach Beendigung des Vertragsverhältnisses, seinem Eigentümer zurückgegeben wird, allerdings mit einem verzinsten Kapital, nämlich einem beträchtlichen Zugewinn an Wissen, das das Universum gesamt gesehen ja weiterbringen könnte.
Würden wir also Gott in unserem Kopf akzeptieren, der würde ganz schön aufräumen mit Machtgelüsten, Geld, FIFA, TTIP, NSA, Drohnen, Handgranaten und Deutschland sucht den Superstar.

 

H.-W. Dünnebacke im Juli 2022

03. Juni 2022

2.5.2 Der Hinduismus

Der Hinduismus ist die vielgestaltigste der großen Religionen und umfasst beinahe alle religiösen Ausdrucksformen der Menschheit, von der Verehrung von Naturgottheiten über den Polytheismus, bis hin zu einem philosophisch anspruchsvollen Monotheismus- also dem Glauben an einen einzigen Gott und dem Glauben an ein über alles herrschendes Weltgesetz – dem Dharma. Er ist eng mit sozialen Ordnungen (Kastenwesen) verknüpft und fordert ausgeprägte Opferriten. Kennzeichnend ist der Vergeltungszusammenhang guter und schlechter Lebensführung und Taten, der Karma – Lehre, mit ihrem Kreislauf der Wiedergeburten. Die heutige Indische Verfassung definiert Hinduismus so, dass er auch Buddhismus, Sikhismus und Jainismus beinhaltet. Eine sehr weise und konfliktvermeidende Entscheidung. Ob der Glaube an die Qualität der Wiedergeburt nicht schon damalig ein sehr berechnender Schachzug der herrschenden religiösen Oberschicht war oder ob er sich aus einer rein spirituellen Urreligiosität entwickelte, mag sich der Hörer anschließend selbst beantworten. Auf jeden Fall ist damit die Eigenverantwortung in der Lebensführung, die Unparteilichkeit Gottes und die bestehende Gesellschaftsordnung zementiert, was ja in ähnlicher Form auch in anderen Religionen gegeben ist.

01. Mai 2022

2.5.4 Der Chinasische Universismus ( Konfuzianismus und Taoismus )

Unter dem Begriff „Chinesischer Universismus“ versteht man die beiden Religionsrichtungen des Konfuzianismus und des Taoismus. Von allen sechs Weltreligionen sind diese beiden die wohl am wenigsten bekannten in der westlichen Welt. Während der Taoismus sich sowohl auf das diesseitige - als auch auf das jenseitige Leben bezieht, konzentriert sich der Konfuzianismus fast ausschließlich auf das diesseitige Leben. Die höchste Weisheit im Taoismus besteht in der Zusammenschau, im Erkennen des Universums als eines geordneten Ganzen. Uns allen ist das Symbol des Ying und Yang irgendwie geläufig, doch seine tiefgreifende Bedeutung wird uns in diesem Vortrag vor Augen geführt. Geradezu sensationell sind die erst vermehrt im 21. Jh. gemachten Entdeckungen von Übereinstimmungen der westl. Naturwissenschaften, allen voran die Quantenphysik und die These vom Urknall, mit den Glaubensvorstellungen des Taoismus. Die Harmonie ältester Glaubensvorstellungen mit modernster Wissenschaft wird viele überraschen.

26. März 2022

2.14.2.3 Entstehung und Realität des Grundgesetzes ( Teil 1 )

In diesem Teil behandele ich die Artikel unseres Grundgesetzes, die mit unserem aktuellen, internationalen Rechtsstatus zu tun haben, und die dann eine persönliche Einschätzung erlauben zu der Frage: "Sind wir ein freies Volk?"

Wie wir sehen werden, scharen sich die wesentlichen Artikel um den Artikel 79, der auch in der juristischen Umgangssprache als "Ewigkeitsklausel" bezeichnet wird. 

Wie allmählich, im Laufe von Jahrzehnten gestückelt, die Prioritäten der Selbstbestimmung der Bundesländer und des Bundes auf die EU übertragen wurde, zeigt die Entwicklung des Artikels 23. Eine Entwicklung von höchster Priorität bis zur Streichung.

Auch - oder besser - für den Nichtjuristen habe ich gut verständlich dieses Tohuwabohu dargestellt. 

Schlicht ausgedrückt: Unvorstellbar!

01. Januar 2022

2.8.5 Wie wir wurden was wir sind                                                 Teil 5: Ökonomie - Ökologie

Die Welt könnte für alle Zukunft, auch für eine sehr viel größere Bewohnerzahl, ausreichend mit - dann allerdings mit Erneuerbarer Energie - versorgt werden und damit auch mit genügend Nahrung. Um Macht und Reichtum allerdings erhalten zu können, muss den Menschen von Zeit zu Zeit nur mit schlimmen Konsequenzen und großen Katastrophen gedroht werden, deren Wahrheitsgehalt schwer, wenn nicht gar unmöglich überprüfbar ist. Und viel Geld verdienen lässt sich damit allemal. Und womit wird diese ganze Entwicklung, dieser gewaltige Themenkomplex der Ökologie gesteuert? Selbstverständlich mit mathematischen Modellen die der Ökonomie entstammen und alle drehen sich letztendlich nur um das liebe Geld und seine Vermehrung. Warum eigentlich ist in fast allen großen Weltreligionen das Erheben von Zinsen bei der Geldverleihung unter Todesstrafe verboten? Wer darf überhaupt Geld herstellen, also drucken, und welche Personen kassieren tatsächlich die internationalen Zinszahlungen? Wie kompliziert ist überhaupt Geld, was ist sein geschichtlicher Ursprung? Woran liegt der explosive und extrem ungerechte Zustand unserer heutigen Welt? Er liegt in großen Teilen, da sind sich viele, maßgebende Wissenschaftler dieser Welt einig, an der Privatisierung des Geldsystems in den USA im Jahre 1913. Unter widrigsten Umständen wurde 2 Tage vor Weihnachten 1913 durch den Kongress der Vereinigten Staaten, unter dem damaligen Präsidenten Woodrow Wilson, die bis dato staatlich geführte Geldherstellung privatisiert. Das war die Geburtsstunde der sogenannten FED - der Federal Reserve. Gründungsmitglieder und gleichzeitig spätere Eigentümer waren so schillernde Namen wie: Rothschild, Lazard Fréres, Kuhn, Loeb, Warburg, Lehman Brothers, Goldman Sachs und Rockefeller. Menschen, die diese Situation schon vor und nach dieser Gründung verhindern oder ändern wollten, waren z. B. Abraham Lincoln und John F. Kennedy. Wie sie endeten - wissen wir. Einflussreiche Politiker, darunter auch Diktatoren in der moderneren Geschichte, die das Wechselkurssystem auf Dollarbasis ablehnten und auf einen Eurowechselkurs umsteigen wollten, endeten ähnlich, wie Saddam Hussein im Irak und Muammar al - Gaddafi in Lybien. In der Schusslinie stehen z. Zt., u.a. aus den gleichen Gründen, Syrien und der Iran. Aber wie können wir diese Fehlentwicklungen langfristig ändern? Zunächst sollten wir die Aussagen einiger maßgebender Persönlichkeiten der Weltgeschichte ernst nehmen:

"Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und des Mehrheitsbeschlusses, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist." 

              

 Woodrow Wilson (1856-1924), 28. Präsident der USA, unterschrieb den Federal Reserve Act

 

"Die Welt wird von anderen Leuten regiert, als es das Volk zu wissen glaubt"

 

Benjamin Disraeli (1804-1881), Romanschriftsteller und zweifacher britischer Premierminister, im Jahre 1844

 

"Derjenige muss in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, dass hier auf Erden ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen." 

 

                                                              Winston Churchill (1874-1965), Britischer Premierminister

 

"Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist."     

 

                                     Gebrüder Rothschild, London, am 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner

"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken - und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."    

                                                                               

                                                     Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company

 

"Ich denke, dass Bankinstitute gefährlicher als stehende Armeen sind. [ . . . ] Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung herausgeben, dann werden die Banken und Konzerne, die so entstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes rauben bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten."                                                          

 

                                                                  Thomas Jefferson (1743-1826), 3. Präsident der USA

 

"Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es."                                                                                                                                            

John Swinton, (1830-1901), Herausgeber und Chefredakteur der New York Times, vor Redakteuren 1889

 

"Denn wir stehen rund um die Welt einer monolithischen und ruchlosen Verschwörung gegenüber, die sich vor allem auf verdeckte Mittel stützt, um ihre Einflusssphäre auszudehnen. Auf Infiltration, anstatt Invasion. Auf Unterwanderung, statt Wahlen. Auf Einschüchterung, statt freier Wahl. Auf nächtliche Guerilla - Angriffe, statt Armeen bei Tag."                                                                                  

                                                       John F. Kennedy (1917-1963), 35. Präsident der USA

Bildung ist das einzige nichtrevolutionäre Mittel, welches, aus Distanz gesehen, zu Änderungen führen kann. Vernunft, mit Wissen und Bildung als Basis, ist langfristig das bessere Mittel als Schreien aus der ersten Reihe.  Doch was können, was sollten wir machen? Schmeißen wir doch ganz einfach zwei Dinge über Bord:

 

1.  Die Erbsünde der westlichen Religionen und

 

2.  Unser verzinstes Geldsystem mitsamt seiner finanziellen Verschuldung und die dadurch ermöglichte Versklavung der Menschen.

 

Seit etwa 3000 Jahren glauben wir, dass wir schuldbeladen geboren wurden. Seit etwa 500 Jahren glauben wir an den Wert des Geldes als eine Art neuer Religion.

 Ein neugeborenes Kind hat keine Schuld   

und schon gar nicht 25 000 Euro Schulden

 Es ist an der Zeit beides sofort zu beenden

Suchen wir doch ganz einfach unser Glück, was das auch immer sein mag, in der Zukunft und nicht in der Abarbeitung der Vergangenheit. Streben wir doch, wie Prof. Michael Bordt es nannte, lieber ein geglücktes Leben anstatt ein glückliches Leben an. Erinnern wir uns an den Ratschlag Schopenhauers, der empfahl, anstatt Paris, sich doch lieber selbst in Paris zu genießen! - Wir sollten viel mehr nach innen schauen, denn je besser wir uns selbst erkennen, desto besser erkennen wir, was außen geschieht.

Klicken Sie nun den unten stehenden, eigentlichen Vortrag an. Absichtlich habe ich ihn auf den Stand vom August 2019 belassen und ihn nicht angepasst bzw. aktualisiert, damit der geneigte Leser sich ein realistisches Bild der eingetretenen Änderungen, allein in den letzten zwei Jahren, machen kann. Tatsächlich eingetretene Veränderungen wären vor zwei Jahren noch als Verschwörungstheorien gebrandmarkt worden.       

Doch urteilen Sie selbst!

2.8.5 Ökonomie.pdf
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07. Dezember 2021

2.1.4 Grenzen unserer Erkenntnis - Teil 2

 

Den zweiten Teil des Vortrags: Grenzen unserer Erkenntnis, beginne ich mit dem Schlussatz des 1. Teiles: Es ist ja auch bei uns Menschen nichts so gravierend, wie die Umstellung der eigenen Meinung. Helfen, zur Umsetzung dieser lobenswerten Erkenntnis, würde vielleicht eine weitere Überzeugung: Wer sich nicht ändert, bleibt sich nicht treu. Das wir im Laufe unseres persönlichen Werdeganges niemals auf allen früher gewonnen Meinung beharren sollten, ist, so glaube ich, einsehbar, würde sie doch eine Lernunfähigkeit unterstellen. Vergleichen wir einmal unsere persönliche Entwicklung mit der der Menschheitsentwicklung, so treten neue Erkenntnisse ins Blickfeld, die ältere Anschauungen und Überzeugungen schlicht und einfach ersetzen oder gar als falsch entlarven. Das trifft ganz bestimmt und besonders auf unseren seelisch - geistigen Informationsstand zu, speziell wenn er sich in den Grenzbereich vom Physischen zum Metaphysischen begibt. Und da eben dieser Grenzbereich, sogar mit den uns heute zur Verfügung stehenden naturwissenschaftlichen und technischen Hilfsmitteln ( Magnetresonanzverfahren zur Aufspürung von Aktivitäten in unserem Gehirn ), nicht einmal annähernd verstanden werden kann, müssen wir die Frage nach der realen Beschaffenheit des Jenseits ganz hinten anstellen. Womit wir selbstverständlich wieder bei der Frage nach der Existenz eines Gottes angelangt sind - also wiederum die Frage: Glaube oder Wissen. Vielleicht ist die Vorstellung, dass sich Glaube und Wissen evtl. gegenseitig benötigen eine nachdenkenswerte Perspektive. Denn den Erkenntnissen der Naturwissenschaften eilte stetig ein Glauben voraus, eine Illusion, eine Intuition oder gar Phantasievorstellungen, Science - Fiction zu der entsprechenden Zeit. Immaterielle Basis also zur späteren Umsetzung im realen, zumindest materiellen Lebensbereich.                                                                                                                                                                                                                                              Wie war das noch mit der Erklärung des Urknalls?

Aus diesem Grunde halte ich auch den Slogan "Wissen statt Glauben" für bedenklich. Er suggeriert nämlich auch, dass alles was man nicht beweisen kann demzufolge auch nicht stimmt. Meine Kopfschmerzen kann ich objektiv nicht beweisen - also habe ich keine? Gott kann ich nicht sehen - also gibt es ihn nicht?
Wenn aber Gott nun tatsächlich existieren sollte, dann wäre das Gewirr der neuronalen Leitungen und physiologischen Strukturen des Gehirns auch tatsächlich der einzige Ort, an dem er seine Existenz offenbaren könnte - wenn er denn wollte.
Niemand wird ernsthaft behaupten, es gebe keinen Schmerz, keine Freude, Trauer oder Angst, nur weil diese Gefühle nicht unabhängig von uns in der äußeren Welt existieren. Und einmal ganz ehrlich: Was wäre so schlimm, wenn Gott tatsächlich nur in unserem Kopf existieren würde? Würde uns das nicht sogar adeln? Steht nicht geschrieben: "Und er erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild?" Wir wären noch nicht einmal Verräter! Warum also suchen wir Gott immer und immer wieder in Sphären des Universums, im Himmel oder in Urlaubsgebieten - einem Paradies z.B. ?
Lassen wir doch Gott bewusst eintreten in unser Gehirn, denn da ist er ja so oder so schon wohnhaft, ob wir nun wollen oder nicht. Man könnte ja durchaus das menschliche Gehirn, das wir kaum selbst verstehen, als eine Art geleastes Objekt betrachten, dessen transzendentes Dasein, nach Beendigung des Vertragsverhältnisses, seinem Eigentümer zurückgegeben wird, allerdings mit einem verzinsten Kapital, nämlich einem beträchtlichen Zugewinn an Wissen, das das Universum gesamt gesehen ja weiterbringen könnte.
Würden wir also Gott in unserem Kopf akzeptieren, der würde ganz schön aufräumen mit Machtgelüsten, Geld, FIFA, TTIP, NSA, Drohnen, Handgranaten und Deutschland sucht den Superstar.

                                               A R C H I V                                          I N T E R N E T V O R T R Ä G E

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Ene mene muh.pdf
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2.2.2 Die Wut - digital.pdf
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Vorwort zum Internetvortrag.pdf
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2.14.2.5 Resümee 2 - digital.pdf
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2.2.1 Die Angst - digital.pdf
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2.8.4 Naturwissenschaften.pdf
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2.8.3 Philosophie.pdf
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2.4.3 Das Christentum.pdf
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2.8.2 Religionen.pdf
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2.5.1 Die Weltreligionen.pdf
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2.14.1.1 Menschenrechte.pdf
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2.8.1 Mythologie.pdf
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